Hyperliquid-Aktie steigt nach Trump-Aussagen um 30,4 Prozent

Autor: Blockchain-Hero Redaktion

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Kategorie: News

Zusammenfassung: Der Pressespiegel zeigt Kursgewinne bei Hyperliquid, Milliardeninvestitionen von Banken in Blockchain-Infrastruktur und neue Cyberbedrohungen durch Smart-Contract-gesteuerte Botnetze.

Der aktuelle Pressespiegel zeigt die ganze Bandbreite der Krypto- und Blockchain-Welt: Während Trumps Aussagen die Hyperliquid-Aktie kräftig antreiben, investieren Banken Milliarden in Blockchain-Infrastruktur. Zugleich nutzen Cyberkriminelle Smart Contracts für widerstandsfähige Botnetze, Advanced Blockchain kämpft mit hohen Verlusten und Fidelity stellt die Frage, ob künstliche Intelligenz tatsächlich nachhaltige Werte für Token schafft.

Hyperliquid-Aktie steigt nach Trumps Aussagen um 30,4 Prozent

Die Aktie von Hyperliquid Strategies (PURR) ist am Mittwoch um 30,4 Prozent gestiegen und schloss bei 9,39 USD. Nachbörslich legte der Kurs laut BeInCrypto um weitere 4,9 Prozent auf 9,85 USD zu.

Auslöser war eine Aussage von US-Präsident Trump, wonach CFTC-Vorsitzender Mike Selig an einem rechtlichen Weg arbeite, Hyperliquid vollständig regelkonform und legal in die Vereinigten Staaten zu bringen. Hyperliquid arbeitet derzeit außerhalb der USA und bedient offiziell keine US-Trader.

Auch der HYPE-Token reagierte deutlich und stieg um 18,6 Prozent auf etwa 69,22 USD. Die an der Nasdaq gelistete Aktie entwickelte sich damit stärker als der Token, den das Unternehmen als digitalen Vermögenswert in seiner Treasury hält.

Zum Vergleich: Cboe Global Markets verlor 3,5 Prozent, während die CME Group 1,7 Prozent nachgab. Beide Unternehmen betreiben regulierte Terminmärkte und könnten durch einen lizenzierten Hyperliquid-Handelsplatz Konkurrenz erhalten.

Artemis-Daten zufolge halten derzeit nur Hyperliquid Strategies und Hyperion DeFi (HYPD) weiterhin nicht realisierte Gewinne in ihren Digital-Asset-Treasuries. Beide Unternehmen haben HYPE in ihrer Bilanz.

Während PURR in diesem Jahr um mehr als 163 Prozent gestiegen ist, verloren Strategy (MSTR) 33,6 Prozent und Bitmine Immersion (BMNR) 35,11 Prozent. BeInCrypto ordnet diese Entwicklung in ein schwieriges Jahr für das Digital-Asset-Treasury-Modell ein.

WertEntwicklung
Hyperliquid Strategies (PURR)Plus von 30,42 Prozent, Schlusskurs 9,39 USD
HYPEPlus von 18,6 Prozent auf etwa 69,22 USD
PURR seit JahresbeginnPlus von mehr als 163 Prozent
Strategy (MSTR)Minus von 33,6 Prozent
Bitmine Immersion (BMNR)Minus von 35,11 Prozent

Infobox: Trumps Hyperliquid-Kommentar löste bei PURR einen Anstieg von 30,42 Prozent aus. Die Aktie schloss bei 9,39 USD und stieg nachbörslich auf 9,85 USD.

Quelle: BeInCrypto

Banken investieren zunehmend in Blockchain-Infrastruktur

Ein gemeinsamer Research-Report von CB Insights, Ripple und dem UK Centre for Blockchain Technologies untersucht die Blockchain-Investments traditioneller Banken in den Jahren 2020 bis 2024. Der Report wurde 2025 veröffentlicht und am 8. August 2025 vom UK Centre for Blockchain Technologies angekündigt.

Nach Angaben des Berichts wurden mehr als 8.000 Blockchain-Unternehmen und 1.800 Banken untersucht. Im Mittelpunkt standen direkte Investments, Finanzierungsrunden, Übernahmen, Beteiligungen und strategische Partnerschaften in Bereichen wie Blockchain-Infrastruktur, Payments, Tokenisierung, Digital-Asset-Custody, institutionellem Trading und Stablecoins.

Globale Banken waren zwischen 2020 und 2024 an 345 Investments in Blockchain-Unternehmen beteiligt. Der Report hebt zugleich hervor, dass zwischen 2020 und 2024 mehr als 100 Milliarden US-Dollar in Blockchain-Unternehmen flossen, verteilt auf mehr als 10.000 Deals.

Diese mehr als 100 Milliarden US-Dollar stellen laut dem Bericht nicht automatisch Bitcoin- oder Krypto-Käufe von Banken dar. Erfasst wurden vielmehr Unternehmen aus dem breiten Blockchain-Ökosystem, darunter Infrastrukturunternehmen, Payment-Anbieter, DeFi-Projekte, Custody-Anbieter und Tokenisierungsplattformen.

Bei 33 Mega-Rounds, an denen Banken zwischen 2020 und 2024 beteiligt waren, entfielen 27 Prozent auf institutionelle Infrastruktur rund um Trading, Staking und Tokenisierung. Weitere 24 Prozent betrafen Payments und 21 Prozent Digital-Asset-Custody.

BereichAnteil an den Mega-Rounds
Institutionelle Infrastruktur rund um Trading, Staking und Tokenisierung27 Prozent
Payments24 Prozent
Digital-Asset-Custody21 Prozent

Eine wichtige Rolle spielt im Report die Finanzierungsrunde von NYDIG Ende 2021, bei der das Bitcoin-Unternehmen rund 1 Milliarde US-Dollar aufnahm. Zu den beteiligten Investoren gehörten unter anderem MassMutual, New York Life und Morgan Stanley.

Als übergeordneten Trend nennt der Bericht die Tokenisierung traditioneller Vermögenswerte. Genannt werden Staatsanleihen, Fonds, Wertpapiere, Gold, Geldmarktinstrumente, Einlagen und Sicherheiten; als Beispiele führt der Report unter anderem tokenisiertes Gold von HSBC sowie blockchainbasierte Finanzinfrastruktur von JPMorgan an.

Für den Zeitraum 2020 bis 2024 identifiziert der Report insgesamt 106 Blockchain-Investments von Global Systemically Important Banks (G-SIBs) und 14 Mega-Rounds. Zu den genannten Instituten zählen Citigroup, Goldman Sachs, JPMorgan Chase, HSBC, BNY Mellon, BNP Paribas, Barclays, Santander, State Street, Mitsubishi UFJ und Sumitomo Mitsui.

Der Bericht verweist außerdem auf Talos, Fnality und Partior. Talos steht für institutionelle Digital-Asset-Infrastruktur, Fnality arbeitet an blockchainbasierten Zahlungssystemen für Banken und Partior konzentriert sich auf blockchainbasierte grenzüberschreitende Zahlungen und Settlement.

Die Aktivität der Banken ging 2022 im Zuge des Crypto Winter zurück. Nach dem Zusammenbruch von FTX im November 2022 fiel der Dollarwert der globalen Bank-Deals laut Report 2023 auf rund 560 Millionen Dollar, bevor er 2024 wieder anstieg.

Der Report verweist außerdem auf eine Prognose von Boston Consulting Group und Ripple, wonach tokenisierte Vermögenswerte bis 2033 einen Wert von mehr als 18 Billionen US-Dollar erreichen könnten. Diese Zahl wird im Bericht als Prognose und nicht als bereits bestehende Marktkapitalisierung eingeordnet.

Infobox: Der Report dokumentiert 345 Bank-Investments in Blockchain-Unternehmen zwischen 2020 und 2024. Im Fokus stehen vor allem Infrastruktur, Payments, Verwahrung und Tokenisierung.

Quelle: Cryptonews.net

Aeternum-Botnetz nutzt Polygon-Smart-Contracts für die Steuerung

Sicherheitsanalysten haben laut Börse Express eine Angriffstaktik der Betreiber des Aeternum-Botnetzes identifiziert. Dabei wird die Polygon-Blockchain als dezentraler Mechanismus für die Verwaltung der Command-and-Control-Infrastruktur eingesetzt.

Smart Contracts auf dem Polygon-Netzwerk fungieren als Dead-Drop-Resolver und liefern IP-Adressen oder Domains der Steuerungsserver. Weil diese Informationen unveränderlich und dezentral in der Blockchain gespeichert werden, werden herkömmliche Abschaltversuche erschwert.

Der Loader des Botnetzes kommuniziert über öffentliche RPC-Endpunkte mit der Blockchain. Über einen eth_call wird der Selector 0xb68d1809 der Funktion getDomain() abgefragt, woraufhin die aktuell gültige C2-Domain direkt aus dem Smart Contract bezogen wird.

Die Betreiber können ihre Infrastruktur weiterhin kontrollieren. Über die Funktion updateDomain() mit dem Selector 0xb249cd2d lassen sich die hinterlegten Domains jederzeit rotieren.

Im Rahmen der Untersuchungen wurden 22 unterschiedliche Vertragsadressen auf der Polygon-Blockchain beobachtet. Die Architektur macht das Botnetz laut Bericht nicht unsichtbar, erhöht aber seine Widerstandsfähigkeit gegen die Sperrung einzelner Server.

Bei der Verschlüsselung setzt die Malware auf AES-GCM und PBKDF2-HMAC-SHA256. Die verwendeten Salt-Werte gelten jedoch als vorhersagbar, weil ein Self-Salting-Verfahren eingesetzt wird, wodurch die Verschlüsselung angreifbar sein soll.

Verbreitet wird die Schadsoftware über Plattformen wie GitHub und Telegram. Als Payloads wurden unter anderem der Krypto-Miner XMRig, das Fernsteuerungswerkzeug XWorm und verschiedene Info-Stealer beobachtet.

Für die Persistenz legt die Malware eine Verknüpfung im Autostart-Ordner des Betriebssystems an. Dadurch startet sie bei jeder Anmeldung des Benutzers automatisch.

Infobox: Das Aeternum-Botnetz nutzt Polygon-Smart-Contracts zur dezentralen Bereitstellung seiner Steuerungsdomains. Die Blockchain erschwert Takedowns, während vorhersehbare Salt-Werte bei der Verschlüsselung Ansatzpunkte für Verteidiger bieten.

Quelle: Börse Express

Advanced Blockchain verliert 8,2 Prozent trotz Umsatzanstieg

Die Aktie von Advanced Blockchain steht laut Ad-hoc-news.de unter Verkaufsdruck und fiel am Mittwoch um 8,2 Prozent auf 1,10 Euro. Seit Jahresbeginn hat der Titel damit 57 Prozent an Wert verloren.

Belastet wird die Aktie durch die Geschäftszahlen für 2025, die das Unternehmen Anfang August bestätigte. Der Konzernumsatz stieg zwar von 0,23 Millionen Euro im Vorjahr auf 0,31 Millionen Euro, gleichzeitig weitete sich der Jahresfehlbetrag von 1,78 Millionen Euro auf 3,48 Millionen Euro aus.

Ein wesentlicher Grund für die Belastung waren Abschreibungen in Höhe von insgesamt 1,5 Millionen Euro. Diese betrafen Forderungen gegenüber der nakamo.to GmbH sowie der Tochtergesellschaft Incredulous Labs Ltd.

Incredulous Labs Ltd. verzeichnete im Geschäftsjahr 2025 selbst einen Fehlbetrag von 16,98 Millionen USD. Die bilanziellen Belastungen überschatten damit die operative Entwicklung und sorgen laut Bericht für Verunsicherung bei den Anlegern.

Aus charttechnischer Sicht befindet sich die Aktie laut Marktbeobachtern seit Mitte April in einem langfristigen Abwärtstrend. Ein quantitatives Ranking führte zudem zu einer Herabstufung des Wertes.

Berichte über Aktieneinbehaltungen zur Erfüllung von Steuerverpflichtungen wurden dahingehend präzisiert, dass es sich nicht um reguläre Insider-Verkäufe, sondern um technische Abwicklungen zur Deckung von Steuerlasten gehandelt habe.

Die Analysten von GBC, Matthias Greiffenberger und Cosmin Filker, veröffentlichten am 22. Juli eine Einschätzung mit einem Kursziel von 2,00 Euro bis Ende 2027 und stuften die Aktie als Kauf ein. Zugleich betonten sie den spekulativen Charakter des Investments, der insbesondere aus der Abhängigkeit von volatilen Märkten für digitale Token resultiert.

Die nächste ordentliche Hauptversammlung findet am 27. August statt. Dort soll die Geschäftsführung vor dem Hintergrund des geprüften Jahresabschlusses die finanzielle Lage erläutern.

KennzahlWert
Kursrückgang am Mittwoch8,2 Prozent
Aktueller Kurs1,10 Euro
Verlust seit Jahresbeginn57 Prozent
Konzernumsatz Vorjahr0,23 Millionen Euro
Konzernumsatz 20250,31 Millionen Euro
Jahresfehlbetrag Vorjahr1,78 Millionen Euro
Jahresfehlbetrag 20253,48 Millionen Euro
Abschreibungen1,5 Millionen Euro
Fehlbetrag von Incredulous Labs Ltd. 202516,98 Millionen USD
Kursziel bis Ende 20272,00 Euro
Ordentliche Hauptversammlung27. August

Infobox: Advanced Blockchain steigerte 2025 den Umsatz auf 0,31 Millionen Euro, verzeichnete aber einen Jahresfehlbetrag von 3,48 Millionen Euro. Die Aktie notierte bei 1,10 Euro und verlor seit Jahresbeginn 57 Prozent.

Quelle: Ad-hoc-news.de

Fidelity warnt vor begrenzter Wertschöpfung durch KI in der Kryptowelt

KI-Agenten könnten die Aktivität im Kryptobereich deutlich erhöhen, doch laut Fidelity Digital Assets muss mehr Blockchain-Aktivität nicht automatisch zu einem höheren Token-Wert führen. Ein am Mittwoch veröffentlichter Bericht stellt die Frage in den Mittelpunkt, wer den wirtschaftlichen Wert der entstehenden Maschinenwirtschaft abschöpft.

KI-Agenten sind autonome Softwareprogramme, die Entscheidungen treffen, Daten und Rechenleistung erwerben und Transaktionen ohne menschliches Eingreifen durchführen können. Befürworter sehen in Stablecoins und Blockchains geeignete Systeme für programmierbare Mikrozahlungen, die rund um die Uhr abgewickelt werden können.

Nach einem Keyrock-Bericht wickelten KI-Agenten im Laufe des Jahres bis April mehr als 73 Millionen US-Dollar über etwa 176 Millionen Blockchain-Transaktionen ab. Gleichzeitig entwickeln Coinbase, Stripe und Visa konkurrierende Systeme für Zahlungen von Maschine zu Maschine.

„Da KI die Hürden für Entwicklung und Teilnahme senkt, könnten Wettbewerbsvorteile zunehmend eher in Liquidität, Distribution, Sicherheit, Vertrauen und regulatorischer Integration liegen als allein in der Technologie“, schrieb Analyst Max Wadington.

Fidelity erwartet, dass die kostengünstigere Entwicklung von KI-Anwendungen den Kryptobereich mit neuen Produkten überschwemmen könnte, ohne eine entsprechende Nachfrage oder einen Product-Market-Fit zu schaffen. Weil Software leichter kopiert werden kann, könnten schwerer nachahmbare Faktoren wie Liquidität, Distribution, Sicherheit und Vertrauen an Bedeutung gewinnen.

KI-Agenten könnten zudem Banken, Fintechs und Technologieunternehmen gegenüber öffentlichen Blockchains bevorzugen. Als mögliche Gründe nennt Fidelity niedrigere Kosten, bessere Leistung, regulatorische Klarheit und etablierte Vertriebswege.

Auch bei der Token-Wertschöpfung sieht der Bericht ein Problem. Ein hohes Volumen an Mikrozahlungen kann zwar erhebliche Aktivität erzeugen, aber vergleichsweise geringe Gebühren hervorbringen; außerdem können Transaktionen über Layer-2-Netzwerke oder außerhalb der Blockchain abgewickelt werden.

Zu den möglichen Profiteuren zählen laut Bericht Stablecoin-Emittenten und Dienstleister. Coinbase’s x402 verwendet überwiegend den USDC-Stablecoin von Circle für die Abwicklung, während traditionelle Zahlungsunternehmen eigene Agenteninfrastrukturen entwickeln.

Aktivitäten mit höherem Wert, darunter Handel, Verleih und Kreditaufnahme, könnten laut Fidelity eine stärkere Chance auf Wertgenerierung bieten. Gleichzeitig erhöhen KI-Systeme die Sicherheitsrisiken, weil sie Schwachstellen in Smart Contracts und in der umgebenden Infrastruktur leichter identifizieren und ausnutzen können.

Betroffen sind unter anderem Schlüsselverwaltung, Bridges und Oracle-Systeme. Krypto-Unternehmen setzen KI jedoch auch zur Verteidigung ein: Die Kraken-Muttergesellschaft Payward trat dem Glasswing-Projekt von Anthropic bei, um mit eingeschränktem Zugang zum Claude Mythos 5-Modell Software-Sicherheitslücken zu identifizieren und zu beheben.

Infobox: Fidelity Digital Assets sieht in KI-Agenten ein Potenzial für mehr Kryptoaktivität, warnt aber davor, daraus automatisch steigende Token-Werte abzuleiten. Entscheidend sei, ob Blockchains tatsächlich einen wirtschaftlichen Anteil an der entstehenden Aktivität erfassen.

Quelle: CoinDesk

Einschätzung der Redaktion

Die Kursreaktion zeigt, wie stark regulatorische Erwartungen derzeit die Bewertung spekulativer Krypto-Aktien prägen. Ein einzelnes politisches Signal kann erhebliche Marktbewegungen auslösen, ersetzt jedoch weder eine rechtliche Genehmigung noch einen belastbaren Geschäftsnachweis. Das erhöhte die Bedeutung regulatorischer Klarheit, zugleich aber auch das Rückschlagrisiko bei Verzögerungen oder abweichenden Entscheidungen.

Zusammenfassung: Hohe Kurschancen stehen einer ebenso hohen Abhängigkeit von politischen und regulatorischen Entwicklungen gegenüber.

Einschätzung der Redaktion

Die Investitionsdaten markieren eine strukturelle Verschiebung: Traditionelle Banken behandeln Blockchain zunehmend als Infrastrukturthema und weniger als reines Spekulationsfeld. Besonders relevant sind Anwendungen, die bestehende Finanzprozesse effizienter, schneller oder programmierbar machen. Der langfristige Erfolg hängt jedoch davon ab, ob aus Pilotprojekten skalierbare, regulierte Geschäftsmodelle entstehen.

Zusammenfassung: Der institutionelle Fokus liegt vor allem auf praktischer Finanzinfrastruktur, nicht auf uneingeschränkter Krypto-Exponierung.

Einschätzung der Redaktion

Die Nutzung von Smart Contracts als flexible Steuerungsschicht erweitert die Widerstandsfähigkeit von Schadsoftware deutlich und zeigt, dass öffentliche Blockchains auch für kriminelle Infrastrukturen funktional eingesetzt werden können. Für die Verteidigung bedeutet das, dass klassische Server- und Domain-Sperren allein nicht ausreichen. Gleichzeitig bleiben On-Chain-Aktivitäten beobachtbar, wodurch Anbieter und Ermittler neue Ansatzpunkte für Erkennung und Attribution erhalten.

Zusammenfassung: Die Blockchain erschwert Abschaltungen, beseitigt aber nicht die Möglichkeiten zur Überwachung und Analyse.

Einschätzung der Redaktion

Entscheidend ist hier nicht der Umsatzanstieg, sondern die Verschlechterung der Ergebnisqualität. Höhere Erlöse bei deutlich wachsendem Fehlbetrag und zusätzlichen Abschreibungen schwächen die finanzielle Glaubwürdigkeit und erhöhen den Kapitalbedarf. Das ausgewiesene Kursziel besitzt deshalb nur dann Aussagekraft, wenn das Unternehmen seine Verlustquellen begrenzt und die Abhängigkeit vom volatilen Digital-Asset-Umfeld reduziert.

Zusammenfassung: Die operative Entwicklung bleibt gegenüber Bilanzrisiken und Verlustdynamik nachrangig.

Einschätzung der Redaktion

Die entscheidende Frage lautet nicht, wie viele Transaktionen KI-Agenten auslösen, sondern wo dauerhaft wirtschaftlicher Wert entsteht. Öffentliche Blockchains profitieren nur dann nachhaltig, wenn sie gegenüber zentralen Zahlungs- und Infrastrukturlösungen einen klaren Vorteil bieten und einen ausreichenden Anteil der Wertschöpfung vereinnahmen. Dadurch gewinnen Liquidität, Sicherheit, Vertrauen und regulatorische Anschlussfähigkeit gegenüber bloßer technischer Aktivität an Gewicht.

Zusammenfassung: Mehr KI-Transaktionen bedeuten nicht automatisch mehr Token-Wert; maßgeblich ist die tatsächliche Wertabschöpfung.

Quellen: