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Bitcoin Skeptiker: Ich lag im Hinblick auf Kryptowährungen “sehr falsch”

Der britische Wirtschaftshistoriker Niall Ferguson war ein großer Gegner von Bitcoin und hat das digitale Konzept mal als “komplette Illusion” bezeichnet. Mittlerweile ist er offensichtlich anderer Meinung und äußert Vertrauen für den zukünftigen Einsatz von Kryptowährungen.

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Ferguson bedauert, dass er nicht in Bitcoin investiert hat

Der Verfasser des Devisenhistorischen Buches The Ascent of Money, Niall Ferguson, hielt auf dem Australian Financial Review Business Summit Anfang diesen Monat eine Rede, bei dem er auf seine bisherigen Äußerungen zurückgriff. Dabei hieß es, dass Bitcoin- und Blockchain-basierte Technologien keine “komplette Illusion” seien, wie er sie zuvor genannt hatte.

Ferguson sagte:

“Ich lag sehr falsch”. “Falsch zu denken, dass es keine Verwendung für eine Form von Währung gab, die auf Blockchain-Technologie basiert.”  

Die letzten Bemerkungen über Bitcoin kamen von Ferguson, nachdem bei ihm zuvor sein Bedauern darüber zum Ausdruck gebracht wurde, dass er nicht auf seinen Sohn im Jugendalter gehört habe um kein Bitcoin gekauft. Das war die “schlimmste Investitionsentscheidung seines Lebens”.

Ferguson erklärte Ende 2017 :

“Wenn ich auf meinen Sohn gehört hätte, hätte ich den Dollarwert meiner Investition um den Faktor 45 erhöht oder, wenn Sie es vorziehen, hätte ich eine Rendite von 4.436 Prozent erzielt. Die Moral der Geschichte ist klar: Wenn es um Technologie geht, solltest du den Teenagern Beachtung schenken.” 

Rosige Zukunft für Kryptowährungen

Ferguson gehört zu einer Reihe von Großunternehmen der Technologiebranche, die sich kürzlich für BTC und Kryptowährungen begeistert haben. So haben beispielsweise der Mitgründer von Twitter, Jack Dorsey, Elon Musk, und Steve Wozniak von Apple Bitcoin und die zugrunde liegende Technologie gelobt. Sie behaupten, dass die digitalen Token noch in den Kinderschuhen stecken und sich in der Entwicklung befinden.

In der letzten Woche enthüllte Dorsey, dass er kürzlich BTC im Wert von 10.000 USD pro Woche gekauft hat und somit das Limit für die Investition in BTC seiner Cash App erreicht hat. Derzeit steckt der Kryptowährungsmarkt in einem lang anhaltenden Bärenmarkt fest, wobei in den letzten 14 Monaten rund 400 Milliarden USD an Wert von den Kryptowährungen der Welt vernichtet wurden.

Die rasante Entwicklung des Bullenlaufs 2017 bei BTC war größtenteils auf institutionelle Investitionen zurückzuführen. Die Unterstützung der Großbanken für Bitcoin würde bald kommen. Im Verlauf des Jahres 2018 gingen diese Investitionen zurück und viele Investoren und Trader bekamen kalte Füße und sprangen aus dem Geschäft mit Bitcoin und Kryptowährungen.

In der Tat schauen viele Bitcoin-Investoren und Trader jedoch in Richtung der lang erwarteten Bitcoin-Plattform Bakkt und des US-Bitcoin Börsenfonds (ETF), die den Kurs ankurbeln sollen. Diese Erwartungen wurden jedoch zuletzt durch die Befürchtungen der U.S. Securities and Exchange Commission über mögliche Kursmanipulationen etwas gebremst.

Quellenangaben: Forbes
Bildquelle: Pixabay

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