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    Blockchain-Finanzwelt im Wandel: Ondo, KfW, CFTC und Taceo setzen neue Akzente

    KI-generiert
    25.09.2026 19 mal gelesen 0 KommentareGoogle-News
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    Ondo Finance tokenisiert drei von BlackRock entwickelte Modellportfolios auf der Blockchain. Ein einzelner Token soll jeweils die gesamte Strategie abbilden, inklusive automatisiertem Rebalancing und transparenter Nachvollziehbarkeit. Zum Start richtet sich das Angebot an berechtigte Anleger außerhalb der USA.
    Auch die KfW prüft neue Wege: Ein Wechsel der Blockchain-Infrastruktur gilt technisch als möglich, wird aber durch fehlende gemeinsame Standards erschwert. Das zeigt, dass Interoperabilität für den Finanzsektor eine zentrale Herausforderung bleibt. Verschiedene Netzwerke müssen künftig zuverlässiger miteinander kommunizieren können.
    Die US-CFTC schafft mehr Klarheit für digitale Vermögenswerte. Beaufsichtigte Unternehmen dürfen unter Bedingungen in tokenisierte Formen zulässiger Anlagen investieren, sofern Rechte, Verwahrung und wirtschaftliche Ansprüche gleichwertig zur traditionellen Form bleiben. Auch Blockchain-Aufzeichnungen können regulatorische Aufbewahrungspflichten erfüllen.
    Gleichzeitig bringt das Grazer Startup Taceo mit Merces vertrauliche Zahlungen auf öffentliche Blockchains. Beträge und Empfänger sollen verborgen bleiben, während kryptografische Beweise die Gültigkeit der Transaktionen bestätigen. Die Lösung ist zunächst auf Monad und World Chain verfügbar und soll Datenschutz mit regulatorischer Prüfbarkeit verbinden.
    Die Entwicklungen zeigen: Blockchain wird zunehmend zur Infrastruktur für vollständige Finanzprodukte, nicht nur für einzelne Token. Entscheidend sind nun gemeinsame Standards, rechtssichere Eigentumsrechte, zuverlässige Verwahrung und Datenschutz. Ob sich die Technologie institutionell durchsetzt, hängt deshalb neben der technischen Machbarkeit vor allem von Vertrauen, Regulierung und Skalierbarkeit ab.

    Die Blockchain rückt in der Finanzwelt weiter ins Zentrum: BlackRock-Strategien werden tokenisiert, die KfW prüft einen Infrastrukturwechsel und die CFTC schafft Spielraum für digitale Vermögenswerte sowie Onchain-Aufzeichnungen. Gleichzeitig zeigt Taceo, wie vertrauliche Zahlungen auf öffentlichen Netzwerken möglich werden sollen. Der Pressespiegel beleuchtet die wichtigsten Entwicklungen und ihre praktischen Folgen.

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    Ondo tokenisiert BlackRock-Portfolios auf der Blockchain

    Ondo Finance bringt gemeinsam mit BlackRock erstmals komplette Anlagestrategien auf die Blockchain. Dafür hat BlackRock drei Modellportfolios speziell für Ondo entwickelt, die jeweils über einen einzelnen Token abgebildet werden sollen. Das berichtet BTC-ECHO.

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    Das High-Income-Portfolio setzt laut Quelle auf verschiedene Anleihe-ETFs. Die ausgewogene Variante kombiniert Aktien und alternative Anlagen einschließlich Bitcoin mit verschiedenen Anleihen. Bei der wachstumsorientierten Strategie entfallen rund 95 Prozent auf Aktien und fünf Prozent auf Bitcoin.

    Anleger sollen die enthaltenen Positionen dadurch nicht mehr einzeln erwerben und selbst gewichten müssen. Stattdessen bildet ein einzelner Token die wirtschaftliche Entwicklung des gesamten Portfolios ab und funktioniert damit ähnlich wie ein klassischer ETF.

    Ändert sich die Zusammensetzung, kann das Rebalancing auf Smart-Contract-Ebene automatisiert werden. Die Anpassungen sollen über die Blockchain transparent nachvollziehbar sein. Außerdem lassen sich die Token zwischen Wallets übertragen und in unterstützten DeFi-Anwendungen verwenden.

    Zum Start richtet sich das Angebot ausschließlich an berechtigte Anleger außerhalb der USA. Zusätzlich gelten Einschränkungen durch die jeweiligen Länder. BlackRock stellt die Modellstrategien bereit, ist laut BTC-ECHO jedoch weder an der Tokenisierung noch an der Verwaltung der Onchain-Portfolios beteiligt. Die Herausgabe der Token obliegt Ondo Global Markets, während Ondo Finance die Tokenisierung übernimmt.

    PortfolioZusammensetzung laut Quelle
    High-Income-PortfolioVerschiedene Anleihe-ETFs
    Ausgewogene VarianteAktien, alternative Anlagen einschließlich Bitcoin und verschiedene Anleihen
    Wachstumsorientierte StrategieRund 95 Prozent Aktien und fünf Prozent Bitcoin

    Zusammenfassung: Ondo bildet drei von BlackRock entwickelte Modellportfolios jeweils über einen Token ab. Im Mittelpunkt stehen automatisiertes Rebalancing, transparente Blockchain-Nachvollziehbarkeit und die Nutzung in unterstützten DeFi-Anwendungen.

    KfW testet den Wechsel der Blockchain-Infrastruktur

    Die KfW prüft einen Wechsel der Blockchain-Infrastruktur. Der Vorgang zeigt laut FinanzBusiness, dass ein solcher Wechsel technisch möglich ist, derzeit jedoch durch fehlende gemeinsame Standards begrenzt wird.

    Der Bericht verweist damit auf eine zentrale Herausforderung beim Einsatz von Blockchain-Technologie im Finanzsektor: Unterschiedliche Infrastrukturen lassen sich nicht ohne Weiteres miteinander verbinden. Gemeinsame Standards fehlen bislang, wodurch ein Wechsel der technischen Grundlage mit zusätzlichen Grenzen verbunden ist.

    Weitere Einzelheiten sind in der zugänglichen Quelle nicht enthalten, da der verbleibende Teil des Artikels nur für Abonnenten lesbar ist.

    Zusammenfassung: Die KfW testet den Wechsel ihrer Blockchain-Infrastruktur. Der Versuch gilt als technisch möglich, wird aber durch fehlende gemeinsame Standards eingeschränkt.

    CFTC erlaubt tokenisierte Vermögenswerte und Blockchain-Aufzeichnungen

    Die US-amerikanische Commodity Futures Trading Commission hat ihre politischen Maßnahmen im Kryptobereich erweitert. Nach Angaben von CoinDesk stellte die Behörde klar, dass von ihr beaufsichtigte Unternehmen nicht bestraft werden, wenn sie Investorengelder in tokenisierte Vermögenswerte investieren.

    Die CFTC erklärte außerdem, dass die Nutzung der Blockchain-Technologie für amtliche Aufzeichnungen nach den aktuellen Vorschriften zulässig ist. Von der Behörde beaufsichtigte Plattformen dürfen Kundengelder demnach in tokenisierte Formen von Vermögenswerten investieren, die bereits als zulässig eingestuft sind.

    Voraussetzung ist, dass die tokenisierte Form des Vermögenswerts dem Inhaber rechtliche und wirtschaftliche Rechte gewährt, die den Rechten der Inhaber des Vermögenswerts in seiner traditionellen Form gleichwertig oder funktional äquivalent sind. Außerdem müssen die Vermögenswerte ordnungsgemäß verwahrt werden.

    „Die tokenisierte Form des Vermögenswerts dem Inhaber rechtliche und wirtschaftliche Rechte gewährt, die den Rechten der Inhaber des Vermögenswerts in seiner traditionellen Form gleichwertig oder funktional äquivalent sind.“

    Darüber hinaus äußerte die CFTC keine Einwände dagegen, dass eine Aufzeichnungsstelle Blockchain- oder Distributed-Ledger-Technologien nutzt, um Onchain-Aufzeichnungen zu erstellen und zu pflegen. Dies soll die Erfüllung von Aufbewahrungspflichten ermöglichen und für sämtliche CFTC-Vorschriften gelten, die die Aufbewahrung und Pflege regulatorischer Daten betreffen.

    Bei einem privaten Netzwerk müssen Unternehmen möglicherweise keine Offchain-Versionen der Aufzeichnungen führen. Wird hingegen eine öffentliche und erlaubnisfreie Blockchain verwendet, sollen regulierte Unternehmen Systeme und Kontrollen einrichten, mit denen sie die Aufzeichnungen unter allen Umständen behalten und vorlegen können, auch im Fall eines Notfalls oder einer anderen Netzwerkstörung.

    CoinDesk ordnet die aktualisierten Leitlinien in die laufenden Bemühungen der CFTC ein, eine kryptofreundliche Auslegung bestehender Vorschriften zu entwickeln und weitere Regelungen auszuarbeiten. Die Dringlichkeit sei nach dem Scheitern des US-Senats gestiegen, den Digital Asset Market Clarity Act voranzubringen. Dieser hätte ein US-amerikanisches Regulierungsregime für die Branche geschaffen und der CFTC Befugnisse über die Krypto-Spotmärkte übertragen.

    „Ich freue mich, dass die Mitarbeiter diese häufig gestellten Fragen im Einklang mit den fortlaufenden Bemühungen der Behörde zur Schaffung regulatorischer Klarheit für die Kryptoindustrie regelmäßig aktualisieren“, sagte CFTC-Vorsitzender Mike Selig laut CoinDesk.
    • Tokenisierte Formen bereits zulässiger Vermögenswerte können für Kundengelder verwendet werden.
    • Rechtliche und wirtschaftliche Rechte müssen gleichwertig oder funktional äquivalent zur traditionellen Form sein.
    • Die Vermögenswerte müssen ordnungsgemäß verwahrt werden.
    • Blockchain-Aufzeichnungen können regulatorische Aufbewahrungspflichten erfüllen.
    • Bei öffentlichen und erlaubnisfreien Netzwerken sind zusätzliche Systeme und Kontrollen erforderlich.

    Zusammenfassung: Die CFTC behandelt bestimmte tokenisierte Vermögenswerte unter Bedingungen wie ihre traditionellen Formen und akzeptiert Blockchain-Aufzeichnungen für regulatorische Zwecke. Entscheidend sind gleichwertige Rechte, ordnungsgemäße Verwahrung sowie belastbare Systeme für die Aufbewahrung der Daten.

    Taceo bringt vertrauliche Zahlungen auf öffentliche Blockchains

    Das Grazer Kryptografie-Startup Taceo hat mit Merces sein zweites Produkt gestartet. Es soll Zahlungen auf öffentlichen Blockchains vertraulich machen, ohne Aufsichtsbehörden und Prüfer von den relevanten Informationen abzuschneiden. Das berichtet Trending Topics.

    Merces ist laut Quelle ab sofort auf den Blockchain-Netzwerken Monad und World Chain verfügbar. Taceo nutzt die Lösung bereits selbst für interne Transaktionen.

    Das Unternehmen adressiert damit die Transparenz öffentlicher Blockchains. Jede Zahlung ist dort grundsätzlich für alle einsehbar. Sobald eine Wallet einem Unternehmen zugeordnet werden kann, lassen sich beispielsweise Gehaltszahlungen nachvollziehen. Auch Lieferantinnen und Lieferanten könnten Konditionen ihrer Mitbewerber auslesen.

    Ein vergleichbares Problem besteht bei tokenisierten Wertpapieren. Bei einer digitalen Anleihe müssen sich Emittent, Verwahrstelle und Investoren auf denselben Datenstand verlassen können, obwohl jede Partei nur den eigenen Anteil sehen darf. Merces soll ermöglichen, dass mehrere Beteiligte ein gemeinsames Ergebnis berechnen, ohne die Daten der jeweils anderen zu sehen.

    Technisch kombiniert Taceo Multiparty Computation und Zero-Knowledge-Proofs. Auf der Blockchain werden weder Beträge noch Empfänger veröffentlicht, sondern lediglich eine kryptografische Zusammenfassung. Die Guthaben werden in Teile zerlegt und auf mehrere unabhängige Rechner verteilt. Dadurch kennt kein einzelner Teilnehmer das vollständige Bild.

    Nach jeder Runde von Überweisungen erzeugt das Netzwerk einen mathematischen Beweis dafür, dass alle Transaktionen gültig waren und niemand Geld ausgegeben hat, das ihm nicht gehört. Taceo bezeichnet diesen Ansatz als „Compliant Privacy“, weil die Vertraulichkeit mit den regulatorischen Anforderungen von Finanzinstituten vereinbar sein soll.

    Die vollständige kryptografische Spezifikation wurde beim Fachportal der International Association for Cryptologic Research als IACR ePrint 2026/850 veröffentlicht. Taceo-CEO und Co-Founder Lukas Helminger erklärte, dass inzwischen klar sei, dass Blockchains zur Infrastruktur für Finanzgeschäfte würden. Offen sei gewesen, wie sich darauf dieselbe Vertraulichkeit herstellen lasse, die man von einer Bank erwarte.

    „Inzwischen ist klar, dass Blockchains zur Infrastruktur für Finanzgeschäfte werden. Offen war nur die Frage, wie darauf dieselbe Vertraulichkeit entsteht, die man von einer Bank erwartet“, sagte Taceo-CEO und Co-Founder Lukas Helminger.

    Zum Start arbeitet Taceo mit vier Partnern an Integrationen. IntellectEU integriert Merces in seine Plattform CatalyX, um den Zugang zum Backoffice regulierter Banken zu öffnen. Eine gemeinsame Demo ist für die Bankenkonferenz Sibos geplant.

    LayerZero arbeitet an vertraulichen Überweisungen zwischen verschiedenen Blockchains. Das Projekt startet zunächst als Testnet-Prototyp und ist noch nicht Teil des Mainnet-Launches. Orion Finance will mit Merces tokenisierte Anlageportfolios vertraulich machen, während die Performance für Anleger überprüfbar bleibt. Gemeinsam mit Zenith entstehen außerdem vertrauliche Anwendungen auf dem Canton Network, über das der US-Zentralverwahrer DTCC US-Staatsanleihen tokenisiert.

    PartnerGeplante oder bestehende Integration
    IntellectEUIntegration in CatalyX und Zugang zum Backoffice regulierter Banken
    LayerZeroVertrauliche Überweisungen zwischen verschiedenen Blockchains; zunächst Testnet-Prototyp
    Orion FinanceVertrauliche tokenisierte Anlageportfolios bei überprüfbarer Performance
    ZenithVertrauliche Anwendungen auf dem Canton Network

    Taceo wurde 2022 als Spin-off der TU Graz und des Forschungszentrums Know Center gegründet. Bekannt wurde das Startup durch seine Arbeit für World, das von OpenAI-Chef Sam Altman mitgegründete Iris-Scan-Projekt. Nach Angaben des Unternehmens schützt die Technologie inzwischen die Daten von mehr als 18 Millionen Menschen in 160 Ländern.

    Im Sommer 2025 nahm Taceo in einer Seed-Runde 5,5 Millionen US-Dollar, rund 4,8 Millionen Euro, ein. Die Runde wurde von Archetype VC angeführt. Beteiligt waren unter anderem a16z CSX, Cyber.Fund, A.Capital Ventures und Polymorphic.

    Trending Topics weist zugleich auf starke Konkurrenz im Privacy-Markt hin. Zama setzt auf vollhomomorphe Verschlüsselung, Aztec entwickelt ein eigenes Privacy-Netzwerk auf Ethereum-Basis und Arcium verfolgt ebenfalls einen MPC-Ansatz. Canton verfügt bereits über ein Netzwerk, das Vertraulichkeit in seine Architektur integriert und von großen Finanzinstituten genutzt wird.

    Zusammenfassung: Merces soll vertrauliche Zahlungen auf öffentlichen Blockchains ermöglichen und dabei regulatorische Prüfungen offenhalten. Zum Start ist die Lösung auf Monad und World Chain verfügbar und wird von vier Partnern in unterschiedliche Finanz- und Blockchain-Anwendungen integriert.

    Weitere Meldungen

    FONDS professionell berichtet unter dem Titel „Cathie Wood geht voran: Milliarden-Fonds zieht auf die Blockchain“ über einen Milliarden-Fonds und dessen möglichen Schritt auf die Blockchain. Der zugängliche Quelltext enthält jedoch ausschließlich Hinweise zur Browseraktivierung, zu Cookies und zu den Nutzungsmodellen der Seite.

    Konkrete Informationen zum Fonds, zu Cathie Wood oder zur Blockchain-Umsetzung sind in den bereitgestellten Inhalten nicht enthalten. Deshalb lassen sich aus dieser Quelle keine weiteren belastbaren Fakten berichten.

    Zusammenfassung: Der Titel kündigt einen Blockchain-Schritt eines Milliarden-Fonds an. Im verfügbaren Inhalt fehlen jedoch verwertbare Details.

    Einschätzung der Redaktion

    Die Meldungen markieren einen wichtigen Übergang von einzelnen tokenisierten Vermögenswerten zu vollständigen, programmierbaren Finanzprodukten. Besonders relevant ist, dass institutionelle Anwendungen zunehmend nicht nur Handel und Verwahrung, sondern auch Portfolioverwaltung, Compliance und vertrauliche Abwicklung auf der Blockchain abbilden.

    Der entscheidende Engpass bleibt jedoch die Interoperabilität. Ohne gemeinsame Standards, rechtlich belastbare Eigentumsrechte und robuste Verwahrungs- sowie Notfallprozesse dürfte die technische Machbarkeit allein nicht für eine breite Nutzung ausreichen. Datenschutzlösungen wie Merces könnten dabei eine zentrale Voraussetzung schaffen, weil öffentliche Blockchains ohne vertrauliche Datenverarbeitung für viele institutionelle Anwendungen ungeeignet bleiben.

    Infobox: Die Entwicklung ist strategisch bedeutsam, befindet sich aber noch in einer Phase, in der Standards, Regulierung, Skalierbarkeit und institutionelles Vertrauen über den dauerhaften Erfolg entscheiden.

    Quellen:

    Hinweis zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz auf dieser Webseite

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