Ethereum kämpft mit Widerständen – ETF-Zuflüsse treffen auf Verkaufsdruck

Autor: Blockchain-Hero Redaktion

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Kategorie: News

Zusammenfassung: Ethereum ringt zwischen 1.849 und 2.000 US-Dollar um die Richtung: ETF-Zuflüsse und Upgrades stützen, Derivatedaten warnen vor Verkaufsdruck.

Ethereum steht an einem entscheidenden Wendepunkt: Zwischen der Hürde von 1.927 beziehungsweise 2.000 US-Dollar, wachsenden ETF- und Wallet-Zuflüssen sowie warnenden Signalen aus dem Derivatemarkt ringen Bullen und Bären um die kurzfristige Richtung. Der Pressespiegel zeigt, welche Kursmarken, Fundamentaldaten und regulatorischen Impulse jetzt den Ausschlag geben könnten.

Ethereum zwischen Erholung, Widerständen und gemischten Marktsignalen

Ethereum steht laut mehreren Marktanalysen vor einer entscheidenden technischen Phase. Während ETF-Zuflüsse, Käufe großer Wallets und mögliche regulatorische Impulse für Unterstützung sorgen, bleiben wichtige Widerstände sowie eine eingetrübte Stimmung an den Derivatemärkten bestehen.

Ethereum scheitert zunächst an 1.933 Dollar

Wallstreet Online berichtet, dass Ethereum innerhalb von sieben Tagen bis auf 1.933 Dollar gestiegen und anschließend wieder zurückgefallen ist. Der Kurs notiert demnach bei rund 1.868 Dollar und liegt damit etwa 62 Prozent unter dem Hoch von 4.946 Dollar aus dem August 2025.

Auf der Unterseite gilt laut Wallstreet Online die Marke von 1.849 Dollar als wichtige Unterstützung. Sollte diese Marke nicht halten, könnten 1.800 und anschließend 1.750 Dollar in den Blick rücken. Nach oben liegen erste Widerstände bei 1.900 Dollar und beim 100-Tage-Durchschnitt bei 1.926 Dollar.

MarkeBedeutung laut Quelle
1.868 DollarAktueller Kurs laut Wallstreet Online
1.933 DollarHoch innerhalb von sieben Tagen
1.849 DollarUnterstützung an der 50-Tage-Linie
1.900 DollarErster Widerstand
1.926 Dollar100-Tage-Linie und weiterer Widerstand
1.800 DollarMögliche nächste Abwärtsmarke
1.750 DollarWeitere mögliche Unterstützungszone

Zusammenfassung: Ethereum befindet sich zwischen der Unterstützung bei 1.849 Dollar und den Widerständen bei 1.900 sowie 1.926 Dollar. Ein Bruch der Unterstützung könnte laut Wallstreet Online weitere Rückgänge auslösen.

Glamsterdam-Update wird für das vierte Quartal erwartet

Die Ethereum Foundation hat den Start des Glamsterdam-Updates laut Wallstreet Online in das vierte Quartal verschoben. Das Update wird als größter Umbau des Netzwerks seit dem Merge beschrieben und soll Transaktionen parallel verarbeiten sowie die Blockerstellung in das Protokoll integrieren.

Der Kurs habe bislang nur begrenzt auf die technischen Pläne reagiert. Gleichzeitig sei der auf Layer-2-Netzwerken gebundene Wert bis Ende Juli auf rund 5 Milliarden Dollar gefallen, nachdem im Oktober noch 15,9 Milliarden Dollar erreicht worden seien.

Wallstreet Online verweist außerdem auf institutionelles Interesse an Ethereum. Die Spot-ETFs auf Ether hätten zuletzt ihren stärksten Monat seit Oktober 2025 verzeichnet, während Bitcoin-Produkte Kapital verloren hätten.

Infobox: Glamsterdam soll im vierten Quartal starten. Der auf Layer-2-Netzwerken gebundene Wert wird mit rund 5 Milliarden Dollar angegeben, nach 15,9 Milliarden Dollar im Oktober.

BTC-ECHO sieht 2.000 US-Dollar als nächste große Hürde

BTC-ECHO berichtet, dass sich Ethereum erneut der Marke von 2.000 US-Dollar nähert. Unterhalb des aktuellen Kurses sieht die Quelle mehrere Kurszonen, die bei einem Rücksetzer Halt geben könnten.

Als zusätzlichen Unterstützungsfaktor nennt BTC-ECHO steigende USDC-Zuflüsse auf Kryptobörsen. Dadurch stehe wieder mehr Kapital für mögliche Käufe bereit. Die Marke von 2.000 US-Dollar wird zugleich als nächste große Hürde für Ethereum bezeichnet.

Nach Darstellung von BTC-ECHO liegen unterhalb des Kurses mehrere Unterstützungsbereiche. Die Analyse hebt insbesondere die Bedeutung möglicher Rücksetzer und der verfügbaren Kaufkraft durch USDC-Zuflüsse hervor.

Zusammenfassung: BTC-ECHO sieht bei Ethereum eine Annäherung an 2.000 US-Dollar. Steigende USDC-Zuflüsse könnten laut der Quelle auf neue Kaufkraft am Kryptomarkt hindeuten.

FinanzNachrichten.de: 1.868 Dollar entscheidet über die kurzfristige Richtung

FinanzNachrichten.de schreibt, Ethereum habe am 5. August bei rund 1.858 Dollar notiert und den 20-Tage-Durchschnitt bei 1.868 Dollar wieder verloren. Im Juli habe Ether 19 Prozent zugelegt und Bitcoin mit 8 Prozent hinter sich gelassen.

Gleichzeitig hätten die amerikanischen Spot-Fonds im Juli 365,17 Millionen Dollar eingesammelt. FinanzNachrichten.de bezeichnet dies als den stärksten Monatswert des Jahres. Trotz der Zuflüsse fehle dem Kurs jedoch die Kraft nach oben.

Technisch sieht FinanzNachrichten.de die letzte kurzfristige Unterstützung am 50-Tage-Durchschnitt nahe 1.849 Dollar. Darunter lägen 1.800 und 1.750 Dollar. Auf der Oberseite müsse Ethereum zunächst 1.868 Dollar zurückerobern, bevor 1.900 Dollar und der 100-Tage-Durchschnitt bei 1.926 Dollar erreichbar würden.

Die Quelle nennt außerdem einen Basisfall von 1.750 bis 1.980 Dollar. Erst oberhalb von 2.000 Dollar öffne sich demnach der Weg zu 2.200 bis 2.450 Dollar.

AngabeWert
Ethereum-Kurs am 5. Augustrund 1.858 Dollar
20-Tage-Durchschnitt1.868 Dollar
Ethereum-Performance im Juli19 Prozent
Bitcoin-Performance im Juli8 Prozent
Zuflüsse amerikanischer Spot-Fonds im Juli365,17 Millionen Dollar
Basisfall1.750 bis 1.980 Dollar
Weiteres Kursziel oberhalb von 2.000 Dollar2.200 bis 2.450 Dollar

Infobox: FinanzNachrichten.de stellt die Zone zwischen 1.849 und 1.926 Dollar in den Mittelpunkt. Oberhalb von 2.000 Dollar werden 2.200 bis 2.450 Dollar als weitere Marken genannt.

Tom Lee erwartet Ethereum als möglichen Rallye-Anführer

BeInCrypto berichtet über eine Einschätzung von Tom Lee von Fundstrat. Lee erwartet, dass der S&P 500 noch im August 7.900 bis 8.000 erreicht, und nennt Ethereum neben den Magnificent Seven und Software-Aktien als mögliche führende Kraft für den nächsten Anstieg.

Als Gründe für ein positives Marktszenario führt Lee ein Deleveraging-Ereignis an, das Bargeld an den Rand gedrängt habe. Zusätzlich verwies er auf starke Gewinne, nachlassende Inflationsängste und anhaltende Investitionen in Künstliche Intelligenz.

Nach Angaben von BeInCrypto liegen die Ergebnisse des laufenden Quartals derzeit mehr als 15 USD über den zu Quartalsbeginn angesetzten Schätzungen. Die Prognosen für den Gewinn im Jahr 2027 seien um 8 USD auf fast 410 USD gestiegen, mit Potenzial für 425 USD bis zum Quartalsende.

„Die Erholung hier wird meiner Meinung nach von den Magnificent Seven, Software und Ethereum angeführt werden”, sagte Lee laut BeInCrypto bei CNBC.

Dan Greenhouse, der Mitdiskutant bei CNBC, äußerte sich laut BeInCrypto vorsichtiger. Er wies darauf hin, dass der S&P 500 bereits nahe 7.700 liege und 8.000 daher nur einen moderaten prozentualen Anstieg bedeuten würde.

Zusammenfassung: Tom Lee rechnet mit einem S&P 500 bei 7.900 bis 8.000 im August und zählt Ethereum zu den möglichen Anführern einer weiteren Rallye. Dan Greenhouse verwies hingegen auf die bereits hohe Ausgangsbasis nahe 7.700.

Derivatedaten zeigen zunehmenden Verkaufsdruck

DE.COM berichtet, dass sich die Stimmung am Ethereum-Derivatemarkt in der vergangenen Woche leicht eingetrübt hat. Das Ethereum Net Taker Volume sei nach fast einem Monat im positiven Bereich wieder ins Minus gerutscht, was auf mehr Verkäufe als Käufe bei Marktorders in unbefristeten Futures-Kontrakten hindeute.

Historisch seien negative Werte dieses Indikators laut DE.COM häufig mit einer bärischen Positionierung und fallenden Ethereum-Kursen einhergegangen. Nach Umschwüngen ins Minus im Januar und im Mai habe Ethereum jeweils rund 52 beziehungsweise 33 Prozent verloren.

Auch das Taker Buy Sell Ratio habe sich zugunsten der Verkäufer verschoben. Der 14-Tage-Durchschnitt lag zum Zeitpunkt der Erstellung des Berichts bei 0,992. Der Sieben-Tage-Durchschnitt fiel am Montag auf 0,974 und damit auf den niedrigsten Stand seit dem 6. Juni, bevor er sich zuletzt auf 0,994 erholte.

Indikator oder EreignisWert
14-Tage-Durchschnitt des Taker Buy Sell Ratio0,992
Sieben-Tage-Durchschnitt am Montag0,974
Zuletzt erholter Wert0,994
Verlust nach Umschwung im Januarrund 52 Prozent
Verlust nach Umschwung im Mairund 33 Prozent

Infobox: Die Derivatedaten signalisieren laut DE.COM eine Verschiebung zugunsten der Verkäufer. Besonders das Net Taker Volume und das Taker Buy Sell Ratio werden als relevante Warnsignale genannt.

Große Wallets und Ether-ETFs liefern Gegenargumente

Am Kassamarkt beobachtet DE.COM dagegen weitere Käufe großer Investoren. Die Wallet 0x2e80 habe am Dienstag 19.000 ETH von Gemini abgezogen und in Staking-Verträge transferiert.

Über dieselbe Wallet seien in den vergangenen drei Wochen insgesamt 112.000 ETH von Gemini abgezogen und gestakt worden. Eine weitere Wallet mit der Kennung 0x2684 habe am Mittwoch rund 3.960 ETH gekauft und seit dem 30. Juni insgesamt 79.216 ETH zu einem durchschnittlichen Kaufpreis von 1.777 US-Dollar erworben.

Zusätzlich hätten börsengehandelte US-Spot-ETFs auf Ethereum am Dienstag Nettozuflüsse in Höhe von 53,7 Millionen US-Dollar verzeichnet. Damit stehen den bärischen Signalen aus dem Derivatemarkt Käufe durch große Wallets und ETF-Zuflüsse gegenüber.

Wallet oder ProduktAngabe
Wallet 0x2e80, Abzug am Dienstag19.000 ETH
Wallet 0x2e80, Abzug und Staking in drei Wochen112.000 ETH
Wallet 0x2684, Kauf am Mittwochrund 3.960 ETH
Wallet 0x2684, Käufe seit dem 30. Juni79.216 ETH
Durchschnittlicher Kaufpreis von Wallet 0x26841.777 US-Dollar
Nettozuflüsse der US-Spot-ETFs am Dienstag53,7 Millionen US-Dollar

Zusammenfassung: Während die Derivatemärkte laut DE.COM vorsichtiger werden, akkumulieren große Wallets Ethereum und US-Spot-ETFs verzeichnen 53,7 Millionen US-Dollar Nettozuflüsse.

Technischer Ausblick: 1.927 Dollar als zentrale Schwelle

Nach Angaben von DE.COM prallte Ethereum im Bereich der 20- und 50-Tage-Exponentiell-Gleitenden-Durchschnitte zwischen 1.874 und 1.854 US-Dollar nach oben ab. Anschließend testete der Kurs den Widerstand am 100-Tage-EMA bei rund 1.927 US-Dollar.

Der 14-Tage-Relative-Stärke-Index lag bei rund 57, während der Stochastik-Indikator etwa 61 Punkte erreichte. Beide Werte deuteten laut Quelle auf positives, aber noch nicht überhitztes Momentum hin.

Ein nachhaltiger Ausbruch über den 100-Tage-EMA bei 1.927 US-Dollar könnte zunächst den Weg bis 1.961 US-Dollar freimachen. Darüber nennt DE.COM die Marken bei 2.172 und 2.431 US-Dollar.

Auf der Unterseite liegen die ersten Unterstützungen im Bereich der 20- und 50-Tage-EMAs. Bei einem Rückfall darunter rückt laut DE.COM zunächst die horizontale Unterstützungszone bei 1.809 US-Dollar in den Fokus. Weitere Auffangbereiche liegen bei 1.701 und 1.507 US-Dollar.

Technische MarkeWert
20- und 50-Tage-EMA1.874 bis 1.854 US-Dollar
100-Tage-EMArund 1.927 US-Dollar
Nächster Widerstand1.961 US-Dollar
Weitere Widerstände2.172 und 2.431 US-Dollar
Horizontale Unterstützungszone1.809 US-Dollar
Weitere Auffangbereiche1.701 und 1.507 US-Dollar
14-Tage-RSIrund 57
Stochastik-Indikatoretwa 61 Punkte

Infobox: DE.COM sieht oberhalb von 1.927 US-Dollar zunächst 1.961 US-Dollar als nächste Zielmarke. Unterhalb der gleitenden Durchschnitte könnten 1.809, 1.701 und 1.507 US-Dollar relevant werden.

Bitcoin und Ethereum trotzen dem schwächeren Gesamtmarkt

In einer weiteren Meldung berichtet Wallstreet Online, dass Bitcoin und Ethereum dem Abwärtstrend am Kryptomarkt widerstanden hätten. Bitcoin stieg um 0,86 Prozent auf 64.574 US-Dollar, während Ethereum um 2,09 Prozent auf 1.905 US-Dollar zulegte.

Bei zahlreichen Altcoins überwog dagegen die Verkaufsseite. XRP verlor 1,7 Prozent und fiel auf 1,04 US-Dollar zurück. Hyperliquid gab um 3,02 Prozent nach.

Unterstützung kam laut Wallstreet Online vom institutionellen Markt. Die in den USA zugelassenen Spot-Bitcoin-ETFs verzeichneten innerhalb von drei Handelstagen Nettozuflüsse von insgesamt 626 Millionen US-Dollar und steuerten damit auf ihre stärkste Handelswoche seit Anfang Mai zu.

Asset oder ProduktEntwicklung laut Wallstreet Online
Bitcoinplus 0,86 Prozent auf 64.574 US-Dollar
Ethereumplus 2,09 Prozent auf 1.905 US-Dollar
XRPminus 1,7 Prozent auf 1,04 US-Dollar
Hyperliquidminus 3,02 Prozent
Spot-Bitcoin-ETFs626 Millionen US-Dollar Nettozuflüsse in drei Handelstagen

Zusammenfassung: Bitcoin und Ethereum entwickelten sich laut Wallstreet Online stärker als zahlreiche Altcoins. Besonders die Nettozuflüsse von 626 Millionen US-Dollar in Spot-Bitcoin-ETFs stützten die Marktstimmung.

Clarity Act bleibt regulatorischer Faktor

Wallstreet Online nennt den Clarity Act weiterhin als möglichen Kurstreiber. Das Gesetz soll die Zuständigkeiten zwischen der Börsenaufsicht SEC und der Terminmarktaufsicht CFTC neu regeln und dadurch für mehr Rechtssicherheit im Kryptosektor sorgen.

Eine Verabschiedung vor der Senatspause am 7. August gilt laut Wallstreet Online inzwischen als unwahrscheinlich. Der Marktstratege Joel Kruger von LMAX Group geht davon aus, dass dieses Szenario bereits weitgehend eingepreist sei.

Gleichzeitig werde das regulatorische Umfeld insgesamt positiver bewertet. SEC-Chef Paul Atkins habe signalisiert, auch ohne eine schnelle Gesetzesänderung durch neue Leitlinien für mehr Klarheit sorgen zu wollen.

Infobox: Der Clarity Act soll die Zuständigkeiten von SEC und CFTC klären. Eine Verabschiedung vor der Senatspause am 7. August gilt laut Wallstreet Online als unwahrscheinlich.

Einschätzung der Redaktion

Ethereum befindet sich in einer technischen Entscheidungszone: Die Unterstützung bleibt durch institutionelle Zuflüsse, Wallet-Akkumulation und positive Momentum-Werte grundsätzlich belastbar, während der Verkaufsdruck im Derivatemarkt eine schnelle Aufwärtsbewegung begrenzt.

Entscheidend ist daher weniger die kurzfristige Erholung als die Fähigkeit, den Bereich um 1.927 bis 2.000 US-Dollar nachhaltig zu überwinden. Gelingt dies nicht, behalten Rücksetzer an die tieferen Unterstützungszonen eine hohe Wahrscheinlichkeit. Die langfristigen Fundamentaldaten wirken konstruktiv, reichen kurzfristig aber noch nicht aus, um die technischen Widerstände zu neutralisieren.

Kernaussage: Das Chancen-Risiko-Verhältnis verbessert sich, doch erst ein nachhaltiger Ausbruch oberhalb der zentralen Widerstände würde den Übergang von einer Erholung zu einem belastbaren Aufwärtstrend bestätigen.

Quellen: