Cardano, Quant und XRP: Blockchain-News zwischen Innovation und Gegenwind
Autor: Blockchain-Hero Redaktion
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Kategorie: News
Zusammenfassung: Cardano entwickelt neue Kryptografie-Tools und prüft eine Bitcoin-Anbindung, während Quant, tokenisierte Aktien und XRP-ETFs mit institutionellen und regulatorischen Hürden kämpfen.
Cardano treibt seine technische Entwicklung voran und lotet zugleich eine mögliche Verbindung zu Bitcoin aus. Während Hydra und neue Blockchain-Infrastrukturen für Skalierung sorgen sollen, zeigen ETF-Abflüsse und regulatorische Hürden, wie umkämpft der Markt bleibt. Der Pressespiegel beleuchtet die wichtigsten Entwicklungen von Cardano, Quant, XRP und der Tokenisierung von Aktien.
Cardano plant neue Programmiersprache und spricht über Bitcoin-Anbindung
Charles Hoskinson hat laut Börse Express die Entwicklung einer neuen Programmiersprache für Cardano angekündigt, die er persönlich entwirft. Das Konzept soll Nutzerabsichten über sogenannte Intents mit beweisgestützten Daten und Groth16-Kryptografie verbinden.
Die geplante Sprache soll Proof-Carrying Data über Zero-Knowledge-Beweise nach dem Groth16-Verfahren in Cardanos Transaktionsumgebung integrieren. Nach Angaben von Börse Express könnten dadurch Effizienz und Vertraulichkeit bei der Ausführung komplexer Befehle verbessert werden.
Bislang wurden weder ein Name noch technische Spezifikationen, Testverfahren oder ein Veröffentlichungstermin genannt. Cardano nutzt derzeit vor allem Plutus und Aiken, weshalb eine zusätzliche Sprache die Programmierung intelligenter Verträge erleichtern könnte, zugleich aber Fragen zur Verteilung der Entwicklerressourcen aufwirft.
Parallel entwickelt das Ökosystem die datenschutzorientierte Partner-Blockchain Midnight weiter. Deren spezifische Sprache heißt Compact; ob die neu angekündigte Sprache direkt mit Midnight interagieren soll, blieb laut Börse Express zunächst unbestätigt.
Darüber hinaus bestätigte Hoskinson Gespräche mit Blockstream-Chef Adam Back über eine mögliche Verbindung zwischen Cardano und Bitcoin. Cardano verwendet ein erweitertes UTXO-Modell, während Bitcoin auf dem klassischen UTXO-Prinzip basiert.
Eine solche Verbindung könnte es ermöglichen, Bitcoin-Vermögenswerte in dezentralen Finanzanwendungen von Cardano einzusetzen, ohne die Kernsoftware von Bitcoin zu verändern. Der Erfolg dieses Ansatzes hängt laut Quelle von der Nutzerakzeptanz und den regulatorischen Rahmenbedingungen ab.
| ADA-Kurs | 0,2208 USD |
| Tagesveränderung | minus 0,09 Prozent |
| Entwicklung seit Jahresanfang | Minus von 34 Prozent |
| Technisches Kaufsignal | Wochenschlusskurs über 0,278 USD |
| Mögliches Kursziel | 0,416 USD |
| Unterstützungszone | zwischen 0,14 und 0,16 USD |
Zusammenfassung: Cardano arbeitet an einer neuen, kryptografisch ausgerichteten Programmiersprache und prüft eine Bitcoin-Anbindung. Gleichzeitig bleibt ADA nach einem Minus von 34 Prozent seit Jahresanfang charttechnisch unter Druck.
Quelle: Börse Express.
Quant Fusion verbindet laut Unternehmen 74 Blockchain-Netzwerke
Der Fusion Rollup von Quant läuft laut CryptoTicker seit dem 2. Juni 2026 auf dem Mainnet. Quant Network gibt an, dass die Infrastruktur 74 Blockchain-Netzwerke in einer gemeinsamen Umgebung verbindet.
Quant beschreibt Fusion als Multi-Ledger-Rollup und nicht als klassisches Layer 2. Während ein gewöhnlicher Rollup Transaktionen außerhalb einer einzelnen Blockchain bündelt und die Ergebnisse auf genau diese Blockchain zurückschreibt, soll Fusion mehrere Netzwerke gleichzeitig bedienen.
Das Ziel besteht darin, einen Vermögenswert, der in mehreren Kopien auf unterschiedlichen Blockchains liegt, innerhalb der gemeinsamen Umgebung als einen Wert mit einem Liquiditätspool darzustellen. Als Beispiele nennt Quant USDC und den tokenisierten Geldmarktfonds BUIDL von BlackRock.
Aus mehreren USDC-Kopien soll dabei uUSDC werden, während BUIDL als uBUIDL dargestellt werden soll. Die ursprünglichen Token sollen nach der Darstellung von Quant an ihren jeweiligen Herkunfts-Blockchains verankert und jederzeit wieder abziehbar bleiben.
Fusion soll außerdem Werteverschiebung, Abwicklung und Nachrichtenaustausch zwischen Netzwerken fest in den Rollup integrieren, anstatt dafür Bridges zu verwenden. Unabhängige technische Prüfberichte zu dieser praktischen Belastbarkeit liegen laut CryptoTicker jedoch nicht vor.
Technisch soll Fusion nach der in der Fachberichterstattung wiedergegebenen Beschreibung auf dem OP Stack aufsetzen und als optimistischer Rollup arbeiten. Die Transaktionsdaten sollen nicht auf einer öffentlichen Blockchain, sondern auf einem erlaubnispflichtigen Hyperledger-Besu-Netz gespeichert werden.
Die Zustandswurzeln werden nach dieser Darstellung an die verbundenen Layer-1-Netzwerke zurückgegeben. Für institutionelle Nutzer sollen Nodes mit Identitätsprüfung, Zugriffsregeln und Vertraulichkeitsschutz eingesetzt werden.
Quant ordnet Fusion als „Layer 2.5“ ein. Damit ist eine Schicht gemeint, die über einzelnen Blockchains und unter den Anwendungen liegt und mehrere Layer-1-Netzwerke zugleich bedienen soll.
Für das Trusted Node Program sollen Node-Betreiber QNT hinterlegen. Belegt ist laut CryptoTicker außerdem, dass gewerbliche Nutzer von Overledger eine Lizenzgebühr in QNT zahlen; ein allgemeines QNT-Staking wird in Übersichten weiterhin als Punkt ohne festen Termin geführt.
| Mainnet-Start | 2. Juni 2026 |
| Verbundenen Netzwerke laut Quant | 74 |
| QNT-Kurs | rund 198 US-Dollar |
| QNT-Kurs in Euro | etwa 176 Euro |
| Marktkapitalisierung | etwa 2,9 Milliarden US-Dollar |
| Rang | 38 |
| Umlaufmenge | rund 14,6 Millionen Token |
| Höchststand | gut 427 US-Dollar |
| Geplanter Start mit The Clearing House | erstes Halbjahr 2027 |
Eine vollständige Liste der 74 verbundenen Netzwerke hat Quant laut CryptoTicker nicht veröffentlicht. Zudem bedeutet eine technische Verbindung nicht automatisch, dass über diese Verbindung bereits Geschäfte abgewickelt werden.
Quant arbeitet nach eigenen Angaben mit der US-Clearingstelle The Clearing House an tokenisierten Einlagen. Der Start ist für das erste Halbjahr 2027 vorgesehen; bis dahin sollen eine veröffentlichte Netzwerkliste, ein benannter Nutzer im laufenden Betrieb und Angaben zur gebundenen QNT-Menge weitere Belege liefern.
Zusammenfassung: Fusion ist seit dem 2. Juni 2026 im Mainnet und soll 74 Netzwerke verbinden. Die technische Infrastruktur ist laut Quelle in Betrieb, während der tatsächliche institutionelle Einsatz und der direkte wirtschaftliche Nutzen für QNT noch nicht belegt sind.
Quelle: CryptoTicker.
Neun US-Unternehmen lehnen tokenisierte Aktien auf OKXICE ab
Neun börsennotierte US-Unternehmen haben laut BTC-ECHO Einspruch dagegen eingelegt, dass ihre Aktien auf der geplanten Plattform OKXICE in tokenisierter Form angeboten werden. Dadurch geraten die Pläne der Krypto-Börse OKX und des New-York-Stock-Exchange-Betreibers Intercontinental Exchange ins Stocken.
Zu den Unternehmen gehören Broadcom, Verizon, UnitedHealth, CoreWeave, AppLovin, Applied Digital, Rocket Lab, Applied Optoelectronics und Cerebras Systems. Insgesamt waren ursprünglich 63 Aktienunternehmen vorgesehen.
Grundlage für die Einwände ist eine Ausnahmeregelung, die die US-Börsenaufsicht SEC im September eingeführt hatte. Diese Regelung erleichtert entsprechende Handelsmodelle, räumt den betroffenen Unternehmen jedoch ein Widerspruchsrecht ein.
Wenn Unternehmen innerhalb der vorgesehenen Frist widersprechen, darf die Plattform ihre Wertpapiere unter dieser Regelung nicht anbieten. OKXICE hält laut BTC-ECHO dennoch an den Plänen fest und will unter anderem Aktien von Nvidia, Apple, Microsoft, Amazon und Tesla tokenisieren.
Als Begründung nannten die Unternehmen mögliche Auswirkungen auf den regulären Aktienhandel und die Kursbildung. Applied Optoelectronics erklärte, dass bislang unklar sei, wie sich tokenisierte Aktien auf die Kursbildung und die Schwankungsanfälligkeit der Wertpapiere auswirken könnten.
Zusätzlich besteht die Sorge, Anleger könnten den Eindruck gewinnen, dass die Unternehmen das Angebot tokenisierter Aktien selbst unterstützen. Damit geht es neben technischen Fragen auch um die Abgrenzung zwischen einem regulären Aktienbesitz und einer blockchainbasierten Darstellung eines Wertpapiers.
- Neun Unternehmen haben Einspruch eingelegt.
- Ursprünglich waren 63 Aktienunternehmen vorgesehen.
- Die SEC-Regelung wurde im September eingeführt.
- OKXICE hält an der geplanten Tokenisierung weiterer Aktien fest.
Zusammenfassung: Der Widerstand von neun US-Unternehmen erschwert den geplanten Handel mit tokenisierten Aktien auf OKXICE. Im Mittelpunkt der Bedenken stehen mögliche Folgen für Kursbildung, Volatilität und die Wahrnehmung durch Anleger.
Quelle: BTC-ECHO.
XRP-ETFs verzeichnen erstmals seit 13 Wochen Nettoabflüsse
US-Spot-ETFs auf XRP verzeichneten in der Woche bis zum 16. Oktober zusammen Nettoabflüsse von 1,84 Millionen US-Dollar. Damit endete eine Serie von 13 Wochen mit Zuflüssen.
Allein am 16. Oktober beliefen sich die Nettoabflüsse auf 2,47 Millionen US-Dollar. Der einzelne Handelstag fiel damit stärker negativ aus als die gesamte Wochenbilanz.
Gleichzeitig legte XRP laut Börse Express um 4,0 Prozent zu. Die Erholung wurde mit einem freundlicheren Kryptomarkt, sinkenden US-Staatsanleiherenditen und nachlassendem Verkaufsdruck auf Technologieanlagen in Verbindung gebracht.
Die Quelle ordnet den Kursanstieg daher als Teil einer breiteren Marktbewegung ein und nicht als Reaktion auf eine neue XRP-spezifische Meldung. Die ETF-Abflüsse liefern zugleich keinen Beleg für eine erneute Nachfragebelebung über diesen Anlagekanal.
Beim XRP Ledger richtet sich der Blick auf die geplante Protokolländerung fixCleanup3_4_0. Nach dem veröffentlichten Stand unterstützten 30 von 36 vertrauenswürdigen Validatoren die Änderung; erforderlich waren 29 Stimmen.
Die Aktivierung wurde für den 23. Oktober 2026 gegen 09:34 Uhr UTC erwartet. Voraussetzung bleibt, dass die notwendige Unterstützung bestehen bleibt.
Ripple kündigte außerdem Kooperationen mit Meritz Securities und DriveWealth an. Meritz Securities soll den Einsatz von Ripple Custody und Ripples Tokenisierungsinfrastruktur im südkoreanischen Kapitalmarkt prüfen, während DriveWealth eine Integration der Stablecoin-Infrastruktur für die Abwicklung in Europa angekündigt hat.
Zum Einsatz kommen soll RLUSD auf dem XRP Ledger. Laut Börse Express stellen diese Vorhaben jedoch keinen Beleg für eine verbindliche zusätzliche Nachfrage nach XRP dar.
| ETF-Entwicklung bis 16. Oktober | Nettoabflüsse von 1,84 Millionen US-Dollar |
| Länge der vorherigen Zuflussserie | 13 Wochen |
| Abflüsse am 16. Oktober | 2,47 Millionen US-Dollar |
| XRP-Tagesentwicklung | 4,0 Prozent |
| Unterstützung für fixCleanup3_4_0 | 30 von 36 Validatoren |
| Erforderliche Zustimmung | 29 Stimmen |
| Erwartete Aktivierung | 23. Oktober 2026 gegen 09:34 Uhr UTC |
Zusammenfassung: Die 13-wöchige XRP-ETF-Zuflussserie ist beendet, während XRP am Berichtstag um 4,0 Prozent zulegte. Die geplante Ledger-Änderung verfügt über ausreichende Unterstützung, bleibt aber an die Fortsetzung dieser Zustimmung gebunden.
Quelle: Börse Express.
Cardano skaliert Hydra und beendet Kooperation mit Wirex
Cardano hat laut Coin Kurier Fortschritte bei der technischen Skalierung der Layer-2-Lösung Hydra erzielt. In Testumgebungen wurde die Obergrenze für Snapshot-Transaktionen von 1.000 auf 4.000 angehoben.
In einem lokalen Testlauf mit drei Knoten verarbeitete das System 24.000 minimale Selbstübertragungen innerhalb von 13,5 Sekunden. Zuvor hatte derselbe Vorgang 37,04 Sekunden gedauert.
Die Forschungsabteilung bereitet laut Quelle außerdem eine Arbeitssitzung für den 22. Oktober vor. Die Entwicklungsarbeiten an den Protokollen Leios und Plutus V4 sollen planmäßig fortgeführt werden.
Auf der Basisebene wurde der programmierbare Token-Standard CIP-0113 im Hauptnetzwerk freigeschaltet. Der Standard soll Emittenten ermöglichen, regulatorische Vorgaben direkt in Token zu integrieren.
Zu den genannten Funktionen gehören automatisierte Prüfungen zur Identitätsfeststellung und Geldwäschebekämpfung, der Abgleich mit Sanktionslisten und gezielte Übertragungsbeschränkungen. Damit richtet sich CIP-0113 besonders an regulierte Finanzunternehmen bei der Tokenisierung von Vermögenswerten.
Gleichzeitig endet die Kooperation mit Wirex zum 31. Oktober. Der Dienst rund um die Cardano Card wird eingestellt, nachdem Wirex seine verwahrende Infrastruktur beendet und auf ein nicht-verwahrendes Modell umstellt.
Eine Nachfolgelösung für die Karte wurde laut Coin Kurier bislang nicht bestätigt. Am Markt notierte Cardano bei 0,2234 USD und verzeichnete an diesem Tag ein Minus von 0,9 Prozent.
| Snapshot-Transaktionen vorher | 1.000 |
| Snapshot-Transaktionen neu | 4.000 |
| Testlauf | 24.000 minimale Selbstübertragungen |
| Zeit im aktuellen Testlauf | 13,5 Sekunden |
| Zeit im vorherigen Testlauf | 37,04 Sekunden |
| Hydra-Kursangabe | 0,2234 USD |
| Tagesveränderung | Minus von 0,9 Prozent |
| 50-Tage-Durchschnitt | 0,2290 USD |
| Ende der Wirex-Kooperation | 31. Oktober |
Zusammenfassung: Cardano meldet deutliche Fortschritte bei Hydra und hat CIP-0113 im Hauptnetzwerk aktiviert. Gleichzeitig fällt mit dem Ende der Wirex-Kooperation zum 31. Oktober eine unmittelbare Nutzungsmöglichkeit der Cardano Card weg.
Quelle: Coin Kurier.
Vietnam und Schweiz wollen Blockchain-, KI- und Quantentechnologie verknüpfen
Vietnam.vn berichtet über ein Treffen von Premierminister Le Minh Hung mit dem Schweizer Bundespräsidenten Guy Parmelin am Nachmittag des 17. Oktober im Regierungssitz. Der Besuch fand anlässlich des offiziellen Aufenthalts des Schweizer Bundespräsidenten und seiner Frau in Vietnam statt und stand im Zeichen des 55. Jahrestages der Aufnahme diplomatischer Beziehungen.
Vietnam und die Schweiz wollen ihre Zusammenarbeit in Wirtschaft, Wissenschaft, Technologie und Innovation ausbauen. Dazu sollen Delegationen ausgetauscht, hochrangige Kontakte gepflegt und zwischenstaatliche Kooperationsmechanismen eingerichtet werden.
Als neues Kapitel der bilateralen Beziehungen wurde die Unterzeichnung des Freihandelsabkommens zwischen Vietnam und der EFTA, VEFTA, hervorgehoben. Vietnam würdigte die Rolle der Schweiz bei der Förderung des Abkommens und schlug eine Zusammenarbeit für dessen baldiges Inkrafttreten vor.
Außerdem sollen Handels- und Investitionskooperationen ausgebaut und der bilaterale Handelsumsatz verdoppelt werden. Schweizer Unternehmen und Investmentfonds wurden dazu ermutigt, ihre Investitionen in Vietnam auszuweiten.
Als mögliche Investitionsfelder wurden Finanzen und Bankwesen, Produktion, Biotechnologie, Pharmazie und Innovation genannt. Vietnam bat zudem um Schweizer Erfahrungen beim Aufbau eines internationalen Finanzzentrums.
Die Zusammenarbeit soll unter anderem grüne Finanzen, Investmentfonds, Vermögensverwaltung, Krypto-Assets, CO2-Zertifikate, internationale Anleihen und Finanztechnologie umfassen. Guy Parmelin schlug außerdem vor, das Schweizer Krypto-Valley mit dem vietnamesischen Innovationsökosystem zu vernetzen.
Dadurch soll die Zusammenarbeit in Blockchain, Künstlicher Intelligenz und Quantentechnologie gefördert werden. Ein besonderer Schwerpunkt soll auf bedarfsorientierter Berufsausbildung liegen.
Beide Seiten vereinbarten außerdem eine stärkere Verbindung von Innovationszentren, Forschungseinrichtungen, Universitäten und Unternehmen. Vorgesehen sind Kooperationen bei KI, Quantentechnologie, grüner Energie, digitaler Wirtschaft, Hochschulbildung und Berufsausbildung.
Vor dem Hintergrund des Klimawandels sollen Vietnam und die Schweiz zudem bei Emissionsreduzierung, grünem Wandel, agronomischer Forschung, Wassermanagement, Wasserwiederverwendung und nachhaltiger Landwirtschaft enger zusammenarbeiten. Auch der Versicherungs- und Rückversicherungsbereich soll ausgebaut werden.
- Vernetzung des Schweizer Krypto-Valleys mit dem vietnamesischen Innovationsökosystem
- Zusammenarbeit bei Blockchain, Künstlicher Intelligenz und Quantentechnologie
- Stärkung von Bildung, Ausbildung, Wissenschaft, Technologie und Innovation
- Ausweitung der Kooperation bei grüner Energie und digitaler Wirtschaft
- Zusammenarbeit bei Krypto-Assets, CO2-Zertifikaten und Finanztechnologie
- Intensivierung der Kooperation bei Emissionsreduzierung, Wassermanagement und nachhaltiger Landwirtschaft
Zusammenfassung: Vietnam und die Schweiz wollen ihre Innovationsökosysteme stärker verbinden und Kooperationen bei Blockchain, KI und Quantentechnologie fördern. Ergänzend wurden VEFTA, Finanztechnologie, Krypto-Assets, Ausbildung, grüne Energie und nachhaltige Landwirtschaft als gemeinsame Arbeitsfelder genannt.
Quelle: Vietnam.vn, wiedergegeben im Pressespiegel von Coin Kurier.
Einschätzung der Redaktion
Cardanos technologische Ambitionen sind strategisch relevant, aber noch nicht marktreif belegt. Eine neue Programmiersprache könnte Datenschutz, Sicherheit und Entwicklerfreundlichkeit verbessern, birgt jedoch das Risiko einer weiteren Fragmentierung des Ökosystems. Die geplante Bitcoin-Anbindung hätte deutlich größeres Anwendungspotenzial, sofern sie technisch zuverlässig, regulatorisch tragfähig und für Nutzer einfach zugänglich umgesetzt wird.
Infobox: Hohe strategische Relevanz, aber derzeit vor allem Entwicklungs- und Ankündigungsrisiko. Entscheidend sind konkrete Spezifikationen, belastbare Tests und tatsächliche Nutzung.
Quellen: