China prügelt wieder auf den Kryptomarkt ein

China prügelt wieder auf den Kryptomarkt ein

Die neuesten Nachrichten aus China sind nicht mehr so bullish. Das Land scheint es wieder vermehrt auf den Kryptomarkt abgesehen zu haben. So wurden 39 Unternehmen in Shenzhen als verdächtig eingestuft. Die Strafverfolgungsbehörden von Shenzhen werfen diesen Unternehmen vor, illegale virtuelle Währungen zu vertreiben.

Wiedereinmal prügelt China auf den Kryptomarkt ein

Nach Angaben der Shenzhen Special Zone Daily, die gestern auf der chinesischen Nachrichtenseite Sohu.com zitiert wurde, warnen die Shenzhen Municipal Internet Finance Risk Task Force einige Unternehmen vor mutmaßlichen illegalen Aktivitäten.

Die Task Force informierte daraufhin mehrere Behörden, darunter auch die Hauptgeschäftsstelle der Volksbank von China in Shenzhen, die Qianhai-Verwaltung, das Wirtschaftsuntersuchungsbüro des städtischen Amtes für öffentliche Sicherheit, und die Verwaltung für kommunale Kommunikation.

Diese Unternehmen haben sich zusammengeschlossen haben, um gegen 39 für sie illegale Handelsplätze für virtuelle Währungen zu ermitteln und zu identifizieren. Laut einer Quelle, die mit dieser Region Chinas vertraut ist, scheint es sich bei diesen Unternehmen um Ponzi- und Kryptobetrug zu handeln, da Shenzhen dafür bekannt ist, das Zentrum solcher Aktivitäten zu sein.

Ob die identifizierten Unternehmen an Kryptobetrug beteiligt sind oder nicht, wird noch untersucht. Bekannt ist allerdings, dass der Handel mit Kryptowährungen in China seit 2017 illegal ist.

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In der ausgestellten Warnung heißt es, dass es sich um Unternehmen handelt, die Dienstleistungen für den Handel mit virtuellen Währungen erbringen oder Handelsplätze für virtuelle Währungen in China eröffnen.

Man befasst sich auch mit solchen Unternehmen für virtuelle Währungen, die in Übersee registriert sind, aber auch in China präsent sind, sowie mit Unternehmen, die illegale Token-Verkäufe tätigen, um darüber virtuelles Geld einzusammeln.

Die Quelle gibt weiter an:

“Wenn die chinesische Regierung gegen illegale Kryptounternehmen vorgeht, richten sie sich zuerst gegen Börsen, da dies der effektivste Weg ist, um Liquidität zu stoppen und Verdächtige auf einmal ergreifen.”

Auch Binance hat Probleme in China

Obwohl Binance vor kurzer Zeit noch gesagt hatte, dass man sich auf den chinesischen Markt vorbereitet, da man durch die positiven News durch Präsident Xi Jinping mit einem Ansturm rechnet, wurde Anfang dieser Woche das Weibo-Konto gesperrt.

Berichten zufolge wurde gestern da Binance-Büro in Shanghai durchsucht und ist angeblich auch geschlossen worden. Der CEO von Binance bestreitet dies allerdings vehement. Er sagt, dass das Unternehmen keine festen Büros in Shanghai oder China habe und dass Gerüchte über Polizeirazzien nur FUD auslösen.

Quellenangaben: Coinrivet
Bildquelle: Pixabay

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