Blockchain trifft Finanzwelt: KI-Mining, tokenisierte Portfolios und neue Infrastruktur

Autor: Blockchain-Hero Redaktion

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Kategorie: News

Zusammenfassung: Blockchain-Anwendungen dringen mit tokenisierten Portfolios, Bankeinlagen, Stablecoin-Regeln und institutionellen Fonds in die traditionelle Finanzwelt vor. Parallel werben Anbieter wie FTMINING mit KI-gestütztem Cloud-Mining, wobei Chancen und Risiken der neuen Infrastruktur offenbleiben.

Tokenisierte Portfolios, digitale Bankeinlagen und neue Stablecoin-Regeln zeigen, wie schnell Blockchain-Anwendungen in die traditionelle Finanzwelt vordringen. Der Pressespiegel beleuchtet zentrale Entwicklungen von IBM, BlackRock, Ondo und ARK – und wirft zugleich einen Blick auf KI-gestütztes Cloud-Mining sowie die Chancen und offenen Fragen der neuen Finanzinfrastruktur.

FTMINING wirbt mit KI-gestütztem Cloud-Mining für Bitcoin

Die zunehmende Verbindung von Künstlicher Intelligenz und Blockchain-Technologie soll laut Wallstreet Online im Jahr 2026 neue Anwendungsszenarien im Bereich digitaler Vermögenswerte hervorbringen. Genannt werden unter anderem automatisiertes Management, Datenanalyse und intelligente Entscheidungsfindung, während Mining-Unternehmen ihre Strom-, Rechenzentrums- und Rechenressourcen anpassen und KI-bezogene Geschäftsfelder erkunden.

Vor diesem Hintergrund habe FTMINING einen intelligenten Mining-Service eingeführt. Nutzer sollen über mobile Geräte Mining-Dienste und Betriebsinformationen abrufen können, ohne eigene Mining-Rigs kaufen oder ein Rechenzentrum aufbauen und betreiben zu müssen. Stattdessen können sie online Rechenleistungsverträge erwerben; die Einnahmen sollen nach der Aktivierung automatisch dem Konto gutgeschrieben werden.

Nach Angaben der Quelle unterstützt die Plattform die digitalen Assets BTC, ETH, LTC, USDT, USDC, XRP, SOL, DOGE und BCH. Außerdem werden ein Registrierungsbonus von 15 $ für Neukunden sowie eine Belohnung von 0,75 $ für tägliche Logins genannt.

VertragZyklusGesamtgewinn
Einstiegsvertrag: 100 $2-Tage-Zyklusca. 108 $
Stabiler Vertrag: 1000 $10-Tage-Zyklusca. 1136 $
Profi-Vertrag: 5000 $20-Tage-Zyklusca. 6500 $
Fortgeschrittenenvertrag: 25000 $30-Tage-Zyklusca. 39250 $

FTMINING erklärt laut Wallstreet Online, die Plattform nutze Mining-Maschinen der neuesten Generation und biete mehrere Sicherheitsmechanismen an. Dazu zählen eine Firewall auf Bankenniveau, Cloud-Sicherheitsauthentifizierung, Multi-Signatur-Cold-Wallets und ein System zur Vermögensisolierung.

Infobox: FTMINING verbindet Cloud-Mining, mobile Verwaltung und KI-bezogene Technologien. Die Quelle nennt vier Verträge, die Unterstützung von neun digitalen Assets sowie einen Registrierungsbonus von 15 $ und tägliche Login-Belohnungen von 0,75 $.

IBM verbindet Banken mit Swifts Blockchain-basiertem Shared Ledger

Wie BTC-ECHO berichtet, können Kunden der Plattform Digital Asset Haven künftig eine Verbindung zum neuen Shared Ledger von Swift herstellen. Darüber sollen tokenisierte Bankeinlagen zwischen teilnehmenden Institutionen übertragen werden, während die Institute weiterhin die im internationalen Zahlungsverkehr etablierten ISO-20022-Nachrichten verwenden können.

IBM übersetzt die gewohnten Zahlungsanweisungen über einen neuen Messaging Adapter in Transaktionen auf Swifts blockchainbasiertem Ledger. Die Übertragung tokenisierter Einlagen soll rund um die Uhr möglich sein; die endgültige Abwicklung erfolgt weiterhin über bestehende Systeme wie Real-Time-Gross-Settlement-Netzwerke.

Swift bleibt damit nach Darstellung von BTC-ECHO ein Finanznachrichtennetzwerk und ersetzt die traditionelle Abwicklungsinfrastruktur nicht vollständig. Das Shared Ledger wurde gemeinsam mit mehr als 40 Finanzinstituten entwickelt und innerhalb von weniger als neun Monaten vom Konzept in die aktive Testphase gebracht.

Inzwischen testen 17 Institute Transaktionen mit tokenisierten Bankeinlagen. Welche dieser Institute bereits über IBM konkrete Transaktionen durchgeführt haben, nennt das Unternehmen laut Quelle nicht. Swift verbindet weltweit 12.500 Finanzinstitute in mehr als 200 Märkten.

Infobox: IBM stellt die Verbindung zwischen Digital Asset Haven und Swifts Shared Ledger her. 17 Institute testen tokenisierte Bankeinlagen; Swift verbindet 12.500 Finanzinstitute in mehr als 200 Märkten.

IBM bietet zusätzlich eine On-Premises-Option für digitale Vermögenswerte

IDNFinancials berichtet, dass IBM Digital Asset Haven neben der Anbindung an Swifts Shared Ledger auch um eine Beta-Version für den On-Premises-Betrieb erweitert wurde. Kunden sollen damit den gesamten Betrieb digitaler Assets in ihren eigenen Rechenzentren verwalten können, ohne auf eine öffentliche Cloud-Infrastruktur angewiesen zu sein.

Die Lösung ist für den Betrieb auf IBM Z und IBM LinuxONE vorgesehen. Banken, Regierungen und regulierte Organisationen können laut Quelle digitale Assets wie Stablecoins und tokenisierte Einlagen in ihrer eigenen Umgebung verwalten sowie vorhandene IBM-Infrastruktur nutzen oder deren Kapazität erweitern.

Die Beta-Version des ISO-20022-Messaging-Adapters soll es Institutionen ermöglichen, Transaktionen mit tokenisierten Einlagen über bereits verwendete Nachrichtenformate und operative Zahlungsprozesse anzuweisen. Swifts Shared Ledger unterstützt tokenisierte Einlagen und soll teilnehmenden IBM-Kunden ermöglichen, digitale Assets 24 Stunden am Tag und 7 Tage die Woche zu bewegen, bevor die endgültige Abwicklung über bestehende Systeme erfolgt.

IBM gibt für die Konfiguration eine mögliche Verfügbarkeit von 99,999999 % an. Die Schlüsselverwaltung wird laut IDNFinancials durch IBM Crypto Express HSM, vertrauliche Computertechnologien sowie die Trennung von Produktions-, Test- und Entwicklungsumgebungen unterstützt. Außerdem nennt die Quelle strukturierte Schlüsselzeremonie-Verfahren und Cold Storage.

„Die Finanzdienstleistungsbranche tritt in eine neue Ära ein, in der Tokenized Assets und traditionelle Assets nebeneinander existieren werden“, sagte Tom McPherson, General Manager IBM Z and LinuxONE, laut IDNFinancials.

Infobox: Die On-Premises-Beta von IBM Digital Asset Haven soll digitale Assets in den Rechenzentren der Kunden betreiben. IBM nennt für die Konfiguration eine mögliche Verfügbarkeit von 99,999999 %.

ARK startet Blockchain-Fonds, während Fed und SEC neue Regeln vorlegen

Die Kryptowährungsbranche setzt ihren Fortschritt trotz der laut aktien.news ungünstigen Abstimmung über den Clarity Act Anfang dieses Monats fort. Cathie Wood und ARK Invest kündigten am Donnerstag die Auflage eines neuen Fonds an, der auf Blockchain-Technologie basiert.

Parallel dazu schlug die US-Notenbank Federal Reserve neue Grenzen und Standards für Emittenten von Stablecoins vor. Die Vorschläge sollen den wachsenden Stablecoin-Markt stärker regulieren und klare Vorgaben für die Ausgeber digitaler Währungen schaffen.

Auch die US-Wertpapieraufsichtsbehörde SEC wurde aktiv und genehmigte neue Regeln für tokenisierte Wertpapiere. Nach Darstellung von aktien.news soll dies eine stärkere Verbindung klassischer Finanzinstrumente mit der Blockchain-Technologie ermöglichen.

Die Quelle beschreibt die Entwicklung als Fortschritt trotz politischer Hürden. Als treibende Faktoren werden institutionelles Interesse und ein schrittweise klarerer regulatorischer Rahmen genannt.

Infobox: ARK Invest kündigte einen Blockchain-basierten Fonds an. Die Federal Reserve schlug Stablecoin-Standards vor, während die SEC neue Regeln für tokenisierte Wertpapiere genehmigte.

Ondo bringt mit BlackRock unterstützte Portfoliostrategien auf die Blockchain

PR Newswire berichtet am 25. September 2026 über die Einführung von Ondo Intelligent Portfolios. Dabei handelt es sich um kuratierte Portfolios, die als einzelne, auf der Blockchain übertragbare Token bereitgestellt werden.

Die drei zum Start eingeführten Portfolio-Token basieren auf von BlackRock unterstützten Portfoliostrategien, die BlackRock für Ondo entwickelt hat. Berechtigte Anleger außerhalb der Vereinigten Staaten sollen dadurch über einen einzigen Token Zugang zu professionell zusammengestellten Portfolios erhalten.

Die Token können laut PR Newswire in zugelassenen Rechtsräumen über bereits genutzte Wallets, Börsen und DeFi-Anwendungen verfügbar sein. Ondo beschreibt als mögliche Funktionen eine automatische Neugewichtung auf Smart-Contract-Ebene, programmierbare Portfolios und die Kombination verschiedener Anlageklassen in einem einzigen Token.

Zum Start werden drei Strategien genannt:

Jeder Portfolio-Token soll ein wirtschaftliches Engagement im zugrunde liegenden Vermögenswertkorb bieten. Anleger prägen oder lösen einen einzelnen Token ein, um einen gewichteten Korb aus tokenisierten Vermögenswerten zu halten, ohne die einzelnen Positionen selbst kaufen, gewichten oder neu ausbalancieren zu müssen.

Bestände, Gewichtungen und jede Neugewichtung sollen auf der Blockchain einsehbar sein. Die Token können Peer-to-Peer zwischen Wallets, Börsen und DeFi-Protokollen übertragen werden. Ondo beabsichtigt laut Quelle, die Produktpalette im Laufe der Zeit um weitere On-Chain-Portfolios zu erweitern.

„Die Tokenisierung eröffnet neue Möglichkeiten, Portfoliostrategien über digitale Infrastrukturen bereitzustellen“, sagte Lisa O'Connor von BlackRock laut PR Newswire.
„Solche Portfolios gab es bisher noch nie auf der Blockchain“, sagte Ian De Bode, amtierender Geschäftsführer und Präsident von Ondo Finance, laut PR Newswire.

Infobox: Ondo führt drei Portfolio-Token ein, die auf von BlackRock unterstützten Strategien basieren. Das Angebot richtet sich zum Start an berechtigte Anleger außerhalb der Vereinigten Staaten in zugelassenen Rechtsräumen.

Blockchain-Infrastruktur rückt näher an die traditionelle Finanzwelt

Coin Kurier ordnet mehrere Entwicklungen als Zeichen für den Wandel der Blockchain-Finanzwelt ein. Im Mittelpunkt stehen tokenisierte Portfolios, regulatorisch anerkannte Blockchain-Aufzeichnungen, vertrauliche On-Chain-Zahlungen sowie die Swift-Anbindung von IBM.

Bei Ondo hebt die Quelle hervor, dass BlackRock drei Modellportfolios für Ondo entwickelt habe, die jeweils über einen einzelnen Token abgebildet werden sollen. Die beschriebenen Strategien umfassen ein High-Income-Portfolio mit verschiedenen Anleihe-ETFs, eine ausgewogene Variante mit Aktien und alternativen Anlagen einschließlich Bitcoin sowie verschiedenen Anleihen und eine wachstumsorientierte Strategie mit rund 95 Prozent Aktien und fünf Prozent Bitcoin.

Der einzelne Token soll die wirtschaftliche Entwicklung des gesamten Portfolios abbilden. Das Rebalancing könne auf Smart-Contract-Ebene automatisiert und über die Blockchain transparent nachvollzogen werden. Das Angebot richte sich ausschließlich an berechtigte Anleger außerhalb der USA; zusätzlich gelten Einschränkungen durch die jeweiligen Länder.

Coin Kurier berichtet außerdem über regulatorische Entwicklungen in den USA. Die Commodity Futures Trading Commission habe klargestellt, dass Unternehmen nicht bestraft würden, wenn sie Investorengelder in tokenisierte Vermögenswerte investieren, sofern die tokenisierte Form rechtliche und wirtschaftliche Rechte gewährt, die traditionellen Vermögenswerten gleichwertig oder funktional äquivalent sind.

Blockchain- oder Distributed-Ledger-Technologien sollen nach Darstellung der Quelle außerdem zur Erstellung und Pflege von On-Chain-Aufzeichnungen eingesetzt werden dürfen. Bei privaten Netzwerken müssten Unternehmen möglicherweise keine zusätzlichen Off-Chain-Versionen führen; bei öffentlichen und erlaubnisfreien Blockchains sollen regulierte Unternehmen Systeme und Kontrollen für Notfälle oder Netzwerkstörungen einrichten.

Darüber hinaus nennt Coin Kurier das Grazer Kryptografie-Startup Taceo und dessen Produkt Merces. Die Lösung soll Zahlungen auf öffentlichen Blockchains vertraulich machen, ohne Aufsichtsbehörden und Prüfer vom Einblick auszuschließen. Merces sei auf den Blockchain-Netzwerken Monad und World Chain verfügbar und werde von Taceo bereits für interne Transaktionen verwendet.

Technisch kombiniere Merces Multiparty Computation und Zero-Knowledge-Proofs. Auf der Blockchain würden laut Coin Kurier weder Beträge noch Empfänger gespeichert, sondern lediglich eine kryptografische Zusammenfassung.

Infobox: Coin Kurier beschreibt die Entwicklung von tokenisierten Portfolios, regulatorisch anerkannten On-Chain-Aufzeichnungen und vertraulichen Zahlungen als weitere Schritte bei der Verbindung von Blockchain und Finanzinfrastruktur.

Einschätzung der Redaktion

Die Entwicklungen markieren einen wichtigen Reifeschritt der Blockchain-Technologie: Der Schwerpunkt verlagert sich von spekulativen Einzelanwendungen hin zu regulierten Finanzprozessen, institutioneller Infrastruktur und programmierbaren Anlageprodukten.

Entscheidend wird nun nicht die technische Machbarkeit, sondern die Umsetzung im Alltag sein. Interoperabilität, rechtliche Zuständigkeiten, Verwahrung, Datenschutz und nachvollziehbare Risikostandards bestimmen, ob tokenisierte Vermögenswerte tatsächlich breite Akzeptanz erreichen.

Für Anleger bleibt eine klare Trennung notwendig: Institutionelle Blockchain-Lösungen und regulierte Token-Produkte besitzen eine andere Qualität als renditeorientierte Cloud-Mining-Angebote mit kurzen Laufzeiten und hohen Gewinnversprechen.

Zusammenfassung: Die Blockchain rückt näher an das traditionelle Finanzsystem heran. Der langfristige Erfolg hängt jedoch stärker von Vertrauen, Regulierung und belastbaren Geschäftsmodellen ab als von technischen Versprechen.

Quellen: