IOTA Ecosystem [Infos zur Entwicklung des Ecosystems]

Das IOTA Ecosystem (MIOTA)

IOTA Ecosystem

Kaum eine Kryptowährung ist so aktiv wie IOTA. Ständig werden neue Partnerschaften und Initiativen bekanntgegeben. Eines davon ist das IOTA Ecosystem, eine Plattform für Entwickler, Start-ups, Hobbyisten und die Community allgemein.

Was ist das Ecosystem?

Mit dem IOTA Ecosystem soll eine Plattform für die Community entstehen, für Entwickler, Start-ups, Unternehmen und Menschen, die sich über IOTA bilden wollen. Auf dem Ecosystem kommen Programmierer, Krypto-Enthusiasten und Softwareentwickler zusammen, um ihre Programme der Community zur Verfügung zu stellen.

Es werden ebenfalls Weiterbildungsmöglichkeiten angeboten, für Privatleute wie auch für akademische Zwecke oder Unternehmen, die sich für den Einsatz von IOTA interessieren.

Die IOTA-Gründer wollen die Entwicklung des IOTA-Ecosystems leiten, jedoch planen sie, die Community bei Entscheidungen hinsichtlich der Plattform mit einzubeziehen. Der Tangle soll dazu genutzt werden, demokratisch über neue Projekte und Initiativen abzustimmen.

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  • Einzelne Community-Mitglieder sollen selbstständig die Plattform betreuen und neue Vorhaben unterstützen. Außerdem können sie selber darüber entscheiden, wie die Gelder aus dem Ecosystem Development Fund verwendet werden.

Zum Zeitpunkt des Launches des IOTA Ecosystems konnte der Kurs von IOTA wieder gut zulegen. Kurz zur Info: IOTA nutzt den fortschrittlichen „Tangle“ statt der bei Kryptowährungen üblichen Blockchain und will damit eine Kryptowährung für das Internet der Dinge schaffen. Die Coin wird MIOTA genannt. Es gibt kein Mining, da alle MIOTA schon zuvor geschaffen wurden, jedoch lassen sich IOTA noch immer normal kaufen.

Der Tangle besteht aus einem Netzwerk von Nodes. Statt herkömmlichem Proof-of-Work verifizieren die Nodes ihre Transaktionen gegenseitig. Sollte eine Transaktion mal nicht verifiziert werden, kann sie mit IOTA-Reattach nochmals zur Verifizierung freigegeben werden.

Auch wenn der Handel mit der Kryptowährung sehr beliebt ist, sind die Möglichkeiten des Tradings noch recht begrenzt. Für Anleger gibt es zum Beispiel noch nicht die Möglichkeit, in eine IOTA-Aktie zu investieren.

Mit dem IOTA-Ecosystem zielen die Gründer darauf ab, die Verbreitung des IOTA-Projektes und neuen Technologien in Open Source-Manier zu fördern. Außerdem sollen Bildungsmöglichkeiten entstehen, die es anderen Unternehmen und Start-ups erleichtern, den Tangle für ihre Vorhaben zu nutzen. Die Plattform wird Wissensvermittlung, Projekt-Entwicklung und Kooperationen mit Unternehmen miteinander verbinden.

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Video-Link: https://youtu.be/7RLIIKr4CQY

Welche Projekte werden verwirklicht?

Das Ecosystem lässt sich mit Googles developers.google.com vergleichen, einer Plattform für Entwickler und Googles Online-Dienste. Auf dem IOTA-Ecosystem werden Blogs, Artikel und wissenschaftliche Forschungsarbeiten zu IOTA bezogenen Themen veröffentlicht. Für Interessierte und Entwickler werden auf der Plattform Tutorials und Videos zur Weiterbildung bereitgestellt.

Außerdem interaktive Tools, welche neuen Nutzers den Umgang mit dem Ecosystem erleichtern. Es gibt ganze Open Source Bibliotheken und Quellcode-Repositories für Entwickler. Auf der Plattform werden ebenfalls Events bekanntgegeben, die etwas mit IOTA zu tun haben. Dabei geht es um Hackathons, Meetups, Präsentationen und Vorträge.

  • Auch soziale Initiativen sollen auf dem Ecosystem unterstützt werden. Tutorials, Ressourcen und Bibliotheken, welche direkt von der IOTA-Stiftung entwickelt und herausgegeben wurden, befinden sich noch immer auf docs.iota.org. Dazu gehören die Kerntechnologien und zum Beispiel auch die Wallet.

Zu Beginn ist es noch die IOTA-Stiftung, welche darüber entscheiden will, welche neuen Projekte auf der Mainpage veröffentlicht werden. Mit der Zeit sollen mehr Funktionen bereitgestellt werden, welche diese Entscheidungen auf die Community überträgt.

IOTA Ecosystem Development Fund

Der Development Fund ist in Deutschland als eine gemeinnützige Gesellschaft mit beschränkter Haftung (gGmbH) eingetragen und ist Teil der IOTA-Stiftung. Dennoch sind die Gelder klar und transparent von der Stiftung getrennt.

Entwickler haben mit dem Ecosystem die Möglichkeit, ihre eigenen Projekte der Community vorzustellen. Die kann dann darüber abstimmen, ihm eine Förderung des Developing Funds zu gewähren. Grundsätzlich werden drei Kategorien gefördert: Projekte, Veranstaltungen und Forschungsstipendien. Die Projekte können alles Mögliche umfassen. Das reicht von Software zu den Tools bis zu Geschäftsideen.

Ein interner Zuschuss-Ausschuss soll darüber entscheiden, welche Projekte förderungswürdig sind. Die Förderung erfolgt in der Auszahlung von IOTA-Token. Mit der Kryptowährung sollen auch diverse Veranstaltungen finanziert werden, wie Hackathons und Vorträge. Zu den Stipendien gehören Masterstipendien, Stipendien für Doktoranden, wissenschaftliche Mitarbeiter und Professoren.

Der Development Fund erhält seine Gelder durch Spenden. Für den ersten Development Fund wurden 20 Tera-IOTA eingesammelt. Das entsprach zum damaligen Zeitpunkt einem Wert von 200.000 US-Dollar. In Zukunft werden auf der Basis des Tangles demokratische Strukturen entwickelt, damit die Community über die Verwendung dieser Gelder entscheiden kann.

Wie wird man Entwickler?

Ein Entwickler ist jeder, der sich aktiv an der Entwicklung von Projekten und Tutorials hinsichtlich des Ecosystems beteiligt. Im Grunde kann jeder versuchen, eigene Konzepte einzureichen oder sich irgendwie nützlich zu machen. Um jedoch durch den Development Fund finanziert zu werden, muss man sich an die Webseite wenden.

Ein angehender Entwickler muss ein Profil und die neuesten Projekte und Tutorials einreichen. Sein Beitrag wird dann begutachtet. Auch wenn es beim ersten Mal nicht klappt, können Entwickler noch immer ihre Arbeiten einreichen und sich zu einem späteren Zeitpunkt erneut bewerben.

Das IOTA Ecosystem ist ein weiterer Schritt dahin, die Entwicklung von IOTA voranzutreiben und die Tangle-Technologie zu verbreiten. Es gibt der Community die Mittel in die Hand, neue Talente und Ideen zu fördern, ganz im Sinne von Open Source.

 

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