Bitcoin und Ethereum fallen trotz ETF-Zuflüssen – Markt unter Druck

Bitcoin und Ethereum fallen trotz ETF-Zuflüssen – Markt unter Druck

Autor: Blockchain-Hero Redaktion

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Kategorie: News

Zusammenfassung: Trotz positiver ETF-Zuflüsse verzeichnen Bitcoin und Ethereum signifikante Kursverluste, während der Rückgang des DeFi-TVLs die Marktstimmung weiter belastet. BitMine steht zudem vor einem möglichen Kursabsturz aufgrund erheblicher Verluste auf Ethereum-Beständen.

Die aktuellen Entwicklungen auf dem Kryptomarkt sind alarmierend: Trotz erheblicher ETF-Zuflüsse und dem Interesse großer Investoren verzeichnen Bitcoin und Ethereum signifikante Kursverluste. Bitcoin ist unter die 67.000 US-Dollar-Marke gefallen, während Ethereum um mehr als 4 Prozent nachgibt. Diese negative Marktstimmung wird durch restriktive geldpolitische Erwartungen in den USA verstärkt. In diesem Pressespiegel werfen wir einen Blick auf die Ursachen dieser Abwärtsbewegungen und die potenziellen Auswirkungen auf die Zukunft der beiden führenden Kryptowährungen.

ETF-Zuflüsse helfen nicht: Bitcoin und Ethereum im Minus

Trotz der jüngsten ETF-Zuflüsse und Käufe durch Großinvestoren fallen die Kurse von Bitcoin und Ethereum weiter. Bitcoin ist unter die Marke von 67.000 US-Dollar gefallen und notiert aktuell bei 66.804 US-Dollar, während Ethereum um mehr als 4 Prozent auf 1.965 US-Dollar nachgibt. Diese Entwicklung wird von Marktbeobachtern auf eine restriktivere geldpolitische Erwartung in den USA zurückgeführt.

„Das verlangsamt zumindest den Abwärtstrend“, sagte Brett Singer, Vertriebschef bei Glassnode.

Die gesamte Marktkapitalisierung des Kryptomarktes ist um rund 3 Prozent gesunken und liegt nun unter 2,3 Billionen US-Dollar. Trotz der negativen Marktstimmung verzeichneten Spot-Bitcoin-ETFs Nettozuflüsse von 166,56 Millionen US-Dollar.

Zusammenfassung: Bitcoin und Ethereum verzeichnen Kursverluste, während ETF-Zuflüsse nicht ausreichen, um die negative Marktstimmung zu wenden.

Ethereum vor dem Absturz? TVL-Einbruch alarmiert

Der Ethereum-Kurs ist in den letzten Tagen um mehr als 5 Prozent gefallen und liegt nun unter 1.980 US-Dollar. Diese Bewegung folgt einem starken Rückgang bei den DeFi-Aktivitäten, was den Verkaufsdruck verstärkt. Der Total Value Locked (TVL) in DeFi-Plattformen ist auf 51,7 Milliarden US-Dollar gefallen, was ein Drei-Monats-Tief darstellt.

Die Wale, große Halter von Ethereum, zeigen jedoch Anzeichen von Kaufinteresse, was darauf hindeutet, dass sie eine kritische Unterstützung um 1.880 US-Dollar verteidigen wollen. Ein Bruch unter diese Marke könnte zu einem weiteren Rückgang führen.

Zusammenfassung: Ethereum steht unter Druck durch einen Rückgang des DeFi-TVLs und könnte bei einem Bruch der Unterstützung um 1.880 US-Dollar weiter fallen.

Tom Lees BitMine-Aktie (BMNR) vor Kursabsturz

Die BitMine Immersion Technologies steht vor einer kritischen Phase, da die nicht realisierten Verluste auf ihre Ethereum-Bestände immer größer werden. Am 10. Februar lag das gesamte investierte Kapital von BitMine bei knapp 15 Milliarden US-Dollar, während das aktuelle Portfolio nur noch etwa 7,7 Milliarden US-Dollar wert ist, was einem Verlust von fast 49 Prozent entspricht.

Die technische Analyse zeigt, dass die Aktie in einer verwundbaren Lage ist, da der durchschnittliche Kaufpreis von Ethereum bei etwa 3.850 US-Dollar liegt, während der aktuelle Kurs bei 1.950 US-Dollar liegt. Dies deutet auf steigenden Verkaufsdruck hin.

Zusammenfassung: BitMine-Aktie steht vor einem möglichen Kursabsturz, da die Verluste auf Ethereum-Bestände erheblich sind und technische Signale auf Verkaufsdruck hinweisen.

Ethereum News: Trading-Idee - Futures-Märkte zeigen asymmetrisches Setup

Der Ethereum-Kurs bleibt unter Druck und ist zuletzt wieder unter die Marke von 2.000 US-Dollar gefallen. Analysten beobachten ein asymmetrisches Setup auf den Futures-Märkten, das darauf hindeutet, dass bei einem Anstieg des Kurses in Richtung 3.600 US-Dollar potenziell 19 Milliarden US-Dollar an Short-Positionen verwundbar sind.

Die Marktstruktur zeigt, dass sich oberhalb des aktuellen Preisniveaus mehr Risiko staut, während der Liquidationsdruck auf der Unterseite abnimmt. Dies könnte zu einer beschleunigten Bewegung nach oben führen, sollte der Kurs steigen.

Zusammenfassung: Ethereum zeigt ein asymmetrisches Setup auf den Futures-Märkten, was auf potenzielle Liquidationsbewegungen hindeutet, sollte der Kurs steigen.

Einschätzung der Redaktion

Die aktuellen Entwicklungen im Kryptomarkt, insbesondere bei Bitcoin und Ethereum, verdeutlichen die fragilen Bedingungen, unter denen diese digitalen Assets operieren. Trotz der positiven ETF-Zuflüsse bleibt der Markt von einer negativen Stimmung geprägt, die durch geldpolitische Unsicherheiten in den USA verstärkt wird. Dies zeigt, dass institutionelle Investitionen allein nicht ausreichen, um die Marktpsychologie zu ändern oder die Kurse zu stabilisieren.

Besonders alarmierend ist der Rückgang des Total Value Locked (TVL) im DeFi-Sektor, der auf ein nachlassendes Interesse an dezentralen Finanzanwendungen hinweist. Ein weiterer Rückgang unter die Unterstützung von 1.880 US-Dollar für Ethereum könnte nicht nur den Kurs weiter belasten, sondern auch das Vertrauen in die gesamte DeFi-Infrastruktur untergraben.

Die Situation von BitMine Immersion Technologies illustriert zudem die Risiken, die mit der Volatilität von Ethereum verbunden sind. Die erheblichen Verluste und der technische Verkaufsdruck könnten nicht nur die Aktie selbst, sondern auch das Vertrauen in Unternehmen, die stark in Kryptowährungen investiert sind, beeinträchtigen.

Insgesamt zeigt sich, dass der Kryptomarkt in einer kritischen Phase steckt, in der sowohl externe wirtschaftliche Faktoren als auch interne Marktmechanismen entscheidend für die zukünftige Entwicklung sein werden. Die Unsicherheiten könnten zu weiteren Kursrückgängen führen, wenn nicht bald eine Stabilisierung eintritt.

Wichtigste Erkenntnisse: ETF-Zuflüsse können die negative Marktstimmung nicht umkehren; der Rückgang des DeFi-TVLs ist besorgniserregend; BitMine steht vor erheblichen Verlusten, was das Vertrauen in den Markt weiter belasten könnte.

Quellen: