Ethereum White Paper (Das Weißbuch mit allen Fakten zu ETH)

Ethereum White Paper – Das Weißbuch mit allen Fakten zu ETH

ETH White Paper

Das White Paper von Ethereum ist eine wahre Goldgrube für Anleger. Hier lässt sich die komplette Strategie der Entwickler in ausführlicher Form nachlesen. Zudem hat man die Möglichkeit sich über die Entwicklung und die geplanten Innovationen auf dem Laufenden zu halten. Dabei gibt das White Paper natürlich nur die groben Eckpunkte bekannt. Die Details zur Umsetzung findet man immer in den aktuellen Ethereum Infos.

Was ist ein White Paper?

Im deutschsprachigen Raum wird das White Paper vor allem unter dem Begriff “Weißbuch” bekannt sein. Damit wird ein Schriftstück beschrieben, welches relevante Informationen zu den Leistungen, Standards, der Durchführbarkeit und andere wichtige Daten über ein Projekt enthält. Für Unternehmen spielen diese Dokumente eine große Rolle und dienen vor allem der Öffentlichkeitsarbeit.

Mit einem gut strukturierten Whitepaper sind Unternehmen in der Lage ihre Kunden und potentielle Interessenten über die jeweiligen Projekte zu informieren und natürlich auch ein wenig zu werben. Das White Paper wird oftmals durch ein sogenanntes Yellow Paper ergänzt. Dieses Yellow Paper ist im Prinzip ähnlich strukturiert, beschäftigt sich allerdings nur mit Aspekten aus der Forschung.

Die Entwickler des Ether haben kein klassisches Yellow Paper entwickelt, dafür allerdings ein sehr ausführliches White Paper. Dieses wurde schon vor dem Start des Projekts veröffentlicht und wird in regelmäßigen Abständen auf dem aktuellen Stand gehalten. Dadurch soll erreicht werden, dass alle wichtigen Eckpunkte der künftigen Entwicklung mit den Minern und den Anlegern kommuniziert werden können.

Das Dokument ist in verschiedenen Sprachen veröffentlicht worden. Zudem bieten viele Fachmagazine und Onlineportale einen eigenen Zugang zu diesem Dokument an. Es lohnt sich das Schriftstück zu lesen. Denn hier erfährt man viel über die Potentiale und die künftige Entwicklung, welche das Netzwerk in der Zukunft nehmen wird.

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  • Ein Grund mehr dieses Dokument einmal näher unter die Lupe zu nehmen.

Wann wurde das Ethereum White Paper veröffentlicht?

Die Möglichkeit ein Projekt wie Ethereum zu verwirklichen wurde schon seit langem diskutiert. Der Erste, der den großen Wurf und eine umfassende Publikation wagte war der Entwickler  Vitalik Buterin im Whitepaper “Ethereum: A Next Generation Smart Contract & Decentralized Application Platform“.

Dabei wurde aber noch ganz allgemein von den Möglichkeiten, Chancen und Risiken geschrieben die durch ein solches Projekt entstehen würde. Konkreter wurde es mit dem “Ethereum Yellow Paper” von Gavin Wood schon deutlich konkreter. Hier wurde erstmals die “Ethereum Machine” beschrieben, sowie eine genauere Beschreibung des Projekts ins Auge gefasst.

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Video-Link: https://youtu.be/XZ90JS3SCm0

 

Die konkrete Umsetzung der Idee erfolgte anhand dieser Vorlagen, die bis heute einen gewichtigen Stellenwert in der Geschichte der Kryptowährungen haben. Ein Teil der Strategie, welche auch in den Publikationen immer wieder gefordert wurde, war die Nutzung der Stiftungsform. Heute leitet die in der Schweiz ansässige Ethereum Foundation die Entwicklung des Projektes.

  • Schon kurz nach der Veröffentlichung der Ethereum White Papers konnten erste Interessenten für das Projekt geworben werden. Ein renommierter Name ist Joseph Lubin, welcher sich als Entwickler und Investor einen guten Namen in der Cryptoszene gemacht hatte.

Warum haben die Entwickler ein Whitepaper für ihr Projekt veröffentlicht?

Um diese Frage zu verstehen, muss man einmal in die Zeit gehen in der das Projekt das erste Mal in der Öffentlichkeit präsent wurde. Zu dieser Zeit gab es neben dem Bitcoin nur eine Reihe von uninteressanten Währungen. Die Erfinder von Bitcoin waren eindeutig die Nummer Eins und kein anderes Projekt konnte mit ähnlichen Werten und einem solchen Erfolg aufwarten.

Trotzdem war es mehr als absehbar, dass der Bedarf an der Blockchain-Technologie in der nächsten Zeit immens steigen wird. Und ebenso klar war, dass dieser Bedarf über die nächsten Jahre hinweg immer weiter anziehen wird. Das es eine neue und innovative Lösung neben dem Bitcoin geben würde, war also nur eine Frage der Zeit.

  • Doch das neue Krypto-Projekt musste ein wenig mehr bieten können, als die große Konkurrenz.

Von der Technik, bis hin zur Verfügbarkeit musste das Netzwerk von Anfang an überzeugen können. Das war allerdings machbar, denn obwohl der Bitcoin an sich über eine sehr vernünftige Technologie verfügte und immer weiter entwickelt wurde gab es doch eine Reihe von Schwächen.

Hier konnte Ethereum eine wichtige Lücke füllen, wenn die Entwickler die Zeichen der Zeit richtig erfassen würden. Das dieses Vorhaben erfolgreich war, ist mittlerweile mehr als erwiesen.

Das Konzept von Ethereum sollte auf fünf einfach zu verstehenden Säulen beruhen:

  1. Einfachheit: Bisher vorhandene technische Probleme sollten mit der neuen Währung schnell und einfach überwunden werden. Dazu gehört ein deutlich reduzierter Aufwand bei der Verarbeitung der Transaktionen, aber auch ein einfacher und immer verfügbarer Zugang zum Netzwerk für die Miner und die Nutzer. Das Ether Mining sollte durch Einfachheit deutlich attraktiver werden, und die Nutzung durch eine hohe Verfügbarkeit ebenfalls.
  2. Universalität: Für die Nutzer sollte es sehr einfach sein eigene Lösungen basierend auf dem Code von Ethereum zu entwickeln. Diesem Prinzip ist das Projekt bis heute treu geblieben. Es wird ein großer Wert darauf gelegt, dass man das Ether-Netzwerk sehr einfach nutzen kann. Weltweit sollte Ethereum dadurch deutlich bekannter und beliebter werden, als andere Kryptowährungen.
  3. Modulierbarkeit: Das Netzwerk sollte man ohne Probleme für eine Vielzahl von Projekten, externen Apps und andere Ideen nutzen können. Dafür musste es flexibel, einfach zu verstehen und vor allem kompatibel mit den gängigen Programmiersprachen und Anwendungen sein.
  4. Flexibilität: Technische Neuerungen gibt es die ganze Zeit und gerade die noch recht junge Welt der Blockchains unterliegt einer fortlaufenden Weiterentwicklung. Das Ether-Netzwerk muss deswegen mehr als flexibel auf Veränderungen reagieren können und so für eine User eine sicherer Alternative sein.
  5. Frei von Diskriminierungen: Alle Miner, alle Anleger und alle Nutzer sollen die gleichen Möglichkeiten mit dem Netzwerk haben. Die vollständige Befreiung von Diskriminierung ist das große Ziel von Ethereum und gehört mit zu den Mythen der Gründung des Netzwerks. Bis heute wird diesem Vorhaben ein großer Stellenwert durch die Community beigemessen.

Durch die Festlegung dieser fünf wichtigen Säulen wurde das Projekt schnell bekannt und beliebt bei den Usern. Der Rest der Erfolgsgeschichte ist bekannt. Doch gerade die neueren Entwicklungen schränken die Zukunft des Ethers ein wenig ein. Zumindest, wenn man die fünf Stichpunkte wortwörtlich nimmt.

In naher Zukunft werden eine Reihe von verschiedenen Neuerungen eingeführt werden, welche in diesem “Book of Conduct” noch nicht in Gänze erfasst werden konnten. Gerade die Freiheit von Diskriminierung könnte mit der Einführung von Casper und anderen Neuerungen ein wenig ins Wanken geraten.

Warum werden die Modulierbarkeit und die Flexibilität so wichtig genommen?

Wenn es um Evolution und Revolution geht, dann setzt der Ether immer wieder neue Maßstäbe. Diese Kryptowährung ist vor allem dafür bekannt, ein hohes Maß an Leistung zur Verfügung zu stellen. Die Flexibilität steht dabei immer im Vordergrund. Denn es gibt fast jährlich technische Neuerungen, mit denen sich das Team von Entwickler auseinandersetzen will.

  • Nicht immer sind alle Erfindungen und Wünsche sinnvoll, aber wenn es um wirklich wichtige Technologien geht möchte man natürlich immer die Nase vorne haben.

Zudem sichert die Flexibilität natürlich auch das Überleben der Kryptowährung. Denn sollte die Technik einmal überholt sein, dann wäre das -Ether-Netzwerk an sich natürlich völlig obsolet. Das hätte verheerende Folgen, vor allem für das Ethereum Mining und das Ethereum Trading. Das möchten die Entwickler natürlich unter allen Umständen vermeiden. Alleine bis 2020 sollen eine Reihe von Veränderungen und Verbesserungen eingeführt werden, die ganz dem Geist des Papiers entsprechen und die Dynamik des Netzwerkes noch weiter verbessern.

Bild Ether

Dadurch soll eine deutliche Leistungssteigerung ermöglicht werden, aber auch das Problem des hohen Stromverbrauches durch das Mining soll dadurch zumindest eingegrenzt werden. Die Flexibilität steht immer im Fokus und ist das Kernstück des Ethers. Ohne eine fortlaufende und dynamische Anpassung an die technischen Anforderungen der Zeit könnte diese Kryptowährung auf keinen Fall dauerhaft bestehen.

Auch die Modulierbarkeit spielt eine große Rolle, und muss oftmals in einem direkten Zusammenhang mit der Flexibilität gesehen werden. Denn natürlich wünschen sich die User ein Netzwerk, das allen Anforderungen entsprechen kann und immer ein hohes Maß an Leistung erbringt. Technische Neuerungen bedeuten also auch immer, dass es viele neue Möglichkeiten für die User gibt.

  • Klassische Beispiele für erfolgreiche Projekte, welche durch das Netzwerk ermöglicht wurden sind Etherisc und Ethersportz.

Beide Plattformen nutzen die Power des Netzwerkes für ganz unterschiedliche Zwecke. Während es bei Etherisc eher um Versicherungen geht, ist Ethersportz eine innovative Plattform auf der Wetten angeboten werden.

Auch eine Vielzahl von NGO´s, Regierungsorganisationen, freien Unternehmen und anderen Einrichtungen nutzen mittlerweile die Blockchain-Technologie. Neben dem Bitcoin gehört das Netzwerk von Ethereum mit zu den am meisten genutzten Blockchain-Netzwerken der Welt. Dieser Umstand ist auch dem Fokus auf Flexibilität und Modulierbarkeit zu verdanken.

Einfachheit und Universalität sind hohe Ansprüche

Gerade wenn es um Einfachheit geht, dann haben die Kryptowährungen am Anfang die Anleger vor allem verschreckt eben, weil es sich um eine unbekannte Technik handelte. Doch mittlerweile ist klar, dass das System auch von Laien zumindest in Zügen verstanden werden kann. Natürlich kann man deutlich weniger damit anfangen, wenn man selbst nicht programmieren kann.

Aber die Blockchain-Technologie ist gerade deswegen so revolutionär, weil auch Anfänger im Programmieren hier schnell effektive Lösungen erstellen können. Grundsätzlich kann man sagen, dass die Blockchain-Technologie fast so einfach ist wie die allgemein bekannten Codes für Websites und Smilies.

  • Es ist wirklich kein Teufelswerk dahinter und wer sich nur ein wenig damit beschäftigt, der kann schnell viel lernen und noch mehr umsetzen.

Auch hier möchten die Entwickler gemäß dem White Paper immer wieder erreichen, dass die Nutzer möglichst viele Lösungen ohne Aufwand für sich nutzbar machen können. Das hat natürlich auch einen praktischen, wenn nicht sogar universellen Hintergrund. Denn durch die Einfachheit wird das Ether-Netzwerk natürlich deutlich attraktiver.

Wenn man keinen großen Aufwand tätigen muss, dann ist die Nutzung natürlich viel attraktiver und kann deutlich mehr Erträge ermöglichen. Das gilt für die Miner ebenso, wie für die Anwender und Entwickler von externen Apps und Anwendungen. Einfachheit und Universalität haben aber auch ganz direkte Auswirkungen auf das Trading.

  • Denn je mehr User das Ethereum-Netzwerk anlocken kann, umso attraktiver wird der Ether.

Die Miner wollen gefordert werden, und dafür braucht es Aufträge. Für Aufträge braucht es Anwender und für diese stehen Einfachheit und Universalität an der ersten Stelle. Für Miner sind diese Punkte deswegen ebenfalls mehr als wichtig.

Denn nur so kann das eigene Ethereum Wallet mit dem begehrten Ether gefüllt werden. Der hohe Ethereum Kurs, der aus der gestiegenen Nachfrage resultiert, ist wiederum interessant für die Anleger.

Die Zukunft von Ether ist wahrscheinlich nicht frei von Diskriminierung

Das hohe Ziel der Freiheit vor Diskriminierung wird in der letzten Zeit stark in Frage gestellt. Der Hintergrund sind technische Neuerungen, die umgesetzt werden müssen um das Ether-Netzwerk auch in der nahen Zukunft so attraktiv zu halten. Die derzeitige Diskussion wird durch einen Technologiewechsel ausgelöst, der im Endeffekt für schnellere Abläufe sorgt.

  • Dabei geht es um die Umstellung vom PoW-Verfahren zum PoS-Verfahren für die Validierung der einzelnen Blocks.

Es wird diskutiert, ob dabei besonders reiche Miner belohnt werden sollen indem sie bessere Aufträge bekommen können. Ob das so umgesetzt wird, ist derzeit noch nicht bekannt. Aber viele aus der aktiven Community sehen schon eine der Grundsäulen der Kryptowährung in Gefahr. Doch auch hier kann man entgegenwirken.

  • Man kann beispielsweise als Miner Ethereum kaufen, oder einfach ein wenig abwarten bis man genügend Ether beisammen hat um ebenfalls zu den besseren Minern zu gehören.

Aber im Endeffekt ist das schon ein wenig die Einführung einer Zwei-Klassen-Gesellschaft innerhalb des Netzwerkes. Trotzdem wird das Netzwerk nicht an den Veränderungen vorbeikommen, um auch in der Zukunft so leistungsfähig bleiben zu können. Was aber gleich bleibt, ist die Gewichtung der Aufträge.

Ether White Paper

Es wird auch in der Zukunft nur gleichwertige Aufträge geben und kein Auftrag wird mehr wert, oder weniger wert sein als der andere. Gleicher Lohn für gleiche Arbeit, so ist das Prinzip welches auch in der nahen Zukunft auf jeden Fall erhalten bleiben soll.

  • Für die Nutzer ist das ebenfalls ein Vorteil, denn dadurch das jeder Auftrag auf die maximale Bandbreite des Netzwerkes zurückgreifen kann entstehen keine “Premium-Aufträge”, die wiederum die normalen Aufträge blockieren und so für verlangsamte Abläufe sorgen. Frei von Diskriminierung ist als ein Punkt, der die Nutzer und die Ether Miner auf unterschiedliche Art und Weise betrifft.

Das White Paper beschreibt ein optimales Netzwerk

Im Prinzip haben sich die Verfasser mehr als nur ausführliche Gedanken über das Netzwerk gemacht. Schon in dem White Paper wird deutlich, dass es darum geht ein System zu manifestieren welches schon dem Bitcoin einen großen Erfolg beschert hat. Auch durch die Entwicklung des Ethers ist das heute so bekannte Systems der Tokens und der Coins zum Standard geworden und wird von so gut wie allen Kryptowährungen genutzt.

Die Absätze aus dem White Paper lesen sich daher fast wie eine Anleitung zum allgemeinen Verständnis der virtuellen Währungen. Lediglich im Detail verbergen sich Änderungen, die dieses Netzwerk so einmalig machen und so erfolgreich. Die Entwickler begreifen das Ethereum-Netzwerk als eigenes Ökosystem, welches beständigen Veränderungen unterliegt und quasi beliebig moduliert werden kann.

  • Dieser Entwicklungsschritt ist wichtig, da er die Zukunft der Blockchain-Technologie und die Chancen die sich aus ihr ergeben klar und deutlich aufzeigt. Vor allem die Sicherheitsschwachstellen des Bitcoin-Systems wurden durch Colored-Coins beseitigt und haben so das Vertrauen der Nutzer in das Netzwerk noch einmal deutlich gesteigert.

Einen geradezu begeisterten Aufschrei in der Fachwelt lösten die Entwickler mit der Idee der Meta Coins aus. Dabei handelt es sich um eine Art von Erweiterung der eigentlichen Bitcoin-Transaktion. So können noch mehr Daten verarbeitet, aber gleichzeitig auch die Sicherheit des Systems deutlich erhöht werden.

Gerade die Sicherheit stand bei der Entwicklung immer wieder im Vordergrund und ihr wird im White Paper auch ein großer Abschnitt gewidmet. Innovationen wie das modifizierte Ghost-System, aber auch die grundsätzliche Gestaltung des Netzwerks sollten auf keinen Fall im Widerspruch zu den Grundwerten stehen.

  • Diese schwierig umzusetzende Tatsache konnte nur gemeistert werden, indem man auf eine für damalige Verhältnisse völlig neuartigen Algorithmus für das Mining setzte.

Schon hier konnten die Entwickler unter Beweis stellen, dass sie es mit der Freude zur Innovation wirklich ernst meinten. Der Rest der Geschichte ist mehr als bekannt. Heute kann man mit Fug und Recht sagen, das Ethers Netzwerk mit zu den stärksten gehört und den Bitcoin vielleicht noch nicht eingeholt, aber technisch eindeutig überholt hat.

 

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