Hat Goldman Sachs eine Depotverwaltung für Kryptos in der Mache?

Goldman Sachs | Eine der größten Investmentbanken könnte bald Kryptowährungen in ihren eigene Milliarden-Dollar-Investment-Fonds bringen. Dazu scheint nun auch eine Depotverwaltung für die sichere Aufbewahrung von virtuellen Währungen geplant zu sein. Das alles mit dem Ziel, vermögende und institutionelle Investoren mit bedeutenden digitalen Assets anzulocken.

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Goldman Sachs arbeitet an Depotverwaltung für Kryptos

Goldman Sachs arbeitet angeblich an einem Kryptowährungs-Depotverwaltung berichtete Bloomberg. Mit dem Angebot würde Goldman Sachs Depotverwaltungen für Kryptowährungsfonds eröffnen und eine Möglichkeit für institutionelle Investoren anbieten, ihre Vermögenswerte zu verwalten. Das würde die Fonds mit einer Sicherheit, Versicherung und anderen Investitionsmaßnahmen ausstatten, die sonst so nicht zugänglich wären.

Solche Garantien für die Sicherung von Vermögenswerten in einem solchen umregulierten und noch sehr jungen Markt sind noch gar nicht oder zumindest äußerst schwer zu bekommen. Sollte es allerdings so umgesetzt werden, könnte Goldman Sachs die Kryptowährungs-Depotverwaltung grundlegend verändern. Die Diskussion über das Angebot selbst ist ein Anzeichen dafür, dass die Nachfrage nach diesen Dienstleistungen steigt und wenn diese zustande kommen, können sie sogar skeptische oder weniger interessierte Investoren ermutigen, mit an Board zu kommen.

Ein Sprecher von Goldman Sachs erklärte:

Als Reaktion auf das Interesse der Kunden an verschiedenen digitalen Produkten untersuchen wir, wie wir sie am besten in diesem Bereich unterstützen können. Zu diesem Zeitpunkt sind wir noch zu keinem Entschluss gekommen, welchen Umfang unser Digital-Asset-Angebot haben soll.

Sollte das Angebot grünes Licht erhalten, würde es dem Kryptowährungsmarkt mehr Vertrauenswürdigkeit und einen gewissen Antrieb verleihen. Wie ein Vertrauensvotum könnte die Depotverwaltung den Kryptowährungsindex und die Hedgefonds in den Augen der institutionellen Akteure legitimieren. Es könnte auch als Potenzial für andere mit der Kryptowährung verbundene Wertpapierdienstleistungen wie etwa Prime-Brokerage-Dienstleistungen ans Licht bringen, wie die Quellen von Bloomberg zeigen.

Das Angebot wäre eine willkommene Ergänzung der institutionellen Anlageinstrumente des Marktes. Im vergangenen Jahr wurden die institutionellen Instrumente CBOE- und CME-Bitcoin-Future-Kontrakte eingeführt. Seit mehr als einem Jahr wird an der SEC-Genehmigung gearbeitet und es scheint kein Ende in Sicht zu sein. Vielleicht schaffen es die ganz Großen, die Sache etwas mehr in die richtige Richtung zu lenken.

 

 

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