Coinbase sorgt für Aufregung - Transaktionsdaten an US Security Service übergeben

14.07.2020 08:51 443 mal gelesen Lesezeit: 3 Minuten 0 Kommentare

Coinbase sorgt in letzter Zeit nicht gerade für gute News in der Krypto-Welt. Jetzt sorgte die Börse für Aufregung, da das Unternehmen Transaktionsdaten an den US Secret Service übergeben hat.

Coinbase übergibt Transaktionsdaten an US Security Service

Coinbase hat am Wochenende einiges abbekommen, nachdem die SEC-Unterlagen den Aufsichtsbehörden die vom Unternehmen lizenzierte Transaktionsinformationssoftware enthüllten. Für fast die ganze Krypto-Community widersprach dies dem Ethos der Dezentralisierung und der Kryptowährungen. Die Analytic-Software des Unternehmens hat in diesem Jahr einen Vierjahresvertrag vom US Secret Service gewonnen, der an über 180.000 US-Dollar gebunden ist und im Mai 2024 endend. Jetzt hat sich der CEO von Coinbase, Brian Armstrong auf Twitter über die Entscheidung der Börse geäußert. Dennoch hat das die Stimmung der Kritiker kaum beeindruckt. Armstrong sagte, dass so eine Software nichts Neues sei. Kryptofirmen die so etwas schon anbieten gibt es schon lange und sie nutzen öffentlich verfügbare Blockchain-Daten, um schlechte Akteure herauszufiltern. Alles soll für KYC / AML Zwecke sein. Benutzerinformationen werden seiner Ansicht nach von Krypto-Börsen verwendet, um eine Verbindung zum bestehenden Finanzsystem herzustellen. Er meint damit Verbindungen zu Bankkonten, damit Überweisungen vorgenommen und Fiat in Krypto umgewandelt werden kann. Dazu sind AML-Gesetze notwendig und die Verwendung einer Blockchain-Analysesoftware für die Transaktionsüberwachung. Coinbase hat in der Vergangenheit Drittanbieter genutzt, um den für einen legalen Kryptovorgang erforderlichen AML-Dienst aufrechtzuerhalten. Armstrong enthüllt jedoch, dass das Unternehmen Daten nicht gerne an Dritte weitergab, wenn man es hätte vermeiden können, was vermutlich zur Einrichtung seiner internen Analytics-Software führte. Dies geschah über eine Akquisition, die innerhalb des Teams einige Probleme hatte. "Blockchain-Analysesoftware kompiliert im Wesentlichen nur öffentlich verfügbare Daten, die bereits in der Blockchain vorhanden sind, und versucht, sie zu organisieren, um sie nützlicher zu machen." Seltsamerweise sagte Armstrong, dass Benutzer, die vollständige Privatsphäre suchen, sich an private Währungen zu nutzen, wofür diese auch da sind. Kritiker waren mit Armstrongs Erklärung so nicht zu frieden. Coinbase war in der Vergangenheit eine Compliance-First-Crypto-Börse, aber einige sind davon ausgegangen, dass dies ein Schritt zu viel ist. Seth Simmons, ein Informationssicherheitsingenieur sagt dazu: "Wie können Sie sich als Pro-Privacy-Coin bezeichnen und haben Monero, die ursprüngliche und am häufigsten verwendete "Privacy-Coin", noch nicht aufgeführt?" Der Thread-Kommentator @ dka218 sagte, Bitcoin-Knoten seien öffentlich lesbar, aber das ist nicht umstritten. Das Kombinieren dieser Daten mit identifizierbaren Benutzerinformationen ist. In der Zwischenzeit war Amber-Mitgründer Aleks Svetski etwas herausfordernder. Er bezeichnete Armstrong als einen Dummkopf der Zufälligkeit, der etwas Glück hatte, Bitcoin früh zu entdecken. "Sie haben nie und werden nie verstehen, warum es existiert. Aber das ist auch der Grund, warum Ihr gesamtes Unternehmen dadurch obsolet wird." ©Bild via Pixabay / Lizenz

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Zusammenfassung des Artikels

Coinbase has faced criticism for providing transaction data to the US Secret Service, with critics arguing that this goes against the decentralized nature of cryptocurrencies. Coinbase CEO Brian Armstrong defended the decision, stating that such analytic software is used for KYC/AML purposes and that user information is necessary to connect with the existing financial system.

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