Blockchain-News: Börsenpläne, Aktien-Tokenisierung und neue Finanzierungswege

Autor: Blockchain-Hero Redaktion

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Kategorie: News

Zusammenfassung: Der Kryptomarkt rückt näher an den klassischen Finanzsektor: Blockchain.com erwägt einen Milliarden-Börsengang, während die SEC tokenisierte Aktien ermöglicht. Schweizer Institute bleiben bei Blockchain-Anwendungen zurückhaltend.

Der Kryptomarkt steht vor einer möglichen Weichenstellung: Während Blockchain.com einen milliardenschweren Börsengang prüft, öffnet die SEC den Weg für tokenisierte Aktien. Zugleich bewerten Schweizer Finanzinstitute Blockchain-Anwendungen zurückhaltend, und neue Finanzierungsmodelle für den Mittelstand gewinnen an Bedeutung. Der Pressespiegel zeigt, wie rasant sich die Grenzen zwischen klassischem Finanzmarkt und digitaler Vermögenswelt verschieben.

Blockchain.com prüft Börsengang mit Bewertung von bis zu 6 Mrd. USD

Blockchain.com sondiert laut Bloomberg, berichtet von Yahoo Finanzen Deutschland, bei potenziellen Investoren einen Börsengang noch in diesem Jahr. Das Unternehmen plant demnach, rund 500 Millionen US-Dollar aufzunehmen, wodurch eine Bewertung zwischen 4 und 6 Mrd. USD erreicht werden könnte.

Die endgültigen Konditionen stehen laut dem Bericht noch nicht fest. Die Unternehmensführung soll bei Bedarf auch ein geringeres Emissionsvolumen in Betracht ziehen. Die Angebotsunterlagen wurden Anfang des Jahres vertraulich bei der US-Börsenaufsicht SEC eingereicht.

Blockchain.com stützt den Vorstoß auf drei aufeinanderfolgende Jahre bereinigter Rentabilität und will von der Erholung des Kryptomarktes profitieren. Im Bericht wird darauf verwiesen, dass sich der Bitcoin-Kurs seit Mitte August um 33 % erholt habe.

Ein Börsendebüt wäre zugleich ein Test für das Interesse institutioneller Anleger an Kryptounternehmen, nachdem der Markt für Börsengänge in diesem Bereich einen turbulenten Zyklus erlebt hat. Gemini Space Station Inc., Bullish und die Etoro Group Ltd. gingen demnach vor den Rekordhochs von Bitcoin an die Börse, bevor fallende Kryptobewertungen die Emissionspipeline nahezu zum Erliegen brachten.

In der Folge gaben die Aktien von Gemini, BitGo Holdings Inc. und Etoro laut Yahoo Finanzen Deutschland um rund 50 % bis 80 % nach. Für Blockchain.com wäre der geplante Börsengang ein erneuter Versuch, nachdem das Unternehmen bereits 2022 einen solchen Schritt erwogen hatte.

Blockchain.com wurde 2011 als Bitcoin-Blockchain-Explorer gegründet und später um Wallet-Dienste sowie Börseninfrastruktur erweitert. Das Unternehmen nahm insgesamt 537 Millionen US-Dollar an Eigenkapital auf, darunter eine Series-E-Runde über 110 Millionen US-Dollar im Jahr 2023, die von Kingsway Capital angeführt wurde.

Diese Finanzierungsrunde bewertete das Unternehmen mit weniger als der Hälfte seiner Spitzenbewertung von 14 Milliarden US-Dollar. Parallel strebt Payward Inc., die Muttergesellschaft von Kraken, ebenfalls einen Börsengang an; dieser könnte sich laut Bloomberg-Berichten jedoch verzögern und möglicherweise nicht vor 2027 stattfinden.

Zusammenfassung: Blockchain.com prüft eine Kapitalaufnahme von rund 500 Millionen US-Dollar bei einer möglichen Bewertung zwischen 4 und 6 Mrd. USD. Der Schritt folgt auf drei Jahre bereinigter Rentabilität und eine vertrauliche SEC-Einreichung.

SEC ermöglicht laut XTB tokenisierte Aktien auf öffentlichen Blockchains

Die US-Börsenaufsicht SEC hat laut XTB.com mit einer auf fünf Jahre angelegten „Innovation Exemption“ einen regulatorischen Rahmen für den Handel bestimmter tokenisierter US-Aktien auf öffentlichen Blockchains geschaffen. Jens Klatt von XTB bewertet diese Entwicklung als Verbindung der klassischen Wall Street mit der Krypto-Welt.

Qualifizierte Handelsplätze dürfen tokenisierte Aktien demnach über Automated Market Maker und Liquiditätspools abwickeln. Voraussetzung ist, dass die Token vollständige Dividenden- und Stimmrechte der ursprünglichen Aktie übertragen; synthetische Derivate erfüllen diese Kriterien laut XTB nicht.

Die SEC begrenzt außerdem das Handelsvolumen und verlangt öffentlich überprüfbare Smart Contracts. Unternehmen erhalten zudem ein Widerspruchsrecht bei Dritthandeln.

Mehrere Unternehmen profitierten laut der Analyse von den Erwartungen rund um die Aktien-Tokenisierung. Coinbase schloss 11,66 % höher bei 194,25 USD, Robinhood legte 9,12 % auf 119,82 USD zu und Circle stieg um 7,86 % auf 91,78 USD.

UnternehmenKursentwicklungKurs
Coinbase+11,66 %194,25 USD
Robinhood+9,12 %119,82 USD
Circle+7,86 %91,78 USD

Coinbase profitiert laut XTB durch eigene tokenisierte Aktien, das institutionelle Verwahrgeschäft und die Infrastruktur Coinbase Tokenize. Robinhood muss seine internationalen Stock-Tokens an die SEC-Regeln anpassen; CEO Vlad Tenev plant demnach den Ausbau von Stimmrechten und Token-Rücktausch.

Bei Circle könnte die steigende Zahl von On-Chain-Abwicklungen die Nachfrage nach dem Stablecoin USDC für Liquidität erhöhen. XTB beschreibt die drei Unternehmen deshalb als potenzielle Profiteure der regulatorischen Öffnung.

Auch Bitcoin reagierte laut XTB positiv auf die Marktdynamik und durchbrach die Widerstandsmarke von 82.000 US-Dollar. Ein leichter Rücksetzer wurde mit steigenden Renditen zehnjähriger US-Staatsanleihen von über 5 % erklärt, wobei das übergeordnete Bild laut der Analyse bullish bleibe.

Für das saisonal starke vierte Quartal, das XTB als „Uptober“ bezeichnet, sieht die Analyse einen möglichen Anstieg in Richtung und über 90.000 US-Dollar. Die zugrunde liegenden Angaben zur Bitcoin-Chartanalyse wurden laut XTB am 26.09.2026 aufgenommen.

„Die SEC-Genehmigung für tokenisierte Aktien auf öffentlichen Blockchains ist ein echter Quantensprung für den Finanzsektor. Die direkte Verschmelzung der klassischen Wall Street mit der Krypto-Welt schafft gewaltige neue Anwendungsfälle.“

Zusammenfassung: XTB berichtet von einer fünfjährigen „Innovation Exemption“ der SEC für tokenisierte US-Aktien. Coinbase, Robinhood und Circle verzeichneten Kursgewinne zwischen +7,86 % und +11,66 %, während Bitcoin über 82.000 US-Dollar stieg und 90.000 US-Dollar als Ziel genannt wurden.

Schweizer Finanzinstitute sehen Blockchain-Potenzial vor allem in ferner Zukunft

Die von HSG, PWC, Vision& sowie Mintminds erstellte Studie „Blockchain Pulsmesser 2026“ beschreibt laut tippinpoint.ch eine Haltung der Finanzdienstleister als „Überzeugung ohne Dringlichkeit“. Die Technologie werde nicht grundsätzlich infrage gestellt, ihre breite wirtschaftliche Wirkung werde jedoch weiter in die Zukunft verschoben.

Die Online-Erhebung fand zwischen dem 18. Juni und dem 28. August 2026 bei 25 Finanzinstituten statt. Die Stichprobe umfasste 11 Retailbanken, 10 Privatbanken, drei spezialisierte B2B-Anbieter sowie eine Universalbank.

Bewertung des Blockchain-PotenzialsAnteil 2026
Hohes langfristiges Potenzial64 Prozent
Hohes kurzfristiges Potenzial20 Prozent
Geringes kurzfristiges Potenzial52 Prozent

Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die kurzfristige Einschätzung abgeschwächt. Nur 20 Prozent erwarten innerhalb der nächsten zwei Jahre ein hohes Potenzial, nach 25 Prozent im Vorjahr; 52 Prozent sehen 2026 ein geringes kurzfristiges Potenzial, gegenüber 29 Prozent ein Jahr zuvor.

Auch die mittelfristige Einschätzung des hohen Potenzials sank von 43 Prozent im Vorjahr auf 32 Prozent. Als mögliche Gründe nennen die Studienautoren den Wettbewerb mit künstlicher Intelligenz um begrenzte Transformationsbudgets, bescheidene Vorteile bisheriger Blockchain-Einführungen und anhaltende regulatorische Unsicherheit.

Kryptowährungen bilden dennoch den etablierten Kern der Blockchain-Angebote. 68 Prozent der Institute haben ein entsprechendes Angebot eingeführt, während Verwahrung und Handel jeweils von 64 Prozent angeboten werden.

Bei Tokenisierung und digitalem Geld bleibt die Zurückhaltung größer. 52 Prozent betrachten tokenisierte Fonds als wichtigen Markttrend, aber nur 12 Prozent verfügen über ein eigenes Tokenisierungsangebot; 64 Prozent planen kein solches Angebot.

Stablecoins und digitale Notenbankwährungen führen mit 80 Prozent die erwarteten Trends an. Eigene Stablecoin- oder Settlement-Dienstleistungen bieten jedoch erst 20 Prozent der befragten Institute an.

Als Gründe für die Zurückhaltung nennen 63 Prozent eine fehlende strategische Priorisierung oder einen unzureichenden Business Case. 58 Prozent verweisen auf ein geringes Kundeninteresse und 46 Prozent auf regulatorische oder Compliance-Anforderungen.

Bei aktiven Instituten sind Kernbankensystem, Online-Banking sowie Order- und Trade-Prozesse mehrheitlich weitgehend integriert. Lücken bestehen vor allem im Risikomanagement, Treasury und Settlement.

Fast alle Institute beziehen bei den geplanten Service-Konfigurationen externe Partner ein: Der Anteil liegt bei 97 Prozent. Für Banken bleiben damit Produktverantwortung, Integration, Risikobeurteilung und Providersteuerung zentrale interne Fähigkeiten.

Der Nachfragedruck nach Kryptowährungen ist innerhalb eines Jahres deutlich gesunken. 58 Prozent der Institute deklarieren 2026 ein geringes Kundeninteresse als Hürde, gegenüber 6 Prozent in der Befragung des Vorjahres.

Die Studie führt das sinkende Interesse einerseits auf eine Konsolidierung der tatsächlichen Retail-Nachfrage und andererseits auf das erweiterte Teilnehmerfeld zurück. Institute aus dem Kantonal- und Retailbankensektor bewerteten das Interesse ihrer breiten Kundenbasis defensiver als spezialisierte Digital-Asset-Pioniere.

„Die nächste Entwicklungsphase wird nicht durch die Zahl neuer Pilotprojekte entschieden. Massgeblich ist, ob bestehende Angebote wirtschaftlich skalieren, vollständig in den Bankbetrieb integriert werden und gemeinsame Infrastrukturen für tokenisierte Vermögenswerte und digitales Geld entstehen“.

Zusammenfassung: 64 Prozent der befragten Institute sehen langfristig hohes Blockchain-Potenzial, kurzfristig sind es 20 Prozent. Kryptowährungen sind bei 68 Prozent im Angebot, während Tokenisierung, Stablecoins und Settlement-Dienstleistungen deutlich seltener umgesetzt werden.

Blockchain-basierte Finanzierungen sollen den Mittelstand ergänzen

BTC-ECHO beschreibt Blockchain-basierte Finanzierungsinstrumente als Alternative oder Ergänzung zum klassischen Bankkredit. Distributed-Ledger-Technologie und tokenisierte Emissionen sollen mittelständischen Unternehmen neue Wege zur Kapitalmarktfinanzierung eröffnen.

Der Bankkredit stoße laut dem Beitrag vor allem aus regulatorischen und strukturellen Gründen an Grenzen. Die Verordnung (EU) 2019/876 habe die Eigenkapitalanforderungen und die Verschuldungsquote für Kreditinstitute verschärft, wodurch Banken Kreditrisiken stärker mit Eigenkapital unterlegen müssten.

Das verteuere die Kreditvergabe an den Mittelstand und mache sie aufwändiger. Unternehmen verfügten gerade in Wachstumsphasen oder bei größeren Investitionen häufig nicht über die Bonität oder Sicherheiten, die Banken voraussetzen.

Zusätzlich habe das gestiegene Zinsniveau nach der historischen Niedrigzinsphase die klassische Bankfinanzierung verteuert. Der Kreditprozess erfordere umfangreiche Unterlagen und Sicherheiten; von der ersten Anfrage bis zur Auszahlung vergingen nicht selten mehrere Monate.

Als kapitalmarktorientierte Alternativen nennt BTC-ECHO Unternehmensanleihen und Genussrechte. Diese können klassisch verbrieft oder auf Blockchain-Basis als tokenisierte Emission begeben werden, etwa als Security Token oder als elektronisches Wertpapier nach dem Gesetz über elektronische Wertpapiere.

Der regulatorische Rahmen sei durch den EU Listing Act und die geänderte Prospektverordnung günstiger geworden. Die prospektfreie Schwelle für solche Emissionen wurde EU-weit auf 12 Millionen Euro angehoben.

Über den vereinfachten EU-Wachstumsemissionsprospekt erhalten KMU und bei Emissionsvolumina bis 50 Millionen Euro auch andere Emittenten einen erleichterten Zugang zur Kapitalmarktfinanzierung. Voraussetzung ist laut Beitrag unter anderem, dass keine Wertpapiere dieser Emittenten an einem MTF gehandelt werden und ihre durchschnittliche Beschäftigtenzahl im letzten Geschäftsjahr höchstens 499 betrug.

Regelung oder SchwelleAngabe
Prospektfreie Schwelle12 Millionen Euro
Erleichterter Zugang für andere EmittentenEmissionsvolumina bis 50 Millionen Euro
Maximale durchschnittliche Beschäftigtenzahlhöchstens 499

Security Token bilden Finanzierungsinstrumente als digitale Einheiten auf einer Blockchain ab. Smart Contracts können Zins- und Rückzahlungen regelbasiert ausführen und dadurch den administrativen Aufwand auf Seiten der Emittentin reduzieren.

Der Zeichnungsprozess lässt sich vollständig digital abbilden. Tokenisierte Emissionen können ohne Zentralverwahrer und ohne Depotbanken auskommen; Investoren können ihre Security Token im eigenen Wallet halten.

Die Stückelung in kleinere Einheiten senkt laut BTC-ECHO die Mindestanlageschwelle und erleichtert den Zugang für eine breitere Investorenbasis. Bei kleineren Emissionsvolumina könne insbesondere der Wegfall der Kosten für Wertpapierverwahrung und -abwicklung über Zentralverwahrer und Depotbanken ins Gewicht fallen.

Regional verwurzelte Mittelständler können die Tokenisierung mit einem Community-basierten Vertriebsansatz verbinden. Kunden, Mitarbeitende oder lokale Unternehmer könnten über eine digitale Zeichnungsplattform direkt als Kapitalgeber gewonnen werden.

Spezialisierte Plattformdienstleister stellen laut Beitrag die technische Infrastruktur für Eigenemissionen bereit. Diese reicht von der Zeichnungsstrecke und dem Anleger-Onboarding bis zur Tokenisierung und Verwahrung.

Regulatorisch wird dies durch die Möglichkeit prospektfreier Emissionen bis zu einem Gesamtgegenwert von 12 Millionen erleichtert. Eine solche Eigenemission kann dem Beitrag zufolge ohne Haftungsdach oder eigene Erlaubnis nach dem WpIG erfolgen.

Für die Umsetzung sind zunächst die wesentlichen Konditionen in einem Term Sheet festzuhalten. Dazu gehören Emissionsform, Volumen, Laufzeit, Verzinsung, Rang und Kündigungsrechte.

Je nach Art und Volumen der Emission sind ein Wertpapierinformationsblatt, ein Basisinformationsblatt nach der PRIIPs-Verordnung oder ein Wertpapierprospekt zu erstellen. Hinzu kommen häufig Risikohinweise und verbraucherschutzrechtliche Informationen.

BTC-ECHO weist außerdem auf Anforderungen an die Werbung hin. Werbemitteilungen müssen als Werbung erkennbar sein, dürfen nicht irreführend sein und müssen mit den Informationen im Wertpapierinformationsblatt oder Prospekt übereinstimmen.

Wie eine blockchainbasierte Mittelstandsfinanzierung praktisch funktioniert, soll bei den Berliner Fintech Gesprächen am 15. Oktober 2026 gezeigt werden. Eine Emittentin gewährt dabei Einblick in ihre aktuelle Emission, von der Strukturierung über die Regulatorik bis zum Vertrieb.

Zusammenfassung: Security Token und elektronische Wertpapiere können mittelständischen Unternehmen zusätzliche Finanzierungswege eröffnen. BTC-ECHO nennt eine prospektfreie Schwelle von 12 Millionen Euro und erleichterte Zugänge bei Emissionsvolumina bis 50 Millionen Euro.

Tokenisierte Vermögenswerte sollen Handel mit Aktien, Immobilien und Luxusgütern erweitern

Business Insider Deutschland berichtet über das Wachstum tokenisierter Vermögenswerte seit Anfang 2025. Experten erwarten demnach bis 2035 ein Volumen von drei bis vier Billionen Dollar.

Banken, Börsen und Vermögensverwalter wie JP Morgan, BlackRock und Deutsche Börse investieren laut Business Insider bereits in eigene Blockchain- und Tokenisierungsplattformen. Ziel der Tokenisierung ist es, Finanzgeschäfte schneller und günstiger abzuwickeln.

Durch die digitale Abbildung von Vermögenswerten soll der Handel mit Aktien, Anleihen und anderen Anlagegegenständen rund um die Uhr möglich werden. Der Beitrag nennt neben Aktien und Immobilien auch Luxus-Uhren wie Rolex als mögliche tokenisierte Anlageobjekte.

Die Entwicklung wird damit nicht nur als Krypto-Anwendung, sondern als mögliche Veränderung der Börsen- und Finanzmarktinfrastruktur beschrieben. Im Mittelpunkt stehen eine breitere Handelbarkeit und die Nutzung von Blockchain-Plattformen für unterschiedliche Vermögenswerte.

AngabeWert
Erwartetes Volumen tokenisierter Vermögenswerte bis 2035drei bis vier Billionen Dollar
Genannte Investoren und MarktteilnehmerJP Morgan, BlackRock und Deutsche Börse

Zusammenfassung: Business Insider Deutschland beschreibt Tokenisierung als mögliche nächste Entwicklungsstufe der Börse. Experten erwarten bis 2035 ein Volumen von drei bis vier Billionen Dollar; beteiligt sind laut Bericht unter anderem JP Morgan, BlackRock und Deutsche Börse.

Blockchain USD: Coinbase weist Kurs von 0,8584 € pro USDB aus

Coinbase beschreibt Blockchain USD als an den US-Dollar gebundenen Stablecoin für Zahlungen und den Handel auf zentralisierten und dezentralisierten Börsen. Das Projekt veröffentlichte USDB 2023 und setzte eine ERC-20-Version auf Robinhood Chain am 31. August 2026 ein.

Die auf Robinhood Chain verwendete Vertragsadresse lautet laut Coinbase 0x65f1F83DD8b702a195e24eA171f8136fB1888888. Auf Robinhood Chain wird USDB laut der Quelle auf Uniswap V3 gehandelt.

Coinbase weist für Blockchain USD einen aktuellen Preis von 0,8584 € pro USDB und ein Handelsvolumen von 3,72 Mio. € innerhalb von 24 Stunden aus. Die aktuelle Umlaufmenge wird mit 0 USDB angegeben, die Marktkapitalisierung mit 0,00 €.

KennzahlAngabe
Aktueller Preis0,8584 € pro USDB
24-Stunden-Handelsvolumen3,72 Mio. €
Umlaufmenge0 USDB
Marktkapitalisierung0,00 €
Höchstmenge10 Mrd. USDB
Gesamtmenge10 Mrd. USDB
Allzeithoch0,8418 €

In den von Coinbase ausgewiesenen aktuellen Trends ist der Preis in der letzten Stunde um 0,28 % gefallen. Innerhalb von 24 Stunden wurde ein Rückgang von 4,26 % und innerhalb der vergangenen Woche ein Rückgang von 6,27 % angegeben.

Coinbase nennt außerdem eine Kursänderung von 941,69 % für ein Jahr. Für den US-Dollar weist der Rechner einen Wert von 0,9731 $ je USDB aus.

Die Quelle weist darauf hin, dass die Daten in Echtzeit von Coinbase und anderen externen Marktanbietern bezogen werden. Aufgrund unzureichender Systemleistung oder von Ausfallzeiten können Echtzeitdaten vorübergehend verzögert sein.

Zusammenfassung: Coinbase führt Blockchain USD als USDB-Stablecoin und weist einen Preis von 0,8584 € pro USDB aus. Die Umlaufmenge wird mit 0 USDB und die Marktkapitalisierung mit 0,00 € angegeben.

Einschätzung der Redaktion

Die Meldungen zeigen eine zunehmende institutionelle Öffnung für Blockchain-Anwendungen, zugleich aber eine klare Lücke zwischen technologischem Potenzial und wirtschaftlicher Umsetzung. Entscheidend wird nicht die Zahl neuer Projekte sein, sondern ob tokenisierte Angebote belastbare Geschäftsmodelle, ausreichende Liquidität und verlässliche Anlegerrechte erreichen.

Für Blockchain.com wäre ein Börsengang deshalb ein wichtiger Vertrauens- und Belastungstest: Die angestrebte Bewertung muss sich an nachhaltiger Profitabilität und nicht allein an einer günstigen Krypto-Marktphase messen lassen. Besonders die starken Kursschwankungen vergleichbarer Unternehmen unterstreichen das Risiko einer erneuten Überbewertung.

Die regulatorische Öffnung kann Tokenisierung deutlich beschleunigen, schafft aber keinen automatischen Markt. Die Zurückhaltung vieler Finanzinstitute sowie die geringe kurzfristige Priorität zeigen, dass Kosten, Compliance und fehlende Nachfrage weiterhin die entscheidenden Bremsfaktoren sind.

Kernaussage: Blockchain entwickelt sich von einem Experimentierfeld zu einer möglichen Finanzmarktinfrastruktur. Der nächste Durchbruch hängt jedoch von Skalierbarkeit, Regulierung, Liquidität und nachweisbarem Kundennutzen ab.

Quellen: