Dentacoin - Kryptowährung für die globale Dentalindustrie

Dentacoin – Kryptowährung für die globale Dentalindustrie

Dentacoin - eine eigene Kryptowährung für die globale Dentalindustrie

Der Dentacoin ist eine Kryptowährung, welche die globale Zahnmedizin verbessern möchte, indem es die dezentrale Blockchain-Technologie benutzt. Diese Kryptowährung hat schon manches Schmunzeln auf die Gesichter von Börsenspekulanten gezaubert, vielleicht auch zu dem ein oder anderen Kopfschütteln geführt.

Jedoch verbirgt sich dahinter ein ernst gemeintes und möglicherweise auch ernst zu nehmendes Projekt aus den Niederlanden. Die Entwicklung befindet sich noch am Anfang, trotzdem hat der Kurs zu Beginn des Jahres für etwas Aufsehen gesorgt. Doch was haben die Entwickler genau vor und wie sieht es mit der Prognose an den Börsen aus?

Dentacoin – Was ist diese Kryptowährung?

Die Blockchain hinter der Coin basiert auf Ethereum. Bei der Blockchain handelt es sich um eine dezentrale Datenbank, die alle Vorgänge aufzeichnet, welche die Kryptowährung umfassen. Mittlerweile werden verschiedenste Projekte mit der Blockchain als Basis entwickelt und ausgetestet. Und manch Mal kommt dabei so etwas wie die Dentacoin Kryptowährung heraus. Nun sollte dieses Projekt nicht zu sehr belächelt werden. Letztlich geht es bei der Entwicklung um ein gewichtiges Thema: die globale Gesundheit. Die Zahnmedizin ist ein Teilaspekt der Gesundheit, der uns Menschen wohl noch lange beschäftigen wird. Und die Dentacoin-Stiftung hat sich große Ziele gesetzt.


Der Coin selbst ist in erster Linie ein Token. Der ICO, der „Initial Coin Offering“, bei dem zum ersten mal eine große Menge an Coins verkauft werden, diente dazu, das Projekt zu finanzieren. Der ICO fand im Oktober 2017 statt, es handelt sich um eine noch relativ junge Coin. Dabei wurden 10 Milliarden Tokens verkauft. Wenn das Projekt erstmals richtig startet, sollen die Coins dazu dienen, zahnmedizinische Behandlungen zu bezahlen. Patienten und Zahnärzte gleichermaßen sollen mit DentaCoins belohnt werden, einen Beitrag für die Stiftung zu leisten. Außerdem sollen die Patienten mit dieser Kryptowährung für ihre Behandlungen bezahlen können, ihre Zahnversicherung finanzieren oder einfach nur Mundpflegeprodukte einkaufen können.

Zahnärzte sollen durch die Kryptowährung ein stabiles Grundeinkommen bekommen und sie dafür nutzen, Materialien und Equipment für die Behandlungen günstiger kaufen zu können und die Kosten für das Marketing und die Behandlungen allgemein zu verringern. Neben der Finanzierung des Projektes gibt es also noch andere Gründe, die Dentacoin zu kaufen

Das Ziel dabei ist es, die Kosten für die Zahnpflege zu verringern.Weltweit, denn das Netzwerk will auf der ganzen Welt operieren. Einerseits soll das dadurch geschehen, dass durch den Dentacoin der Fokus auf die Prävention anstatt auf die Behandlung gerichtet wird. Patienten sollen sich in eine „hippokratische“ Zahnversicherung begeben, die der Prävention Vorrang einräumt. Die Zahnbehandlung soll ein Leben lang den Patienten begleiten, wobei die monatlichen Kosten wesentlich geringer sein sollen als bei herkömmlichen Versicherungen. Dabei sollen Smart Contracts helfen.

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Smart Contracts sind digitale Verträge, die mit Ethereum erstmals für die Blockchain realisiert wurden, auf welche die Blockchain der Denta-coin ebenfalls beruht. Smart Contracts werden automatisch abgehandelt, ohne dass es eine menschliche Instanz benötigt.

Bezahlt man etwa für einen Service, sorgen Smart Contracts ganz von selbst dafür, dass der Service ausgeführt wird. Dadurch werden Dienstleistungen automatisiert und Zeit und Personal gespart. Außerdem sind Smart Contracts wesentlich schwerer zu manipulieren, da das menschliche Element fehlt. Wichtig bei alledem ist, dass von der Blockchain und den Smart Contracts Aufgaben übernommen werden, welche sonst den Versicherungen zukommen. Das entfällt hierbei. Die Einnahmen der Versicherungen werden stattdessen auf die Patienten und die Ärzte aufgeteilt. Der Mittelsmann, welcher die Versicherung darstellt, wird auch durch niemanden ersetzt. Denn die Blockchain arbeitet dezentral, die Smart Contracts sind automatisch. Patienten und Ärzte interagieren direkt miteinander.

Basierend auf der Blockchain sollen verschiedenste Tools entwickelt werden, welche die Community miteinbeziehen und gegebenenfalls mit Denta-coins belohnen. Zu diesen Tools wird eine Bewertungsplattform gehören, auf der die Patienten ihre Erfahrungen mit bestimmten Zahnärzten wiedergeben und diese bewerten können. Das erlaubt den Ärzten auch, Feedback zu sammeln und anschließend ihre eigenen Behandlungen zu verbessern. Die Teilnahme an der Plattform führt zur Ausschüttung von ein paar Coins. Eine „aftercare mobile app“ soll den Patienten dabei helfen, ihre eigenen Gewohnheiten so anzupassen, dass sie besser achtgeben auf ihre eigenen Zähne. Ein Schritt weiter hin zu einer umfassenderen Prävention. Letztlich soll noch eine edukative Webseite geschaffen werden.

Die Stiftung will eine dezentrale Datenbank schaffen, welche die Krankenakten der Patienten speichert. Die Blockchain ist dafür wie geschaffen, denn bei der Blockchain handelt es sich bereits um eine Datenbank. Dezentral bedeutet, dass die Informationen auf keinem bestimmten Server gespeichert sind, der nur bestimmten Personen zugänglich ist. Stattdessen verteilen sich die Daten über alle Server, die am Netzwerk teilnehmen. Wobei die Daten nicht einfach von jedem einsehbar sein sollen. Die Daten der Patienten sollen verschlüsselt und gesichert werden und nur abrufbar sein, wenn der Patient sein Einverständnis dazu gibt. Diese Datenbank soll den Ärzten die Arbeit ungemein erleichtern, indem es die Daten jederzeit und schnell zugänglich macht.

Ein weiteres Merkmal der Kryptowährung soll das indirekte Teilen des Profits sein. Die Stiftung will auf lange Sicht den Wert der Coin steigern, um jene einen gewissen Profit zu ermöglichen, die Dentacoins halten. Jedes Jahr wird die Stiftung Coins zurückkaufen mit der Hälfte des Profits, den die Stiftung im vorigen Jahre gemacht hat. Das beinhaltet Assets, den Umsatz von Kliniken, welche die Coin nutzen und jegliche Renditen. Damit steigt der Wert der übrigen Coins an.

Die Entwicklung befindet sich noch in einem frühen Stadium. Zuerst soll die Bewertungsplattform an den Start gehen, dann sollen Marktforschungsumfragen in das Netzwerk integriert werden, darauf folgt der Start der Versicherung und zuletzt die Integration der Gesundheitsdatenbank.

Dentacoin – Wer steckt hinter der Kryptowährung?

Hinter der Dentacoin Entwicklung steckt eine niederländische Stiftung. Das Team hinter der Kryptowährung besteht aus Entwicklern, Marketing-Spezialisten, Zahnärzten, Finanzexperten, Ökonomen, Versicherungsökonomen und Ingenieuren aus dem Bereich der Industrie 4.0. Unterstützung bekommt die Stiftung bereits von Microsoft Dynamics und Salesforce Inc.

Diese Kryptowährung hat noch viele Hürden zu nehmen. Nicht nur ist die Entwicklung noch lange nicht abgeschlossen. Es könnten sich Probleme beim Datenschutz ergeben, besonders in Deutschland, wo der Datenschutz ein ernstes Thema ist. Die Stiftung verspricht zwar, dass die Daten der Patienten zuverlässig geschützt sind. So ganz lassen sich Bedenken jedoch nicht aus der Welt räumen. Gleichzeitig fristet die Coin noch ein Nischendasein, der Dentacoin Kurs notiert weit unter einem Euro. Vielleicht sollte man deswegen gerade jetzt Dentacoin kaufen, da die Trader die Digitalwährung noch nicht wirklich auf dem Schirm haben. Ein gewisses Potenzial ist da, die Blockchain wurde bereits in einigen Kliniken erfolgreich getestet. Auch machte der Kurs im neuen Jahr ein paar Sprünge nach oben, was auf eine positive Prognose für die Zukunft schließen lässt.

Dentacoin Kurs – Entwicklung – Prognose

Dentacoin Kurs – Entwicklung – Prognose

Die Dentacoin ging erst im Oktober 2017 an die Börsen. Seitdem blieb die Coin konsequent bei unter 1 Cent. Der Kurs stieg erstmals Mitte Dezember leicht an, stärker zum Ende des Jahres hin auf ungefähr 0,0006 Cent je Coin. Danach sank der Kurs nur leicht bis zum Beginn des Januars 2018, nur um dann seinen bisher stärksten Anstieg zu erleben. Die Kryptowährung schoss innerhalb weniger Tage auf 0,005 je Coin. Das ist zwar noch immer wenig, aber ein deutlicher Wertegewinn im Vergleich zum Vorjahr. In Anbetracht dessen, dass die Entwicklung noch gar nicht abgeschlossen ist, sieht die Dentacoin Prognose für 2018 nicht schlecht aus.

Dentacoin Wallet erstellen

Möchte man Dentacoin kaufen, benötigt man zuerst ein Dentacoin Wallet, um die Coins aufzubewahren. Auf der Webseite der Stiftung kann die Online-Wallet genutzt werden. Dazu muss man nur über den Browser die Webseite aufrufen im Reiter auf die Wallet klicken. Browser-Wallets sind jedoch nicht besonders sicher, so empfiehlt es sich, Alternativen zu verwenden. Es stehen ein paar Wallets zur Auswahl, die speziell dafür konzipiert wurden, Ethereum-basierte Tokens zu verwahren. Dazu gehört die offizielle Wallet von Ether: MyEtherWallet oder auch imToken und Metamask. Diese müssen von ihren jeweiligen Internetseiten heruntergeladen und installiert werden. Dann erhält man auch eine Adresse, auf die getauschte Dentacoins gesandt werden können.

Wo kann man den Dentacoin kaufen?

Bislang gibt es keine Möglichkeit, mit Dollar oder Euro direkt die Dentacoin zu kaufen. Sie kann nur gegen andere Kryptowährungen getauscht werden. Dazu bieten sich Bitcoin oder Ether an. Da es sich noch um eine sehr junge Kryptowährung handelt, gibt es nicht viele Tauschbörsen, die Dentacoins auf Lager haben. Derzeit bieten sich Coinexchange, Cryptopia, Mercatox, HitBTC oder Etherdelta an. Auf diesen muss man sich anmelden und dann können zuvor erstandene Bitcoins oder Ether getauscht und an die eigene Denta-coin Wallet gesandt werden.

Fazit Dentacoin

Dentacoin mutet wie ein ungewöhnliches Konzept an, trotzdem macht der Einsatz der Blockchain-Architektur Sinn: Gesundheit ist ein globales Gut, kann aber nicht zentral verwaltet und behandelt werden. Viele der Konzepte hinter der Kryptowährung wirken durchdacht, besonders viel Aufmerksamkeit bekam der Altcoin jedoch noch nicht. Vielleicht lohnt es sich gerade deswegen, jetzt  zu investieren.

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