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title: Ethereum plant mit Glamsterdam deutlich höhere Layer-1-Kapazität
canonical: https://blockchain-hero.com/ethereum-plant-mit-glamsterdam-deutlich-hoehere-layer-1-kapazitaet/
author: Blockchain-Hero Redaktion
published: 2026-08-27
updated: 2026-08-27
language: de
category: News
description: Ethereum will mit Glamsterdam im 4. Quartal 2026 seine L1-Kapazität stark erhöhen, während Institutionen Blockchain-Infrastruktur ausbauen und steigende Mining-Kosten den Sektor belasten.
source: Provimedia GmbH
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# Ethereum plant mit Glamsterdam deutlich höhere Layer-1-Kapazität

> **Autor:** Blockchain-Hero Redaktion | **Veröffentlicht:** 2026-08-27

**Zusammenfassung:** Ethereum will mit Glamsterdam im 4. Quartal 2026 seine L1-Kapazität stark erhöhen, während Institutionen Blockchain-Infrastruktur ausbauen und steigende Mining-Kosten den Sektor belasten.

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Ethereum will mit Glamsterdam die Kapazität seiner Layer 1 massiv steigern, während Banken und Finanzinfrastrukturanbieter Blockchain-Netzwerke für Stablecoins, tokenisierte Einlagen und institutionellen Handel vorantreiben. Zugleich zeigen die Zahlen von Riot Platforms, wie stark steigende Mining-Kosten den Sektor unter Druck setzen. Der Pressespiegel beleuchtet die wichtigsten technischen, institutionellen und wirtschaftlichen Entwicklungen.

## Ethereum plant mit Glamsterdam deutlich höhere L1-Kapazität

Das nächste große Ethereum-Upgrade heißt Glamsterdam und ist laut Yahoo Finanzen Deutschland aktuell für das 4. Quartal 2026 geplant. Die vorgesehenen Protokolländerungen sollen größere Blöcke leichter verarbeitbar machen und Ethereum auf eine deutlich höhere Kapazität der Layer 1 vorbereiten.

Die Entwickler streben nach dem Upgrade ein Gas-Limit um 200 Millionen an. Aktuell liegt es bei 60 Millionen; Anfang 2025 waren es etwa 30 Millionen. Damit soll Ethereum insbesondere für dezentrale Handelsplattformen, Zahlungen und Anwendungen für Verbraucher leistungsfähiger werden.

Federico Variola, CEO von Phemex, sieht dezentrale Handelsplattformen als wichtigen Prüfstein. Nutzer solcher Plattformen erwarten schnelle Ausführung, hohe Liquidität und niedrige Kosten, weil häufige Transaktionen zum Geschäftsmodell gehören.

> „Wenn sich Regulatoren zunehmend mit DEXes wie Hyperliquid befassen müssen, wird es sehr wichtig sein, dass Ethereum dezentral bleibt, eine angemessene Geschwindigkeit bietet und hohe Kosten vermeidet“, sagte Federico Variola laut Yahoo Finanzen Deutschland.

Ethereum hat einen Teil dieser Anforderungen bereits über Layer-2-Netzwerke adressiert. Variola bewertet die Entwicklung jedoch gemischt und verweist darauf, dass trotz wichtiger Fortschritte in den vergangenen Jahren auch Fehlschläge zu einem Verlust erheblicher Mengen an Kapital und Aktivität im Ethereum-Ökosystem geführt hätten.

Glamsterdam soll die technische Grundlage schaffen, um das Gas-Limit weiter zu erhöhen, ohne die Anforderungen an Validatoren untragbar zu machen. Größere Blöcke enthalten mehr Arbeit und müssen innerhalb der festen Slot-Zeiten verarbeitet werden. Als limitierender Faktor gilt daher die Hardware der Validatoren, da kleinere Betreiber bei steigender Rechenlast möglicherweise nicht mehr teilnehmen könnten.

Zu den vorgesehenen Maßnahmen gehören Block-Level Access Lists nach EIP-7928. Sie geben Clients im Voraus Informationen darüber, welche Accounts und Speicherbereiche ein Block betrifft, sodass Lesevorgänge, Transaktionsverarbeitung und Zustandsberechnungen stärker parallel ausgeführt werden können.

Auch die im Protokoll verankerte Proposer-Builder-Separation, kurz ePBS, soll die Erstellung und Validierung von Blöcken verändern. Gemeinsam mit Block-Level Access Lists soll sie helfen, mehr Daten auf Layer 1 zu verarbeiten, ohne die Arbeitslast für Validatoren stark zu erhöhen.

State-Growth-Controls nach EIP-8037 sollen die Regeln für dauerhafte Speicherung verändern. Die Entwickler streben etwa 120 GiB an jährlichem Zustandswachstum an, selbst wenn das Gas-Limit auf 200 Millionen steigt. Dadurch soll der Betrieb von Nodes mit normaler Hardware möglich bleiben.

Langfristig wird außerdem eine zkEVM-Überprüfung genannt. Validatoren könnten dabei kryptografische Beweise prüfen, anstatt jede Transaktion selbst erneut auszuführen, wodurch die Rechenlast bei höherer Kapazität sinken könnte.

Eine leistungsfähigere Basiskette könnte zudem die Entscheidung von Anwendungen beeinflussen, die derzeit auf Rollups oder spezialisierten Blockchains starten. Fernando Lillo Aranda, CMO von Zoomex, erwartet, dass einige Anwendungen ihre Bereitstellung auf einem verbesserten Ethereum-L1 neu bewerten könnten.

> „Bessere Leistung der Layer 1 würde auf jeden Fall den Druck mindern, der ursprünglich zu Rollups und spezialisierten Blockchains geführt hat“, sagte Fernando Lillo Aranda laut Yahoo Finanzen Deutschland.

Eine direkte Bereitstellung auf Layer 1 könnte die Nutzung von Ethereum-Liquidität und Kombinierbarkeit ermöglichen, ohne dass Nutzer Vermögenswerte zwischen Netzwerken verschieben oder mehrere Blockchains verwenden müssen. Rollups und spezialisierte Blockchains behalten jedoch Vorteile wie eigene Ausführungsumgebungen, geringere Latenz, mehr Kontrolle über Gebühren und Governance sowie ein individuelles Anwendungsdesign.

Die Ethereum-Roadmap setzt deshalb weiterhin auf Rollup-Kapazität. PeerDAS und die fortlaufende Erweiterung von Blobs sollen die Datenmenge erhöhen, die Ethereum den L2-Netzwerken zur Verfügung stellen kann. Als wahrscheinlichstes Ergebnis beschreibt der Artikel mehr Auswahl bei den Einsatzmodellen: Anwendungen mit hoher Ethereum-Kompatibilität könnten direkt auf Layer 1 starten, während transaktionsintensive oder speziell angepasste Produkte weiterhin Rollups oder eigene Blockchains nutzen.

Auch der Wettbewerb um Entwickler hat sich verändert. Der Live-Tracker von Electric Capital erfasst aktuell etwa 7.600 monatlich aktive Entwickler in der Ethereum-Blockchain, während rund 2.300 auf Solana aktiv sind. Im gesamten EVM-Ökosystem liegt die Zahl bei ungefähr 10.000.

| Bereich | Angabe | 

| Geplantes Upgrade | Glamsterdam | 

| Geplanter Zeitraum | 4. Quartal 2026 | 

| Aktuelles Gas-Limit | 60 Millionen | 

| Angestrebtes Gas-Limit | 200 Millionen | 

| Monatlich aktive Entwickler auf Ethereum | etwa 7.600 | 

| Monatlich aktive Entwickler auf Solana | rund 2.300 | 

| Entwickler im gesamten EVM-Ökosystem | ungefähr 10.000 | 

| Angestrebtes jährliches Zustandswachstum | etwa 120 GiB | 

**Infobox:** Glamsterdam soll Ethereum im 4. Quartal 2026 auf ein Gas-Limit um 200 Millionen vorbereiten. Im Mittelpunkt stehen mehr L1-Kapazität, parallele Verarbeitung und ein begrenztes Zustandswachstum von etwa 120 GiB pro Jahr.

## Blockchain.com wird Liquiditätspartner von Fusion Digital Assets

Blockchain.com ist als Liquiditätspartner in das Angebot von Fusion Digital Assets von TP ICAP eingestiegen. Laut Yellow.com handelt das Unternehmen dort im Rahmen des neuen Matched-Principal-Modells und gehört zu den ersten Teilnehmern, die über diesen Rahmen handeln.

Der Schritt reagiert auf die wachsende Nachfrage von Brokern, Liquiditätsanbietern, Asset Managern und Handelshäusern nach institutioneller Marktinfrastruktur. Blockchain.com soll durch seine Teilnahme das institutionelle Ökosystem der Plattform verbreitern und vertiefen.

Durch die Anbindung der institutionellen Liquidität erhalten Marktteilnehmer zusätzlichen Tiefgang in Bitcoin, Ether und XRP. Die Kooperation wird als Zeichen für die zunehmende Annäherung von Digital-Asset-Märkten und traditionellen Finanzmärkten beschrieben.

Das Matched-Principal-Modell ermöglicht Handel ohne Vorfinanzierung. TP ICAP steht dabei als Investment-Grade-Kreditintermediär zwischen den Parteien. Nach Darstellung der Quelle erhöht dieser Ansatz die Kapitaleffizienz, reduziert operative Komplexität und führt den Handel mit digitalen Vermögenswerten näher an etablierte Marktstandards heran.

> „Der Einstieg als Liquiditätspartner bei Fusion Digital Assets unter dem Matched-Principal-Rahmen von TP ICAP ist ein logischer Schritt in unserer Mission, institutionelles Kapital in digitale Assetmärkte zu bringen“, sagte Marc Sischka, Vice President, Global Head of OTC Trading, laut Yellow.com.

Chay Pollard, Director Digital Assets E-Broking, begrüßte Blockchain.com als Liquiditätsanbieter. Die globale Reichweite, das kryptospezifische Kundennetzwerk und die tiefen Liquiditätspools von Blockchain.com sollen die institutionelle Kundenbasis und Marktinfrastruktur von TP ICAP ergänzen.

Mit dem neuen Handelsmodell soll sich das handelbare Universum von Fusion Digital Assets deutlich erweitern. Genannt werden Stablecoins wie USDC, eine Ausweitung der Kryptoabdeckung etwa um SOL, zusätzliche Fiat-Währungspaare und eine künftige Unterstützung tokenisierter Real-World-Assets.

Als Reaktion auf die institutionelle Nachfrage werden die Handelszeiten auf einen durchgehenden Wochentaghandel ausgeweitet. Eine Wochenendabdeckung soll folgen.

Die Entwicklung knüpft an ein Rekordjahr 2025 für Fusion Digital Assets an. In diesem Zeitraum überschritt die Plattform ein monatliches Nominalhandelsvolumen von mehr als 1 Mrd. US-Dollar über ihre Bitcoin- und Ether-Orderbücher.

Blockchain.com wurde 2011 gegründet und hat laut der Quelle über 95 Millionen Wallets und 45 Millionen verifizierte Nutzer unterstützt. Das Unternehmen hat Transaktionen im Volumen von mehr als 1,2 Billionen US-Dollar in Kryptowerten abgewickelt, ist in mehr als 70 Jurisdiktionen aktiv und bietet unter anderem Self-Custody-Lösungen sowie institutionelle Services an.

| Bereich | Angabe | 

| Liquidität auf der Plattform | Bitcoin, Ether und XRP | 

| Zusätzliche geplante Kryptoabdeckung | etwa SOL | 

| Fusion-Digital-Assets-Volumen 2025 | mehr als 1 Mrd. US-Dollar monatlich | 

| Von Blockchain.com unterstützte Wallets | über 95 Millionen | 

| Verifizierte Nutzer | 45 Millionen | 

| Abgewickeltes Transaktionsvolumen | mehr als 1,2 Billionen US-Dollar | 

| Aktive Jurisdiktionen | mehr als 70 | 

| Gründung von Blockchain.com | 2011 | 

**Infobox:** Blockchain.com erweitert als Liquiditätspartner von Fusion Digital Assets den institutionellen Zugang zu Bitcoin, Ether und XRP. Das neue Matched-Principal-Modell soll Handel ohne Vorfinanzierung ermöglichen und die Plattform um Stablecoins, SOL, Fiat-Währungspaare und tokenisierte Vermögenswerte erweitern.

## DMG Blockchain Solutions meldet Ergebniszahlen für das dritte Quartal

DMG Blockchain Solutions Inc. hat laut MarketScreener Deutschland Ergebniszahlen für das dritte Quartal und die neun Monate bis zum 30. Juni 2026 gemeldet. Der bereitgestellte Inhalt enthält neben der Überschrift und dem Veröffentlichungsdatum am 27.08.2026 um 05:35 keine nutzbaren Ergebniskennzahlen oder weiteren Fakten zur Geschäftsentwicklung.

Eine inhaltliche Bewertung von Umsatz, Ergebnis, Kosten oder Bilanzpositionen ist auf Grundlage des vorliegenden Quelltextes daher nicht möglich. Die Meldung wird im Pressespiegel ausschließlich mit den verfügbaren Angaben wiedergegeben.

**Infobox:** MarketScreener Deutschland berichtet über Ergebniszahlen von DMG Blockchain Solutions für das dritte Quartal und die neun Monate bis zum 30. Juni 2026. Im vorliegenden Inhalt sind dazu keine weiteren nutzbaren Zahlen enthalten.

## US-Landesbankenverbände planen BankChain Alliance

US-amerikanische Landesbankenverbände planen ein eigenes landesweites Blockchain-Netzwerk. Die „BankChain Alliance“ strebt laut CoinDesk einen Start im Jahr 2027 an und soll Stablecoins, Zahlungen sowie tokenisierte Einlagen innerhalb des regulatorischen Rahmens des Bankensystems fördern.

39 der staatlichen Bankenverbände sind dem Projekt beigetreten. Die Allianz beschreibt das Vorhaben als „branchen-eigen, branchen-entworfen und branchen-geregelt“ und will eine von der Bankenbranche betriebene Plattform für finanzielle Innovationen schaffen.

Die Organisation hat laut Quelle noch keinen Technologiepartner für die Umsetzung. Das Netzwerk soll mit anderen Netzwerken interoperabel sein.

Kathy Kraninger, Leiterin der Florida Bankers Association und ehemalige Direktorin des Consumer Financial Protection Bureau, fungiert als interimistische Vorsitzende des Projekts. Sie bezeichnete die Initiative als Zusammenarbeit, die Tausende von Banken repräsentiere.

> „Es wird ein sicheres, reguliertes Netzwerk sein, das Institutionen aller Größenordnungen moderne Fähigkeiten ermöglicht, damit sie Kunden sicher und effizient in ländlichen, städtischen und regionalen Gemeinden im ganzen Land weiterhin betreuen können“, sagte Kathy Kraninger laut CoinDesk.

Zu den geplanten Anwendungen gehören intelligente Zahlungen, tokenisierte Einlagen und Stablecoins. Die Bankenverbände wollen damit Blockchain-Technologie innerhalb der bestehenden Bankenstruktur nutzen und zugleich moderne Zahlungs- und Abwicklungsfunktionen unterstützen.

CoinDesk ordnet das Vorhaben in eine breitere Entwicklung der traditionellen Finanzbranche ein. Im Juli kündigte Swift an, dass 17 Banken auf sechs Kontinenten Live-Transaktionen mit tokenisierten Einlagen testen wollten. Standard Chartered und HSBC hatten inzwischen die erste grenzüberschreitende Live-Transaktion über das Ledger abgeschlossen.

Das Swift-Ledger dient als Orchestrierungsebene für grenzüberschreitende Zahlungen rund um die Uhr. Es verwendet tokenisierte Einlagen in den Bilanzen der teilnehmenden Banken und koordiniert Überweisungen zwischen Instituten vor der endgültigen Abwicklung über bestehende Systeme, darunter Systeme zur Bruttoabwicklung in Echtzeit.

Das geplante BankChain-Netzwerk steht zugleich vor organisatorischen und technischen Aufgaben. Neben der Suche nach einem Technologiepartner muss die Allianz die Interoperabilität mit anderen Netzwerken sowie die Einbindung von Stablecoins und tokenisierten Einlagen in den regulatorischen Rahmen des Bankensystems umsetzen.

| Bereich | Angabe | 

| Geplanter Start der BankChain Alliance | 2027 | 

| Beteiligte staatliche Bankenverbände | 39 | 

| Vertretene Bankengruppe | Tausende von Banken | 

| Swift-Test | 17 Banken auf sechs Kontinenten | 

**Infobox:** 39 US-Landesbankenverbände planen unter dem Namen BankChain Alliance ein eigenes Blockchain-Netzwerk mit Start im Jahr 2027. Ein Technologiepartner fehlt noch; vorgesehen sind unter anderem Stablecoins, intelligente Zahlungen, tokenisierte Einlagen und Interoperabilität.

## Riot Platforms: Produktionskosten für einen Bitcoin steigen auf 90.631 US-Dollar

Die Aktie von Riot Platforms stand laut Börse Global trotz eines Bitcoin-Kurses über der Marke von 80.000 US-Dollar unter Druck. Das Papier notierte bei 17,77 Euro und verzeichnete einen Rückgang von 3,0 %.

Während Branchenkollegen wie MARA Holdings oder TeraWulf deutliche Kursgewinne verbuchten, blieb Riot hinter der Sektor-Rally zurück. Seit Jahresbeginn weist die Aktie laut Quelle dennoch ein Plus von 57 % auf.

Analysten haben ihre Kursziele zuletzt angehoben. Morgan Stanley erhöhte am 16. August das Kursziel von 36 auf 43 US-Dollar und bestätigte die Einstufung „Overweight“. JPMorgan hob am 17. August das Kursziel von 20 auf 22 US-Dollar an.

Belastend wirken die Produktionskosten im Bitcoin-Mining. Im zweiten Quartal 2026 stiegen die Gesamtkosten für die Produktion eines einzelnen Bitcoin auf 90.631 US-Dollar. Der durchschnittliche Produktionswert lag im Berichtszeitraum bei 71.667 US-Dollar pro Münze.

Nach Darstellung von Börse Global macht dieser Kostenabstand das Mining-Geschäft unter Berücksichtigung der Abschreibungen derzeit unprofitabel. Riot erzielte im zweiten Quartal einen Umsatz von 174,2 Millionen US-Dollar, was einer Steigerung von 14 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht.

Das Rechenzentrumssegment steuerte 23,2 Millionen US-Dollar zum Umsatz bei. Unter dem Strich stand jedoch ein Nettoverlust von 237,2 Millionen US-Dollar.

Zur Finanzierung des laufenden Betriebs und des Ausbaus der Infrastruktur veräußerte Riot Platforms im zweiten Quartal 4.300 Bitcoin. Zum Quartalsende am 30. Juni hielt das Unternehmen noch 11.380 Bitcoin.

Riot versucht zugleich, die Abhängigkeit von der Volatilität des Bitcoin-Preises durch die Vermietung von Rechenkapazitäten zu verringern. Das Unternehmen schloss vor rund zwei Wochen einen Vertrag mit dem KI-Unternehmen Anthropic über eine Laufzeit von 20 Jahren ab.

Der Vertrag umfasst die Bereitstellung von 191 Megawatt am Standort Rockdale in Texas. Über die Gesamtlaufzeit soll daraus ein Umsatz von 9,1 Milliarden US-Dollar entstehen. Die ersten 96 Megawatt sind für Dezember 2027 geplant.

Für die anfänglichen Entwicklungskosten stellt Morgan Stanley eine Zwischenfinanzierung in Höhe von 573 Millionen US-Dollar bereit. Die Aktie notierte laut Börse Global etwa 11 % über ihrem 200-Tage-Durchschnitt, während Anleger die gestiegenen operativen Kosten gegen die neuen Erlöspotenziale abwägen.

| Kennzahl | Angabe | 

| Aktienkurs | 17,77 Euro | 

| Tagesveränderung | -3,0 % | 

| Performance seit Jahresbeginn | +57 % | 

| Produktionskosten pro Bitcoin | 90.631 US-Dollar | 

| Durchschnittlicher Produktionswert pro Münze | 71.667 US-Dollar | 

| Umsatz im zweiten Quartal | 174,2 Millionen US-Dollar | 

| Umsatzwachstum gegenüber dem Vorjahreszeitraum | 14 % | 

| Umsatz des Rechenzentrumssegments | 23,2 Millionen US-Dollar | 

| Nettoverlust | 237,2 Millionen US-Dollar | 

| Im zweiten Quartal veräußerte Bitcoin | 4.300 Bitcoin | 

| Bitcoin-Bestand am 30. Juni | 11.380 Bitcoin | 

| Vertragslaufzeit mit Anthropic | 20 Jahre | 

| Bereitgestellte Leistung in Rockdale | 191 Megawatt | 

| Geplanter erster Ausbau | 96 Megawatt im Dezember 2027 | 

| Umsatz über die Vertragslaufzeit | 9,1 Milliarden US-Dollar | 

| Zwischenfinanzierung von Morgan Stanley | 573 Millionen US-Dollar | 

**Infobox:** Riot Platforms meldete Produktionskosten von 90.631 US-Dollar je Bitcoin gegenüber einem durchschnittlichen Produktionswert von 71.667 US-Dollar. Dem stehen ein Umsatz von 174,2 Millionen US-Dollar, ein Nettoverlust von 237,2 Millionen US-Dollar und ein geplanter KI-Rechenzentrumsvertrag über 9,1 Milliarden US-Dollar gegenüber.

## Taurus integriert Plattformen mit Swifts Blockchain-Ledger

Der Infrastrukturanbieter Taurus hat seine Plattformen für Tokenisierung und Krypto-Verwahrung mit dem blockchainbasierten Ledger von Swift integriert. Laut Cryptonews.net können Kunden ihre bestehende Infrastruktur für digitale Vermögenswerte mit dem Ledger verbinden und Zahlungen mit von Banken ausgegebenen tokenisierten Einlagen abwickeln.

Die ersten Kundenintegrationen sollen innerhalb weniger Tage live gehen. Erste Transaktionen über die Plattformen auf Basis der Distributed-Ledger-Technologie sollen innerhalb weniger Wochen erfolgen.

Swift hatte im Juli angekündigt, dass das Ledger für die erste Nutzung bereit sei. 17 Banken auf sechs Kontinenten bereiteten sich zu diesem Zeitpunkt darauf vor, Live-Transaktionen mit tokenisierten Einlagen zu testen.

Standard Chartered und HSBC haben inzwischen die erste grenzüberschreitende Live-Transaktion über das Ledger abgeschlossen. Dabei wurden ihre getrennten Systeme für tokenisierte Einlagen miteinander verbunden.

Das Ledger des internationalen Zahlungsnetzwerks fungiert als Orchestrierungsebene für grenzüberschreitende Zahlungen rund um die Uhr. Zum Einsatz kommen tokenisierte Einlagen in den Bilanzen der teilnehmenden Banken.

Das System koordiniert Überweisungen zwischen Instituten, bevor die endgültige Abwicklung über bestehende Systeme erfolgt. Dazu zählen Systeme zur Bruttoabwicklung in Echtzeit.

Die Integration von Taurus verbindet damit bestehende Plattformen für Tokenisierung und Verwahrung mit einer Infrastruktur, die auf grenzüberschreitende Zahlungen zwischen Banken ausgerichtet ist. Für Kunden von Taurus soll dadurch die Nutzung tokenisierter Bankeinlagen über das Swift-Ledger ermöglicht werden.

| Bereich | Angabe | 

| Erste Kundenintegrationen | innerhalb weniger Tage | 

| Erste DLT-Transaktionen | innerhalb weniger Wochen | 

| Banken im Swift-Test | 17 Banken | 

| Beteiligte Kontinente | sechs Kontinente | 

| Erste grenzüberschreitende Live-Transaktion | Standard Chartered und HSBC | 

**Infobox:** Taurus verbindet seine Tokenisierungs- und Verwahrplattformen mit Swifts Blockchain-Ledger. Kunden sollen innerhalb weniger Tage integriert werden; erste Transaktionen sind innerhalb weniger Wochen vorgesehen.

## Einschätzung der Redaktion

Glamsterdam wäre strategisch ein wichtiger Schritt, weil Ethereum damit den Zielkonflikt zwischen höherer Leistung und Dezentralisierung technisch neu austariert. Entscheidend ist nicht allein das angestrebte Gas-Limit, sondern ob parallele Verarbeitung, Zustandskontrollen und mögliche zkEVM-Prüfungen tatsächlich ausreichend robuste und kostengünstige Skalierung ermöglichen.

Für Anwendungen entsteht dadurch mehr Flexibilität: Ethereum könnte bei bestimmten Anwendungsfällen wieder stärker als direkte Ausführungsplattform konkurrieren, während Rollups ihre Vorteile bei Spezialisierung und Skalierbarkeit behalten. Das Upgrade stärkt damit weniger ein einzelnes Modell als die gesamte Ethereum-Infrastruktur.

**Infobox:** Glamsterdam besitzt hohe strategische Relevanz, sein Erfolg hängt jedoch davon ab, ob mehr Kapazität ohne spürbare Nachteile für die Validatoren-Dezentralisierung erreicht wird.

## Einschätzung der Redaktion

Die Beteiligung von Blockchain.com an Fusion Digital Assets ist ein klares Signal für die fortschreitende Institutionalisierung des Kryptohandels. Besonders das Matched-Principal-Modell kann die Kapitalbindung und operative Komplexität professioneller Marktteilnehmer reduzieren.

Die entscheidende Konsequenz dürfte weniger in einzelnen zusätzlichen handelbaren Vermögenswerten liegen als in der Annäherung an etablierte Marktstrukturen. Nachhaltige Bedeutung entsteht jedoch erst, wenn Liquidität, Regulierung und Abwicklung dauerhaft zuverlässig zusammenspielen.

**Infobox:** Die Kooperation stärkt die institutionelle Marktinfrastruktur und könnte die Zugangshürden für professionelle Teilnehmer weiter senken.

## Einschätzung der Redaktion

Eine belastbare Bewertung der Geschäftsentwicklung ist auf Basis der vorliegenden Angaben nicht möglich. Ohne konkrete Finanzkennzahlen bleibt die Meldung für Anleger inhaltlich zu unvollständig, um daraus eine seriöse Einschätzung von Ertragskraft oder operativer Entwicklung abzuleiten.

**Infobox:** Die verfügbaren Informationen reichen nicht für eine fundierte Bewertung der Unternehmenslage aus.

## Einschätzung der Redaktion

Die BankChain Alliance zeigt, dass traditionelle Finanzinstitute Blockchain-Infrastruktur zunehmend selbst gestalten wollen, anstatt sich ausschließlich auf bestehende Krypto-Netzwerke zu stützen. Das kann die Akzeptanz tokenisierter Einlagen und regulierter Stablecoins beschleunigen.

Der größte Prüfstein ist die Umsetzung: Ohne klaren Technologiepartner, belastbare Interoperabilität und einheitliche regulatorische Standards droht das Projekt fragmentiert zu bleiben. Der branchengetriebene Ansatz erhöht zwar die institutionelle Anschlussfähigkeit, kann aber Entscheidungsprozesse verlangsamen.

**Infobox:** Das Vorhaben ist strategisch relevant, sein Erfolg hängt vor allem an technischer Interoperabilität und regulatorischer Einheitlichkeit.

## Einschätzung der Redaktion

Riot Platforms bleibt trotz steigender Erlöspotenziale im Rechenzentrumsgeschäft einem erheblichen Übergangsrisiko ausgesetzt. Die Differenz zwischen Produktionskosten und Produktionswert zeigt, dass das klassische Mining-Geschäft stark von günstigen Marktbedingungen und effizientem Kapitalmanagement abhängig ist.

Der Vertrag mit Anthropic könnte die Einnahmen langfristig stabilisieren und die Abhängigkeit vom Bitcoin-Preis verringern. Bis diese Diversifizierung operative Wirkung entfaltet, bleiben hohe Verluste, Bitcoin-Verkäufe und erheblicher Finanzierungsbedarf zentrale Belastungsfaktoren.

**Infobox:** Riot besitzt mit dem KI-Rechenzentrumsgeschäft eine wichtige Zukunftsoption, muss aber zunächst die wirtschaftliche Schwäche des Mining-Kerns überbrücken.

## Einschätzung der Redaktion

Die Integration von Taurus mit Swifts Ledger ist ein bedeutender Brückenschlag zwischen bestehender Digital-Asset-Infrastruktur und bankgestützter Zahlungsabwicklung. Dadurch kann die Nutzung tokenisierter Einlagen näher an praktische institutionelle Anwendungen rücken.

Die Relevanz wird sich daran messen, ob aus Pilotprojekten ein skalierbarer Standard für grenzüberschreitende Transaktionen entsteht. Dafür sind neben der technischen Verbindung auch rechtliche Finalität, Liquidität und breite Beteiligung der Banken entscheidend.

**Infobox:** Die Integration verbessert die Anschlussfähigkeit tokenisierter Vermögenswerte an das Bankensystem, muss sich aber erst im breiten Echtbetrieb bewähren.

Quellen:
- [Das nächste Ethereum-Upgrade: Wie schnell kann die Blockchain wirklich werden?](https://de.finance.yahoo.com/nachrichten/n%C3%A4chste-ethereum-upgrade-schnell-blockchain-161604291.html)
- [Blockchain.com wird Liquiditätspartner von TP ICAPs Fusion Digital Assets nach Einführung des neuen Matched-Principal-Handelsmodells](https://yellow.com/de/press-releases/blockchaincom-wird-liquidit%C3%A4tspartner-von-tp-icaps-fusion-digital-assets-nach-einf%C3%BChrung-des-neuen-matched-principal-handelsmodells)
- [DMG Blockchain Solutions Inc. meldet Ergebniszahlen für das dritte Quartal und die neun Monate bis zum 30. Juni 2026](https://de.marketscreener.com/boerse-nachrichten/dmg-blockchain-solutions-inc-meldet-ergebniszahlen-fuer-das-dritte-quartal-und-die-neun-monate-bis-z-ce7858ded98ff62c)
- [US-amerikanische Landesbankenverbände planen die Einführung ihres eigenen landesweiten Blockchain-Netzwerks](https://www.coindesk.com/de/policy/2026/08/25/u-s-state-banking-associations-plan-to-launch-their-own-nationwide-blockchain-network)
- [Riot Platforms: Produktionskosten steigen auf 90.631 Dollar](https://www.boerse-global.de/riot-platforms-produktionskosten-steigen-auf-90-631-dollar/822435)
- [Taurus verknüpft Plattformen für digitale Vermögenswerte mit Swifts Blockchain-Ledger](https://cryptonews.net/de/news/blockchain/33352496/)

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*Dieser Artikel wurde ursprünglich veröffentlicht auf [blockchain-hero.com](https://blockchain-hero.com/ethereum-plant-mit-glamsterdam-deutlich-hoehere-layer-1-kapazitaet/)*
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