Die beste Bitcoin Plattform finden: Was können Bitstamp, Coinbase und Co.?

Crypto Marketplace

Der Handel mit Währungen ist der größte Bereich auf den globalen Finanzmärkten und Kryptocoins sind mittlerweile Teil davon – wie sich an der steigenden Zahl der Kryptowährungs-Börsen zeigt. Bleibt nur eine Frage offen: Welche Bitcoin Plattform bietet den besten Einstieg in die Welt des digitalen Währungshandels?

€ 5 Billionen und mehr werden jeden Tag beim Handeln mit Währungen umgesetzt. Verglichen damit sind die etwa 10 bis € 20 Milliarden täglichen Handelvolumens von Kryptowährungen noch eher bescheiden – der Anteil wächst aber stetig. Wer sich die besten Renditen sichern und Hackern bzw. unseriöse Börsen keine Chance geben möchte, sollte sich den Handelsplatz gut aussuchen. Auf dieser Seite findest du die wichtigsten Kriterien, die es zu beachten gilt und einen Blick darauf, wie sich Coinbase und Bitstamp gegenüber der Konkurrenz schlagen.

Kryptowährungen handeln: Welche Möglichkeiten gibt es?

Wenn du heute nach einer Börse für den Handel von BTC und Altcoins suchst, dann findest du eine unüberschaubare Liste an Möglichkeiten; angefangen bei CoinEx über Bitstamp bis zu Coinbase. Dabei solltest du aber beachten, dass es sich nicht bei allen Angeboten um Börsen im herkömmlichen Sinn handelt. Du kannst grundsätzlich auf zwei unterschiedliche Arten mit handeln:

  • Der Forex-Handel (Foreign exchange market) ist der Devisenhandel, den wir alle kennen und bei dem jeweils zwei Währungen zueinander getauscht werden; zum Beispiel: Litecoin zu Euro, Monero zu US-Dollar oder Litecoin zu BTC.
  • Beim Derivatenhandel werden nicht die Währungen selbst, sondern davon abgeleitete Produkte gehandelt. CFDs (Contract for Difference) und Binäroptionen sind weit verbreitete Handelsformen, bei denen der Kursverlauf im Mittelpunkt steht.

Wir werden uns auf dieser Seite die Bitcoin-Plattformen ansehen, die den klassischen Währungshandel von Kryptowährungen bieten. Daher beschäftigen wir uns mit dem Derivatenhandel hier nur kurz.

Derivate sind entstanden, da es von jedem Produkt nur eine endliche Menge gibt. Um dennoch eine höhere Kapitalisierung zu ermöglichen, wurden Sekundärprodukte geschaffen. Derivate sind börsenfähig und auf Exchanges auch zu finden. Sehr oft werden sie aber außerhalb von Börsen angeboten: der sogenannte Over the Counter(OTC)-Handel.

CFDs und Binäroptionen sind klassische OTC-Produkte, die nicht auf Börsen gehandelt werden. Auf den speziellen Handelsplattformen werden Optionen (von Brokern ausgegeben) oder Kontrakte (von Privat zu Privat ausgehandelt) in Bezug auf einen bestimmten Kursverlauf abgeschlossen. Sie sind besonders beliebt, da der Einstieg auch mit einem geringen Grundkapital möglich ist. Ihr Nachteil ist aber, dass ein langfristiger Erfolg nur mit einer komplexen Strategie wahrscheinlich ist.

Kritiker von CFDs und Binäroptionen meinen, dass es sich hier eigentlich um eine 50:50 Wette handelt. Das mag bei kurzfristigen Verträgen zutreffend sein. Bei langfristigen Optionen (mit wesentlich höheren Renditen) kann eine fundierte Strategie allerdings sehr erfolgreich sein. Der Handel mit BTC-Binäroptionen und die jeweiligen Handelsplätze sind aber ein Thema für sich. Wir wollen uns auf das Thema Bitcoin Plattform im eigentlichen Sinn konzentrieren, d. h. den digitalen Devisenhandel und seine Börsen.

Bitcoin Marketplace

Welche Kriterien sind wichtig für eine Bitcoin Plattform?

Geht es nach den Schlagzeilen, dann werden Börsen für Kryptowährungen ständig von Hackern ausgeraubt und sind ohnehin nur für Kriminelle interessant, die ihren Geld-Transfer verschleiern wollen. Der Blick hinter den Vorhang zeigt allerdings ein anderes Bild: Handelsplätze für digitale Währungen sind so sicher wie andere Online-Händler und mittlerweile fix etabliert in der Finanzwirtschaft – keine Großbank kommt um sie herum.

Als Privatanleger profitierst du von dieser Entwicklung. Alle großen und etablierten digitalen Handelsplätze müssen für Unternehmen attraktiv sein und haben ihre Hausaufgaben auch erledigt. Bei der Frage nach den wichtigsten Kriterien ist daher der Blick über die Schultern der großen institutionellen Anleger interessant: Auch wenn du nur mit überschaubaren Beträgen einsteigen möchtest, macht es Sinn sich an deren Checklist zu orientieren. Eine Bitcoin Plattform sollte also …:

  • … Sicherheit bieten: Welche Standards unterstützt die Exchange, um unseriöse Handelspartner auszuschließen und meine Transfers zu sichern?
  • … ein attraktives Angebot haben: Welche Krypto- und Fiat-Währungen können grundsätzlich und zueinander gehandelt werden?
  • … leicht und günstig in der Handhabung sein: Welche Formen von Orders können platziert werden, wie sieht der Support aus und welche Gebühren fallen an?

Obwohl Großanleger zur Hauptzielgruppe gehören, sind Bitcoin Plattformen (anders als herkömmliche Börsen) sehr stark daran interessiert, für Kleinanleger attraktiv zu sein. Der Grund dafür liegt in der Sache selbst: Das wesentliche Asset von digitalem Geld ist, dass sie dezentralen Zahlungsverkehr ermöglichen.

Das bedeutet, dass Plattformen für Kryptowährungen auf lange Sicht sehr viele Aufgaben übernehmen wollen, die jetzt noch von Banken und Finanzdienstleistern abgedeckt werden. Privatanleger sind daher nicht nur Investoren von heute, sondern vor allem auch Kunden von morgen.

Im Folgenden sehen wir uns an, worauf es bei Sicherheit, Portfolio und Usability im Detail ankommt. Um das Ganze auch etwas anschaulicher zu machen, werden im Anschluss Coinbase und Bitstamp, zwei der beliebtesten Online-Exchanges, etwas detaillierter in die Auslage gestellt.

Bitcoin Plattform Coinbase

Welche Sicherheits-Standards soll eine Börse für Kryptowährungen einhalten?

Auch wenn das Sicherheitsrisiko in Zusammenhang mit Litecoin, Ripple und Co. in den Medien oft übertrieben negativ dargestellt wird, ist es doch ein wesentliches Thema. Dasselbe gilt jedoch für jede Privatbank, die Online Banking anbietet und jeden Onlineshop. Für Online Börsen sind vor allem drei Sicherheits-Aspekte wichtig:

  • Authentifizierung: Wie wird die Identität der Handelspartner, die auf der Exchange tätig sind, überprüft und wie werden Transaktionen gesichert?
  • Geld-Transfer: Welche Arten, den eigenen Account zu befüllen, bietet die Börse und wie sicher sind sie?
  • Wallet: Welche Schnittstellen für Kryptowährung-Wallets stellt die Handelsplattform zur Verfügung?

Wenn du dich selbst auf einer Bitcoin Plattform anmeldest, kann es lästig sein, zur Authentifizierung die Daten eines amtlichen Ausweises vorzuweisen. Andererseits hat es aber etwas Beruhigendes: Eine Börse, die die Identität ihrer Handelspartner überprüft, schützt dich vor betrügerischen Anbietern. Seiten, die sich mit einer einfachen E-Mail-Bestätigung zufrieden geben, solltest du daher auch weniger vertrauen. Dasselbe gilt für das Authentifizieren von Transaktionen: E-Mail-Bestätigungen können als zusätzliche Sicherung dienen, der Standard ist mittlerweile allerdings die Zwei-Faktoren- Authentifizierung (z. B. mit Google Authenticator).

Bevor du deinen ersten Coin handeln kannst, musst du das Konto deines Accounts befüllen. Die sicherste und günstigste Form ist für EU-Bürger die SEPA-Überweisung (Single Euro Payments Area). Das setzt allerdings auch voraus, dass die Exchange in das SEPA-Netz eingebunden ist. Als sichere Alternativen kommen zum Beispiel Kreditkarten undInternational Wire Transfer infrage. Hier musst du allerdings mit höheren Gebühren rechnen.

Ein Coin einer Kryptowährung stellt einen erheblichen Kaufwert dar und dein Eigentums-Anspruch wird im jeweiligen Wallet gespeichert – das Wallet ist auch deine Verbindung zum Netzwerk der digitalen Währung. Solltest du Software-Wallets bevorzugen, musst du dich auf jeden Fall um eine zusätzliche Verschlüsselung und regelmäßige Backups kümmern: Geht das Wallet wegen eines Systemabsturzes verloren, dann ist auch dein Kapital weg. Daher haben sich in den letzten Jahren auch Hardware-Wallets durchgesetzt. Sie können zwar auch verloren gehen, sind aber in technischer Hinsicht sicherer. Egal ob Software oder Hardware, die Online Börse muss auf jeden Fall die entsprechende Schnittstelle haben.

Neben diesen drei Kriterien gibt es natürlich noch weitere Sicherheits-Fragen zu beachten. Es ist in jedem Fall empfehlenswert, die Geschäftsbedingungen der Online Handelsplattform durchzulesen: Wie wird dein Kapital gesichert und gibt es einen Ausfallschutz?

Welche Kryptowährungen kann ich auf einer Online Börse handeln?

Die Schlüsselfrage jeder Bitcoin Plattform ist natürlich die nach den handelbaren Währungen. Je umfangreicher die Liste ist, desto differenzierter und ausgeklügelter kann eine Anlagestrategie umgesetzt werden. Die Festlegung deiner Investitions-Strategie sollte grundsätzlich als erstes passieren, sie ist der Grundstein deiner Entscheidung. Schließlich gilt auch beim Währungshandel der Management-Grundsatz „Structure follows Strategy“.

Jede Börse unterscheidet zwischen den handelbaren Währungen und den Grundwährungen: Als Grundwährung versteht man die Einheiten, in die alle anderen Coins gewechselt werden können. Euro, US-Dollar und BTC sind die Grundwährungen, die die meisten Exchanges anbieten.
Neben der Anzahl der handelbaren Währungen ist natürlich auch das jeweilige Handelsvolumen ausschlaggebend. Je höher der tägliche Umsatz an LTC oder BTC ist, desto schneller werden natürlich auch Kauf-und Verkaufs-Order umgesetzt. Andererseits können Börsen mit niedrigerem Volumen für Kurzfrist-Strategien spannender sein.

Wenn ausgefallene Kryptowährungen bzw. unübliche Wechselpaarungen auf deiner Liste stehen, wird das die Auswahl an möglichen Börsen erheblich einschränken. Mehr Freiheiten hast du, wenn du dich an den etablierten Kryptowährungen und den gängigen Grundwährungen orientierst. Bei komplexeren Strategien kannst du natürlich über mehrere  Börsen hinweg handeln. In dem Fall solltest du aber darauf achten, dass die Exchange den Zugang zu einem günstigen Transfer-Netzwerk hat, zum Beispiel Ripple.

Ripple ist eines der Austausch-Netzwerke, die die Blockchain-Technologie nutzen, um Geldwerte von A nach B zu transferieren bei minimalen Transfer-Gebühren. Der XRP (die Währung des Ripple) ist ein Token. Im Gegensatz zu den Coins wie BTC oder LTC repräsentiert er keinen reinen Geldwert, sondern mehr: Er dient als Brückenwährung für den Austausch und repräsentiert einen Anteil am Ripple-Netzwerk. Für den Handel mit dem XRP macht es aber keinen Unterschied, da auch hier das Verhältnis von Angebot und Nachfrage den Kurs bestimmt.

Börsen, die über ein Ripple-Gateway (Zugang zum Ripple-Netzwerk) verfügen, sind in erster Linie für Unternehmen interessant und können für dich nützlich sein, wenn du über mehrere Exchanges hinweg handelst.

Tipp: Auf Strategie-Variationen setzen!
Die meisten Börse-Neulinge verfolgen eine einfache „buy and hold“ Strategie: günstig einkaufen, warten und verkaufen, wenn der Preis stimmt. Deutlich mehr Erfolg haben Trader, die ihr Kapital splitten und mehrere Strategien anwenden. Hier zwei Beispiele für alternative Taktiken:

  • Contrarian-Strategie: Bei der antizyklischen Investition kaufst du dann, wenn alle verkaufen und du verkaufst wenn alle kaufen. Das hört sich natürlich einfacher an, als es ist. Dahinter steckt jedoch, dass automatisierte Kauf- und Verkaufsorder eine kleine Kursbewegung unnatürlich verstärken können. Wenn du gegen den Trend agierst, kannst du diese Spitzen ausnützen. Die Contrarian-Strategie kann vor allem als kurzfristige Taktik eine schöne Rendite bringen.
  • Die 30:10 Strategie: Du platzierst eine obere Grenze bei 130% und eine Untergrenze bei 90% des Einkaufpreises. Verfolgst du diese Strategie als langfristigen Investitionsplan, wirst du mehr Erfolg haben als bei einem einfachen „buy and hold“.

Exchange und SEPA

Wie benutzerfreundlich sind Online Börsen für Kryprowährungen?

Eine Bitcoin Plattform soll dir vor allem eines bieten: eine ordentliche Rendite ermöglichen! Aber auch wenn sie in Bezug auf Sicherheit und Währungs-Auswahl überzeugen können, werden sie dich enttäuschen, wenn du dich beim Platzieren einer einfachen Order durch einen Dschungel von Unterseiten klicken musst.

Einige Exchanges bieten einen Demo-Account an, um sich mit dem grundsätzlichen Ablauf und der Handhabung vertraut zu machen. Einsteiger sollten dieses Angebot auf alle Fälle nützen, um erste Erfahrungen zu sammeln: Wie leicht finde ich den gewünschten Markt; welche Orders kann ich platzieren; wie gut ist die Übersicht über meine Transaktionen?

In Bezug auf Orders scheidet sich meistens die Spreu vom Weizen. Eine gute Börse muss unterschiedliche Möglichkeiten bieten, die Kauf- und Verkaufs-Aufträge übersichtlich zu deponieren. Die wichtigsten Formen sind:

AuftragsformAuswirkung
Instant OrderDer Auftrag wird unmittelbar zum aktuellen Kurs umgesetzt
Market OrderDer Auftrag wird zum besten Marktpreis umgesetzt
Limit OrderDer Auftrag wird bei einem Zielpreis umgesetzt
Stop OrderEs wird eine Grenze festgelegt, um Kursstürze abzusichern
Trailing Stop OrderStop Order unter Berücksichtigung der Kursentwicklung

Bei der Limit Order wird der Auftrag nur mit dem Zielpreis umgesetzt. Sollte beim gewünschten Preis nicht genug Volumen vorhanden sein, bleibt der Rest des Auftrages offen. Im Gegensatz dazu wird bei der Stop Order der gesamte Auftrag abgearbeitet, auch wenn der Preis sich weiter entwickelt.

Neben der Übersichtlichkeit und Aufgeräumtheit ist vor allem auch der Support ein entscheidendes Kriterium. Fragen zur grundsätzlichen Sicherheit oder konkreten Orders sollten schnell und zuverlässig bearbeitet werden. Neben der Art der Support-Kanäle (E-Mail, Formular, Chat, …) ist vor allem die Response-Zeit ausschlaggebend. Branchenüblich sind Wartefristen zwischen unter 24 und 72 Stunden.

Bei den Gebühren ist ein genauer Blick notwendig. Bitcoin Plattform unterscheiden grundsätzlich zwischen drei Arten:

  • Trading Gebühren: Gebühren können für Auftraggeber (maker) und Auftragnehmer (taker) anfallen und betragen meist zwischen 0,1 bis 0,5 % vom Auftragsvolumen abhängig von der Höhe.
  • Überweisungsgebühren: Digitale Assets sind oft gebührenfrei und bei Fiat-Währungen fallen je nach System zwischen € 0,15 (SEPA) und $ 15 (Wire) an.
  • Account Gebühren: Exchanges sollten in der Regel keine Account-Abgaben für Private verrechnen, dennoch gibt es einige Ausnahmen.
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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=xIw1nWx8yK4

Welche Online Börsen sind empfehlenswert?

CoinMarketCap listet aktuell über 200 Bitcoin Plattformen und Kryptowährungsbörsen auf. Branchenriesen wie CoinEx oder Binance setzen täglich über $ 1 Milliarde um und Exoten wie Token Store oder Bleutrade handeln mit rund $ 40.000 pro Tag. Während die einen ihren Schwerpunkt bei institutionellen Anlegern und Unternehmen haben, sind die anderen vor allem für kleinere Devisen wie HTMLCOIN orientiert.
Für Privatinvestoren finden sich die interessantesten Exchanges im oberen Mittelfeld. Bitstamp und Coinbase zählen zu den beliebtesten  Börsen für Kleinanleger, das aus gutem Grund:

CoinbaseBitstamp
Sicherheithohe SicherheitVorreiter und beispielhafte Einlagesicherung
Handelbare DevisenBTC, LTC, BCH und ETHBTC, BCH, LTC, ETH und XRP
Supportzufriedenstellend mit langen Zeitengut mit vertretbaren Fristen
größter VorteilEinfache HandhabungHohe Sicherheit
größter Nachteillangsamer Supporthohe Gebühren bei Kreditkarten

Bitstamp: Hohe Sicherheit und niedrige Gebühren

Sie ist eine der wichtigsten europäischen Exchanges für digitale Währungen und gleichzeitig eine der ältesten. Von Damijan Merlak und Nejc Kodrič 2011 in Slowenien gegründet ist sie mittlerweile global tätig mit Niederlassungen in Großbritannien, Luxemburg und den Vereinigten Staaten. Das tägliche Handelsvolumen beträgt im Schnitt über 50 Millionen und verteilt sich auf BTC, BCH, LTC, ETH und XRP.
Bitstamp gehört in Sachen Sicherheit zu den Vorreitern der Branche. Die Einlagen sind voll versichert und 98% sind offline in sogenannten Cold Storages deponiert – d. h. unerreichbar für Hacker. Transaktionen können über Zwei Faktoren Authentifizierung, E-Mail Bestätigung und SMS Alerts abgesichert werden.
Zu den Zielen der Betreiber gehört es, eine geringe Einstiegs-Hürde für Private zu ermöglichen: übersichtliche Seite und einfache Registrierung mit Verifizierung durch gültigen Personalausweis, eine umfangreiche FAQ-Liste und niedrige Gebühren. Die Trading Fees betragen 0,25 % bei einem 30-Tage-Umsatz unter € 20.000.

Neben der FAQ-Seite bietet Bitstamp einen zuverlässigen E-Mail-Support mit einer Response-Zeit von wenigen Stunden bis zu einem Tag. Einige Kunden berichten allerdings auch über längere Wartezeiten von über 72 Stunden bei E-Mail-Anfragen.
Bitstamp ist für Privatanleger auf der Suche nach einer Börse für die etablierten Kryptowährungen eine gute Wahl. Die Handelsplattform ist etabliert, hat eine hohe Reputation und bietet einen Ripple-Gateway-Zugang.

Coinbase: Einfacher Einstieg in den Kryptowährung-Handel

Die Handelsplattform mit Sitz in San Francisco, USA wurde 2012 gegründet und gehörte von Beginn an zu den Shootingstars unter den BTC-Startups. Die Börse erlaubt es Tradern Cryptowährungen zu einem Set-Preis, basierend auf dem Marktwert, zu handeln. Dadurch können Kunden die angebotenen digitalen Cryptowährungen (BTC, LTC, BCH und ETH) wesentlich schneller erwerben, als auf anderen Exchanges.
Der Schwerpunkt von Coinbase liegt auf der einfachen Handhabung für Börsen-Neulinge:

  • Die Verifizierung eines neuen Accounts, zum Beispiel über ein Foto eines gültigen Ausweises, erfolgt innerhalb weniger Stunden.
  • Die Support-Seite ist vorbildhaft: übersichtlich und umfassend.
  • Einfache und übersichtliche Trading-Seite
  • Eine sehr gute API-Schnittstelle (Application Programming Interface) für versierte Trader.

Die Seite gehört zu den sichersten Exchanges am Markt. Kundengelder werden getrennt von Eigenmitteln in Depotbankkonten und Hardware-Wallets aufbewahrt. Auch bei Coinbase werden Transaktionen über eine Zwei-Weg-Authentifizierung abgesichert.
Der Support ist grundsätzlich gut aber langsam. Für die Antwort auf eine E-Mail-Anfrage solltest du mit 24 bis 72 Stunden rechnen und nicht überrascht sein, wenn es mal eine Woche dauert. Vorbildhaft ist jedoch der Schutz privater Daten mit der Implementierung der europäischen Daten-Schutz-Grund-Verordnung.

Die Gebühren liegen am unteren Ende. Die Trading Fee beträgt 0,3 % für einen 30-Tage-Umsatz unter $ 10 Millionen.
Die Börse trennt die Geschäftsfelder in Coinbase Pro (für Private) und Coinbase Premium (für Unternehmen). Das macht die Seite für Kleininvestoren sehr attraktiv, da sie auf ihre Bedürfnisse ausgerichtet ist. Zu den Highlights zählt, dass sie Kreditkarten zu akzeptablen Bedingungen akzeptiert und es mit der Shift Card eine eigene Visa-Karte für Coinbase-Kunden gibt.

BTC verkaufen

Fazit Bitcoin Plattform

Der Handel mit Kryptowährungen ist im Vergleich zum gesamten Devisenhandel noch überschaubar. Im Gegensatz zum herkömmlichen Währungshandel sind BTC, ETH und Co. für Kleinanleger und Privatkunden interessant. Die Bitcoin Plattform wie Coinbase und Bitstamp haben eine niedrige Einstiegs-Schwelle und bieten einen übersichtlichen und günstigen Service.

Bei der Auswahl der richtigen Handelsplattform solltest du dich vor allem an die Themen Sicherheit, Währungsangebot und Kundenfreundlichkeit halten. Dabei sind es nicht immer die größten Online Börsen, die am besten abschneiden. Die Einsteiger-Freundlichkeit von Coinbase ist vorbildhaft und die Sicherheit, die Bitstamp bietet, wird nur von sehr wenigen Konkurrenten übertroffen.

Es wird noch eine Zeit dauern, bis das Handelsvolumen der digitalen Währungen mit dem der Fiatwährungen vergleichbar ist. Mit einer fundierte Strategie, der richtigen Börse für Kryptowährungen und einem verfügbaren Investitionsbudget kann der Handel mit BTC, LTC oder Monero aber bereits jetzt höhere Renditen bringen, als der klassische Devisenmarkt.

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