Intel erwirbt Patent für effizientes Bitcoin-Mining

Intel erhält Patent für effizientes Bitcoin-Mining

Der weltweit tätige Technologieriese Intel, der für die weit verbreiteten Computerprozessoren bekannt ist, erhielt ein Patent im Zusammenhang mit Mining von Kryptowährungen.

Energieeffizientes Bitcoin-Mining mit Intel Chips

Das US-Patentamt hat Intel am Dienstag ein Patent verliehen, der den Prozess eines “energieeffizienten und leistungsstärkeren Bitcoin-Mining” beschreibt. Dabei wird der SHA-256-Algorithmus genannt, der von der weltweit größten Kryptowährung nach Marktkapitalisierung verwendet wird.

Die Firma Intel hat bereits Patente angemeldet, die mit ihrer Arbeit auf dem Gebiet des Krypto-Mining zusammenhängen. Tatsächlich produzierte die Gießerei von Intel die Chips für den Mining-Betrieb der 21 Inc., welche später in Earn.com umbenannt und letztendlich von Coinbase erworben wurde.

Im Rahmen des Patents besteht die Möglichkeit, Bitcoin-Miner mit einer Gruppenprämie und Transaktionsgebühren als Belohnung für ihre Bemühungen auszuzahlen. Die Mining-Maschinen für das Bitcoin-Netzwerk benötigen jedoch in der Regel Gerätebeschleuniger, sogenannte anwendungsspezifische integrierte Schaltungen (ASICs), die einen hohen Energiebedarf haben.

Der Einsatz von Hardwarebeschleunigern ist vor allem für die Ausführung von 32-Bit-Nonces erforderlich, einer Bitfolge, bei der die Bits nur einmal bei einer Transaktion benutzt werden. Heutige ASICs wickeln die Transaktionen in mehrstufigen Prozessen mit Redundanzen ab.

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Im Patent heißt es:

“Dedizierte Bitcoin-Mining-ASICs werden verwendet, um mehrere SHA-256-Triebwerke zu implementieren, die eine Leistung von Tausenden von Hashes pro Sekunde liefern können und gleichzeitig eine Leistung von mehr als 200 Watt verbrauchen. Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung verwenden mikroarchitektonische Optimierungen, einschließlich selektiver Festverdrahtung bestimmter Parameter in der Bitcoin-Mining-Berechnung.” 

Reduzierung des Leistungsbedarfs eines Chips möglich

Die Festinstallation mit diesen Parametern senkt die erforderliche Anzahl von Berechnungen. Es wird geschätzt, ein solches System könnte den Leistungsbedarf eines Chips um 15 Prozent reduzieren. Der daraus entstandene Chip ist ebenfalls kleiner als die, die derzeit für Bitcoin-Miner verwendet wird.

Aus dem Patent geht auch hervor, dass eine Änderung, die den Wert des 32-Bit-Nonce im Vergleich zur Gültigkeit verändert, den Energiebedarf zusätzlich reduzieren könnte.

Aus dem Patent geht hervor:

“Anstatt das endgültige Hash-Ergebnis mit dem Zielwert zu vergleichen, kann die Bitcoin-Mining-Anwendung bestimmen, ob das Hash Out eine minimale Anzahl von führenden Nullen aufweist”. 

Quellenangaben: Coindesk
Bildquelle: Pixabay

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1comment
Michael - 30. November 2018

naja, sicherlich gut gemeint, aber 1.200.00 Quantum Dots für 5$. Habe jetzt mal zum Test eine 1070 laufen lassen. 11,277 pro Tag. Da brauche ich gahr nicht das rechnen anfangen. Freuen sich nur die Stadtwerke 🙂

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