Ethereum unter Druck: Upgrade-Hoffnungen treffen auf ETF-Abflüsse und Verkaufsdruck

Autor: Blockchain-Hero Redaktion

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Kategorie: News

Zusammenfassung: Ethereum profitiert technisch vom Glamsterdam-Upgrade, steht kurzfristig jedoch durch ETF-Abflüsse, Liquidationen und starke Short-Positionen unter Druck.

Ethereum steht im Oktober 2026 zwischen technischer Aufbruchsstimmung und spürbarem Marktdruck: Das Glamsterdam-Upgrade macht Fortschritte, während ETF-Abflüsse, Liquidationen und hohe Short-Positionen den Kurs belasten. Der Pressespiegel zeigt, warum Analysten dennoch auf Erholung hoffen – und welche Marken und Risiken jetzt entscheidend sind.

Ethereum zwischen Upgrade-Hoffnungen, ETF-Abflüssen und wachsendem Verkaufsdruck

Die Ethereum-Berichterstattung zeichnet im Oktober 2026 ein widersprüchliches Bild. Während das Netzwerk mit dem Glamsterdam-Upgrade auf dem Sepolia-Testnet einen wichtigen technischen Schritt vollzogen hat und einzelne Marktbeobachter höhere Kursziele nennen, belasten ETF-Abflüsse, Liquidationen und Short-Positionen den ETH-Kurs.

FinanzNachrichten.de berichtet, dass Glamsterdam am 6. Oktober auf dem Sepolia-Testnet aktiviert wurde. Das Upgrade gilt als letzte Testphase vor dem geplanten Mainnet-Start im vierten Quartal 2026; ein konkretes Datum für das Mainnet steht demnach noch nicht fest.

Als Bestandteil des Updates nennt die Quelle EIP-7928 zur parallelen Verarbeitung von Transaktionen. Zudem sei das Gaslimit auf dem Testnet von 60 auf 200 Millionen erhöht worden. Entwickler bezeichneten Glamsterdam laut FinanzNachrichten.de als einen der größten Forks in der Geschichte von Ethereum.

Gleichzeitig meldet die Quelle einen ETH-Kurs von 2.490 Dollar und eine Marktkapitalisierung von 303 Milliarden Dollar. Innerhalb einer Woche habe Ethereum sieben Prozent verloren. Die Ethereum-Perpetuals würden von Short-Positionen dominiert, während das Open Interest bei 12,83 Millionen ETH liege.

Auch die institutionellen Bewegungen fallen unterschiedlich aus. BitMine hält laut FinanzNachrichten.de über sechs Millionen ETH und nähert sich einem selbst gesetzten Kauflimit von fünf Prozent des Angebots. Chairman Tom Lee habe erklärt, dass BitMine die Käufe einstellen werde, sobald diese Schwelle erreicht sei.

Bei den US-Spot-Ethereum-ETFs verzeichnete die Quelle am 6. Oktober Abflüsse von 200 Millionen Dollar und am 7. Oktober weitere 160 Millionen Dollar. Thailand genehmigte der Meldung zufolge ETH-ETF-Regeln, die ab dem 16. Oktober gelten.

Genannter WertAngabe
Aktivierung von Glamsterdam6. Oktober
Geplanter Mainnet-Startviertes Quartal 2026
ETH-Kurs2.490 Dollar
Marktkapitalisierung303 Milliarden Dollar
Gaslimit auf dem Testnetvon 60 auf 200 Millionen
Open Interest bei Ethereum-Perpetuals12,83 Millionen ETH
ETF-Abflüsse am 6. Oktober200 Millionen Dollar
ETF-Abflüsse am 7. Oktober160 Millionen Dollar

Zusammenfassung: Das Glamsterdam-Upgrade stärkt die technische Perspektive von Ethereum, während Kursverluste, Short-Positionen und ETF-Abflüsse den Markt kurzfristig belasten. Quelle: FinanzNachrichten.de.

Wall Street zieht Kapital aus Ethereum-ETFs ab

Yahoo Finanzen Deutschland berichtet über eine anhaltende Serie von Nettoabflüssen aus US-Spot-Ethereum-ETFs. Am 9. Oktober wurden demnach 56,1 Millionen USD aus diesen Fonds abgezogen. Die neunte ununterbrochene Abflussserie sei vollständig auf den Fonds von BlackRock entfallen.

Seit dem 29. September hätten die Fonds laut Quelle rund 697 Millionen USD verloren. Damit sei nahezu der gesamte Zufluss von 850,8 Millionen USD aus den sieben vorangegangenen Sitzungen wieder ausgeglichen worden. Das Gesamtvermögen aller Fonds bezifferte SoSoValue auf 15,71 Milliarden USD; Ende September habe der Wert noch bei fast 17,9 Milliarden USD gelegen.

Der ETH-Kurs wurde in der Meldung mit 2.496 USD angegeben und habe sich innerhalb von 24 Stunden nahezu unverändert gezeigt. Am 2. Oktober habe Ethereum noch bei 2.715,50 USD notiert.

Bitcoin-Fonds entwickelten sich am Freitag laut Yahoo Finanzen Deutschland entgegengesetzt und verzeichneten Zuflüsse von 21,13 Millionen USD. Diese folgten allerdings auf Nettoabflüsse von 729 Millionen USD am 7. und 8. Oktober.

Auch bei Binance sei der Rückgang des Ethereum-Bestands sichtbar geworden. Kunden hätten im September ihren Bestand um 183.602 ETH reduziert und gleichzeitig ihre Bitcoin-Bestände erhöht.

Parallel dazu positionieren sich Derivate-Trader verstärkt auf fallende Kurse. Die Quelle nennt 5 Milliarden USD an Shorts gegenüber 1,53 Milliarden USD an Longs. Analyst Ted Pillows erklärte, der Großteil der ETH-Abwärtsliquidität sei vorerst abgebaut, während die nachlassende Spot-Nachfrage weiterhin einen deutlichen Rückgang wahrscheinlich mache.

„Nun stehen 5 Milliarden USD an Shorts 1,53 Milliarden USD an Longs gegenüber.“ – Ted Pillows, zitiert von Yahoo Finanzen Deutschland

Erzwungene Schließungen von Short-Positionen könnten laut Bericht zu Käufen von ETH führen und einen Short Squeeze auslösen. Pillows hatte den Bereich von 2.547 bis 2.565 USD als Unterstützung bezeichnet und bei einem Bruch dieses Bereichs vor einem Rückgang auf 2.190 USD gewarnt. ETH sei inzwischen unter diese Zone gefallen.

MarktindikatorAngabe
ETF-Abfluss am 9. Oktober56,1 Millionen USD
ETF-Abflüsse seit dem 29. Septemberrund 697 Millionen USD
Zuflüsse in den sieben Sitzungen davor850,8 Millionen USD
Gesamtvermögen der Ethereum-ETFs15,71 Milliarden USD
ETH-Kurs in der Meldung2.496 USD
ETH-Kurs am 2. Oktober2.715,50 USD
Short-Positionen5 Milliarden USD
Long-Positionen1,53 Milliarden USD
Genannte Unterstützungszone2.547 bis 2.565 USD
Mögliches Kursziel bei Bruch der Zone2.190 USD

Zusammenfassung: Ethereum steht unter dem Druck anhaltender ETF-Abflüsse und eines deutlich höheren Short- als Long-Volumens. Quelle: Yahoo Finanzen Deutschland.

Citi hebt Ethereum-Kursziel trotz ETF-Abflüssen auf $3.028 an

Wallstreet Online berichtet, dass Citigroup ihr 12-Monats-Kursziel für Ethereum von $2.240 auf $3.028 angehoben hat. Diese Einschätzung steht einem starken Kapitalabfluss aus Krypto-ETFs gegenüber, aus denen im Oktober $1 Milliarde abgeflossen sei.

ETH verlor laut Wallstreet Online am 7. Oktober 6,7 Prozent an einem Tag. Dabei seien $175 Millionen in Long-Positionen liquidiert worden. Bis zum 10. Oktober habe sich der Kurs lediglich auf $2.490 erholt.

Auf Bitfinex standen der Meldung zufolge über 101.000 Short-Positionen gegen ETH. Der Fear and Greed Index lag bei 64, was als Gier eingeordnet wurde. Zugleich habe das Handelsvolumen laut Quelle nicht ausgereicht, um einen nachhaltigen Ausbruch zu tragen.

Die Ethereum-ETFs verzeichneten neun aufeinanderfolgende Tage mit Nettoabflüssen seit dem 29. September und verloren laut Wallstreet Online rund $700 Millionen. BlackRocks ETHA habe mit $477 Millionen für 88 Prozent der wöchentlichen Abflüsse gestanden. Morgan Stanleys MSSE sei mit $1,3 Millionen der einzige ETH-Fonds im Plus gewesen.

Trotz der Kapitalabflüsse sei das DeFi-Volumen auf Ethereum auf $54 Milliarden gestiegen. Dies entspreche laut Finanznachrichten.de einem Plus von 38 Prozent seit Juni. Die Marke von $2.800 bleibe jedoch ein Widerstand, den Ethereum zunächst überwinden müsse.

Wallstreet Online nennt außerdem eine Marktkapitalisierung von $304 Milliarden. Das Citigroup-Kursziel von $3.028 würde dem Bericht zufolge vom damaligen Kurs aus rund 12 Prozent Gewinn bedeuten.

AngabeWert
Citigroup-Kursziel zuvor$2.240
Citigroup-Kursziel neu$3.028
ETF-Abflüsse im Oktober$1 Milliarde
ETH-Tagesverlust am 7. Oktober6,7 Prozent
Liquidierte Long-Positionen$175 Millionen
Short-Positionen auf Bitfinexüber 101.000
Fear and Greed Index64
DeFi-Volumen auf Ethereum$54 Milliarden
Anstieg des DeFi-Volumens seit Juni38 Prozent
Marktkapitalisierung$304 Milliarden

Zusammenfassung: Citigroup bleibt mit einem Kursziel von $3.028 optimistisch, während ETF-Abflüsse, Short-Positionen und der Widerstand bei $2.800 den Aufwärtsspielraum begrenzen. Quelle: Wallstreet Online.

Bruch der 2.500-Dollar-Marke verschärft die kurzfristige Ethereum-Prognose

Eine weitere Analyse von Wallstreet Online beschreibt den Fall von Ethereum unter die Marke von 2.500 Dollar. Der ETH-Kurs habe am Freitag bei rund 2.491 Dollar gelegen und seit dem vorherigen Freitag gut 9 Prozent verloren.

Binnen 24 Stunden seien Ether-Wetten über rund 356 Millionen Dollar zwangsweise aufgelöst worden. Damit habe Ethereum mehr Liquidationen als Bitcoin verzeichnet, obwohl der Markt von Ethereum nicht einmal ein Fünftel so groß sei. Bei Bitcoin belief sich der Vergleichswert auf 298 Millionen Dollar.

Nach Daten von Coinbase kostete ETH laut Quelle 2.491 Dollar. Das entsprach einem Minus von 1,4 Prozent innerhalb von 24 Stunden und 9,2 Prozent auf Wochensicht. Auch die US-Spot-ETFs auf Ether hätten am Donnerstag erneut Abflüsse verzeichnet.

Als zusätzlichen Belastungsfaktor nennt Wallstreet Online eine Warnung des Ethereum-Forschers Justin Drake. Er habe Anleger aufgerufen, sich mit einem sogenannten Bunker-Modus gegen KI-Angriffe auf Wallets zu schützen. Die Debatte über die Wallet-Sicherheit habe den Abverkauf am Donnerstag verstärkt.

Die Quelle verweist außerdem auf neue Protokolle der US-Notenbank, die auf eine weitere Zinserhöhung bis zum Jahresende hindeuteten. Für eine Verdopplung des Kurses wären bei einem Marktwert von rund 305 Milliarden Dollar laut der Analyse Hunderte Milliarden an frischem Kapital erforderlich.

Marktgröße oder BewegungAngabe
ETH-Kursrund 2.491 Dollar
Verlust seit dem vorherigen Freitaggut 9 Prozent
Liquidierte Ether-Positionenrund 356 Millionen Dollar
Liquidierte Bitcoin-Positionen298 Millionen Dollar
ETH-Tagesverlust laut Coinbase1,4 Prozent
ETH-Wochenverlust laut Coinbase9,2 Prozent
Marktwertrund 305 Milliarden Dollar

Zusammenfassung: Der Fall unter 2.500 Dollar ging mit hohen Liquidationen, erneuten ETF-Abflüssen und Sorgen über Wallet-Angriffe durch künstliche Intelligenz einher. Quelle: Wallstreet Online.

Frühere Stärke durch BitMine und Ethereum-ETFs

Eine weitere Wallstreet-Online-Meldung beschreibt eine zunächst deutlich konstruktivere Ausgangslage für Ethereum. ETH habe in drei Monaten rund 55 Prozent zugelegt und bei etwa 2.700 Dollar notiert. Gleichzeitig halte ein einzelnes börsennotiertes Unternehmen fast fünf Prozent aller existierenden Ether.

Bitmine Immersion Technologies hielt laut The Motley Fool Ende September 6.001.302 ETH. Das entsprach 4,9 Prozent des gesamten Angebots. Vorstandschef Tom Lee wolle die Marke von 5 Prozent erreichen und kaufe dafür Woche für Woche nach.

Im Vergleich dazu sei Bitcoin in demselben Zeitraum um rund 35 Prozent gestiegen. Auch die US-Spot-Ethereum-ETFs hätten 2026 mit rund 1,5 Milliarden Dollar mehr frisches Geld eingesammelt als die Bitcoin-Fonds, die auf 985 Millionen Dollar kamen.

CoinDesk bezifferte den Ethereum-Kurs in der Meldung auf rund 2.703 Dollar und den Marktwert auf etwa 330 Milliarden Dollar. Vom Rekordhoch bei 4.946 Dollar lag ETH damit noch rund 46 Prozent entfernt.

Die weitere Entwicklung hänge laut Wallstreet Online davon ab, ob die ETF-Zuflüsse im vierten Quartal weiter steigen und BitMine sein Ziel von fünf Prozent erreicht. Die starke Konzentration der Käufe bei einem einzelnen Unternehmen wird dabei als potenzieller Marktfaktor dargestellt.

AngabeWert
Von BitMine gehaltene ETH6.001.302 ETH
Anteil am gesamten Angebot4,9 Prozent
Angestrebter Anteil von BitMine5 Prozent
ETH-Entwicklung in drei Monaten55 Prozent
Bitcoin-Entwicklung in drei Monaten35 Prozent
Ethereum-ETF-Zuflüsse 2026rund 1,5 Milliarden Dollar
Bitcoin-ETF-Zuflüsse 2026985 Millionen Dollar
ETH-Kursrund 2.703 Dollar
Marktwertetwa 330 Milliarden Dollar
Rekordhoch4.946 Dollar
Abstand zum Rekordhochrund 46 Prozent

Zusammenfassung: BitMines ETH-Bestand und die höheren ETF-Zuflüsse gegenüber Bitcoin lieferten zunächst Rückenwind. Quelle: Wallstreet Online.

Chinesische KI-Modelle sollen Ethereum-Kursziele für 2027 liefern

BTC-ECHO berichtet über eine Einschätzung der chinesischen KI-Modelle Kimi, DeepSeek und weiterer Systeme zur möglichen Ethereum-Kursentwicklung bis Januar 2027. Die Redaktion habe drei Szenarien durchgespielt, die vom Worst-Case bis zum Best-Case reichen.

Die Meldung ordnet die Anfrage in den zunehmenden technologischen Wettbewerb zwischen Washington und Peking ein. DeepSeek habe zuvor für Aufmerksamkeit gesorgt, während Kimi K3 ebenfalls großes Aufsehen erregt habe. Im Mittelpunkt stehe die Frage, ob chinesische Chatbots die Zukunft des Kryptomarktes einschätzen können.

Ethereum diene dabei als Fallstudie, weil die zweitgrößte Kryptowährung noch vor wenigen Monaten mit einem Absturz unter 1.500 US-Dollar konfrontiert gewesen sei. Anschließend habe eine kräftige Kurserholung neue Hoffnungen geweckt.

BTC-ECHO befragte die chinesischen KI-Modelle nach ihren ETH-Kurszielen für Januar 2027. Im vorliegenden Quelltext werden jedoch keine konkreten Kursziele der drei Szenarien genannt.

Zusammenfassung: BTC-ECHO stellt drei KI-basierte Szenarien für Ethereum bis Januar 2027 in Aussicht, nennt im vorliegenden Inhalt jedoch keine konkreten Zielwerte. Quelle: BTC-ECHO.

Einschätzung der Redaktion

Ethereum befindet sich in einer entscheidenden Übergangsphase: Die technische Entwicklung liefert langfristige Argumente, doch kurzfristig dominieren Kapitalabflüsse, gehebelte Marktpositionen und fehlende Nachfrage. Damit wird das Upgrade allein nicht ausreichen, um den Kurs nachhaltig zu stabilisieren.

Die hohe Konzentration institutioneller Käufe auf einzelne Akteure erhöht zugleich die Abhängigkeit von wenigen Marktteilnehmern. Ein nachhaltiger Aufwärtstrend dürfte daher erst glaubwürdig werden, wenn ETF-Zuflüsse zurückkehren, der Verkaufsdruck nachlässt und Ethereum seine Marktstärke trotz der hohen Derivateaktivität beweist.

Kernaussage: Die langfristige Perspektive bleibt konstruktiv, die kurzfristige Risikolage jedoch klar angespannt. Technischer Fortschritt und positive Kursziele stehen derzeit einer schwachen Kapitalnachfrage gegenüber.

Quellen: