Bitcoin Software – Was beim Bitcoin Mining zu beachten ist!

Bitcoin Core

  • Die Basis zur Aufrechterhaltung des Netzwerkes stellt Bitcoin Core dar. Hierbei handelt es sich um eine Client Wallet und gleichzeitig auch um eine Node. Die erste Version dieser Software wurde am 1. November 2011 released und hieß damals noch Bitcoin-Qt Version 0.5.0. Weitere Versionen sollten folgen, welche diese Bitcoin Software noch weiter verbessern würden.
  • Die ersten Versionen wurden von Satoshi Nakamoto programmiert, der sich jedoch bald aus der Entwicklung der Kryptowährung zurückzog. Die Community nahm sich daraufhin der Aufgabe an, die Blockchain weiterzuentwickeln. Die Umbenennung zum Bitcoin Core geschah schließlich im März 2013 nach einem kleinen Fork. Heute bildet der Core eines der Grundlagen der Blockchain und fungiert dabei als eine Node.
  • Wer sich die Client Wallet herunterlädt, speichert auch gleichzeitig die gesamte Blockchain auf seinem PC ab. Das Herunterladen kann eine ganze Weile dauern, sogar Tage, in denen der Rechner den Großteil seiner Datenübertragungsrate dafür nutzt, die Blockchain downzuloaden. Das Herunterladen ist jedoch äußerst wichtig, denn damit wird sichergestellt, dass die Blockchain sich auch mit den anderen Nodes synchronisieren kann. Es liegt in der Natur der Blockchain, dass es nicht ein Exemplar von ihr gibt, sondern dass sie sich dezentral auf verschiedene Rechner verteilt.
  • Die Synchronisation zwischen den verschiedenen Nodes macht es möglich, dass es letztlich eine Blockchain gibt. Die Node wird auch dazu verwendet, die Transaktionen zu verifizieren. Als Client Wallet erfüllt der Core jedoch auch andere Funktionen für diejenigen, welche sie sich auf den PC herunterladen.
  • So lassen sich mit der Wallet auch Transaktionen durchführen, Bitcoins versenden und empfangen. Sie dient damit als elektronische Geldbörse für ihre Nutzer. Es lassen sich mit ihr auch QR-Codes zum Empfangen von BTCs erstellen. Schürfer sollten ebenfalls darüber nachdenken, die Wallet herunterzuladen. Denn schließlich benötigen sie eine Adresse, an welche sie die geschürften Coins senden können.

Die Wallet gibt es für mehrere Betriebssysteme, unter anderem Windows 10 und anderen Windows-Versionen, Linux und Mac-OS X. Sourceforge ist eine gute Webseite, um den richtigen Download zu finden. Übrigens musst Du Dir nicht die gesamte Blockchain herunterladen, um mit der Client Wallet BTC zu versenden. Diese Möglichkeit besteht bereits nach dem Download, ohne irgendeine Synchronisation. Die Wallet generiert beim ersten Öffnen automatisch die benötigten Schlüssel und speichert sie unter wallet.dat ab.

Einrichtung der Client Wallet

Hier eine kurze Anleitung, um Bitcoin Core unter Windows 10 zu installieren.

  1. Der Download selbst ist denkbar einfach, die Ausführungsdatei lässt sich hier herunterladen.
  2. Nachdem der Download abgeschlossen ist, starte die Ausführungs-Datei und lasse die Installation beginnen. Für den Fall, dass Du das Bitcoin Core Graphical User Interface verwenden willst, wähle die Installation des Core GUI aus. Das ist die standardmäßige Wahl und sollte für die meisten ausreichen. Bitcoind (daemon) ist vor allem für Programmierer interessant.
  3. Nachdem die Installation der Core GUI abgeschlossen ist, starte die Software. Dort wirst Du aufgefordert, ein Verzeichnis für Deine Client Wallet auszusuchen. Die standardmäßige Auswahl sollte ausreichen, es sei denn, Du willst die Wallet an einer besonderen Stelle oder einer bestimmten Festplatte installieren.
  4. Nachdem Du auf Weiter geklickt hast, wird sich sicherlich die Firewall melden. Der Zugriff der Node muss gestattet werden, sonst geht gar nichts. Dann wird die Core GUI beginnen, die gesamte Blockchain herunterzuladen. Das kann mehrere Tage in Anspruch nehmen. Im Moment beträgt die Blockchain über 170 GB und diese Größe wird mit der Zeit noch anwachsen.
  5. Solange Du die Client Wallet verwendest, bleibt dieser Speicherplatz belegt. Außerdem zehrt das Herunterladen der gesamten Blockchain an der Datenübertragungsrate Deiner Internetverbindung und verlangt dem Rechner auch Einiges an Arbeit ab. Plane vorher nicht ein, den Rechner während dieser Zeit mit irgendwelchen Aufgaben zu belasten oder Deine Internetverbindung sehr zu beanspruchen. Jedoch lässt sich der Vorgang jederzeit anhalten und kann am angehaltenen Punkt wieder fortgeführt werden.
  6. Nachdem das Herunterladen abgeschlossen ist, kann die Node als Client Wallet verwendet werden. Bevor Du jedoch damit beginnst, mittels der Client Wallet Bitcoins hin- und her zu senden, solltest Du die Wallet erst einmal sichern. Bei „Einstellungen“ lässt sich die Wallet verschlüsseln.
  7. Hier kannst Du ein Passwort eingeben. Es sollte den gängigen Sicherheitsstandards entsprechen, also möglichst lang sein und eine Kombination aus Groß- und Kleinbuchstaben enthalten, ebenso Zahlen und Sonderzeichen. Dieses Passwort sollte nicht digital verwahrt werden, denn dann könnten Hacker es über das Internet aufgreifen. Am besten wird es aufgeschrieben und sicher verwahrt. Ohne das Passwort kommst Du nicht mehr an deine Wallet heran, jedoch empfiehlt sich diese Sicherung ungemein.
  8. Nachdem Du ein Passwort eingerichtet hast, solltest Du die Bitcoin Software einmal schließen. Von nun an kann sie ganz normal genutzt werden. Wichtig ist noch, eine Sicherung zu erstellen. Diese Option findet sich unter „Datei“. Um mit dem Mining beginnen zu können, benötigst Du noch eine Adresse. Unter „Datei“ befindet sich die Option „Adresse erhalten“. Diese brauchst Du, um die geschürften Bitcoins zu erhalten.

Bitcoins

Andere Clients

Bitcoin Core ist nicht der einzige Client oder Wallet, mit der sich Bitcoins empfangen oder versenden lassen. Bitcoin ist bereits in mehreren Versionen des Cores automatisch enthalten. Bitcoind bietet eine Oberfläche, die gerade für Programmierer oder erfahrene Miner interessant sein sollte.

Für jene, welche nicht die gesamte Blockchain herunterladen möchten, bietet sich Electrum an. Hierbei handelt es sich um eine „Thin Wallet“. Wie der Name bereits vermuten lässt, wiegt diese Wallet nicht so schwer auf der Festplatte. Electrum wurde im November 2011 entwickelt und erfreut sich seitdem großer Beliebtheit. Eines der charakteristischen Eigenschaften von Electrum ist, dass diese Thin Wallet die Informationen des Nutzers auf den Remote-Servern von Drittanbietern speichert.

Das hängt mit der Art der Verifizierung der Nutzerdaten zusammen, welche diese Drittanbieter nötig macht. Gleichzeitig stellt das auch einen Vorteil hinsichtlich der Sicherheit dar, denn diese Daten werden von den Drittanbietern geschützt und befinden sich deshalb nicht auf dem eigenen Rechner, wo sie für Hacker angreifbar sind.

Eine der besten Eigenschaften der Electrum Wallet ist der „Seed“. Dieser Seed besteht aus zwölf Wörtern und wird dazu genutzt, die Wallet zu erstellen und auch problemlos wiederherzustellen. Diese zwölf Wörter erlauben die Wiederherstellung der Wallet auch im Falle einer kaputten Festplatte oder verlorenen Passwörtern. Die eigenen Keys sind dahingehend geschützt, dass sie bei Transaktionen „lokal“ angewandt werden. Das bedeutet, dass Informationen über den Key nicht an die Server der Drittanbieter gesendet werden.

Der große Vorteil von Electrum ist jedoch, dass es nicht die gesamte Blockchain herunterlädt. Stattdessen holt es sich seine Informationen über die Blockchain vom Server. Die Synchronisation wird von den Servern durchgeführt. Armory ist eine weitere empfehlenswerte Client Wallet. Wie der Name bereits andeutet, geht es hier vor allem um die Sicherheit. Es handelt sich hierbei um eine Multi-Currency Wallet, mit der sich verschiedenste Kryptowährungen verwalten lassen.

  • Eigentlich ist Armory ein Zusatz zum Core, um die Sicherheit der eigenen Krypto-Bestände noch zu erhöhen, während man trotzdem die gesamte Node auf dem eigenen Rechner abspeichert.
  • Um die Armory zu installieren, benötigt man eine weitere Work Station neben dem eigenen Rechner. Diese Workstation sollte nicht mit dem Internet verbunden sein. Armory ermöglicht es, offline die eigenen Bestände an Kryptowährungen zu verwalten.
  • Das erhöht die Sicherheit ungemein. Vor allem, wenn es um das Verwalten von privaten Schlüsseln geht, hilft eine getrennte Internetverbindung dabei, Malware und Hacker auszusperren, welche versuchen könnten, den privaten Schlüssel zu klauen.
  • Auch das Erstellen von Adressen ist offline wesentlich sicherer. Außerdem ermöglicht Armory es, Paper Wallets offline zu erstellen. Trotzdem ist es immer noch notwendig, dass der Nutzer sich die komplette Blockchain herunterlädt und zusätzlich noch viel freien Speicherplatz zur Verfügung hat.

Mining Software

Die richtige Bitcoin Software spielt auch für das Schürfen eine entscheidende Rolle. Schürfer brauchen die richtigen Softwares, damit die Mining Hardware sich mit der Blockchain verbindet, um sich mit einem Pool verbinden zu können, damit sie Bitcoins empfangen können und damit die Hardware das Mining überhaupt korrekt ausführt. Die Hauptaufgabe der Mining Software besteht darin, die durch das Schürfen erbrachte Arbeit an den Rest des Netzwerkes zu senden.

Mit der Bitcoin Software können die Miner ebenfalls das Schürfen überwachen und Informationen einsehen wie etwa die Hash-Rate, Geschwindigkeit oder die Temperatur der Hardware. Entscheidet sich der Miner dafür, das Pool Mining zu betreiben, dann dient die Software dazu, sich mit dem Pool zu verbinden, die Hashs an den Pool zu senden und die erwirtschafteten BTCs zur Client Wallet weiterzuleiten. Mittlerweile hat sich eine große Anzahl an Mining Software etabliert, so dass die Auswahl etwas unübersichtlich ist.

Bitcoin Miner

Bitcoin Miner lässt sich auf Windows 10, Windows 10 mobile und Windows 8.1 installieren. Es bietet ein besonders einfach Interface und das sehr nützliche Profit Reports Feature. Dieses gibt Dir zu wissen, wie profitabel Dein Mining ist. Bitcoin Miner wurde in erster Linie für das private Schürfen entwickelt, verfügt jedoch auch über Support für den Bitcoin Pool. Außerdem lässt sich ein Energiesparmodus einstellen.

CGMiner

Möglicherweise die meistgenutzte Mining Software. Der CGMiner basiert auf dem ursprünglichen Code des CPU Miners. Die Software wurde in C geschrieben und lässt sich auf Linux, Mac-OS X und Windows installieren und läuft auch auf Windows 10.

CGMiner verfügt über viele nützliche Funktionen, wie etwa das Monitoring des Schürfens, die Kontrolle der Lüftergeschwindigkeit, Schnittstellen für zusätzliche Funktionen, Unterstützung mehrerer GPUs und CPUs. Auch wenn er ursprünglich für das Schürfen mit CPUs gedacht war, kann man den CGMiner auch für ASICs und FPGAs verwenden. Die Software erkennt die zur Verfügung stehende Hardware automatisch. Was für die meisten Neueinsteiger abschreckend sein dürfte: Das Programm wird allein über die Kommandozeile ausgeführt.

BFGMiner

Der BFGMiner ist vergleichbar mit dem CGMiner. Der große Unterschied besteht darin, dass er speziell für ASICs entwickelt wurde. Mit GPUs ist man bei ihm jedoch fehl am Platze. Auch mit dieser Software lassen sich die Lüfter steuern, es gibt eine integrierte Übertaktung und Vektor-Unterstützung. Der Zugriff auf mehrere Mining Pools gleichzeitig ist mit dem BFGMiner möglich. Unterbrochene Verbindungen zu nicht erreichbaren Pools werden unterbunden, was der Effizienz zugutekommt. Außerdem ermöglicht der BGFMiner das Schürfen mit MESA und LLVM OpenCL.

MultiMiner

Hierbei handelt es sich um ein grafisches Overlay für den BFGMiner. Damit soll die Software benuzerfreundlicher werden. Es liefert einen Einrichtungs-Assistenten, der die Verbindungseinrichtung zu einem Mining Pool vereinfacht. Der MultiMiner erkennt automatisch die vorhandene Hardware und stellt sie in einer Tabelle übersichtlich zur Verfügung. Außerdem gibt es eine Übersicht zu den bereits geschürften Bitcoins.

EasyMiner

EasyMiner ist eine auf GUI basierende Software. Die Software enthält einen Bitcoin Miner, den CGMiner, CUDAminer, unterstützt das Mining mittels GPU, das getwork Mining-Protokoll und das Stratum Mining-Protokoll. Der EasyMiner lässt sich ebenso solo oder für den Mining Pool verwenden. Eines der besten Features ist, dass der Easy Miner die Konfiguration selber vornehmen und optimieren kann. Außerdem visualisiert es diverse Leistungsdiagramme der eigenen BTC Miner.

BTC Miner

Der BTC Miner ist eine Open Source Software für das ZTEX USB-FPGA Module 1.15. FPGA Module verfügen über ein USB-Interface, welches für die Programmierung und die Kommunikation mit dem Anwender verwendet wird. Der Miner läuft auf mehreren Windows-Versionen, unter anderem Windows 10, und auch auf Linux. Windows-Nutzer müssen zuerst die libusb-Treiber installieren, um die Software nutzen zu können.

Die FPGA-Karten laufen über eine USB-Schnittstelle, weswegen kein JTAG-Programmer nötig ist. Abgesehen davon gibt es beim Bitcoin Miner eine dynamische Skalierung, welche automatisch die richtige Frequenzierung wählt, um die möglichst höchste Zahl an Hashs zu erreichen. Dazu gibt es noch einen anwendungsbereiten Bitstream, welcher ohne Lizenz oder einer Xilinx Software auskommt.

Statistiken zeigen automatisch den Fortschritt der eigenen Mining-Operationen an. BitMinter läuft vor allem mit ASICs am besten, auch die Zusammenarbeit mit GPUs funktioniert. Für Neueinsteiger ist das Interface sehr ansprechend gehalten. Jedoch wird BitMinter nur dafür verwendet, auf einem bestimmten  Pool zu schürfen. Dafür muss sich der Nutzer auf BitMinter registrieren.

Diablo Miner

Hierbei handelt es sich um einen Java GPU Miner, welche das OpenCL-Framework verwendet. Dabei ist die Software so programmiert, dass es eine schnellere Berechnung des Hashes ermöglicht und es verwendet die aktuellsten Nvidia-Treiber und ATI Streams.Das Programm unterstützt eine unbegrenzte Menge an Mining Pools, für den Fall, dass Du Dich bei mehreren anmelden möchtest. Sollte ein Verbindungsfehler auftreten, dann wechselt das Software-Programm automatisch von einem Mining Pool auf den nächsten. Gleichzeitig prüft es, ob sich die Verbindung zum vorigen Mining Pool wiederherstellen lässt.

MinePeon

MinePeon wurde speziell darauf ausgerichtet, so schlank und simpel wie möglich zu sein. Es soll von einer 2 GB SD-Karte aus laufen können und dann tagelang als Software dienen können. Gleichzeitig ist es auch stabil und einfach einzustellen. Selbst ein Neuling soll in der Lage sein, es innerhalb von 5 Minuten einzurichten und dann schließlich BTC minen zu können. Dafür fehlt es dem MinePeon an jeglichen zusätzlichen Konfigurationen und Features.

bitcoin mining

BitMinter

BitMinter wird allgemeinen nicht zu den beliebtesten Software-Programmen gezählt, trotzdem ist es ziemlich effizient. Das Besondere an BitMinter: Es gehört zu einem Mining Pool. Nach der Registrierung wird sich sofort mit dem Pool verbunden.

Die Entwickler arbeiten ständig daran, dass die Schürfer jede Menge BTC durch ihren Pool schürfen können. Die Installation steht für Mac-OS, Linux und Windows 10 zur Verfügung. Das Programm liefert ein langes Polling, wodurch sich die Arbeitszeit reduziert und was eine optimale Mining-Geschwindigkeit garantieren soll. Mit der Software lassen sich auch OpenCL-kompatible GPUs, ASICs und FPGAs minen. Der Mining Pool wird von Geir Harald Hansen betrieben, in der Kryptoszene auch bekannt als Dr Haribo.

Poclbm

Poclbm nutzt das OpenCL Framework. Dadurch kommt eine noch höhere Hash-Rate zustande. Besonders bei aktuellen GPUs schöpft Poclbm sein Potential voll aus und erreicht optimale Hash-Geschwindigkeiten.

Außerdem lassen sich mit Poclbm eigene Codes für die Hardware schreiben, für jene, welche Kenntnisse auf diesem Gebiet verfügen. Poclbm arbeitet mit Python GPUs und funktioniert am besten mit neueren AMD oder Nvidia Grafikkarten. Außerdem ist es sehr geeignet, um sich mit dem Multi-Maschinen-Mining auszuprobieren. Das Programm läuft unter Windows 10, Ubuntu und Gentoo.

RPC Miner

In erster Linie auf Mac OS 10.6 ausgerichtet und darauf, in Mac OS APIs integriert zu werden. Gleichzeitig funktioniert dieses Programm auch für Linux und Betriebssysteme wie Windows 10.

50Miner

Hierbei handelt es sich um ein GUI Frontend für Windows, welches in Kooperation mit dem Mining Pool 50BTC entwickelt wird. Nach der Installation benötigt man nichts Weiteres als ein Passwort und einen Nutzernamen, um mit dem Minen zu beginnen.

Die Software identifiziert automatisch die nötige Hardware und startet von selbst den Mining-Prozess. So einfach das auch gehalten ist, so gibt es dennoch einen Advanced Mode für mehr Konfigurationen. Sofortige Auszahlungen bei Client Wallet ausgeführt werden, auf mobile Geräte, auf Yandex.Money, Webmoney und VISA. Die Software unterstützt Poclbm, Phoenix_Miner, DiabloMiner und CGMiner. Die Installation funktioniert mit Windows 8 und 10.

Bit Moose

Bit Moose ist ein freier Open Source Mining-Assistent. Dieser Assistent erlaubt es, das Schürfen im Hintergrund von Windows laufen zu lassen. Im Download sind eine GUI und eine Administrationskonsole enthalten. Damit lassen sich die Miner oder die Einstellungen von .xml-Dateien bearbeiten. Das Programm läuft unter Windows Vista, 7 und 8. Windows 10 ist noch nicht sicher. Außerdem läuft es unter dem .NET Framework 3.5 und Windows Server 2003.

MacMiner

Die Software basiert auf dem BFGMiner, CGMIner, SGMiner und dem CPUMiner, wurde jedoch speziell für das Mac-Betriebssystem entwickelt. Neben Bitcoins lassen sich mit der Software auch Litecoin und einige andere Altcoins schürfen.

Asteroid

Ein Open Source Software, das zusammen mit dem CGMiner eingesetzt wird und speziell für Mac-Computers entwickelt wurde. Es handelt sich hierbei um eine GUI, die dem CGMiner übergestülpt wird und somit dessen Bedienung vereinfacht. Gleichzeitig fügt es noch ein paar Features hinzu, wie etwa eine Liste von Mining Pools und dem MobileMiner, mit dem sich die Software vom Smartphone aus steuern lässt. Die Software wurde in AppleScriptObjC geschrieben.

Ufasoft Miner

Diese Software wurde von Ufasoft entwickelt und ist für Mining Pools gedacht. Es verfügt über SSE2 Optimierungen. Zu Anfang lief das Schürfen noch über CPUs, seit März 2011 kann es auch über Grafikkarten laufen. Für die GPUs verwendet es OpenCL und AMD CAL API.

Mining Explorer

Hierbei handelt es sich um ein Tool, um das Schürfen zu überwachen. Der Mining Pool kann damit ebenfalls beaufsichtigt werden und ebenfalls die verschiedensten Einstellungen der Hardware. Die Software wurde zusammen mit dem Pool 50BTC entwickelt und funktioniert darüber hinaus auch mit ABC Pool, BitClockers, Mt.Red, BTC Guild, BTC mine, Deepbit, Slush und TripleMining.

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=TWNn1Rz8tAc

Mining Pool aussuchen

Wie Du vielleicht schon festgestellt hast, bieten mehrere dieser Bitcoin Softwares ihre eigenen Mining Pools an. Oder sie liefern Features, mit denen Du Dir einen Pool aussuchen kannst. Solltest Du nicht so eine Software verwenden, musst Du Dich selbst auf die Suche nach einem passenden Pool machen.

In jedem Falle musst Du Dich auf der Webseite des Pools anmelden und Deinen eigenen „Worker“ eintragen. Der enthält alle wichtigen Informationen, besonders die Adresse Deiner Client Wallet. Falls noch immer Unsicherheit besteht darüber, welchem Pool Du Dich anschließen möchtest: Slush’s Pool gehört zu einem der größten und vertrauenswürdigsten Anbieter in diesem Bereich. Der deutsche Anbieter BitMinter ist auch eine gute Wahl.

Slush’s Pool anmelden

An dem Beispiel von Slush’s Pool soll verdeutlicht werden, dass die Anmeldung an einem Mining Pool gar nicht so schwierig ist. Zuerst muss man sich einen Account auf der Webseite anlegen. Dann geht es darum, sich einen der Stratum-Server auszusuchen. Die Server sind nach ihren Regionen eingeteilt. Die Anmeldedaten für den Miner sollten für Slush’s Pool in etwa so aussehen:

  • URL: stratum+tcp://stratum.slushpool.com:3333
  • userID: „Nutzername“.“Name des Arbeiters“
  • Passwort

Diese Informationen müssen in den CGMiner oder BFGMiner eingegeben werden, in dem man über CMD auf diese Programme zugreift. Dann muss noch einer der Server ausgewählt werden.

  • Für Europa empfiehlt sich „stratum+tcp://eu.stratum.slushpool.com:3333“.
  • Als Nächstes wird in dem eigenen Account die Adresse der Client Wallet eingegeben, damit die geschürften BTC auch empfangen werden können.
  • Wenn die Bitcoin Core schon aufgesetzt wurde, sollte eine Adresse bereits bereitstehen.

Andere Softwares

Es gibt abgesehen davon noch verschiedenste andere Bitcoin Software, die nicht unbedingt etwas mit dem Mining zu tun haben muss.

Coinbase etwa ist eine webbasierte Wallet, die dafür genutzt werden kann, sich mit einem US-amerikanischen Bank Account zu verbinden. Dadurch ermöglicht sie es, Kryptowährungen mittels Banküberweisungen zu verkaufen und zu kaufen.

Cryptopay stellt eine Wallet dar, welche Bezahlvorgänge mit Kryptowährungen und auch normalen Währungen erlaubt. Die Software wurde speziell dafür entwickelt, im Alltag für Zahlen genutzt zu werden und die Brücke zu schlagen zwischen den Digitalwährungen und der traditionellen Finanzwelt.

Die Crypto Pay MasterCard bietet eine einfache Möglichkeit, Kryptowährungen für Zahlungen zu nutzen.

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