Bitcoin kaufen mit der Paysafecard - So funktioniert es!

Bitcoin kaufen mit der Paysafecard – So funktioniert es!

BTC kaufen per Paysafecard

Für den Kauf von Bitcoins gibt es viele Möglichkeiten. Eine einfache Variante ist das Bitcoin-Kaufen mit Paysafecard. Sie ist für jeden zugänglich und basiert auf dem Prepaid-Prinzip, weshalb Du bei diesem Zahlungsmittel leicht die Kontrolle über Deine Ausgaben behältst. Wie das Ganze funktioniert, erfährst Du in diesem Ratgeber.

Was ist Bitcoin?

Bitcoin, abgekürzt BTC, ist seit 2009 auf dem Markt und damit die älteste Kryptowährung. Die ersten ganzen Bitcoins wurden um nicht einmal einen Cent gehandelt.

Heute ist ein ganzer Coin der beliebten Einsteigerwährung mehrere Tausend Euro Wert. Da viele Kleinanleger nicht sofort diesen hohen Preis für eine ganze “Münze” bezahlen wollen, wird v.a. in Teile der Kryptocoin investiert und nur eine Teilmenge eines Bitcoin gekauft.

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Video-Link: https://youtu.be/lROIGOUZQu4

Was ist Paysafe?

Der Zahlungsdienstleister Paysafe Group Plc hat seinen Sitz auf der Isle of Man (Vereinigtes Königreich) und ist der Weltmarktführer auf dem Gebiet der sog. “End-to-End”-Zahlungslösungen.

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Eine Anmeldung auf der Webseite ist nicht notwendig, auch muss beim Zahlungsdienstleister kein Konto erstellt werden. Allerdings brauchst ist Du, um Cryptocoins damit kaufen zu können, die sog. Paysafecard (PSC).

Bei der Paysafecard handelt es sich um keine Karte im herkömmlichen Sinn. Denn die “Karte” ist ein Bon, den Du an verschiedenen Verkaufsstellen, wie zum Beispiel Kiosken, Tankstellen oder Supermärkten, kaufen kannst. Nach Angaben des Unternehmens gibt es derzeit weltweit über 600.000 Verkaufsstellen.

  • Bei der Suche nach der nächstgelegenen Verkaufsstelle hilft Dir die Suchfunktion auf der Homepage oder die Paysafe App für Android und IOS.

Deine Anonymität bleibt aber nur dann gewahrt, wenn Du an der Verkaufsstelle in Bar bezahlst. Wird der Bon mit EC- oder Kreditkarte bezahlt, hinterlässt Du “Spuren” wie bei jedem anderen Kauf mit Karte auch.

Mit PSC online einkaufen

Mehr Flexibilität bietet der Online-Kauf von PSC. Um diese Kauf- bzw. Auflademöglichkeit zu nutzen, musst Du Dich jedoch beim Zahlungsdienstleister anmelden, also ein persönliches Online-Zahlungskonto (my paysafecard) eröffnen. Du musst also Deine Anonymität teilweise aufgeben.

Wie hoch ist mein verfügbares Guthaben?

PSC funktioniert nach dem Prepaid-Prinzip, also nach dem Guthaben-Prinzip. Denn Du kannst immer nur so viele Bitcoins mit PSC erwerben, wie Du Guthaben hast. Der Wert der einzelnen PINs liegt zwischen 10 und maximal 100 €. Hast Du den Bon mit PIN gekauft, kannst Du damit sofort Deine Euros in Bitcoins umtauschen.

  • Ohne Kontoanmeldung kannst Du um maximal 100 Euro Coins pro Bon bzw. PIN mit PSC einkaufen.
  • Da der Wert für einen Bitcoin weit über 100 € liegt, kannst Du also keinen ganzen Coin, sondern nur eine Teilmenge des Bitcoins kaufen.
  • Bei my paysafecard liegt das Standardlimit bei 1.000 Euro.
  • Um dieses Guthaben vollständig zu nutzen, musst Du Bons im Wert von 1.000 € erwerben und diese anschließend auf Dein Konto beim Zahlungsdienstleister hochladen.

Was passiert mit einem Restguthaben?

Hast Du Dich entschlossen, Dein PSC-Guthaben nicht auf einmal zu verwenden, dann bleibt der verbleibende Wert der PIN als Restguthaben erhalten, welches Du auch später noch verwenden kannst.

Wie bezahle ich mit PSC?

Das Bezahlen mit einer Paysafecard ist einfach.

  1. Auf dem Bon findest Du eine 16-stellige PIN, die Du beim Bezahlvorgang eingeben musst.
  2. Bei my paysafe musst Du den PIN auf Dein Konto hochladen.
  3. Bezahlt wird in diesem Fall mit Benutzernamen und Passwort.
  4. Hast Du mehrere PINs auf Deinem Konto hochgeladen, dann wird immer mit der älteste PIN für den Bezahlvorgang verwendet.

Gebühren beim Bezahlen mit PSC

Beim Kauf der PIN und bei deren kompletter Verwendung fallen keine Gebühren an.

Vorsicht ist allerdings bei einem Restguthaben geboten, denn hier wird ab dem 13. Monat eine Bereitstellungsgebühr fällig, wenn Du in den letzten 12 Monaten keine Transaktionen mit PSC getätigt hast. Sie beträgt 3 € pro Monat, mit  dem Online-Konto bei my paysafecard 2 Euro, und wird vom Restguthaben abgebucht.

Wie kaufe ich Bitcoins mit PSC?

Beim Bitcoin kaufen mit Paysafecard handelt es sich um einen sog. Direktkauf. Das meint, dass Du gegen Euros Bitcoins kaufst bzw. Euro in die Kryptowährung umtauschst.

Daher musst Du bei der Wahl des Verkäufers darauf achten, dass dieser PSC auch als Zahlungsmittel akzeptiert. Du wirst schnell herausfinden, dass es nur wenige Anbieter gibt, bei welchen Du Bitcoins mit Paysafe kaufen kannst.

Das liegt daran, dass Deutschland die Geldwäschebestimmungen in den letzten Jahren verschärft hat, um anonyme Transaktionen zu verhindern. Derzeit kannst Du Bitcoin kaufen mit Paysafecard auf Person-to-Person-Plattformen und Exchange-Plattformen.

Person-to-Person-Plattformen

Während die meisten Kryptobörsen Paysafe nicht mehr als Zahlungsmittel akzeptieren, bieten Plattformen mit Person-to-Person-Handel PSC als Zahlungsmethode an.

Person-to-Person meint dabei, dass Du Deine Coins nicht auf einer Kryptobörse, sondern direkt von einer Person erwirbst. Um auf einer Person-to-Person-Plattform die Bitcoins bzw. eine Teilmenge davon kaufen zu können, musst Du Dich dort registrieren und anmelden. Weiter solltest Du Folgendes beachten:

Ist der Direktkauf mit Euro möglich?

Da es sich beim Person-to-Person-Handel um ein weltweites Netz handelt, müssen die einzelnen Verkäufer ihre Bitcoins nicht zwangsweise in € anbieten. Zwar kannst Du mit PSC auch in Fremdwährungen bezahlen, aber dafür werden beim Zahlungsdienstleister Gebühren fällig.

Welche Daten verlangt der Verkäufer?

Welche und wie viele Daten Du von Dir beim Kauf preisgeben musst, hängt auf diesen Plattformen vom Verkäufer ab. Manche verlangen nur den 16-stelligen PIN, bei anderen musst Du zusätzlich auch persönliche Daten angeben. Daher solltest Du Dir die Konditionen für den Kauf genau ansehen.

Im Gegensatz zu Kryptobörsen, wo Du die Bitcoins zum Tageskurs sofort kaufen kannst, übermittelst Du beim Person-to-Person-Handel erst einmal ein Angebot an den Verkäufer.

Dieser entscheidet dann aus verschiedenen Angeboten, an wen er seine Bitcoins verkaufen will. In der Regel wird der Deal vorab über die Chatfunktion gemacht. Erst danach kommt es zum eigentlichen Bezahlvorgang bzw. zum Bitcoin-Kaufen mit Paysafecard.

BTC bar bezahlen

Der Kurs für Bitcoins auf Person-to-Person-Plattformen

Beim Person-to-Person-Handel entscheidet der Verkäufer aber nicht nur darüber, an wen er verkaufen möchte, sondern auch über den Kurs, zu welchem er seine Bitcoins verkaufen will. Deshalb gibt es auf diesen Plattformen keinen einheitlichen Tageskurs, sondern viele unterschiedliche Kurse bzw. Preise.

  • Weltweit gesehen kann der Preisunterschied pro ganzem Bitcoin zwischen den einzelnen Anbietern bis zu 4.000 € betragen.
  • Zudem solltest Du die Angebote der Privatverkäufer auch mit den aktuellen Tageskursen auf den verschiedenen Kryptobörsen vergleichen und dann entscheiden, ob sich das Angebot auch tatsächlich lohnt.
  • Weiter ist beim Bitcoin kaufen mit Paysafecard zu beachten, dass es bei den einzelnen Verkäufern verschiedene Limits gibt. Du kannst also nicht beliebig viele Euro in die Kryptowährung investieren.
  • Die Limits liegen zwischen 5 und  5.000 € oder mehr, je nach Anbieter.
  • Die Limits legen auch fest, wie viele Coins bzw. welche Bitcoin-Teilmenge Du kaufen kannst. Liegt das obere Limit beispielsweise bei 73 € und der Kurs für einen Bitcoin bei 7,300 €, dann erwirbst Du 0,01 Bitcoin.

Exchange-Plattformen: € umtauschen

Die zweite Möglichkeit für das Bitcoin kaufen mit Paysafecard, sind Wechselstuben bzw. Exchange-Plattformen. Derzeit gibt es eine Exchange-Plattform, die dies anbietet. Aber auch bei diesem Anbieter sind der Anonymität schnell Grenzen gesetzt.

Denn, wenn Du den besten Kurs haben willst, musst Du auf der Exchange-Plattform ein Konto eröffnen. Sobald Dein Konto bestätigt ist, zahlst Du den gewünschten Betrag mittels PSC ein. Im zweiten Schritt musst Du Deine Euros in den Linden$ (SLL) umtauschen. Und erst im nächsten Schritt kannst Du mit den Linden$ auf der Exchange-Plattform BTC erwerben.

Wo landen die Bitcoins nach dem Kauf?

Hast Du BTC gekauft, werden die Bitcoins auf Deinem Plattform-Konto gutgeschrieben. Von dort solltest Du sie in ein sicheres Wallet, wie zum Beispiel ein Paper Wallet, transferieren, um sie vor Hackerangriffen zu schützen.

  • Damit Du an die Bitcoins in Deinem Paper Wallet bei Bedarf auch rankommst, solltest Du den Schlüssel gut aufbewahren und v.a. vor Umwelteinflüssen schützen, denn Papier ist nicht wasser- bzw. feuerfest.
  • Und ist der Schlüssel erst einmal vernichtet, dann sind auch Deine Bitcoins verloren.
  • Mach aber kein Foto mit dem Handy von Deinem Schlüssel und/oder speichere es auf keinen Fall in Deinem Handy, denn auch Mobilfunktelefone können gehackt werden.

In Deinem Plattform-Wallet solltest Du nur so viele Bitcoins aufbewahren, wie Du für weitere Transaktionen brauchst. Denn absolute Sicherheit ist im Online-Bereich nicht möglich und kann Dir von keiner Plattform garantiert werden.

Verkauf Deiner Cryptocoins

Wenn Du Dich von Deinen Bitcoins trennen willst, landet der entsprechende Betrag auf Deinem Konto bei der Plattform. Ein Transfer zu Paysafe ist nicht möglich, denn dort ist das Aufladen nur mit dem persönlichen 16-stelligen PIN möglich.

Wie sieht es mit der Anonymität beim Kauf aus?

Der anonyme Direktkauf von BTC ist heutzutage so gut wie nicht mehr möglich, da Du Dich an irgendeiner Stelle anmelden und für die Verifizierung Deines Kontos persönliche Daten angeben musst. Trotzdem gilt das Bitcoin-Kaufen mit Paysafecard noch als eine der anonymsten Möglichkeiten für den Erwerb von BTC, wenn Du den PIN in bar bezahlst und Dich mit einem Limit von 100 € pro PIN zufrieden gibst.

Soll der Wert von mehreren PINs zusammengerechnet werden, dann musst Du Dich bei Paysafe anmelden und ein Konto eröffnen.

Beim eigentlichen Kauf von BTC brauchst Du in der Regel ein Konto auf einer Plattform. Du musst also auch hier persönliche Daten preisgeben, um überhaupt ein Konto bzw. einen Account eröffnen zu können.

Zu den persönlichen Daten gehören in der Regel Dein Name, Deine Email-Adresse und Deine Telefonnummer. Um diese Daten zu bestätigen, wird ein amtlicher Lichtbildausweis verlangt. Je nach Anbieter ist das Dein Führerschein, Dein Personalausweis oder Dein Reisepass.

BTC anonym bezahlen

Kreditkarte vs PSC

Vergleicht man eine herkömmliche Kreditkarte mit PSC, dann ist letztere anonymer, denn Du musst für den Kauf keine Daten über Dich bzw. Deine Kreditkarte preisgeben. Auch taucht die Transaktion nicht auf Deinem Giro- bzw. Kreditkartenkonto auf.

Gewinn oder Verlust: Risiko minimieren

Eine Investition in Bitcoin ist, wie bei anderen Kryptowährungen auch, mit einem gewissen Risiko verbunden, denn die Kursentwicklung kann nicht vorhergesagt werden. Deshalb solltest Du immer nur so viel Geld investieren, wie Dein Budget hergibt, da Du damit rechnen musst, dass Du z.B. bei einem schnellen Verkauf der Bitcoins auch einen Verlust einfahren kannst.

Außerdem solltest Du einplanen, dass Du die Coins über einen längeren Zeitraum halten kannst. So können Kursverluste vermieden und das Risiko, Geld zu verlieren, gemindert werden. Am besten ist es, einen kühlen Kopf zu bewahren und langfristig zu planen, dann ist vielleicht der Gewinn ein bisschen schmäler, aber letztendlich auch ev. Verluste.

Fazit: Bitcoins mit Paysafe kaufen

Bitcoin-Kaufen mit Paysafecard gilt als eine der anonymsten Möglichkeiten die Kryptowährung zu erwerben, da Du Dich bei diesem Dienstleister nicht anmelden musst, denn für den Bezahlvorgang ist lediglich ein 16-stelliger PIN notwendig, der sich auf einem Bon befindet. Den Bon kannst Du weltweit an über 600.000 Verkaufsstellen erwerben.

Da der maximale Wert pro PIN 100 € beträgt, stößt man bald an die Grenzen dieser Zahlungsmöglichkeit. Deshalb eignet sich das Kaufen der Kryptowährung mit Paysafecard eher für kleinere Investitionen in Bitcoin.

Da Deutschland die Geldwäschebestimmungen in den letzten Jahren verschärft hat, gibt es nur wenige Anbieter, die dieses äußerst anonyme Zahlungsmittel akzeptieren. So wird der Kauf v.a. auf Person-to-Person-Plattformen angeboten, also beim Bitcoin-Handel zwischen zwei Personen.

Aber auch hier gilt, vor dem Abschluss der Transaktion solltest Du die Konditionen des Verkäufers genau lesen und Dich über diesen informieren.

 

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