Britische Finanzaufsicht: XRP ist kein Wertpapier

Anders als die US-Börsenaufsicht sieht die britische Regierung Ripples XRP an. So scheint diese ihre Position zu festigen, dass es sich bei XRP um ein Tauschmittel und nicht um ein Wertpapier handelt.

XRP ist kein Wertpapier

Das britische Finanzministerium hat ein neues Dokument veröffentlicht, in dem der regulatorische Ansatz Großbritanniens für Kryptowährungen und Stablecoins beschrieben wird.

In dem Bericht wird XRP, Ethereum und Bitcoin als Token, die hauptsächlich als Tauschmittel verwendet werden klassifiziert. Sogenannte “Exchange Token” fallen unter eine unregulierte Kategorie, wodurch sie weder E-Geld noch Security Token darstellen.

Der Bericht zog sich auf einen Rahmen, den die britische Financial Conduct Authority (FCA) im Jahr 2019 festgelegt hatte.

Darin wird erklärt:

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“Security Token weisen Merkmale auf, die bestimmten Anlagen ähneln, wie z. B. eine Aktie oder ein Schuldinstrument, wie in der britischen Gesetzgebung festgelegt. Im Großen und Ganzen handelt es sich wahrscheinlich um tokenisierte digitale Formen traditioneller Wertpapiere.”

Diese Einstufung ist für Ripple sehr wichtig, da das in San Francisco ansässige Unternehmen gegen eine Klage der US-amerikanischen Börsenaufsichtsbehörde kämpft, in der behauptet wird, dass es sich bei XRP um ein nicht registriertes Wertpapier handelt.

Ripple hat zuvor die britische FCA-Klassifizierung hervorgehoben, als er von den USA Klarheit in Bezug auf die Vorschriften forderte.

“Länder, die bei diesen Rahmenbedingungen die Führung übernehmen, werden besser positioniert sein, um Kapital, Unternehmen und Arbeitsplätze anzuziehen – zumal die Blockchain-Technologie hier bleiben wird. Regionen mit unklaren Richtlinien sollten ihre eigenen Rahmenbedingungen festlegen, um wettbewerbsfähig zu bleiben und zu vermeiden, dass Unternehmen an besser regulierte Märkte verloren gehen.”

Bild@ Pixabay / Lizenz

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