Ethereum Crash (Infos zum Kurssturz 2018 & Konsequenzen)

Ethereum Crash – Infos zum Kurssturz 2018 & Konsequenzen

ETH Crash

Der Kurs von Ether, Bitcoin und Co sind in den vergangenen Monaten gecrashed. Viele Anleger sind jetzt natürlich sehr beunruhigt und fürchten um die Sicherheit ihrer Anlagen. Doch ein wirklicher Grund zur Sorge herrscht nicht, da sich die Vorkommnisse größtenteils logisch erklären lassen. Es gibt zwar eine Reihe von Theorien, aber noch keine handfesten Analysen zu dem Thema.

Dennoch sind sich die Experten einig, dass es sich hierbei um einen relativ normalen Vorgang handelt. Doch der Crash hat auch seine Konsequenzen. Immer mehr Anleger und Länder rufen nach einer strengeren Regulierung der Kryptowährung. Dadurch soll verhindert werden, dass so ein Collapse der virtuellen Währungen noch einmal möglich ist.

Ursache: Marktmanipulation – Nicht nachgewiesen, aber möglich

Das die Märkte von findigen Großanlegern im breiten Stil manipuliert wurden, kann natürlich nicht in Gänze ausgeschlossen werden. Der Markt der Kryptowährungen ist bekannt dafür, dass er keinen Regulierungen unterliegt und deswegen geradezu zu waghalsigen Manövern einlädt. Eine Manipulation könnte auf unterschiedliche Art und Weise stattgefunden haben.

Doch das ist sehr schwer nachweisbar. Denn im Gegensatz zum Handel auf den regulären Börsen wird bei den Krypto Börsen nicht vollständig auf eine korrekte Aufzeichnung der unterschiedlichen Transaktionen geachtet. Zudem ist es durch die dezentrale Struktur der Handelsplätze sehr einfach eine Gruppe extern zu gemeinsamen Handlungen zu koordinieren.

Eine Manipulation der Märkte kann bei einem so jungen Währungsmarkt also auf keinen Fall ausgeschlossen werden. Die Beweise, welche für eine Manipulation sprechen, finden Experten vor allem bei den Walen der Szene. Dabei handelt es sich um besonders starke Anleger, die über ein breites und damit mächtiges Portfolio verfügen.

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Hier konnten durch Recherche und Nachfragen verschiedene Transaktionen mit dem Ziel von Verkäufen nachgewiesen werden. Jetzt ist natürlich die Frage, ob die Wale einfach auf den fahrenden Zug mit aufgesprungen sind und damit den Niedergang von Ethereum und anderen virtuellen Währungen befeuert haben. Oder aber ob sie die Auslöser für den Verfall des Kurses von Ether sind.

Hier gibt es eine Reihe von Theorien und Gerüchten, aber bis jetzt noch keine wirklich konkreten Beweise. Das würde auch nichts an der Tatsache ändern, dass der Kurs aktuell nicht zum Besten steht.

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Video-Link: https://youtu.be/RqqS_lwn5Vs

Ursache: Mangelnde Nachfrage und Anlegerpanik

Eine zweite Ursache für den Verfall der Kurse sind die mangelnde Nachfrage und die Panik der Anleger. Die Nachfrage nach Ether und anderen virtuellen Währungen ist in der letzten Zeit sehr stark gesunken. Das hat natürlich Konsequenzen, denn das Ethereum Mining wird kontinuierlich weiterbetrieben.

  • Für die Miner ist eine sinkende Nachfrage ein Problem, denn durch sinkende Nachfragen sinkt auch der Preis für Ethereum und es lassen sich weniger Gewinne erwirtschaften.

Aktuell ist es zwar noch nicht so weit, dass das Mining in Gänze nicht mehr attraktiv ist. Aber wenn die Kurse von Ethereum und anderen virtuellen Währungen noch weiter sinken dürfte dieser Zustand nicht mehr lange anhalten. Durch die sinkenden Kurse verursacht durch den Crash und die wenige Nachfrage, gerieten immer mehr Anleger in eine Panik.

Denn immerhin wollten sie mit ihren Anlagen ordentliche Rendite erzielen. Ein Ziel, dass durch sinkende Kurse sehr in Gefahr ist. Die logische Konsequenz für viele Anleger ist deswegen der Verkauf von eigenen Portfolios.

Doch dadurch wird dem Markt noch mehr Ether zugeführt, was ihn noch stärker sättigt. Irgendwann ist der Markt einmal übersättigt und die Kurse stürzen rapide ab. Diese logische Erklärung ist auch die alternative Theorie zur Theorie der Marktmanipulation. Grundsätzlich muss man davon ausgehen, dass beide Faktoren eine gewisse Rolle gespielt haben könnten.

Welche Konsequenzen ergeben sich aus dem Kurssturz?

Für die Anleger bedeutet der Kurssturz in aller erster Linie erst einmal ein Verlust. Viele Anleger haben Ethereum teuer eingekauft, und stehen nun vor dem Problem ihn nicht mehr zum Einkaufspreis verkaufen zu können. Man kann sich allerdings ruhig etwas Zeit lassen mit dem Verkauf, denn Experten rechnen bald wieder mit einem Anstieg der Kurse. Dafür gibt es eine Reihe von Gründen.

Da wäre an erster Stelle die langsam wieder steigende Nachfrage zu nennen, aber auch der Ruf nach strengeren Vorschriften und Regularien für den Handel. Die Nachfrage beruht mittlerweile nicht mehr nur auf dem Fundament der speziellen Leistung für Banken, die Blockchain erbringen kann. Vielmehr wird diese Technologie in einer Reihe von Lebensbereichen der Menschen immer relevanter.

  • Der Bedarf an Blockchain wird in den nächsten Jahrzehnten sehr stark ansteigen. Deswegen kann man mit Sicherheit sagen, dass virtuelle Währungen, wie Ether, auch in der Zukunft eine sehr große Rolle spielen werden. Ethereum wird noch über mehrere Jahre hinweg eine wichtige Währung sein.

Mit Sicherheit gibt es bald bessere Technologien, die den Ether nicht mehr ganz so attraktiv machen. Aber wer nicht gerade auf der höchsten Kursphase seine Einkäufe getätigt hat, der hat gute Chancen mit einem guten Durchschnittspreis wegzukommen. Kurzfristig könnte es sogar sein, dass die Kurse noch einmal einen starken Sprung nach oben machen und den Anlegern so satte Gewinne bescheren.

ETH Kurs

Der Ruf nach einer stärkeren Regulierung wird immer lauter

Das Ethereum Trading ist weitestgehend unreguliert. Wenige Länder haben sich bis jetzt die Mühe gemacht und das Trading auf den Krypto Börsen einer näheren Analyse, oder sogar strengen Regularien unterzogen. Einer der Vorreiter ist hier Japan. In Japan wird die virtuelle Börse fast genauso gehandhabt, wie die reale Börse.

  • Dieser Trend ist weltweit zu beobachten und könnte auch einer der Gründe sein, weswegen es zu einem Kurssturz kam. Denn man darf sich nichts vormachen: Durch die fehlende Regulierung sind Bitcoins, Ether und andere virtuelle Währungen zu einem wahren Paradies für Schwarzgeld und Steuerhinterziehung geworden.

Viele Ländern schieben hier einen ersten und sehr brachialen Riegel vor und verbieten das Trading von virtuellen Währungen in Gänze. Doch das ist auf Dauer natürlich auch keine Lösung. Die US-Aufsichtsbehörde prüft derzeit, ob man den Handel mit virtuellen Währungen nicht mit dem Handel auf den regulären Börsen gleichsetzen könnte. Dadurch würde sich für die Anleger vieles verbessern.

Die Entwickler von Kryptowährungen müssten nachweisen, dass sie über die notwendige Sicherheit im technologischen und finanziellen Bereich verfügen. Auch würden viele schwarze Schafe, die mit dem Unwissen der Anleger ihr Geld verdienen, keine Chance mehr haben ihre Kunden hinter das Licht zu führen. Ein großer Collapse könnte durch diese Maßnahmen natürlich nicht in Gänze vermieden werden.

Aber das Risiko, dass Ethereum und andere virtuelle Währungen noch einmal Manipulationen im großen Stil ausgesetzt sind dürfte durch eine strenge Regulierung deutlich geringer ausfallen. Doch bis dahin ist es vermutlich noch ein weiter Weg.

Experten rechnen damit, dass erste Bemühungen frühestens 2019 stattfinden werden und es erst in den darauffolgenden Jahren erfolgreiche Maßnahmen zur Regulierung des Handels geben wird. Wie diese dann letztendlich aussehen, und welche Konsequenzen sie im Detail für die Anleger haben wird sich erst herausstellen können.

Man kann aber durchaus mit positiven Ergebnissen, neuen Chancen und deutlich weniger Risiken rechnen. Was für die Anleger, aber auch für die virtuellen Währungen ein deutlicher Pluspunkt sein dürfte und wichtiges Vertrauen wiederherstellen kann. Die nächsten Jahre werden also sehr spannend für Anleger und Entwickler von Kryptowährungen.

 

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