CLARITY-Act-Abstimmung bewegt XRP und XLM vor US-Senatsvotum

Autor: Blockchain-Hero Redaktion

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Kategorie: News

Zusammenfassung: XRP und XLM profitieren vor der CLARITY-Abstimmung, doch politische Unsicherheit, technische Widerstände und widersprüchliche Kursziele belasten den Ausblick.

Die bevorstehende US-Senatsabstimmung über den CLARITY Act rückt XRP und XLM ins Zentrum des Kryptomarkts. Während Anleger auf regulatorische Klarheit hoffen, treffen politische Unsicherheit, technische Widerstände und makroökonomischer Gegenwind aufeinander. Der Pressespiegel beleuchtet Kursziele, ETF-Zuflüsse, institutionelles Interesse und die möglichen Folgen eines Erfolgs oder Scheiterns des Gesetzes.

XRP und XLM reagieren auf bevorstehende Abstimmung zum CLARITY Act

Am 15. September steht im US-Senat eine entscheidende Verfahrensabstimmung über den Digital Asset Market Clarity Act, kurz CLARITY Act, an. Die Vorlage benötigt 60 Stimmen, um im Gesetzgebungsverfahren weiterzukommen und eine klarere Aufteilung der Zuständigkeiten zwischen der Securities and Exchange Commission (SEC) und der Commodity Futures Trading Commission (CFTC) zu schaffen.

Yahoo Finanzen Deutschland berichtet, dass XRP am 14. September auf 1,47 USD stieg, was einem Tagesgewinn von 8,42 % entspricht. XLM legte demnach auf 0,1949 USD zu und gewann 8,44 %. Beide Token profitieren laut der Quelle von der Erwartung, dass bestimmte digitale Vermögenswerte künftig offiziell als Commodities und nicht als Wertpapiere eingestuft werden könnten.

Im März 2026 hatten SEC und CFTC XRP, XLM und HBAR bereits in einer gemeinsamen Richtlinie als Beispiele für digitale Commodities genannt. Eine gesetzliche Festschreibung könnte laut Yahoo Finanzen Deutschland die rechtliche Unsicherheit verringern und institutionelle Beteiligung an Zahlungs- und Abwicklungsnetzwerken erleichtern.

Der vorgelegte Senatsentwurf umfasst 635 Seiten und enthält 126 inhaltliche Änderungen, die von Demokraten gefordert wurden. Zu den weiterhin umstrittenen Punkten zählen Ethikregeln im Zusammenhang mit dem berichteten Krypto-Einkommen von 1,4 Mrd. USD von US-Präsident Trump, Haftungsregeln für Entwickler nach Abschnitt 604 sowie Stablecoin-Erträge, die etwa 1,35 Mrd. USD an jährlichen Coinbase-USDC-Belohnungen betreffen könnten.

Die Abstimmung ist für den 15. September um 14:15 Uhr ET angesetzt. Da die Republikaner 53 Sitze halten, wären bei geschlossener Zustimmung der republikanischen Senatoren mindestens sieben demokratische oder unabhängige Stimmen erforderlich.

„Die Demokraten wollen mehr“, sagte Senatorin Cynthia Lummis laut CoinDesk. „Sie wollen immer mehr. Wenn wir noch einen weiteren Monat warten würden, würden sie mehr wollen.“

Zusammenfassung: XRP und XLM stiegen am 14. September um mehr als 8 %. Die weitere Entwicklung hängt von einer Senatsabstimmung ab, für die 60 Stimmen benötigt werden.

Unterschiedliche Wahrscheinlichkeiten für eine Verabschiedung

Die Einschätzungen zur politischen Durchsetzbarkeit des CLARITY Act fallen weiterhin unterschiedlich aus. Laut Yahoo Finanzen Deutschland sanken die Preise auf Polymarket von 82 % im Februar auf 30 % zum Zeitpunkt des Artikels, während Galaxy Research die Wahrscheinlichkeit einer Annahme auf 10 % schätzte.

Wallstreet-online.de nennt für die Zustimmung auf Polymarket eine Wahrscheinlichkeit von 33 %. Am 8. September hatte dieser Wert laut der Quelle noch bei 14 % gelegen.

Auch FinanzNachrichten.de berichtet von einer niedrigen Wahrscheinlichkeit und nennt für Polymarket eine Spanne von 20 bis 24 % für eine Verabschiedung im Jahr 2026. Ein Scheitern der Cloture-Abstimmung würde den Gesetzentwurf nicht unmittelbar beenden, könnte eine umfassende Marktstruktur-Gesetzgebung jedoch bis nach den Zwischenwahlen 2027 verzögern.

Senatorin Cynthia Lummis erklärte laut Wallstreet-online.de am 7. September auf der Social-Media-Plattform X: „Wenn der Clarity Act in diesem Kongress nicht verabschiedet wird, wird die nächste wirkliche Gelegenheit, ein entsprechendes Gesetz erneut einzubringen, erst im Jahr 2030 kommen.“

CoinDesk zitiert außerdem Coinbase-CEO Brian Armstrong mit der Einschätzung, dass auch ein Scheitern nicht zwingend ein schlechtes Ergebnis wäre. Die SEC und die CFTC hätten erklärt, Regelungen veröffentlichen zu wollen, sodass regulatorische Klarheit „auf die eine oder andere Weise am 15. oder ein oder zwei Tage danach“ entstehen könne.

Zusammenfassung: Die Vorhersagemärkte und Research-Häuser bewerten die Erfolgsaussichten des Gesetzes niedrig. Gleichzeitig sehen Marktteilnehmer bereits einzelne Verfahrensschritte als positive Impulse für Kryptowährungen.

XRP zwischen politischem Katalysator und technischen Widerständen

Wallstreet-online.de beziffert den XRP-Kurs am 14. September auf 1,37 Dollar und beschreibt eine Handelsspanne zwischen 1,33 und 1,40 Dollar. Als Widerstandsbereich werden 1,37 bis 1,40 Dollar genannt, während der 200-Tage-Durchschnitt bei 1,354 Dollar liegt.

Nach einem erfolgreichen Votum könnte XRP laut der Quelle auf 1,42 bis 1,48 Dollar steigen. Bei einem Scheitern werden 1,20 bis 1,25 Dollar als mögliche Zielzone genannt. Die erwartete Bewegung im positiven Szenario wird mit rund acht Prozent angegeben.

FinanzNachrichten.de berichtet, dass XRP bei 1,39 Dollar handelt und damit mehr als 20 Prozent unter dem Augusthoch von 1,70 Dollar liegt. Standard Chartered senkte demnach sein Jahresziel von 8 auf 2,80 Dollar.

Technisch lag der Kurs laut FinanzNachrichten.de über der 20-Tage-EMA bei 1,36 Dollar und der 200-Tage-EMA bei 1,33 Dollar. Das MACD-Histogramm wurde mit minus 0,02 angegeben. Finbold zufolge durchbrach XRP am 14. September einen Schlüsselwiderstand und peilte 1,60 Dollar an; als weitere Ziele wurden 1,68 Dollar und 1,86 Dollar genannt.

Wallstreet-online.de verweist zusätzlich auf die bevorstehende Zinsentscheidung der Federal Reserve am 16. September. Die Terminmärkte erwarteten laut der Quelle zu 90 Prozent eine Anhebung.

AngabeWert
XRP-Kurs bei Wallstreet-online.de1,37 Dollar
Widerstandsbereich1,37 bis 1,40 Dollar
200-Tage-Durchschnitt1,354 Dollar
Positive Zielzone1,42 bis 1,48 Dollar
Mögliche Zielzone bei Scheitern1,20 bis 1,25 Dollar
XRP-Kurs bei FinanzNachrichten.de1,39 Dollar
Augusthoch1,70 Dollar
Jahresziel von Standard Chartered2,80 Dollar

Infobox: Die Quellen nennen für XRP sowohl eine positive Zielzone bis 1,60 Dollar beziehungsweise 1,68 Dollar und 1,86 Dollar als auch eine mögliche Abwärtsbewegung auf 1,20 bis 1,25 Dollar. Die entscheidenden Termine sind der 15. September und der 16. September.

ETF-Zuflüsse und institutionelles Interesse stehen fallendem XRP-Kurs gegenüber

FinanzNachrichten.de berichtet, dass Goldman Sachs der größte institutionelle Halter von XRP-ETFs sei und Positionen im Wert von 87,4 Millionen Dollar halte. Insgesamt seien 1,68 Milliarden Dollar in US-Spot-Fonds geflossen.

Für die Woche zum 28. August nennt die Quelle unter Berufung auf CoinCentral Zuflüsse von 110,49 Millionen Dollar in US-Spot-ETFs auf XRP. Dies sei der stärkste Wochenwert im Jahr 2026 gewesen.

Trotz dieser Zuflüsse fiel XRP laut FinanzNachrichten.de von 1,70 Dollar Ende August auf 1,39 Dollar. Jane Street und Millennium Management wurden als weitere institutionelle Halter genannt.

Wallstreet-online.de berichtet außerdem, dass vom 7. bis 11. September 18,98 Millionen Dollar in XRP-ETFs flossen. Der Kurs habe sich dennoch seit Tagen zwischen 1,33 und 1,40 Dollar gehalten.

Das XRP Ledger erreichte laut FinanzNachrichten.de am 13. September mit 2.768 Transaktionen einen neuen Rekordwert. Gleichzeitig lag XRP bei einer Marktbewertung von 85 Milliarden Dollar, wodurch für größere prozentuale Kursbewegungen erhebliche neue Kapitalzuflüsse erforderlich seien.

Seit Jahresbeginn lag XRP laut FinanzNachrichten.de rund 24 Prozent im Minus. Mitte August wurde ein Rückgang von minus 46 Prozent genannt.

Zusammenfassung: Institutionelle ETF-Zuflüsse und eine hohe Aktivität im XRP Ledger stehen einem Kurs gegenüber, der deutlich unter seinem Augusthoch liegt. Die Quellen stellen damit eine Diskrepanz zwischen Kapitalzuflüssen, Netzwerknutzung und Kursentwicklung heraus.

Bitcoin und der Gesamtmarkt geraten zusätzlich durch Ölpreise und Zinserwartungen unter Druck

CoinDesk berichtet, dass Bitcoin im Vorfeld der Senatsabstimmung auf etwa 77.800 US-Dollar zurückfiel. Zuvor hatte Bitcoin am Montag Höchststände von über 79.000 US-Dollar erreicht.

XRP fiel laut CoinDesk von 1,49 US-Dollar auf 1,42 US-Dollar zurück. Ether und Solana zeigten ähnliche Entwicklungen. XRP schien dennoch auf dem Weg zu sein, ein bullishes Goldenes Kreuz zu bilden.

Zusätzlichen Druck erzeugten laut CoinDesk steigende Ölpreise. West Texas Intermediate stieg auf etwa 103 US-Dollar pro Barrel, nachdem der Preis über Nacht bis auf 100 US-Dollar gefallen war.

Die steigenden Ölpreise verstärkten die Inflationssorgen vor einer erwarteten Zinserhöhung der Federal Reserve um 0,25 Prozentpunkte. CoinDesk erwartete, dass die Fed den Zielbereich für den Federal Funds Rate von 3,50 %–3,75 % auf 3,75 %–4 % anheben würde.

Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen lag am Montag nahe 5 %. CoinDesk bezeichnete eine Zinserhöhung in Verbindung mit bereits erhöhten Renditen als historischen Gegenwind für Bitcoin.

MarktangabeWert
Bitcoin-Rückgang laut CoinDeskauf etwa 77.800 US-Dollar
Bitcoin-Hoch am Montagüber 79.000 US-Dollar
XRP-Hoch vor dem Rückgang1,49 US-Dollar
XRP nach dem Rückgang1,42 US-Dollar
West Texas Intermediateetwa 103 US-Dollar pro Barrel
Erwartete Zinserhöhung0,25 Prozentpunkte
Erwarteter Zielbereich für den Federal Funds Rate3,75 %–4 %
Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihennahe 5 %

Infobox: Neben dem Senatsvotum beeinflussen Ölpreise und Zinserwartungen die Stimmung am Kryptomarkt. Bitcoin fiel von über 79.000 US-Dollar auf etwa 77.800 US-Dollar, während XRP von 1,49 US-Dollar auf 1,42 US-Dollar zurückging.

Unterschiedliche Folgen bei Annahme oder Scheitern des CLARITY Act

Wallstreet-online.de beschreibt eine mögliche Einstufung von XRP als Rohstoff als Grundlage für institutionelle Beteiligung. Der CLARITY Act würde demnach digitale Werte einordnen und die Zuständigkeiten von SEC und CFTC trennen.

Der Beitrag von Wallstreet-online.de führt aus, dass ein erfolgreicher Beschluss XRP auf 1,42 bis 1,48 Dollar tragen könnte. Ein Scheitern würde dagegen einen Rückgang auf 1,20 bis 1,25 Dollar möglich machen.

Der zweite Beitrag von Wallstreet-online.de stellt die langfristige regulatorische Wirkung stärker heraus. Danach würde XRP bei einer Verabschiedung formell als digitale Ware im Bundesgesetzbuch verankert und eindeutig der ausschließlichen Aufsicht der CFTC unterstellt.

Die Quelle berichtet, dass der Rechtsstreit zwischen Ripple und der SEC 2025 mit einem Vergleich endete. Das Gericht habe entschieden, dass der Verkauf von XRP an Privatanleger an öffentlichen Börsen kein Wertpapier darstelle; SEC und CFTC hätten XRP in gemeinsamen Richtlinien als digitale Ware eingestuft.

Diese administrativen Richtlinien könnten sich laut Wallstreet-online.de bei einem politischen Regierungswechsel ändern. Eine gesetzliche Verankerung würde dagegen dauerhafte Rechtssicherheit schaffen und den Zugang traditioneller Banken, Pensionsfonds und großer Vermögensverwaltungsgesellschaften zum XRPL-Netzwerk erleichtern.

Bei einer Verzögerung oder Ablehnung würde Ripple laut der Quelle auf dem Status quo aufbauen. Institutionelle Anleger könnten ihre Einführung verzögern, während komplexere institutionelle Derivate oder dedizierte Treuhandprodukte von XRP ein längeres Genehmigungsverfahren benötigen könnten.

Zusammenfassung: Die Quellen sehen den CLARITY Act als möglichen Übergang von regulatorischer Absicherung durch Gerichtsentscheidungen zu einer formellen gesetzlichen Einstufung. Ein Scheitern würde laut den Berichten die bestehende Rechtslage nicht unmittelbar aufheben, könnte institutionelle Entscheidungen jedoch verzögern.

Werbliche Presale- und Cloud-Computing-Angebote in den Quellen

Mehrere Quellen stellen neben der XRP-Berichterstattung das Projekt Pepeto heraus. Wallstreet-online.de berichtet, dass Pepeto mehr als 10 Millionen Dollar eingesammelt habe, während FinanzNachrichten.de einen Betrag von 10,38 Millionen Dollar nennt.

Den Beiträgen zufolge soll Pepeto Token zwischen Ethereum, BNB Chain, Solana, Base und Arbitrum in weniger als 60 Sekunden bewegen. Die Brücke soll keine Gebühren erheben; für andere Brücken werden 15 bis 50 Dollar genannt.

FinanzNachrichten.de beschreibt außerdem eine Börse mit null Swap-Gebühren sowie Markt-, Limit- und DCA-Orders mit MEV-Schutzmechanismen. Ein Trade über 1.000 Dollar koste auf Uniswap 3 Dollar und auf PancakeSwap 2,50 Dollar; auf PepetoSwap falle nur die Gasgebühr an.

SolidProof habe laut den Quellen den vollständigen Vertragscode geprüft und eine KYC-Prüfung abgeschlossen. Der Tokenpreis wird mit 0,000000188 Dollar angegeben. Eine Binance-Notierung wird als angekündigt beziehungsweise bevorstehend beschrieben.

Wallstreet-online.de nennt als mögliche Analystenerwartung den Faktor 100 ab dem Notierungspreis, weist jedoch darauf hin, dass niemand ein solches Ergebnis zusichern könne. Diese Angaben stammen aus werblich geprägten Beiträgen und werden von den Quellen nicht als gesicherte Kursentwicklung dargestellt.

Ein weiterer Beitrag von Wallstreet-online.de stellt EiCrypto als Cloud-Computing-Plattform auf Basis von XRP vor. Dort wird behauptet, Nutzer könnten abhängig von ihren XRP-Beständen mehr als 1.500 US-Dollar pro Tag verdienen.

Die Quelle nennt folgende Vertragsoptionen:

Außerdem wird eine Neukundenprämie von 15–50 $ genannt. Als mögliche Ein- und Auszahlungsmöglichkeiten werden BTC, USDT, ETH, LTC, USDC, XRP, SOL, BNB, DOGE, ADA und BCH aufgeführt.

Infobox: Pepeto und EiCrypto werden in den Quellen als zusätzliche Angebote neben XRP präsentiert. Die genannten Renditen, Preise und Einnahmen sind Aussagen der jeweiligen werblichen Beiträge und stellen keine bestätigte Entwicklung des XRP-Kurses dar.

Einschätzung der Redaktion

Der CLARITY Act ist kurzfristig vor allem ein politischer Kurstreiber, aber noch kein belastbarer Fundamentalfaktor. Selbst bei einem positiven Votum dürfte die Marktreaktion von der tatsächlichen Verabschiedung, der konkreten Gesetzesausgestaltung und den anschließenden regulatorischen Schritten abhängen.

Die starke Abhängigkeit von einer einzelnen Abstimmung macht XRP und XLM anfällig für hohe Volatilität. Gleichzeitig zeigen die widersprüchlichen Erfolgswahrscheinlichkeiten, dass der Ausgang keineswegs als eingepreiste Gewissheit gelten kann. Ein Scheitern oder eine Verzögerung könnte deshalb überproportional negative Reaktionen auslösen.

Institutionelle Zuflüsse und steigende Netzwerknutzung sind grundsätzlich konstruktiv, reichen allein jedoch nicht aus, um anhaltenden Kursdruck zu überwinden. Das makroökonomische Umfeld mit hohen Anleiherenditen, Ölpreisen und Zinserwartungen bleibt ein wesentlicher Gegenspieler.

Infobox: Der CLARITY Act kann einen wichtigen regulatorischen Impuls liefern, rechtfertigt aber keine sichere Kursprognose. Entscheidend bleiben der Abstimmungsausgang, die weitere Gesetzgebung und das Zinsumfeld.

Quellen: