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title: Blockchain: EZB, XRP und US-Kryptoanbieter treiben Tokenisierung voran
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author: Blockchain-Hero Redaktion
published: 2026-10-10
updated: 2026-10-10
language: de
category: News
description: Der digitale Finanzmarkt wächst durch EZB-Infrastruktur, Tokenisierung und KI-Transaktionen, während der XRP Ledger institutionelle Funktionen ausbaut, aber Sicherheitsrisiken bestehen bleiben.
source: Provimedia GmbH
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# Blockchain: EZB, XRP und US-Kryptoanbieter treiben Tokenisierung voran

> **Autor:** Blockchain-Hero Redaktion | **Veröffentlicht:** 2026-10-10

**Zusammenfassung:** Der digitale Finanzmarkt wächst durch EZB-Infrastruktur, Tokenisierung und KI-Transaktionen, während der XRP Ledger institutionelle Funktionen ausbaut, aber Sicherheitsrisiken bestehen bleiben.

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Der digitale Finanzmarkt nimmt weiter Gestalt an: Die EZB verknüpft Blockchain-Anwendungen mit Zentralbankgeld, während Unternehmen neue Wege für tokenisierte Vermögenswerte, KI-gesteuerte Transaktionen, Prognosemärkte und Kryptoderivate erschließen. Gleichzeitig zeigen Entwicklungen beim XRP Ledger, dass institutionelle Einsatzmöglichkeiten und technische Sicherheitsfragen eng miteinander verbunden bleiben. Der Pressespiegel beleuchtet die wichtigsten Projekte, Chancen und offenen Risiken.

## EZB schafft mit Pontes eine Brücke zwischen Blockchain und Euro

Die Europäische Zentralbank hat Ende September die Plattform „Pontes“ gestartet. Der lateinische Begriff bedeutet „Brücken“ und beschreibt die vorgesehene Funktion: Pontes soll die Blockchain und tokenisierte Finanzinstrumente mit dem ausfallsicheren Zentralbankgeld des Eurosystems verbinden.

Wie **ZDFheute** berichtet, können Wertpapiere bereits digital auf einer Blockchain ausgegeben und gehandelt werden. Bislang fehlte jedoch eine direkte Verbindung zur Geldseite der Transaktion. Über Pontes soll diese an die Infrastruktur des Eurosystems angebunden werden.

Im Mittelpunkt steht die Tokenisierung. Dabei wird ein Vermögenswert oder ein Recht digital dargestellt. Bei einer Anleihe kann ein Token beispielsweise den Anspruch auf Zins und Rückzahlung repräsentieren. Digitale Wertpapiere lassen sich dadurch leichter in kleinere Einheiten aufteilen, übertragen und mit automatisierten Prozessen verbinden.

Als Beispiel nennt der Bericht einen mittelständischen Maschinenbauer, der für eine Produktionsanlage zwei Millionen Euro benötigt. Statt die Summe ausschließlich über einen Bankkredit zu finanzieren, könnte das Unternehmen 4.000 Anleihen zu jeweils 500 Euro ausgeben. Anleger könnten eine oder zehn Einheiten erwerben.

Für die praktische Umsetzung nennt ZDFheute mehrere Bausteine. Tokenforge entwickelt demnach technische Infrastruktur, mit der sich Anleihen, Unternehmensanteile oder Fonds digital als Token abbilden lassen. Das Frankfurter Unternehmen 21X betreibt einen regulierten Handels- und Abwicklungsplatz für tokenisierte Finanzinstrumente.

Der Bericht ordnet Pontes deshalb nicht als alleinige Entstehung einer „Börse für alle“ ein. Vielmehr müsse ein digitaler Kapitalmarkt aus mehreren miteinander verbundenen Bausteinen entstehen. Dazu gehören die Ausgabe, die rechtssichere Abbildung, der Handel und die Abwicklung der digitalen Wertpapiere sowie die Anbindung an Zentralbankgeld.

ZDFheute verweist außerdem darauf, dass rund 12,8 Prozent der Erwachsenen Kryptowährungen besitzen. Vor allem Jüngere und Männer halten digitale Coins im Depot, während die Mehrheit Kryptowährungen weiterhin skeptisch sieht.

> „Börse für alle“ entsteht aus vielen einzelnen Bauteilen.

**Zusammenfassung:** Pontes soll tokenisierte Finanzinstrumente mit dem Zentralbankgeld des Eurosystems verbinden. Der Bericht sieht darin einen wichtigen Baustein für einen digitalen Kapitalmarkt, der aus verschiedenen technischen und regulierten Infrastrukturen entsteht.

## Citrini Research setzt auf Blockchain-Infrastruktur statt Bitcoin

Citrini Research berücksichtigt Bitcoin in seiner neuesten Krypto-Anlagestrategie nicht und konzentriert sich stattdessen auf Unternehmen der Blockchain-Infrastruktur. Nach Darstellung von **Cryptonews.net** steht dahinter die Erwartung, dass Künstliche Intelligenz den Geldfluss verändern und dafür Finanznetzwerke benötigen könnte, die automatisierte Transaktionen abwickeln.

Als mögliches Szenario beschreibt der Bericht einen elektronischen Assistenten, der für eine Person eine kostengünstigere Hypothek sucht, Ersparnisse auf ein rentableres Bankkonto überweist und Geld anlegt. Maschinen könnten kontinuierlich nach höheren Renditen suchen und dadurch Kundengelder zwischen Finanzanbietern bewegen.

Citrini Research sieht darin eine Herausforderung für das bestehende Finanzsystem. Dieses sei langsam, fragmentiert und von Zwischenhändlern, gesetzlichen Behörden und KYC-Prozessen geprägt. Banken könnten demnach entweder ihre Systeme anpassen, um eine flüssigere Bewegung von Software-Geld zu ermöglichen, oder es könnten neue Finanznetzwerke entstehen.

> „Unser Finanzsystem war nicht für diese Zukunft konzipiert. Es ist langsam, fragmentiert und wird durch Schichten von Zwischenhändlern, gesetzlichen Behörden und KYC-Prozessen kontrolliert. Es wurde von Menschen, für Menschen gebaut.“

Blockchain-Technologie ermöglicht laut dem Bericht seit rund 15 Jahren die Abwicklung von Zahlungen ohne zeitliche Beschränkung. Die bisherige Herausforderung habe darin bestanden, überzeugende Anwendungsfälle zu schaffen. FTX, fragwürdige Token, komplizierte Wallets und Transaktionsgebühren hätten Krypto bei Skeptikern belastet.

Nach Einschätzung von Citrini Research verändert sich diese Situation durch die Tokenisierung von Finanzanlagen. Tokenisierte Staatsanleihen, Aktien und Optionen, programmierbare Kredite, Zahlungen, Yield-Farms und weitere Anwendungen würden die traditionelle Finanzwelt und den Kryptomarkt näher zusammenführen.

Als weitere Entwicklung nennt Cryptonews.net KI-Agenten, die Finanzanwendungen bedienen könnten, ohne dass Menschen komplizierte Benutzeroberflächen verstehen müssen. Der Bericht zieht dabei einen Vergleich mit dem Internet: Nutzer müssten TCP, IP oder HTTPS nicht selbst bedienen, weil der Browser diese Aufgaben übernimmt.

Citrini Research berichtet zudem von einem eigenen Praxistest. Eine Coinbase Wallet wurde heruntergeladen, mit 1.000 $ ausgestattet und für Onchain-Anwendungen genutzt. Dabei sei ein System finanzieller Anwendungen sichtbar geworden, das in vielerlei Hinsicht mit dem traditionellen Finanzwesen vergleichbar sei.

Als Wendepunkt nennt der Bericht die Iran-Krise im März. Händler hätten am Wochenende nach einer Möglichkeit gesucht, auf Entwicklungen am Ölmarkt zu reagieren. Hyperliquid habe Futures-Verträge auf Öl angeboten, während die regulären Börsen nicht betrieben wurden.

Robinhood habe mit dem Produkt „Stock Tokens“ zur Entwicklung tokenisierter Aktien beigetragen. Diese Vermögenswerte könnten zwischen Anwendungen übertragen werden. Laut Citrini verarbeitete Solana im September vorübergehend mehr Trades als die NYSE, wobei ein großer Teil der Aktivität von Bots, Meme-Paaren und anderem Unsinn stammen könne.

Auch regulatorische Entwicklungen in den USA werden hervorgehoben. Nach dem Scheitern des CLARITY Act im Senat führte die SEC eine fünfjährige Befreiung von der Regulierung für bestimmte Aktien-Token-Handelsoperationen ein. Coinbase reichte außerdem einen Vorschlag für US-Aktien-Perpetual-Futures ein, der von der CFTC geprüft wird.

**Zusammenfassung:** Citrini Research sieht den Schwerpunkt der Kryptoentwicklung bei Infrastruktur, Tokenisierung und automatisierten Finanztransaktionen. Bitcoin steht nicht im Zentrum der Strategie; entscheidend seien vielmehr Netzwerke und Unternehmen, die künftig KI-gesteuerte Geldbewegungen ermöglichen könnten.

## XRP Ledger delegiert Kontorechte und baut institutionelle Funktionen aus

Auf dem XRP Ledger können institutionelle Akteure ihre Kontoverwaltung flexibler strukturieren. Laut **Börse Express** wurde das Protokoll-Upgrade PermissionDelegationV1_1 bei Ledger 107.524.865 aktiviert.

Die neue Funktion erlaubt Kontoinhabern, spezifische Transaktionsrechte an separate Konten zu vergeben. Dadurch können operative Aufgaben delegiert werden, ohne die privaten Hauptschlüssel des Hauptkontos preiszugeben.

Organisationen können bis zu zehn Berechtigungen pro delegiertem Konto einrichten. Die Zugriffsrechte lassen sich über den Befehl DelegateSet anpassen oder vollständig widerrufen. Die Delegation bezieht sich auf Vorgangstypen, enthält jedoch keine Grenzen für Ausgabenbeträge oder Beschränkungen auf einzelne Währungen.

Für regulierte Finanzunternehmen bedeutet dies laut Bericht eine technische Trennung zwischen operativem Betrieb und Verwahrung der Hauptschlüssel. Zahlungsabwicklungen oder Compliance-Prüfungen könnten über separate Konten erfolgen, während sensible Master-Keys im Offline-Speicher verbleiben.

| Angabe | Wert | 

| Berechtigungen pro delegiertem Konto | bis zu zehn | 

| Tokenisierte Vermögenswerte auf dem XRP Ledger seit Jahresbeginn | rund 3,7 Milliarden US-Dollar | 

| Tokenisierte Vermögenswerte auf der BNB Chain | 3,5 Milliarden US-Dollar | 

| Zuwachs bei Stellar | 2,8 Milliarden US-Dollar | 

| Zuwachs bei Solana | 2,2 Milliarden US-Dollar | 

| XRP-Kurs | 1,41 US-Dollar | 

| Tagesveränderung | Plus von 1,1 Prozent | 

| Abstand zum 200-Tage-Durchschnitt | zehn Prozent | 

| 200-Tage-Durchschnitt | 1,28 US-Dollar | 

Parallel zur Erweiterung der Verwaltungsfunktionen seien tokenisierte Vermögenswerte auf dem XRP Ledger deutlich gestiegen. Die RWA-Foundation habe seit Jahresbeginn einen Zuwachs um rund 3,7 Milliarden US-Dollar festgestellt, wobei Stablecoins nicht eingerechnet seien. Damit lag der XRP Ledger laut Börse Express vor der BNB Chain mit 3,5 Milliarden US-Dollar, Stellar mit 2,8 Milliarden US-Dollar und Solana mit 2,2 Milliarden US-Dollar.

Als Beispiel für institutionelle Nutzung nennt der Bericht die Lancierung einer tokenisierten Anteilsklasse eines US-Dollar-Liquiditätsfonds durch Aviva Investors im Juli. Weitere geplante Funktionen umfassen Confidential Transfers, dynamische Mehrzweck-Token und gesponserte Transaktionsgebühren.

Zusätzlich wurde die Funktion Atomic Batch aktiviert. Sie ermöglicht die gebündelte Ausführung zusammenhängender Transfers. Am Markt notierte XRP laut Bericht bei 1,41 US-Dollar und verzeichnete ein Plus von 1,1 Prozent. Der Kurs lag damit zehn Prozent über dem 200-Tage-Durchschnitt von 1,28 US-Dollar.

**Zusammenfassung:** PermissionDelegationV1_1 ermöglicht eine feinere Trennung von Kontorechten und Hauptschlüsseln. Gleichzeitig verzeichnet der XRP Ledger einen deutlichen Anstieg tokenisierter Vermögenswerte und erhält weitere Funktionen für institutionelle Anwendungen.

## Blockchain.com beantragt in den USA Lizenzen für Prognosemärkte und Kryptoderivate

Blockchain.com hat bei der Commodity Futures Trading Commission zwei Lizenzen beantragt, um in den USA Ereigniskontrakte und Kryptoderivate für Privatkunden und institutionelle Kunden anzubieten. Das berichtet **aktien.news** unter Berufung auf Angaben des Unternehmens gegenüber CNBC.

Beantragt wird eine DCM-Lizenz, die Blockchain.com als Terminbörse einstufen würde. Zusätzlich strebt das Unternehmen die Registrierung als Futures Commission Merchant an. Zusammen würden beide Zulassungen den Aufbau eines regulierten Angebots für Derivate- und Prognosemarktprodukte ermöglichen.

CEO und Mitbegründer Peter Smith begründet den Schritt mit einer integrierten Nutzererfahrung. Kunden sollen digitale Vermögenswerte verwalten, Derivate handeln und Positionen auf reale Ereignisse eingehen können, ohne zwischen verschiedenen Apps wechseln zu müssen.

> „Nutzer sollten in der Lage sein, ihre digitalen Vermögenswerte zu verwalten, Derivate zu handeln und Positionen auf reale Ereignisse einfach einzugehen, ohne zwischen verschiedenen Apps wechseln zu müssen."

Blockchain.com ist laut Bericht bereits im Bereich der Prognosemärkte aktiv. Ein Teil der internationalen Kunden erhält über eine Partnerschaft mit Polymarket Zugang zu Prognosemärkten. Zudem bietet das Unternehmen seit Anfang dieses Jahres Perpetual Futures auf Basis von Hyperliquid an.

Mit den CFTC-Anträgen soll dieses Angebot auf den regulierten US-Markt ausgeweitet werden. Blockchain.com tritt damit in einen wachsenden Wettbewerb ein. Allein im Jahr 2026 stellten elf weitere Unternehmen Anträge auf DCM-Lizenzen, während die CFTC im Jahr 2026 bislang sechs neue DCMs genehmigte.

Zu den bereits aktiven Marktteilnehmern zählen Crypto.com und Gemini Space Station mit eigenen Marktplätzen für Ereigniskontrakte. Coinbase bietet diese Produkte primär über eine Partnerschaft mit Kalshi an. Umgekehrt haben Kalshi Perpetual Futures für US-Kunden und Polymarket Perpetual Futures für internationale Kunden eingeführt.

Parallel bereitet Blockchain.com einen Börsengang vor. Das Unternehmen reichte im Mai vertraulich Unterlagen bei der SEC ein. Bloomberg berichtete im vergangenen Monat, dass der Börsengang noch in diesem Jahr erfolgen könnte und eine Bewertung zwischen 4 Milliarden und 6 Milliarden US-Dollar angestrebt werde.

| Angabe | Wert | 

| Weitere DCM-Anträge im Jahr 2026 | elf | 

| Von der CFTC im Jahr 2026 genehmigte neue DCMs | sechs | 

| Angestrebte Bewertung beim Börsengang | zwischen 4 Milliarden und 6 Milliarden US-Dollar | 

| Datum des regulatorischen Hinweises der CFTC | 13. März 2026 | 

| Beginn des Konsultationsverfahrens | 13. März 2026 | 

| Veröffentlichung konkreter Regulierungsentwürfe | 10. Juni 2026 | 

| Bericht zum Antrag von Kalshi Klear | 22. September 2026 | 

Die regulatorische Entwicklung in den USA nahm laut aktien.news im Jahr 2026 an mehreren Terminen Fahrt auf. Am 13. März 2026 veröffentlichte die CFTC einen regulatorischen Hinweis zur Notierung von Ereigniskontrakten und leitete ein Konsultationsverfahren ein. Am 10. Juni 2026 folgten konkrete Regulierungsentwürfe für Prognosemärkte.

Am 22. September 2026 wurde zudem berichtet, dass Kalshi Klear bei der CFTC einen Antrag auf Margin-Handel für Event-Verträge gestellt hatte. Die interne Clearingstelle von Kalshi zielte damit auf einen weiteren Schritt zur institutionellen Liquidität an Prognosemärkten.

Für Blockchain.com bedeuten die Anträge eine mögliche Ausweitung vom Krypto-Wallet-Anbieter zur regulierten Handelsplattform für Derivate und Ereigniskontrakte. Die Anträge befinden sich im Prüfverfahren; ein konkreter Zeitrahmen für eine Entscheidung wurde nicht genannt. Auch Zeitpunkt und endgültige Bewertung des geplanten Börsengangs sind laut Bericht nicht offiziell bestätigt.

**Zusammenfassung:** Blockchain.com strebt mit DCM- und FCM-Anträgen den Eintritt in den regulierten US-Markt für Prognosemärkte und Kryptoderivate an. Der Schritt erfolgt parallel zu einem geplanten Börsengang und in einem Umfeld wachsender regulatorischer Aktivitäten.

## XRP-Entwickler warnen vor PaymentBurn-Berechtigung

Die technische Weiterentwicklung des XRP Ledger wird von Warnungen zu einzelnen Berechtigungen und einem Fehler im Zählsystem der Validatoren begleitet. Laut **Börse Express** wurde PermissionDelegationV1_1 aktiviert, während die mögliche Freischaltung von BatchV1_1 im Mittelpunkt stand.

PermissionDelegationV1_1 erlaubt es Kontoinhabern, Aufgaben an andere Konten zu delegieren, ohne primäre Signaturschlüssel preiszugeben. Das System beschränkt die Art der ausführbaren Aktionen, setzt jedoch keine automatischen Ausgabenlimits.

Entwickler warnten laut dem Bericht davor, die Berechtigung PaymentBurn vorerst freizugeben. Unter bestimmten Bedingungen könnte ein Bevollmächtigter dadurch auf dem Ledger ausgegebene Token erschaffen, statt sie zu vernichten. Neu geschaffene Einheiten der Kryptowährung XRP selbst seien von diesem Problem nicht betroffen.

BatchV1_1 soll bis zu acht Transaktionen gebündelt nach dem Alles-oder-Nichts-Prinzip ausführen können. Die Aktivierung setzt eine anhaltende Zustimmung der Netzwerkvalidatoren voraus.

Bei den Validatoren wurde außerdem ein Softwarefehler bekannt. Einige Server zählten Validatoren nach einem routinemäßigen Schlüsseltausch nicht mehr korrekt mit, obwohl diese weiterhin aktiv abstimmten. Ein Patch zur dauerhaften Identifikation befand sich laut Medienberichten noch in Prüfung.

| Angabe | Wert | 

| Gebündelte Transaktionen mit BatchV1_1 | bis zu acht | 

| XRP-Tagesveränderung | 0,8 Prozent | 

| XRP-Kurs | 1,39 USD | 

| XRP-Veränderung auf Wochensicht | Minus von 6,4 Prozent | 

| Nettozuflüsse in US-amerikanische XRP-Spot-ETFs | gut 8,16 Millionen US-Dollar | 

Am Kryptomarkt verzeichnete XRP laut Börse Express einen leichten Zuwachs von 0,8 Prozent und notierte bei 1,39 USD. Auf Wochensicht stand dennoch ein Minus von 6,4 Prozent zu Buche. Als Belastungsfaktoren nennt der Bericht allgemeine Verkäufe im Kryptosektor, steigende Anleiherenditen und höhere Ölpreise.

Trotz der verhaltenen Marktstimmung verbuchten US-amerikanische Spot-ETFs auf XRP am Donnerstag Nettozuflüsse von gut 8,16 Millionen US-Dollar. Diese Zuflüsse entfielen vollständig auf den Franklin XRP ETF.

Institutionelle Initiativen und Partnerschaften von Ripple im Verwahr- und Clearingbereich setzen laut Bericht auf die Infrastruktur des XRP Ledger. Eine solche Nutzung führe jedoch nicht zwingend zu einer unmittelbaren Nachfrage nach dem Token.

**Zusammenfassung:** PermissionDelegationV1_1 ist aktiv, während PaymentBurn wegen eines möglichen Fehlers vorerst nicht freigegeben werden soll. BatchV1_1 soll bis zu acht Transaktionen bündeln, benötigt aber weiterhin die Zustimmung der Validatoren; zugleich verzeichneten XRP-Spot-ETFs gut 8,16 Millionen US-Dollar Nettozuflüsse.

## Einschätzung der Redaktion

Die zentrale Bedeutung liegt in der zunehmenden Professionalisierung digitaler Finanzinfrastrukturen. Tokenisierung, delegierte Zugriffsrechte, automatisierte Transaktionen und regulierte Derivate entwickeln sich zu miteinander verbundenen Bausteinen eines neuen Finanzmarkts.

Entscheidend wird weniger die einzelne Blockchain als die Fähigkeit sein, Sicherheit, rechtliche Verlässlichkeit, Interoperabilität und einfache Nutzung gleichzeitig zu gewährleisten. Gerade die Warnungen vor fehlerhaften Berechtigungen zeigen, dass institutionelle Akzeptanz nicht allein durch technische Innovation entsteht, sondern durch belastbare Kontrollmechanismen.

Die Entwicklung ist daher strategisch relevant, bleibt aber von Regulierung, Vertrauen und tatsächlicher Nachfrage abhängig. Kurzfristig dürfte sie vor allem den Wettbewerb unter Finanz- und Infrastruktur­anbietern verschärfen; langfristig könnte sie Abwicklung und Zugang zu Finanzprodukten deutlich verändern.

**Zusammenfassung:** Der Markt bewegt sich von isolierten Kryptoanwendungen hin zu regulierten, automatisierten und institutionell nutzbaren Finanznetzwerken. Der entscheidende Erfolgsfaktor ist dabei nicht allein die Technologie, sondern ihre sichere und verlässliche Umsetzung.

Quellen:
- [Börse für alle? EZB startet neue Plattform als Brücke zwischen Blockchain, Token und Euro](https://www.zdfheute.de/wirtschaft/ezb-pontes-finanzmarkt-boerse-blockchain-wertpapier-euro-100.html)
- [Citrini Research schließt Bitcoin aus der Krypto-Anlagestrategie aus und konzentriert sich auf Blockchain-Infrastruktur](https://cryptonews.net/de/news/bitcoin/33569730/)
- [XRP Ledger: Kontoverwaltung für Institutionen flexibler](https://www.boerse-express.com/news/articles/xrp-ledger-kontoverwaltung-fuer-institutionen-flexibler-952003)
- [Blockchain.com beantragt CFTC-Lizenzen für Prognosemärkte und Kryptoderivate](https://www.aktien.news/blockchaincom-beantragt-cftc-lizenzen-fur-prognosemarkte-und-kryptoderivate)
- [XRP: Entwickler warnen vor PaymentBurn-Risiko](https://www.boerse-express.com/news/articles/xrp-entwickler-warnen-vor-paymentburn-risiko-951799)

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*Dieser Artikel wurde ursprünglich veröffentlicht auf [blockchain-hero.com](https://blockchain-hero.com/blockchain-ezb-xrp-und-us-kryptoanbieter-treiben-tokenisierung-voran/)*
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