Indien Krypto-Regulierung: Kein Verbot aber doch Einschränkungen

Indien Krypto-Regulierung: Kein Verbot aber doch Einschränkungen

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Wie indische Krypto-Investoren berichten, gibt es einen bestimmten Zeitrahmen, indem sie ihre Krypto-Bestände angeben und an von der SEBI regulierten Krypto-Börsen halten.

Wird die Krypto-Regulierung in Indien doch nicht so schlimm?

Berichten lokale Medien zufolge möchte die indische Regierung Kryptowährungen nicht vollständig verbieten sondern die Branche regulieren.

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Vor wenigen Tagen machten Berichte die Runde, dass die indische Regierung einen Gesetzentwurf erwägt, in dem über die Schaffung einer offiziellen digitalen Währung gesprochen wird und gleichzeitig ein Verbot aller privaten Kryptowährungen angedacht ist.

Kaum machte diese Nachricht die Runde, starteten Panikverkäufe an der indischen Krypto-Börse WazirX. Das Fehlen von Klarstellungen durch die Regierung haben seitdem viele Beobachter über die Aussichten für Krypto in Indien gespalten.

Am 2. Dezember berichtete die indische Nachrichtenagentur NDTV, dass man Details zu einer in der Regierung umgehenden Kabinettsnotiz bezüglich der vorgeschlagenen Krypto-Regulierung erhalten habe.

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Der NDTV-Reporter Sunil Prabhu sagte, dass die Notiz Vorschläge zur Regulierung von Kryptowährungen enthalte, wobei das Securities and Exchange Board of India (SEBI) die Regulierung der lokalen Krypto-Börsen beaufsichtige.

Laut Prabhu wird den Anlegern ein bestimmter Zeitraum eingeräumt, um ihre Krypto-Bestände zu deklarieren und sie müssen diese an SEBI regulierte Börsen schicken, was darauf hindeutet, dass private Wallets verboten werden könnten. Er fügte hinzu, dass dies Teil eines Verstoßes der Regierung sei, Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung zu verhindern.

Der Reporter sagte auch, dass die Regierung ihre Pläne für eine digitale Zentralbankwährung mit der Reserve Bank of India temporär einstellen wird, während sie sich auf den Kryptosektor konzentriert.

Man möchte nicht zulassen, dass Kryptowährungen als Währungen oder gesetzliches Zahlungsmittel anerkannt werden, was darauf hindeutet, das eine klare Unterscheidung zwischen den beiden angestrebt wird.

„Kryptowährung als gesetzliches Zahlungsmittel wird nicht akzeptiert. Das ist ein klares Nein. Ich denke, das hat sogar der Premierminister in seinen Beratungen bei diesem Treffen absolut klar gemacht, um sicherzustellen, dass dies nicht geschieht.“

Er fügte hinzu:

„Ich denke, sie werden es [CBDC] zu einem späteren Zeitpunkt als eigenständige virtuelle Währung für die RBI tun, sodass Sie definitiv bald eine virtuelle Währung erwarten können, aber sie wird zu einem anderen Zeitpunkt stattfinden.“

Einige Krypto-Investoren begrüßten die Berichte von NDTV. Der Redditor “ultron290196” hat im Subreddit r/cryptocurrency über eine enorme Erleichterung geschrieben und das man sich möglicherweise keine Sorgen mehr über ein vollständiges Verbot machen muss.

„Es scheint, als würde unsere indische Krypto-Bewegung von der Regierung wahrgenommen und sie beschließen endlich, Kryptowährung als Krypto-„Assets“ zu regulieren und nicht als gesetzliches Zahlungsmittel anerkannt zu werden. […] Alles in allem ein Aufatmen für uns Inder. Ich zahle lieber etwas Steuern, als ein Ausgestoßener zu werden.“

Doch nicht alle sind zufrieden damit. Einige üben Kritik an der Verwendung von der verpflichteten Verwendung von Krypto-Börsen und dazu nur mit indischen Börsen.


[email protected] Pixabay / Lizenz

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