Die britische Regulierungsbehörde listet FTX-Kryptobörse als nicht autorisierte Firma
  • Home  / 
  • Blog  / 
  • News
  •  /  Die britische Regulierungsbehörde listet FTX-Kryptobörse als nicht autorisierte Firma

Die britische Regulierungsbehörde listet FTX-Kryptobörse als nicht autorisierte Firma

Rate this post

Die Financial Conduct Authority (FCA) behauptet, dass die Kryptobörse FTX möglicherweise Finanzdienstleistungen oder- produkte ohne Genehmigung anbietet.

Die FCA, die oberste Finanzaufsichtsbehörde im Vereinigten Königreich, hat eine Warnung an FTX herausgegeben und behauptet, dass die Börse ohne Genehmigung operiere.

Anzeige

FTX landete damit auf einer wachsenden Liste von nicht registrierten Unternehmen im Zusammenhang mit Kryptowährungen, die weiterhin die bei der FCA angemeldeten überwiesen.

In einem Warnhinweis vom 16. September wird behauptet, dass das Unternehmen möglicherweise Finanzdienstleistungen oder -produkte im Vereinigten Königreich ohne Genehmigung anbietet. In Bezug auf potenzielle Kunden stellt die FCA fest, dass sie ihr Geld nicht zurückbekommen oder den Schutz des Financial Services Compensation Scheme beantragen können, wenn etwas schief geht.

Bis Ende August umfasste die Liste der bei der FCA registrierten Kryptounternehmen 37, wobei Crypto.com als letztes hinzukam. Andere Firmen, denen der Registrierungsprozess im Jahr 2022 gelungen ist, um die Genehmigung der Geldwäschevorschriften zu erhalten, waren eToro UK, DRW Global Markets LTD, Zodia Markets (UK) Limited, Uphold Europe Limited, Rubicon Digital UK Limited und Wintermute Trading LTD.

Anzeige

Im Januar 2020 wurden neue, auf Kryptowährungen ausgerichtete Vorschriften erlassen, damit die FCA in diesem Bereich tätige Unterenhmen beaufsichtigt und Vorschriften zur Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung durchsetzen kann.

Obwohl bislang unbekannt ist, wie die unmittelbaren Auswikrungen auf nicht registrierte Unternehmen aussehen könnten, ist die FCA sicherlich nicht zimperlich dabei, wenn es um die Durchsetzung geht. Am 13. September stellte einer der größten Anbieter elektronischer Zahlungen im Vereinigten Königreich, ePayments, seine Tätigkeiten ein, nachdem er eine entsprechende Anordnung von der FCA erhalten hatte, wegen angeblicher Schwäüchen in seiner Kontrolle von Finanzkriminalität.

In letzter Zeit ist es nicht das erste Mal, dass FTX die Aufmerksamkeit der Aufsichtsbehörden auf sich gezogen hat. Am 19. August gab die Federal Deposit Insurance Corporation (FDIC) eine Unterlassungserklärung für FTX heraus, in der sie behauptete, die Börse habe die Öffentlichkeit in die Irre geführt, dass bestimmte kryptowährungsbezogene Produkte von FDIC versichert seien.

Bildquelle: Pixabay

Anzeige