Blockchain Hero im Gespräch mit der DQR Group

Blockchain Hero im Gespräch mit der DQR Group

Auf der Delta Summit in Malta hatten wir Gelegenheit, uns mit dem Geschäftsführer Dr. Kristian Haehndel und seinem Team der DQR Group zu unterhalten und konnten dabei einige interessante Informationen mitnehmen.

Vorstellung der DQR Group

Die DQR Group, deren Name für Digital Quantitative Research steht, wurde 2016 in München gegründet. zu der DQR Group gehören unter anderem DQR-Academy, DQR-X und DQR-Give mit Genesis Mining als Partner. Ziel des Unternehmens ist es, als dezentrale Organisation Kryptowährungen für alle zugänglicher und verständlicher zu machen, sowohl für institutionelle Anleger als auch für Privatanleger. Investoren und Entwickler sollen in allen Belangen die notwendige Unterstützung finden. Dazu baut DQR auf drei Bausteinen auf: Bildung und Forschung, Börsenarchitektur (Arbitrage sollen obsolete gemacht werden) und einer Stiftung.

Das Unternehmen möchte einen offenen Dialog mit Regierungen, Instituten, Bildungseinrichtungen und der Community führen, um genügend Transparenz zu schaffen und den technologischen Fortschritt voranzutreiben. Ebenfalls möchte man die bankenlose Bevölkerung erreichen.

Als Beispiel einer Zusammenarbeit wurde die maltesische Regierung genannt, mit der DQR den gesetzlichen Regulierungsrahmen geschaffen hat. Weiters wurde erwähnt, dass bereits mit der Universität in Malta als auch in München zusammengearbeitet wird, um auch dort das Thema Blockchain zugänglicher zu machen.

DQR-X

Als ein Produkt bietet DQR die Trading-Plattform namens DQR-X an, deren Technologie auch andere Krypto-Börsen nutzen, darunter auch Top-Player der Branche. Ein eigenes Expertenteam beschäftigt sich mit der Listung von Token. DQR bietet die Technologie und den Ablauf für eine schnelle KYC-Verifizierungen. Alles ist so transparent und sicher wie möglich aufgebaut.

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Mit einem Over-the-Counter-Markt deckt DQR eine weitere Nische ab.

DQR-Give

Mit DQR-Give hat die DQR Group ein kryptofinanziertes Ökosystem mit sozialem Interesse erschaffen. Jede Einheit der Gruppe kann die Stiftung DQR-Give finanziell unterstützen, allerdings stimmt die Community darüber ab, welche Projekte finanziert werden sollen und welche nicht. Dieser Weg sorgt eine Dezentralität, wodurch selbst die DQR Group als auch die Administration ausgeschlossen sind.

Das Unternehmen befindet sich im Wachstum und verfügt derzeit über Standorte in Malta, Schweiz, Philippinen und Australien.

DQR möchte eine Veränderung bewirken und Abstand zum allgemeinen Hype nehmen. Der Fokus soll auf die Technologie gerichtet sein. Die Bildung ist ganz wichtig und steht im Vordergrund. Krypto und die Blockchain sollte als Mehrwert für die Gesellschaft angesehen werden und nicht nur als Währung.

Uns hat interessiert, was DQR von einem Self-Regulated Markt hält, oder ob es besser wäre diesen regulieren zu lassen

Der Markt sollte nicht vollständig Self-Regulated sein. Es muss nicht zwingend der Staat die Regulierung in die Hand nehmen, man kann auch durchaus eine Vereinigung in Betracht ziehen, die aus Mitgliedern der Community, Branchenführern und teilweise aus Regierungsmitgliedern besteht. Als Vorbild könnte man Industriellenvereinigung hernehmen. Diese Art von Regulierung würde den Staat entlasten und könnte dem Kryptomarkt sehr unterstützen. Wichtig ist es, genügend Transparenz und Schutz für Investoren zu schaffen.

Wie erwähnt hat DQR mit Malta zusammen an dem Regulierungsrahmen gearbeitet. Uns hat interessiert, ob es einen Unterschied zwischen der Schweiz und Malta als Blockchain-Länder gibt, und vor allem wie die Zusammenarbeit mit diesen Ländern war

Aufgrund der Größe des Landes war es in Malta einfacher, eine Regulierung voranzutreiben. Es gab weniger bürokratische Hürden zu überwinden. Die Zusammenarbeit mit der maltesischen Regierung erwies sich als sehr einfach und unkompliziert. Malta kann sich aus diesem Grund auch schneller anpassen und Richtlinien umsetzen. Dazu kommt, dass es weniger Opposition gibt, die einem Steine in den Weg legen könnte. Man könnte diese Regulierung als “Pilotprojekt” hernehmen, das andere Länder entsprechend übernehmen könnten.

Weiters interessierte uns, wie es mit einer allgemeinen EU-Regulierung für den Kryptomarkt aussieht und ob DQR vielleicht nähere Informationen dazu hat

Die EU ist nicht gegen den Kryptomarkt ausgerichtet. Selbst die Europäische Zentralbank hat sich mittlerweile mit Krypto beschäftigt. Wichtig wär es, eine gewisse Freiheit und Alternative zu schaffen. Das Thema Versteuerung ist auch sehr wichtig. Malta könnte ein Beispiel für den restlichen EU-Raum abgeben. Man sollte wissen, dass die  Blockchain ein mächtiges Werkzeug ist. Man sollte den Wert der Blockchain erkennen, und auch, was an dieser Technologie so inspirierend ist.

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