• Home  / 
  • Blog  / 
  • News
  •  /  Ethereum-Mitgründer Gavin Wood sieht immer noch eine Zukunft für ICOs

Ethereum-Mitgründer Gavin Wood sieht immer noch eine Zukunft für ICOs

Zukunft für Icon

ICOs haben eine Zukunft | Gavin Wood, Mitgründer von Ethereum stand bei einer Show von Bloomberg Rede und Antwort und teilte seine Ansichten zu Initial Coin Offerings und potenziellen Lösungen für Skalierungsprobleme.

Gavin Wood zu ICOs und der Skalierungsproblematik

In einem kurzen sechsminütigen Gespräch mit Joe Weisenthal beantwortete Gavin Wood Fragen über das Markttief, die Diskussionen über ICOs und ob Blockchain-Technologien jemals das lang diskutierte Problem der Skalierbarkeit lösen werden.

Wood sprach zunächst über den jüngsten Markteinbruch im Allgemeinen und erklärte, dass dieser für die Produktion als auch Entwicklung eine gute Sache sei. Für ihn wird so der Markt nach dem gefiltert, was die Technologie kann, anstatt das zu sein, wie es irgendwer gerne hätte.

Wenn ein ziemlich großer Interessenzyklus stattfindet, erleben wir ziemlich viel Lärm, und es ist nicht immer einfach, die Leute untereinander zwischen denen, die einfach nur in der Kryptowelt dabei sein wollen und denen, die wirklich nur aufgrund der Technologie dabei sind, unterscheiden zu können.

Danach ging das Thema zu ICOs über. Weisenthal sagte, dass das gegenwärtige Interesse an Initial Coin Offerings im Großen und Ganzen zurückgegangen sei. Von seinem Gesprächspartner wollte er wissen, was er für den Schlüssel hält, um wieder ein mögliches Interesse zu wecken. Wood erklärte, dass Initial Coin Offerings noch eine Weile laufen werden und dass sie sich weiterentwickeln müssten.

Viele ICOs bauen auf der Ethereum-Blockchain auf, und trotz des Marktrückgangs sowie eines offenkundigen Desinteresses an ICOs im Jahr 2018 gab es in diesem Jahr doch einige große Fundraising-Aktivitäten. Darunter sind EOS und der private Token-Verkauf von Telegram, die beide jeweils 4 Milliarden US-Dollar eingebracht haben.

Als letztes Thema wurde die Skalierungsproblematik angesprochen, welche die Kryptowährungsbranche seit Jahren verfolgt. Insbesondere Ethereum wurde durch die Skalierbarkeit behindert, wie das CryptoKitties-Fiasko bewiesen hat.

Wood sagte dazu, dass er viele mögliche Lösungen für dieses Problem sieht, die sich als vielversprechend erweisen. Für Ethereum sagte er:

Ethereum versucht mittels Sharding das Skalierungsproblem zu lösen, was in Datenbanken, in denen man grundsätzlich die Blockchain in verschiedene Bits aufteilen kann, sehr verbreitet ist.

Er hat auch sein eigenes Unternehmen Parity Technologies angesprochen, das ein Netzwerk namens Polkadot geschaffen hat. Dieses Netzwerk konzentriert sich auf den Schwerpunkt Skalierbarkeit.

Wood erklärte, dass Shards im Polkadot-Netzwerk alle domainspezifisch sind.

Sie können alle Arten von Prozessen zusammen verarbeiten, so dass es nicht notwendig ist, alles in einer Linie zu verarbeiten, wie dies bei dem herkömmlichen Blockchain-Design wie Ethereum oder Bitcoin der Fall ist.

Obwohl Polkadot nicht das erste ICO ist, das sich auf die Skalierung konzentriert, wird es durch Woods Erfahrung unterstützt.

Hinterlasse einen Kommentar

Leave a comment: