Deutsche Bank startet Kryptoverwahrung, während Fed-Zinswende Bitcoin bewegt
Autor: Blockchain-Hero Redaktion
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Kategorie: News
Zusammenfassung: Der Kryptomarkt steht zwischen institutioneller Akzeptanz und geldpolitischem Gegenwind: Banken bauen Verwahrlösungen aus, während Zinssorgen Kurse belasten und Bitwise langfristig 1,3 Millionen US-Dollar je Bitcoin erwartet.
Der Kryptomarkt steht zwischen institutionellem Rückenwind und geldpolitischem Gegenwind: Während die Deutsche Bank den Zugang für Großkunden vorbereitet und Bitwise langfristig extreme Kursziele nennt, sorgt die Fed für neue Unsicherheit. Der Pressespiegel beleuchtet, welche Chancen und Risiken daraus für Bitcoin, Ethereum und den gesamten Markt entstehen.
Deutsche Bank plant Kryptoverwahrung für institutionelle Kunden
Die Deutsche Bank will institutionellen Kunden und Unternehmen noch in diesem Jahr die Verwahrung ausgewählter Kryptowährungen anbieten. Nach Angaben von Der Aktionär sollen zunächst Bitcoin, Ether und mehrere Stablecoins unterstützt werden.
Bei der Verwahrung übernimmt die Bank die Verwaltung der Wallets und Private Keys. Dadurch müssen institutionelle Anleger keine eigene Sicherheitsinfrastruktur für den Schutz ihrer digitalen Vermögenswerte aufbauen.
Das Angebot soll zunächst Kunden der Unternehmens- und Investmentbank in Europa offenstehen. Der Start erfolgt in Deutschland und setzt den Abschluss des laufenden regulatorischen Prozesses voraus.
Die Deutsche Bank hatte den Einstieg in die Kryptoverwahrung bereits Ende 2020 angekündigt. Im Jahr 2023 folgten ein Lizenzantrag bei der BaFin und eine Kooperation mit dem Schweizer Technologieunternehmen Taurus.
Im deutschen Markt ist das Institut damit nicht der erste Anbieter. Die Commerzbank erhielt laut Der Aktionär bereits 2023 eine Verwahrlizenz, während die Landesbank Baden-Württemberg seit April 2024 Kryptowährungen für institutionelle Kunden verwahrt. Die DZ Bank erhielt Ende 2025 unter dem europäischen Kryptoregelwerk MiCA die Genehmigung für ihre Plattform meinKrypto.
Auch europäische Wettbewerber sind bereits aktiv. Kunden der spanischen BBVA können seit Oktober 2025 Bitcoin und Ether über die App handeln; in den Niederlanden bieten ABN AMRO, Rabobank und ING Krypto-ETPs an.
Die Deutsche Bank erwartet ihre MiCA-Lizenz im Oktober. Sollte diese rechtzeitig vorliegen, könnten die ersten Kunden noch vor dem Jahreswechsel Kryptowährungen bei der Bank hinterlegen.
Kurzfristig dürfte das Verwahrgeschäft laut Quelle nur einen äußerst überschaubaren Umsatz liefern. Strategisch bewertet Der Aktionär den Schritt dennoch als sinnvoll, da Kryptowährungen für viele Anleger inzwischen Bestandteil eines modernen Portfolios seien.
„Die Deutsche Bank ist spät dran. Aber lieber spät als nie.“
Zusammenfassung: Die Deutsche Bank bereitet den Start einer regulierten Kryptoverwahrung in Deutschland vor. Im Mittelpunkt stehen Bitcoin, Ether und ausgewählte Stablecoins; Voraussetzung ist der Abschluss des regulatorischen Prozesses.
Fed-Zinserhöhung setzt Bitcoin, Ethereum und Altcoins unter Druck
Die Finanzmärkte rechneten laut Wallstreet Online mehrheitlich mit einer Zinserhöhung der US-Notenbank, obwohl Präsident Donald Trump niedrigere Kreditkosten gefordert hatte. Der Vorsitzende der Federal Reserve, Kevin Warsh, und die elf weiteren stimmberechtigten Mitglieder des Offenmarktausschusses sollten um 14:00 Uhr ET über die Zinspolitik abstimmen.
Der Anleihenmarkt ging angesichts weiterhin hoher Inflationsdaten mit einer Wahrscheinlichkeit von über 90 % von einer Anhebung um 0,25 Prozentpunkte aus. Damit würde der Leitzins von derzeit 3,75 % auf 4,00 % steigen.
Nach Angaben der Quelle wäre dies die erste Zinserhöhung der US-Notenbank seit drei Jahren. Die Hypothekenzinsen seien bereits deutlich auf rund 7 % gestiegen; der durchschnittliche Hypothekenzins habe laut Daten von Freddie Mac in der Vorwoche bei 6,76 % gelegen.
Für Präsident Trump wären höhere Zinsen schlechte Nachrichten. Er forderte die Federal Reserve auf, die Zinsen zu senken, und erklärte laut Wallstreet Online, die Vereinigten Staaten seien so mächtig, dass sie die niedrigsten Zinsen der Welt genießen sollten.
Eine Zinserhöhung verknappt nach Darstellung der Quelle die globale Dollar-Liquidität. Bitcoin und Ethereum könnten dadurch unter Druck geraten, während Altcoins tendenziell stärkere Kursverluste verzeichnen.
Bitcoin wirft selbst keine Zinsen ab. Steigende Renditen von US-Staatsanleihen machen daher risikofreie Finanzprodukte attraktiver und können Kapital aus dem Kryptowährungsmarkt abziehen.
Zusätzlich führen höhere Kreditkosten zu einem Rückgang des in Kryptowährungen gebundenen Kapitals. Bei Marktabschwüngen können dadurch Ausverkäufe erleichtert und Preisrückgänge verstärkt werden. Ein stärkerer Dollar verteuert zudem den weltweiten Kauf von Kryptowährungen.
Der Artikel stellt außerdem die Cloud-Computing-Plattform EiCrypto vor, die künstliche Intelligenz und Blockchain-Technologie kombiniere. Nutzer könnten laut Quelle mit BTC, ETH und XRP an Rechenleistungsdiensten teilnehmen, ohne Mining-Maschinen kaufen oder betreiben zu müssen.
Die Quelle nennt für EiCrypto verschiedene Vertragsoptionen:
| Vertrag | Betrag | Laufzeit | Gesamtertrag |
|---|---|---|---|
| Einsteiger-Vertrag | 100 $ | 2 Tage | ca. 108 $ |
| Basis-Vertrag | 800 $ | 5 Tage | ca. 852 $ |
| Basis-Vertrag | 2.500 $ | 15 Tage | ca. 3.025 $ |
| Stabiler Vertrag | 10.000 $ | 25 Tage | ca. 14.450 $ |
| Stabiler Vertrag | 20.000 $ | 30 Tage | ca. 30.920 $ |
| Fortgeschrittener Vertrag | 50.000 $ | 35 Tage | ca. 81.500 $ |
Zusammenfassung: Eine erwartete Zinserhöhung von 0,25 Prozentpunkten könnte die Liquidität und Risikobereitschaft im Kryptomarkt belasten. Bitcoin und Ethereum gelten dabei als anfällig, während Altcoins laut Quelle tendenziell stärker unter Druck geraten könnten.
Tagesschau: Fed-Sitzung, Ölpreise und Bitcoin prägen den Börsenstart
tagesschau.de richtete den Börsenblick am 16.09.2026 auf den Handelsbeginn mit dem DAX, die Sitzung der Federal Reserve, die Ölpreise und Bitcoin. Der entsprechende Audio-Beitrag wurde am 16.09.2026 um 06:44 Uhr veröffentlicht.
Im Mittelpunkt des Ausblicks standen die geldpolitischen Entscheidungen der US-Notenbank und die damit verbundenen Zinssorgen. Bitcoin wurde neben den Entwicklungen am Aktien- und Rohstoffmarkt als ein weiterer wichtiger Faktor für den Handelstag genannt.
Zusammenfassung: Der Börsenstart wurde laut tagesschau.de von der Fed-Sitzung, Ölpreisen und Bitcoin begleitet. Der Beitrag ordnete diese Themen in den Tagesausblick für die Märkte ein.
Bitwise-CIO sieht Bitcoin bei 1,3 Millionen US-Dollar bis 2035
Bitwise-CIO Matt Hougan bekräftigte laut Finanzen.net in einem Interview mit CoinDesk sein Kursziel von 1,3 Millionen US-Dollar für Bitcoin bis 2035. Er bezeichnete das Erreichen dieser Marke als „relativ einfach“ und hält außerdem eine Rückkehr über 100.000 US-Dollar noch in diesem Jahr für realistisch.
Hougan bewertet ein Portfolio ohne Bitcoin inzwischen als Fehlallokation. Ein klassisches 60/40-Portfolio aus Aktien und Anleihen sei seiner Argumentation zufolge im Kern eine hundertprozentige Wette auf die Fiat-Währung.
Als Alternative nennt er eine Aufteilung von 60/35/5, bei der ein Teil der Anleihequote in Bitcoin investiert wird. Seine eigene Strategie kombiniere Bitcoin mit KI-Aktien: Eine Position solle profitieren, falls die USA aus ihrer Verschuldung herauswachsen, während die andere bei einer Entwertung der Schulden durch Inflation profitieren könne.
Das Kursziel von 1,3 Millionen US-Dollar für 2035 leitet Hougan aus den langfristigen Kapitalmarktannahmen von Bitwise ab. Sollte Bitcoin rund ein Viertel des wachsenden globalen Marktes für Wertaufbewahrungsmittel erobern, der bislang von Gold und Staatsanleihen dominiert werde, ergebe sich daraus die genannte Zielmarke.
Als wichtige künftige Nachfrager nennt Hougan Pensionskassen, Stiftungsvermögen, Versicherer und Staatsfonds. Diese institutionellen Anleger könnten Unternehmenskäufer wie Strategy als zentrale Nachfragetreiber ablösen.
Diese Institutionen verwalten laut Quelle weltweit zwischen 100 und 200 Billionen US-Dollar. Bereits eine Allokation von einem Prozent könnte daher erhebliche Summen bewegen. Spot-Bitcoin-ETFs erleichterten dieser Anlegergruppe den Zugang.
Die Marke von 100.000 US-Dollar sieht Hougan als kurzfristigen Wegweiser. Sollte sich der Bitcoin-Kurs noch in diesem Jahr wieder dieser Marke nähern, wäre dies aus seiner Sicht ein erster Beleg für die längerfristige These bis 2035.
„Null Prozent Bitcoin im Depot“ seien inzwischen eine Fehlallokation.
Zusammenfassung: Matt Hougan sieht Bitcoin bis 2035 bei 1,3 Millionen US-Dollar und hält 100.000 US-Dollar noch in diesem Jahr für realistisch. Als mögliche Wachstumstreiber nennt er institutionelle Anleger und eine breitere Nutzung als Wertaufbewahrungsmittel.
Bitcoin steigt laut Blocktrainer trotz erster Fed-Zinserhöhung seit drei Jahren
Blocktrainer berichtet über eine Zinserhöhung der Federal Reserve und eine gleichzeitig positive Reaktion von Bitcoin. Im Mittelpunkt steht damit die Frage, wie sich der Kryptomarkt trotz einer restriktiveren Geldpolitik entwickelt.
Der Titel des Beitrags hebt hervor, dass es sich um die erste Zinserhöhung der US-Notenbank seit drei Jahren handelt. Bitcoin sei dabei gestiegen, obwohl höhere Zinsen üblicherweise als Belastung für risikoreiche Anlageklassen gelten.
Die Meldung ergänzt damit die Einschätzung von Wallstreet Online, wonach steigende Zinsen die Dollar-Liquidität verknappen und Kryptowährungen unter Druck setzen können. Die Kursreaktion zeigt laut Blocktrainer jedoch, dass Bitcoin auch in einem solchen Umfeld zulegen kann.
Zusammenfassung: Bitcoin stieg laut Blocktrainer trotz der ersten Fed-Zinserhöhung seit drei Jahren. Der Beitrag stellt damit die unmittelbare Marktreaktion der allgemeinen Zinssensitivität von Kryptowährungen gegenüber.
Einschätzung der Redaktion
Die institutionelle Kryptoverwahrung ist strategisch deutlich relevanter als ihr kurzfristiger Umsatzbeitrag. Sie kann Vertrauen, regulatorische Akzeptanz und den Zugang professioneller Anleger stärken. Der späte Markteintritt erhöht jedoch den Druck, bei Sicherheit, Preisgestaltung und Service schnell konkurrenzfähig zu werden.
Infobox: Strategisch wichtig, kurzfristig begrenztes Ertragspotenzial und hoher Wettbewerbsdruck.
Einschätzung der Redaktion
Die geldpolitische Straffung bleibt ein Belastungsfaktor für spekulative Anlagen, doch die tatsächliche Kursreaktion hängt ebenso von den Markterwartungen und der Liquiditätslage ab. Besonders riskant sind Anlageangebote, die in einem schwierigen Marktumfeld hohe und kurzfristige Erträge in Aussicht stellen.
Infobox: Höhere Zinsen erhöhen den Anpassungsdruck; Renditeversprechen sollten besonders kritisch geprüft werden.
Einschätzung der Redaktion
Die Kombination aus Fed-Entscheidung, Ölpreisen und Bitcoin zeigt, wie eng traditionelle Märkte und digitale Vermögenswerte inzwischen beobachtet werden. Für Anleger bedeutet das ein volatileres Umfeld, in dem Einzelmeldungen kurzfristig starke Bewegungen auslösen können.
Infobox: Bitcoin ist fester Bestandteil der täglichen Marktbeobachtung, bleibt aber stark schwankungsanfällig.
Einschätzung der Redaktion
Das Kursziel von 1,3 Millionen US-Dollar ist eine langfristige Szenarioannahme, keine belastbare Prognose. Die These gewinnt an Bedeutung, falls institutionelle Anleger Bitcoin tatsächlich dauerhaft als Portfolioanteil etablieren; zugleich bleiben Bewertung, Regulierung und extreme Volatilität zentrale Unsicherheiten.
Infobox: Großes langfristiges Potenzial ist möglich, aber mit erheblichen Annahmen und Risiken verbunden.
Einschätzung der Redaktion
Die positive Reaktion auf eine Zinserhöhung verdeutlicht, dass Bitcoin kurzfristig nicht mechanisch auf einzelne makroökonomische Signale reagiert. Entscheidend ist, ob die Bewegung von nachhaltiger Nachfrage getragen wird oder lediglich eine vorübergehende Marktreaktion darstellt.
Infobox: Ein Kursanstieg trotz höherer Zinsen widerlegt die grundsätzliche Zinssensitivität nicht.
Quellen:
- Deutsche Bank: Jetzt kommt Bitcoin ins Depot
- Die Zinserhöhung der Fed könnte zu einem Konflikt zwischen Kevin Warsh und Trump führen. Was wird aus den Anlegern von Bitcoin, ETH und XRP?
- Börse: Handelsbeginn mit DAX-Start - Fed-Sitzung, Ölpreise, Bitcoin
- Bitcoin-Ausblick: Bitwise-CIO Hougan prognostiziert 1,3 Millionen Dollar bis 2035
- Federal Reserve mit erster Zinsanhebung seit 3 Jahren – Bitcoin steigt
- Der Börsen-Tag: Bitcoin notiert auf 4-Wochen-Tief