Eilmeldung: Binance KYC Daten wurden geleaked, Ausweiskopien werden in einer Telegram Gruppe veröffentlicht
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Eilmeldung: Binance KYC Daten wurden geleaked, Ausweiskopien werden in einer Telegram Gruppe veröffentlicht

Seit einigen Stunden werden in einer Telegram Gruppe Ausweiskopien von Binance Benutzern gepostet, die von einem Binance Datenleak zu stammen scheinen. Ob es sich dabei um einen neuen Datenleak handelt, oder um einen, der bereits im Jahr 2018 stattgefunden hat, ist noch unklar.

Binance KYC-Daten geleaked

Wie bekannt wurde, wurden angeblich Know your Customer (KYC) Daten aus der Datenbank eines Anbieters gestohlen, der für Binance den Verifizierungsprozess durchgeführt hat. Die Daten stammen soweit bekannt von Anmeldungen, die zwischen Februar und März 2018 bei Binance durchgeführt worden sind.

Es wird davon gesprochen, dass bereits 700 Ausweis- oder Reisepass-Daten in einer eigens dafür erstellten Telegram-Gruppe veröffentlicht wurden. Wie auf den Fotos der Ausweise zu erkennen ist, kommen die meisten betroffenen Benutzer aus dem asiatischen Raum. Das Datum des Leaks scheint sich zwischen dem Februar 2018 und März 2018 zu bewegen. Zu diesem Zeitraum hat es bereits einmal einen Datenleak bei Binance gegeben.

Kaum wurde der Leak bekannt, hat der CEO von Binance, CZ, sofort darauf über Twitter reagiert.

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“Fallt nicht auf den KYC-Leak FUD herein. Wir untersuchen die Sache und melden uns dazu in Kürze.” 

In den Social-Media-Netzwerken herrscht bereits große Panik. Die Telegram Gruppe, in der die Ausweisbilder gepostet werden, hat bereits über 9.000 Mitglieder und es werden fast minütlich mehr. Wie auch der CEO von Binance raten wir jedem davon ab, der Telegram Gruppe beizutreten, da auch hier versucht werden kann, an Telegram-IDs zu kommen.

Ein User der Telegram Gruppe namens Guardian M hat bekannt gegeben, dass er weiter Ausweiskopien hochladen wird.

Wie auch bekannt wurde, hat der Hacker versucht, die Daten erstmals im Darknet zu verkaufen. Offenbar ist ihm das nicht gelungen, weswegen er nun diesen Weg gewählt hat. Die Daten scheinen aber nichts Neues zu sein, sondern scheinen aus dem bereits bekannten Datenleak von 2018 zu stammen. Wie auch bekannt ist, war damals allerdings nicht nur Binance betroffen, sondern auch Bitfinex, Poloniex und weitere.

Was kann man nun tun?

Der Hacker scheint nun die Telegram Gruppe dazu zu nutzen, um an Telegram-IDs heranzukommen, weswegen wir wie oben schon erwähnt nur davon abraten können, dieser Gruppe beizutreten. Im Großen und Ganzen kann man auch nicht mehr viel tun, außer die Telegram Gruppe an den Telegram Support zu melden. Fest steht, dass der Hack stattgefunden hat und das dabei auch Bilder gestohlen wurden. Ob es einen neuen Hack gegeben hat, scheint noch unklar zu sein. Man geht aber eher davon aus, dass die Bilder aus dem alten Hack stammen, weswegen diese jetzt einfach so veröffentlicht werden.

Wird Binance erpresst?

Binance hat auf ihrem Blog einen Beitrag zu der ganzen Angelegenheit gepostet, aus dem hervorgeht, dass die Börse von einer Hackgruppe erpresst wird, die 300 BTC verlangen, andernfalls werden weitere 10.000 Bilder veröffentlicht. Binance hat Untersuchungen eingeleitet und ist dabei, die Echtheit der Fotos zu überprüfen. Weiters hat Binance geschrieben, dass für sachdienliche Hinweise über die oder den Hacker eine Belohnung von 25 BTC ausgeschrieben ist.

Quellenangaben: Cryptoglobe
Bildquelle: Pixabay

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