Gestohlener Bitcoin-ATM Besitzer: Raub war ein Insider-Job

Der in Tennessee ansässige Bitcoin ATM-Anbieter BitKing LLC, der im vergangenen November mit nur einem Gerät in der Innenstadt von Memphis seinen Betrieb aufgenommen hat, erlebte einen ersten Einbruch. Nachdem die Geschichte auf Reddit viral wurde, kontaktierte CCN den Hauptbetreiber des Unternehmens,  Sean Pezeshk, um weitere Informationen zu erhalten.

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Das einzigste Ziel war der Geldautomat, obwohl der Dieb teure Schnaps und sonstige Gegenstände entwenden hätte können. Der Einbrecher stahl den Geldautomaten unmittelbar nach der Abreise des letzten Mitarbeiters. BitKing ist der Ansicht, sie hätten den Ort genau beobachtet. Sie wurde am nächsten Morgen im benachbarten Hundepark gefunden. Der Raubüberfall wird von der Polizei von Memphis untersucht, die leider kaum Anhaltspunkte haben. Die Fingerabdrücke auf dem Gerät waren bei der Prüfung offensichtlich nicht eindeutig.

Der Geldautomat befindet sich jedoch in einem Bereich, auf den keine Kameras gerichtet sind. Auf der Suche nach dem Geldautomaten wurde die Glastür der Bar zerstört. Auch wenn BitKing keine Versicherung auf dem Gerät hatte, ist der Hersteller, General Bytes, “superfreundlich”, erklärte Pezeshk. Das Unternehmen werde sich bemühen, dass die Reparaturkosten niedrig bleiben.

Bitcoin-ATM wird in Kürze wieder in Betrieb genommen

Erstaunlich ist, dass einige Stunden vor dem Diebstahl eine Person fünf separate 100-Dollar-Transaktionen durchführte. Dies ist insofern interessant, da BitKing sowohl eine Pauschalgebühr als auch einen Prozentsatz für Transaktionen berechnet, wie Pezeshk sagt. Es hätte daher mehr Sinn ergeben, wenn der Benutzer eine 500 USD Transaktion durchgeführt hätte. Erfreulicherweise entnahm das Unternehmen das Geld, bevor die Bar schloss.

Im Laufe der nächsten Wochen wird der einzelne Geldautomat von BitKing wieder in Betrieb genommen. In der Wiedereröffnung sieht Pezeshk keine Probleme mit den Barbesitzern, trotz des Vorfalls.

Verdächtigter ist Insider?

Im November 2017 wurde der Railgarden ausgeraubt. Laut Pezeshk war dieser Raub ein Insider-Job. Seiner Meinung nach existieren in erster Linie zwei Verdächtige für den Diebstahl: die Person, die die fünf separaten 100-Dollar-Transaktionen durchgeführt hat, oder eine Art interne Verabredung unter der Leitung eines Mitarbeiters, der das Geld in den Geldautomaten eingezahlt hat.

Er spekuliert:

“Sie wussten, dass es ein Insider-Job war, weil der Typ auf einem Handy war, das Anweisungen entgegennahm und Codes benutzte, um den Safe zu öffnen. Offensichtlich haben wir nicht genug Informationen, um jemanden zu beschuldigen.” 

In beiden Fällen ist die Haftung für BitKing bis zum vollen Wert der Maschine hoch, was sie bei der Gründung des Unternehmens etwa 3.500 Dollar gekostet hat.

Quellenangaben: CCN
Bildquelle: BitKing / Reddit

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