G20-Gipfel einigt sich auf die Regulierung von Krypto-Assets

Bei der G20 haben die Staats- und Regierungschefs vereinbart, einen regulatorischen Rahmen auf dem Gebiet der digitalen Assets zu entwickeln, mit dem die Vorschriften an die Standards der FATF angepasst werden.

G20 fordert einheitliche Krypto-Regulierung- und Besteuerung

Alle Regierungschefs der G20 haben am Samstag im Anschluss an ihren Gipfel in Buenos Aires, Argentinien, eine gemeinsame Erklärung unterzeichnet. Darin wurde unter anderem zugesagt, einen rechtlichen Rahmen für Kryptowährungen in Übereinstimmung mit den Standards der Financial Action Task Force (FATF) aufzustellen.

Beim letzten Gipfel im Juli 2018 wurde die Entscheidung bezüglich der Maßnahmen gegen die Geldwäsche bei Kryptowährungen bis zum Eingang der Ergebnisse der FATF-Standardüberprüfung verschoben.

Die Regierungschefs der G20 haben bei ihrem letzten Treffen die Wichtigkeit erkannt, mit allen verfügbaren politischen Instrumenten zur Förderung des globalen Wachstums zu arbeiten. Dabei haben sie insbesondere Kryptowährungen und die “Digitalisierung” der Weltwirtschaft im Blick.

Nach der Erklärung soll die Regulierung im Bereich der digitalen Vermögenswerte “ein transparentes und widerstandsfähiges Finanzsystem unterstützen, das auf vereinbarten internationalen Standards beruht”. Diese Regelung ist wiederum für ein nachhaltiges wirtschaftliches Wachstum notwendig.

FATF wurde 1989 mit dem Ziel gegründet, Standards für den Umgang mit Geldwäsche, Terrorfinanzierung und anderen Problemen, die eine Bedrohung für das globale Finanzsystem darstellen, zu etablieren und zu fördern.

Im Aschnitt 25 der Erklärung steht:

“Wir werden unsere Bemühungen verstärken, um sicherzustellen, dass die potenziellen Vorteile der Technologie im Finanzsektor genutzt werden können, während die Risiken gemindert werden. Wir werden Krypto-Assets zur Bekämpfung der Geldwäsche und der Terrorismusfinanzierung im Einklang mit den FATF-Standards regulieren und bei Bedarf weitere Maßnahmen in Betracht ziehen”. 

Im Abschnitt 26 wird ohne besonderen Bezug auf Kryptowährungen darauf hingewiesen, dass ein fortschrittliches und einheitliches Steuersystem entwickelt werden muss, das die Probleme löst, der sich aus dem immer mehr digitalisierenden Wesen der globalen Wirtschaft ergibt.

Die Unterzeichner sagen:

“Wir werden unsere Arbeit für ein weltweit faires, nachhaltiges und modernes internationales Steuersystem fortsetzen… Wir werden weiterhin zusammenarbeiten, um eine konsensbasierte Lösung zu finden, um die Auswirkungen der Digitalisierung der Wirtschaft auf das internationale Steuersystem anzugehen”. 

Die Staats- und Regierungschefs der G20 versprachen, sich dieser Themen im Detail zu widmen und beim Gipfel im nächsten Jahr in Japan einen aktuellen Überblick zu geben. Der Abschlussbericht wird voraussichtlich im Jahr 2020 vorliegen.

Quellenangaben: Cryptovest
Bildquelle: Pixabay

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