EZB Präsidentin gibt Pläne der Taskforce für digitale Währungen bekannt
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EZB Präsidentin gibt Pläne der Taskforce für digitale Währungen bekannt

Bei einer Pressekonferenz in Frankfurt hat die Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB), Christine Lagarde über die Pläne der Taskforce der Bank gesprochen, die sich mit digitalen Währungen auseinander setzt.

EZBs Taskforce für digitale Währungen

EZB Präsidentin Christine Lagarde erklärte bei einer Pressekonferenz in Frankfurt, dass die digitale Währung der Zentralbank langsam Form annimmt. Sie forderte auch, dass während ihrer Amtszeit als Leiterin des Internationalen Währungsfonds eine regulatorische Unterstützung für digitale Währungen stattfinden soll. Außerdem ist sie der Ansicht, dass die EZB beim Einsatz neuer Technologien die Nase vorn haben sollte.

Sie erklärte, dass das Mandat der Geldpolitik zwar die Preisstabilität ist, aber jetzt der Zeitpunkt reif ist, zu überdenken, wie diese erreicht werden kann.

“Ich denke, es ist an der Zeit für diese neue Aufgabe und es ist genau der richtige Moment, um die Unterstützung der Mitglieder rund um den Tisch zu erhalten, um die Wirksamkeit und Angemessenheit jedes einzelnen Instruments, das wir in der Vergangenheit verwenden haben, zu überprüfen – es sollte eine Beurteilung davon gemacht werden. Und danach sollten wir für uns selbst neu definieren, was genau dieses mittelfristige Zeil sein soll, das das Mandat erfüllt, das wir haben und das sich nicht ändert. Das Mandat ist Preisstabilität. Die Art und Weise, wie wir das Mandat erfüllen, wird der strategischen Überprüfung unterzogen.”

“In Bezug auf die digitale Währung möchte ich vor allem jemanden würdigen, der zum Jahresende ausscheidet und der maßgeblich an der EZB mitgewirkt hat, und darüber hinaus dazu beigetragen hat, dass wir besser und klarer den Unterschied zwischen Bitcoin, Stablecoins und den digitalen Währungen verstehen. Damit meine ich Benoît Cœuré, der Mitglied des EZB-Rats und Mitglied des Exekutivrats der EZB war und der Ende des Jahres ausscheiden wird.”

Lagarde erörterte, wie wichtig es ist, die Grenze zwischen den verschiedenen Arten von Vermögenswerten zu ziehen und die Bemühungen der Bank zu konzentrieren.

“Die digitale Währung – wir haben eine Taskforce eingerichtet und wir werden die Anstrengungen dieser Taskforce beschleunigen, indem wir auf die Ressourcen des gesamten Eurosystems zurückgreifen, d.h. auf die nationalen Zentralbanken, die sich bereits an dieser Forschung beteiligen und die bereits zugestimmt haben, daran teilzunehmen in Bezug auf Experimenten, und einigen Piloten. Es werden alle Experimente, die bereits stattgefunden haben und all die Forschungen, in die bereits Bemühungen reingesteckt wurden, zusammen mit der Arbeit, die auch hier geleistet wurde miteinander verbunden. Ich denke, wir versuchen das bis Mitte 2020 hinzubekommen. Wir werden Nummer 1 identifizieren, was wir damit bezwecken wollen. Versuchen wir die Kosten zu senken? Versuchen wir, den Mittelsmann auszuschalten? Versuchen wir, eine inklusive Finanz ohne Kosten zu bekommen? Es gibt eine ganze Reihe von Zielen, die verfolgt werden können. “

“Ich denke, wir werden damit anfangen. Dann werden wir die technischen Details herausfinden, die nicht selbstverständlich sind, insbesondere wenn man über das Eurosystem spricht. Und ich denke, dass auch außerhalb unseres regionalen Bereichs großes Interesse besteht. Ich weiß zum Beispiel, dass Kanada, Großbritannien und sicherlich auch andere Länder darüber hinaus sehr genau nachdenken, um herauszufinden, ob so etwas sinnvoll ist, welchen Zweck so etwas erfüllen soll und wie wir so etwas am besten umsetzen können.”

Die ganze Pressekonferenz kann im Video angesehen werden.

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?time_continue=3467&v=ucuSp2QiK_I&feature=emb_logo

 

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Bildquelle: Pixabay

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