Blockchain unbestätigte Transaktion (Gründe & 4 Fakten)

Blockchain unbestätigte Transaktion – Was sind die Gründe?

Blockchain unbestätigte Transaktion

Was sind die Gründe für eine unbestätigte Transaktion?

Um zu verstehen was eine Transaktion ist, muss man sich erst einmal vor Augen führen wie diese entsteht. Im ersten Schritt werden die Transaktionen im Netzwerk propagiert. Das bedeutet, dass ein Network wie das von Bitcoin diese zur Verfügung stellt. Solange die Transaktion nicht von einem Miner bearbeitet wurde ist sie offiziell eine unbestätigte Transaktion.

Die Transaktion gilt solange als offiziell unbestätigt, bis sie nicht an eine Blockchain angehängt wurde und damit zur Bearbeitung frei gegeben wird. Unbestätigte Transaktionen bleiben in der Regel nicht lange im System. Meisten ist die Dauer des Zustands stark beschränkt und beträgt nur wenige Sekunden. Dieser Zeitraum kann sich aber auch beliebig verlängern.

Je stärker das Netzwerk beansprucht wird, also je stärker der Anteil an aktiven Schürfern ist die ihre Rechenleistung zur Verfügung stellen, umso kürzer ist auch der Status als nicht bestätigte Transaktion. In der Bitcoin Blockchain ist eine einzelne Transaktion meist nur sehr kurz unbestätigt. Aber bei einem weniger bekannten Network kann die Dauer schon deutlich länger ausfallen.

Für die Auftraggeber ist dieser Status nicht ohne Risiko und es liegt in ihrem Interesse, dass die in Auftrag gegebenen Transaktionen so schnell wie möglich bestätigt werden. Doch darauf hat der Auftraggeber in der Regel keinen Einfluss. Die Anzahl der vorhandenen und an das Netzwerk angeschlossenen Miner spielt die größte Rolle und entscheidet letztendlich darüber, welche der vorhandenen Transaktionen unbestätigt bleibt oder eben nicht.

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Für Anbieter eines Netzwerks ist es deswegen entscheidend, dass so viele Miner wie möglich für das Blockchain Mining akquiriert werden können. Denn je größer die Zahl der Miner, umso kürzer auch die Dauer bis zur Bestätigung der Transaktion. Da unbestätigte Transaktionen als unsicher gelten liegt es im Interesse der Nutzer, aber auch der Anbieter der Netzwerker die Dauer bis zur Bestätigung so kurz wie möglich zu halten.

Wie lange kann es dauern bis eine Transaktion bestätigt wird?

Wie bereits beschrieben kann die Dauer stark variieren. Denkbar ist beispielsweise auch, dass bei einer starken Belastung bestimmte Aufträge bevorzugt behandelt werden. Die wenigsten Netzwerke erheben hierfür sogenannte Blockchain Gebühren, mit deren Hilfe der Auftraggeber auf eine Premium-Behandlung hoffen darf.

Schürfer achten natürlich darauf, dass sie einen möglichst attraktiven Auftrag annehmen und so schnell einen begehrten Blockchain Coin bekommen. Man kann sich also ein Blockchain kaufen, wobei das nicht immer die eleganteste Lösung ist. Denn auch wenn die Gebühr entrichtet wird, ist das noch lange keine Gewährleistung für eine schnelle Bearbeitung des Auftrags.

Ein kurzer Blick auf die aktuelle Blockchain Info hilft bei der Auswahl des passendes Netzwerks und ermöglicht so eine deutlich sicherere Bearbeitung der einzelnen Aufträge. Solange die Order nicht bestätigt wurde ist er angreifbar und kann missbraucht werden. Die Dauer des Status sollte also möglichst kurz sein, um eventuelle Risiken zu minimieren.

Bei den meisten Netzwerken, gerade bei den großen Anbietern, wird die Order in der Regel innerhalb weniger Sekunden bestätigt. Aber in manchen Fällen kann es bis zu mehreren Tagen dauern bis ein Auftrag letztlich und endgültig bestätigt werden kann.

Wie können unbestätigte Transaktionen vermieden werden?

Als Auftraggeber hat man selbst leider nur wenige Möglichkeiten, um die Bearbeitung effektiver zu gestalten. Es gibt einige Anbieter, welche eine “Speed-“Bearbeitung gegen eine geringe Gebühr anbieten. Aber ob sich das rentiert ist fraglich. Vermutlich ist eine solche Lösung nur für große Auftraggeber interessant. Für den alltäglichen Gebrauch, beispielsweise für die Überweisung von Coins auf ein Blockchain Wallet oder den Blockchain Handel ist diese Lösung maximal unattraktiv.

Als Auftraggeber sollte man deswegen darauf achten ein möglichst großes Network auszuwählen. Bitcoin, oder aber Ethereum bieten entsprechende Größe und Genauigkeit. Die Zahl der angeschlossenen Miner kann man in der Regel öffentlich einsehen, wobei auf diese Daten natürlich ein gewisser Verlass sein sollte.

  • Wer höherer Werte zu bearbeiten hat, oder das Netzwerk für professionelle Zwecke nutzen möchte sollte deswegen unbedingt auf eine der bekannten und größeren Anbieter zurückgreifen. Das garantiert die notwendige Sicherheit und spart im Endeffekt auch Kosten. Kleine und unbekannte Netzwerke sind demgegenüber günstiger. Allerdings sinkt die Sicherheit durch die lange Bearbeitungsdauer.

Das die hier entstehende Sicherheitslücke durchaus von Relevanz sein kann, dass beweisen die aktuellen Zahlen. Viele Funktionen von Bitcoin und Co, welche eigentlich den Alltag erleichtern sollten, leiden unter der großen Anzahl der Aufträge ohne Bestätigung. Durch Aufträge ohne entsprechende Bestätigung ist es theoretisch möglich einen direkten und eigentlich illegalen Zugriff auf das Network zu bekommen.

Eine mögliche Konsequenz kann die Zerstörung oder Verhinderung des Auftrages sein. Aber auch das Fälschen von Coins ist eine nicht minder gefährliche Folge. Oftmals merkt der Auftraggeber gar nicht, dass die Order im Netzwerk für kriminelle Zwecke genutzt wird. Das ist umso ärgerlicher, da es hier oftmals auch um sensible Daten geht, die unbedingt geschützt werden müssen.

Auch aus diesem Grund legen die großen Netzwerke einen großen Wert darauf, dass die einzelnen Aufträge so schnell wie möglich bearbeiten können. Der Schlüssel für eine bessere Sicherheit liegt eindeutig in der schnellen und effektiven Verarbeitung der einzelnen Aufträge. Einen zügige Bestätigung sorgt für ein Maximum an Sicherheit und erhöht das Vertrauen der User und Auftraggeber in das Netzwerk deutlich.

Wie unsicher sind diese Transaktionen?

Die Blockchain – Technologie gilt an sich als sehr sicher. Doch dieser Zustand leidet vor allem immer dann, wenn die Aufträge nicht bestätigt werden können. Wer die Blockchain – Technologie benötigt und für seine tägliche Arbeit einsetzen möchte, sollte deswegen unbedingt auf die großen Netzwerke setzen. Hier werden eine schnelle Bearbeitung und ein hoher Sicherheitsstandard garantiert. Wie riskant es sein kann, wenn die Blockchain nicht schnell genug arbeitet kann man aus einem einfachen Beispiel ersehen:

Ein Auftrag wird propagiert und bleibt mehrere Stunden oder Tage hinweg im Network liegen. Das Problem das sich hierbei ergibt, ist, dass der Auftrag für verschiedene Verfahren angreifbar wird. Bekannt ist vor allem der “Double Spend”. Dabei wird im Endeffekt versucht den Wert des Auftrags, oder gar den Auftrag an sich zu verdoppeln. Der Angreifer hat so die Möglichkeit den Gegenwert des Auftrags für sich einzustreichen.

  • Das ist eine beliebte Methode, mit der quasi grenzenlos Coins generiert werden können während der eigentliche Auftrag weiterhin unbearbeitet im Netzwerk verbleibt. Dem Auftraggeber fallen hierfür unter Umständen deutliche Mehrkosten an. Ebenso wird durch diese Handlung auch die Leistungsfähigkeit des Blockchain – Netzwerks negativ beeinflusst.

Im Vergleich zu anderen Anbietern gilt die Bitcoin Blockchain als sicher und es kommt hier in der Regel nur selten zu solchen Geschehnissen. Doch in Gänze sicher kann man sich weder als Schürfer noch als Auftraggeber sein. Als diese Sicherheitslücke das erste Mal bekannt wurde, brach die Blockchain Aktie von vielen Anbietern erst einmal ein.

Gerade kleine Netzwerke leiden unter dieser Sicherheitslücke und können ihren Anwendern leider keine entsprechenden Lösungen offerieren. Zwar wird bereits versucht entgegenzusteuern. Aber ein effektives Blockchain Supply Chain Management ist aufwändig und verlangsamt die Leistung des Netzwerkes zusätzlich. Im Sinne der Anwender und der Anleger ist diese zusätzliche Sicherheit allerdings wünschenswert.

Blockchain unbestätigte Transaktion: Ein Fazit

Grundsätzlich gilt die Blockchain als eine der sichersten Technologien. Doch diese eine kleine, aber entscheidende Schwachstelle stellt für viele Experten ein enormes Risiko dar. Dem zu begegnen ist allerdings schwer. Denn jede Veränderung der Sicherheitsarchitektur verringert meist die Leistungsfähigkeit des Netzwerkes.

Eine unbestätigte Transaktion ist aber auch das Einfalltor für kriminelle Machenschaften und genau deswegen eine enormes Risiko für alle beteiligten Personen. Illegal, also nicht zweckmäßig und auftraggebundene Coins verfälschen den Marktwert und machen den Handel mit den Coins unattraktiver. Da die Schürfer von genau diesem Handel leben, und auch leben müssen ist es im Sinne der Miner hier entsprechende Lösungen zu finden.

Auftraggeber haben ebenfalls ein hohes Interesse an einer besseren Sicherheit. Entstehende Mehrkosten können durch eine bessere Sicherheitsarchitektur vermieden werden und auch der Schutz der Daten spielt bei den verschiedenen lösungsorientierten Gedankengängen eine große Rolle.

Wer also wirklich sicher sein möchte, dass er das Maximum aus seinen Transaktionen herausholen kann setzt besser auf große Netzwerke an die viele Miner aktiv angeschlossen sind. So bleibt die Bearbeitungsdauer kurz und die Zeit bis zur Annahme des Auftrages so gering wie möglich. Allein dadurch kann die Sicherheit deutlich erhöht werden.

 

Bildquelle: © geralt / Pixabay

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