Bitcoin Mining – In wenigen Schritten zum Bitcoin Miner

BTC Cloud Mining

Bitcoin Miner sind die Notenbänker des 21. Jahrhunderts und es ist kein elitärer Club – der Einstieg steht allen offen. Erfolgreiches schürfen von Bitcoin braucht die nötige Infrastruktur, dafür wird derzeit alle 10 Minuten ein Miner mit 12,5 neu geschöpften BTC Coins belohnt.

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Miner erschaffen die Kryptowährung und sorgen für ihre Sicherheit. Die Voraussetzung dafür ist eine hohe Rechenleistung und der entsprechende Stromverbrauch. Einzelkämpfer haben mittlerweile wenig Chancen auf Erfolg. Im Netzwerk aber, einerlei ob im BTC-Mining-Pool oder in der Cloud, wird sich der Einsatz mit der richtigen Planung beim Bitcoin Mining lohnen.

Was ist Bitcoin Mining?

  • Das Mining von Bitcoins ist das eigentliche Herz der Kryptowährung – es erzeugt den Grundrhythmus und versorgt das digitale Währungs-System mit den lebensnotwendigen Informationen. Die Frage nach dem Bitcoin-Mining ist daher auch die Frage nach der Funktionsweise der Kryptowährung.
  • Das gesamte System ist im Grunde eine einzige lange Kette von verschlüsselten Informationspaketen: die Blockchain. In ihr ist die gesamte Information der Währung gespeichert. Jeder Besitzerwechsel eines BTC-Coins, jeder Tausch oder Verkauf ist darin festgehalten. Und jeder, der am Netzwerk teilnimmt, sichert diese Information.
  • Alle 10 Minuten werden die neuesten Daten gebündelt, verschlüsselt und als neuer Block an die Chain angehängt. Diese Leistung erbringen Miner, wofür sie mit neuen Bitcoins belohnt werden.
  • Die Verschlüsselung allerdings hat es in sich. Technisch gesehen berechnen Schürfer eine doppelte SHA256 Hashfunktion auf Basis einer Zufallszahl, die am Ende eine sehr lange Hexadezimalzahl ergibt – den sogenannten Hash. Damit ein Hash Teil der Blockchain und die Belohnung ausbezahlt wird, muss er unterschiedliche Qualitätskriterien erfüllen.
  • Pro Sekunde werden unzählige Milliarden dieser Hashs errechnet, aber nur einer wird alle 10 Minuten verwendet – und das macht die Sache für alle schwierig, die hier auf leicht verdientes Geld aus sind. Mit den richtigen Entscheidungen wird sich Bitcoin Mining aber lohnen.

Bitcoin minen

Welche Software und Hardware brauchst du für Bitcoin Mining?

Wenn du eine Kryptowährung besitzt, mit ihr handelst oder sie minen willst, brauchst du eine Software, die dich mit dem Netzwerk verbindet. Sie ist gleichzeitig das Bitcoinwallet und die Verbindung der eigenen Hardware mit dem BTC-System. Es gibt eine Bandbreite an Lösungen, darunter viele Open Source, die die notwendigen Funktionen mitbringen. Wichtig ist es, darauf zu achten, dass die Software auch mit der eigenen Hardware zusammenarbeiten kann.

Bei der Hardware gibt es heute eigentlich keine Alternative zu Application Specific Integrated Circuits – kurz ASICs. Im Kern sind das spezialisierte Chips, die nur eine Rechenaufgabe erledigen können, diese aber ungemein schnell und effektiv. Bis vor kurzem wurden Miner für die hohen Preise von Grafikkarten verantwortlich gemacht, da diese die effektivsten Chips für die Aufgaben hatten. Einerlei, ob das tatsächlich irgendwann so war, jetzt sind GPUs nicht mehr effizient genug: Rechengeschwindigkeit und Strombedarf machen das Mining mit ihnen unrentabel.

Vorteile und Nachteile 

Nur wenn das Schürfen von BTC stattfindet, kann es die Kryptowährung geben – und Bitcoins sind mittlerweile als Zahlungsmittel nicht mehr wegzudenken. Ob es sich für den Einzelnen lohnt, ist allerdings davon abhängig, wie viele Schürfer mitmachen. Je mehr Rechner zur Verfügung stehen, desto schwieriger ist es, im Rennen um den besten Hash Erfolg zu haben. Für private Einzelkämpfer lohnt sich der Einsatz nicht mehr.

Der Nachteil beim Bitcoin Mining ist die Investition zu Beginn: Hardware- und Strom-Kosten bzw. die Miete eines Cloud-Servers. Alle, die in einem Pool oder in der Cloud zusammenarbeiten, können die Investitionskosten niedrig halten und damit eine gute Rendite erwirtschaften – sofern sie nicht aufs falsche Pferd setzen.

VorteileNachteile
Gutes Einkommen im NetzwerkInvestitionskosten zu Beginn
Eine stabile Rendite bei Kombination von Bitcoin und AltcoinFür Einzelpersonen nicht wirtschaftlich
Eine gute Ergänzung zum Bitcoinhandel

Pool oder Cloud Mining: Was lohnt sich wirklich für Bitcoin Miner?

Die Antwort auf diese Frage ist (wie das gesamte Bitcoinnetzwerk) im Grunde eine Rechenaufgabe: BTC-Kurs minus Kosten gleich Rendite. Als Alternativen für das Schürfen von Kryptowährungen gibt es für Privatpersonen heute grundsätzlich zwei Möglichkeiten:

  • Eigene Hardware anschaffen und einem Pool beitreten
  • Einen spezialisierten Cloud-Server mieten

Cloud Mining hat den Vorteil, dass die meisten Anbieter in verschiedenen Kryptowährungen tätig sind. Damit ist von Beginn an eine Streuung und sichere Rendite möglich. Da die Server-Miete der einzige Kostenfaktor ist, lässt sich der absehbare Gewinn (abgesehen vom Kurs-Risiko) leicht ermitteln.

Wer einem Mining Pool beitritt, muss den Rechenstift etwas ausgiebiger bemühen und der Einstieg sollte auf mehrere Jahre geplant werden: Aktuelle Hardware ist oft nach drei Jahren nicht mehr effektiv genug und der eigene Strom-Tarif sollte möglichst niedrig und auf mehrere Jahre fixiert sein. Ist das gegeben, kann der richtig Pool mehr Profit abwerfen als die Cloud-Alternative.

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Video-Link: https://youtu.be/KepUzl6J6Oc

Fazit

Bitcoin-Miner wird es so lange gegeben, solange es die digitale Währung gibt – und sie ist aufgrund ihrer Vorteile mittlerweile fest im Finanzsystem integriert. Wer heute schon mit Kryptowährungen handelt, kann sich als Miner auf jeden Fall einen stabilen Nachschub am Handelsgut sichern.

Erfolgreiches Bitcoin Mining wird aber nur gelingen, wenn die Investition in die eigene Hardware und die Wahl des Pools bzw. des Cloud-Dienstes sorgfältig passiert. Auch hier gilt, dass eine gute Vorbereitung bereits 50 % des Erfolges ausmacht.

Lass dir daher nichts vormachen und schau dir in unserem Crypto Wealth Center an, worauf es bei Kryptowährungen ankommt.

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