EOS Coin – Die schnelle & nutzerfreundliche Kryptowährung

EOS Coin kaufen

Hinter der EOS Coin steht die EOS.IO Software, bei der es sich um ein Betriebssystem handelt, das auf der Blockchain-Technologie beruht. Das Ziel ist es, ein Betriebssystem zu schaffen, das dezentral ist und sich als Plattform für unterschiedlichste Softwareentwicklungen eignet. Gleichzeitig soll die Software Millionen von Transaktionen in einer Sekunde bewältigen können.

Dank der einzigartigen Architektur ist die Blockchain nach oben hin beliebig skalierbar. Die Coin ist lediglich ein Token, welches später für die Software von Bedeutung sein soll. Zurzeit ist die Entwicklung noch in vollem Gange, da es sich um ein relativ junges Projekt handelt. Sein Schöpfer, Dan Larimer, ist jedoch schon länger im Bereich der Kryptowährungen unterwegs und konnte schon einige Erfahrungen sammeln.

EOS Coin – Was ist diese Kryptowährung?

Die Kryptowährung ist ein Token, der eine wichtige Rolle in der EOS.IO spielen soll. Jedoch erst in der Zukunft. Bisher ist das Projekt noch in der Entwicklung, die Tokens wurden schon verteilt, um das laufende Projekt zu finanzieren. Ziel der Entwickler ist es, eine Plattform zu schaffen, die als Betriebssystem auf Blockchain-Basis fungiert. Auf der Plattform sollen sich kommerzielle und dezentrale Anwendungen entwickeln lassen, die ebenfalls die Blockchain-Technologie nutzen.

Die Ziele der EOS Kryptowährung lassen sich ganz gut mit denen von Ethereum vergleichen. Bei beiden geht es darum, eine auf der Blockchain basierende Plattform zu schaffen. Die Blockchain ist die Software, die hinter den Kryptowährungen steht. Sie dient auch als Datenbank und zeichnet alle Transaktionen auf, die mittels der Kryptowährungen durchgeführt werden. Eine weitere Ähnlichkeit zu Ethereum stellt der Einsatz von Smart Contracts dar. Ethereum hatte diese digitalen Verträge erstmals auf der Basis der Blockchains eingesetzt. Smart Contracts sind Verträge, die automatisch abgehandelt werden, wenn bestimmte Bedingungen eintreten, ohne dass dabei ein Dritter darauf achten muss, dass der Vertrag eingehalten wird. Das Eintauschen von Coins mit Ethereum wird bereits über Smart Contracts geregelt.

Es gibt Unterschiede zu Ethereum. Im EOS-Netzwerk sollen Transaktionen mittels des „Delegates Proof-of-Stake“ validiert werden. Ethereum plant noch, den einfachen „Proof-of-Stake“ einzuführen. Proof-of-Stake bedeutet, dass der Anwender Coins der Kryptowährungen selber besitzen muss, um Transaktionen auf der Blockchain zu validieren. „Delegated“ bedeutet, dass Mitglieder des Netzwerkes Zeugen wählen, welche diese Validierung durchführen. Dadurch wird die Blockchain noch wesentlich sicherer als andere „Proof-of-Stake“- oder „Proof-of-Work“-Verfahren. Gleichzeitig sollen die Transaktionen der Kryptowährung vollkommen kostenlos sein. Kritische Stimmen behaupten, dass das Delegated Proof-of-Stake-Verfahren dazu führen wird, dass eine Gruppe von Einzelpersonen zu viel Einfluss ausüben kann. Man muss abwarten, ob das so eintreffen wird.

Was EOS.IO letztlich bieten will, ist ein dezentrales Betriebssystem, das auf mehreren Servern gleichzeitig läuft und die Interaktionen mehrerer Rechner miteinander synchronisiert. Dafür soll die Blockchain-Technologie herhalten, die das im Grunde schon erledigt. Auf diesem Betriebssystem sollen sich Apps und andere Anwendungen entwickeln lassen. Aufgrund von asynchroner Kommunikation soll diese Blockchain in der Lage sein, bis zu eine Million Transaktionen pro Sekunde durchführen zu können.

EOS Coin – Wer steckt hinter der Kryptowährung?

Hinter der Coin Entwicklung steckt das Startup Block.one, mit Sitz auf den Cayman Inseln. Beim Begründer des Startups handelt es sich um Dan Larimer, der Rest des Teams ist international aufgestellt. Das Team arbeitet ähnlich dezentral, wie auch später die Software es sein soll. Dan Larimer entwickelte bereits die Kryptowährungen Steemit und Bitshares. Bitshares fiel dadurch auf, dass die Software über eine hohe horizontale Skalierbarkeit verfügte und bis zu 100.000 Transaktionen pro Sekunde ermöglichte. Mittlerweile gerät er häufig in Kritik, diese Projekte nicht vollendet zu haben, bevor er sich neuen zuwandte. EOS.IO befindet sich zurzeit nur in einem konzeptionellen Stadium, obwohl die Kryptowährung bereits gehandelt werden kann.

EOS Coin – Vor – und Nachteile

Das „Delegated Proof-of-Stake“ hat den Vorteil für Unternehmen, dass sie selber EOS Tokens an Entwickler und andere Firmen delegieren können. Dadurch haben die Firmen die Kontrolle über ihre Anteile und den Verlauf der Entwicklung ihrer Projekte. Außerdem sind die Transaktionen auf der Blockchain vollkommen kostenlos, was die Nutzung besonders attraktiv macht.

Eine Maßnahme, um EOS.IO sicherer zu machen, soll der „Supermajority-Konsens“ darstellen. Dadurch sollen Hacker-Angriffe und andere schwerwiegende Fehler rückgängig gemacht werden können. Der Supermajority-Konsens stellt vorherige Datenbestände wieder her, sollten die jetzigen zu schwer beschädigt sein. Ethereum verfügt über eine solche Technologie nicht.

Jedoch befindet sich vieles von dem, was EOS.IO verspricht, noch auf einem White Paper. An der Kryptowährung und der ihr zugrunde liegenden Blockchain wird noch immer gearbeitet. Bisher alles nur Versprechungen, und trotzdem kann man die Tokens bereits kaufen. Und das, obwohl Dan Larimer seine beiden letzten Projekte noch gar nicht abgeschlossen hat. 

EOS Coin Kurs – Entwicklung – Prognose

EOS Coin Kurs – Entwicklung – Prognose

  • Als die Kryptowährung im Juli erhältlich war, notierte sie an den Börsen bei etwa 1 bis 2 Euro. Insgesamt war der Kurs sehr volatil und konnte selbst an einem Tag starken Schwankungen unterliegen. Trotzdem war das ein insgesamt guter Einstieg für die Coin, die Anleger schienen in der Kryptowährung jede Menge Potenzial zu sehen. Danach notierte der Kurs durchschnittlich bei 1,50 Euro pro Coin. Zu Anfang des Monats August sank der Kurs zuerst auf 1 Euro und dann sogar auf 50 Cent ab. Das hielt sich bis September und manche Trader meinten schon, dass da eine EOS-Blase bereits geplatzt sei. Zwischenzeitlich stieg der Kurs wieder auf 70 Cent, an der Börse war man trotzdem recht unzufrieden mit der Kryptowährung.
  • Das setzte sich im Oktober fort, wo der Kurs bei 50 Cent verblieb. Der November brachte jedoch eine Wende für die Coin, als der Kurs deutlich auf 1 Euro zu Beginn des Monats anstieg. Dieser Trend setzte sich fort, der EOS erreichte zwischenzeitlich 1,50 Euro und dann rieben sich die zuvor enttäuschten Trader verwundert die Augen, als die Digitalwährung die 2 Euro Hürde nahm und sogar 2,50 Euro pro Coin erreichte. Zum Start des Monates Dezember ging es so weiter und die Währung notierte bei 3 Euro pro Coin.

Eine Prognose für 2018 gestaltet sich trotzdem schwierig. Der Kurs der Kryptowährung ist in den letzten Monaten deutlich gestiegen. Es besteht jedoch keine Garantie, dass das so bleiben wird. Die Währung hat schon einen Einbruch erlebt. So könnte es sein, dass für den Anfang des Jahres ein kleiner Rückschlag einsetzt, da bei einigen Käufern der Wunsch nach einer Rendite einsetzen könnte oder man lieber Tokens verkaufen möchte. Es könnte sein, dass EOS den Entwicklungen anderer Kryptowährungen folgt, also falls Bitcoin weiterhin steigt, wird sich das auch auf EOS Coin positiv auswirken. Viel hängt in Zukunft davon ab, wie viele Versprechen Dan Larimer einhalten kann und wie gut das eigentliche Betriebssystem wird.

Wo kann man den EOS Coin kaufen?

Eine Möglichkeit, an die Tokens zu kommen, ist am Initial Coin Offering teilzunehmen. Das geht noch bis zum 01. Juni 2018. Dazu muss man sich auf der Webseite von Block.one registrieren. Dort bekommt man eine genaue Anleitung darüber, wie man ein paar Tokens ausgeschüttet bekommt. Kurz zusammengefasst: Man muss Ether, die Coin von Ethereum, besitzen und diese an bestimmte Ethereum-Smart-Contract-Adressen versenden. Nachdem der 23 Stunden-Zeitraum vorbei ist, bekommt man EOS zugesandt. Dabei muss man darauf achten, keine Exchange-Wallet zu verwenden. Diese können nicht zugeordnet werden und die Tokens kommen dann nicht an.

Eine andere Möglichkeit stellt der Tausch gegen Bitcoins dar. Dafür muss man sich auf einer der Krypto-Börsen anmelden, die auch mit EOS handeln. Dort kauft man Bitcoin mit Fiatgeld oder verwendet bereits gekaufte Bitcoins, um EOS zu erstehen. Mögliche Tauschbörsen sind etwa Kraken und Bitfinix.

EOS Token

Die Tokens sind auf der Plattform von Ethereum seit dem 26. Juni 2017 zu erhalten. Coins direkt kaufen geht bisher nicht, die Tokens müssen gegen Ethereum eingetauscht werden. Insgesamt werden mit der Zeit eine Milliarde Tokens verteilt. Ein Smart-Contract sorgt dafür, dass die Tokens ordnungsgemäß verteilt werden. Das Initial-Coin-Offering läuft über einen Zeitraum von 341 Tagen. 200 Millionen Tokens wurden bereits nach wenigen Tagen ausgegeben. Die übrigen 700 Millionen werden nach 350 Einzel Intervallen verteilt, die jeweils 23 Stunden betragen. In jedem Intervall werden es 2 Millionen Tokens sein. Den Rest behalten sich die Entwickler der EOS.IO vor.

Die Entwickler haben sich für diese Art der Verteilung der Tokens entschieden, damit möglichst viele Menschen sich an dem Verteilungsprozess beteiligen können. Dadurch bleibt eine ausreichende Zeitspanne, in sie sich dazu entscheiden können, an dem Projekt teilzuhaben oder erst einmal die Entwicklung zu beobachten. Da der Token noch weitestgehend konzeptionell ist, wurde der ICO (Initial-Coin-Offering, die erste Ausgabe von Coins einer Kryptowährung) auf der Ethereum-Plattform durchgeführt. Der ICO war bisher sehr erfolgreich und zog große Aufmerksamkeit auf sich. Das könnte sicherlich an Larimers recht gewichtigen Namen liegen und an dem Marketing, das sein Team fleißig betrieben hat. Mainstream-Medien wie Reuters und die New York Times interessierten sich für die Verteilung der Tokens und gleich zu Beginn schnellte die Kryptowährung in die Top 10 der Marktkapitalisierung.

Was viele vielleicht verwirrt, ist, was die Entwickler zu ihrem eigenen Token schreiben: Er besitzt keine Rechte, hat keine Verwendung, keinen Zweck, keine Eigenschaften, Funktionen. Da stellt sich die Frage, wieso man überhaupt kaufen sollte? Die Tokens haben derzeit wirklich keine Funktion. Sie sind lediglich Tokens, das heißt, sie werden später gegen etwas anderes eingetauscht. Dann, wenn die EOS.IO endlich verfügbar sein wird.

EOS Wallet erstellen

Bevor es ans Coin kaufen geht, sollte man sich zuerst eine EOS Wallet zulegen. Denn die Tokens müssen irgendwo aufbewahrt werden. Eine Möglichkeit bietet die Exodus Wallet, die sich auf jedes Betriebssystem herunterladen und installieren lässt. Ist die Wallet installiert, kann man über „Receive“ eine Adresse erhalten, zu der sich die EOS senden lassen.

Fazit EOS Coin

Eine genaue Prognose für 2018 auszustellen wird besonders schwierig, befindet sich das EOS.IO noch in der Entwicklungsphase und der eigentliche Coin ist bisweilen nur ein Token. Das Konzept hört sich vielversprechend an und der steigende Kurs an der Börse lässt aufhorchen. Vielleicht wird die Kryptowährung einst zu den ganz Großen gehören und es lohnt sich, jetzt einzusteigen.

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