Bitcoin hält 83.000 Dollar, während Zcash und Strive zulegen
Autor: Blockchain-Hero Redaktion
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Kategorie: News
Zusammenfassung: Bitcoin pendelt um 83.000 US-Dollar, während Zcash dank des NU7-Upgrades 11 Prozent zulegt; Steuerpläne, Bitcoin-Kritik und technische Signale prägen den Pressespiegel.
Bitcoin ringt um die Marke von 83.000 US-Dollar, während Zcash mit einem zweistelligen Kursplus auf das bevorstehende NU7-Upgrade aufmerksam macht. Der Pressespiegel beleuchtet zudem neue Steuerpläne, den Schlagabtausch zwischen CZ und Bitcoin-Kritiker Peter Schiff, technische Signale bei der Bitcoin Group-Aktie sowie den zunehmenden Wettbewerb institutioneller Bitcoin-Käufer.
Bitcoin schwankt um 83.000 US-Dollar – Zcash steigt um 11 Prozent
Bitcoin stieg laut CoinDesk um 1,3 Prozent auf etwa 82.700 US-Dollar und bewegte sich während der asiatischen Morgenstunden um die Marke von 83.000 US-Dollar. Auslöser waren starke Quartalsergebnisse von SpaceX und Super Micro Computer, die den Handel mit künstlicher Intelligenz belebten und Technologiewerte in Asien unterstützten.
Zcash führte die wichtigen Kryptowährungen mit einem Plus von 11 Prozent auf etwa 1.260 USD an. Die Entwickler legten die Mainnet-Aktivierungshöhe für NU7 fest, ein Upgrade, das die Zeit zwischen den Blöcken von 75 Sekunden auf 25 Sekunden verkürzen und Zahlungen damit dreimal schneller bestätigen soll.
NU7 soll außerdem 60 Prozent der Transaktionsgebühren in eine Reserve leiten, die im Laufe der Zeit ausgezahlt wird. Das Upgrade läuft laut CoinDesk seit Anfang Oktober im Testnetz von Zcash.
Auch andere Kryptowährungen legten zu: HYPE und DOGE stiegen jeweils um mehr als 3 Prozent, XRP gewann knapp 3 Prozent auf 1,33 $, und Ether stieg um 2 Prozent auf etwa 2.450 $. BNB und SOL verzeichneten Zuwächse zwischen 1 Prozent und 2 Prozent, während TRX unverändert blieb.
Der asiatische Aktienmarkt zeigte ebenfalls deutliche Bewegungen. Der Kospi Südkoreas stieg um 3,7 Prozent, der Taiex Taiwans gewann 1,4 Prozent, SpaceX legte im nachbörslichen Handel um 8 Prozent zu, Super Micro sprang um 16 Prozent nach oben und die Nasdaq-100-Futures stiegen um 1 Prozent.
Der australische Rechenzentrum-Entwickler Nextdc verlor dagegen 40 Prozent, nachdem das Unternehmen seine Prognose gekürzt hatte. Brent stieg über 110 US-Dollar pro Barrel, während Angriffe auf Schiffe rund um die Straße von Hormus die Lieferungen bedrohten und US-Branchendaten auf einen weiteren Rückgang der Lagerbestände hindeuteten.
Hashdex zufolge könnte sich die fast ein Jahr andauernde Bärenphase von Bitcoin dem Ende nähern. Die Bärenphase habe am 30. September 359 Tage gedauert, verglichen mit 361, 377 und 411 Tagen bei den vorherigen drei Phasen seit 2011; kurzfristige Halter besäßen nun 16 Prozent des Bitcoin-Angebots, den niedrigsten Anteil seit Januar 2023.
Vor der Fed-Sitzung am 27. und 28. Oktober müsse Bitcoin laut Hashdex jedoch wieder über 84.000 US-Dollar steigen, um eine erneute Stärke zu signalisieren.
| Bitcoin | +1,3 Prozent auf etwa 82.700 US-Dollar |
| Zcash | +11 Prozent auf etwa 1.260 USD |
| XRP | Knapp +3 Prozent auf 1,33 $ |
| Ether | +2 Prozent auf etwa 2.450 $ |
| Bitcoin-Bärenphase | 359 Tage am 30. September |
Zusammenfassung: Bitcoin bewegt sich um 83.000 US-Dollar, während Zcash nach der Ankündigung des NU7-Upgrades um 11 Prozent steigt. Die weitere Bitcoin-Stärke wird laut Hashdex daran gemessen, ob vor dem 27. und 28. Oktober wieder 84.000 US-Dollar erreicht werden.
WELT: Besteuerung von Kryptogewinnen soll neu geregelt werden
Die WELT berichtet unter dem Titel „Besteuerung von Kryptogewinnen – Bitcoin ist erst der Anfang“ über eine geplante Neuregelung der Besteuerung von Kryptogewinnen. Im Mittelpunkt steht die Einschätzung, dass Bitcoin lediglich den Ausgangspunkt einer weitergehenden Entwicklung bildet.
Nach Darstellung der WELT geht es dabei nicht nur um die steuerliche Behandlung von Bitcoin. Zur Debatte stünden auch die Verlässlichkeit staatlicher Regeln und der Schutz des privaten Wohlstands.
Der Beitrag ordnet die Diskussion in den größeren Themenbereich der Digitalisierung von Geldanlagen ein. Neben Bitcoin wird dabei auch Gold als möglicher weiterer Bestandteil der Debatte genannt.
Zusammenfassung: Die WELT sieht in der Besteuerung von Kryptogewinnen den Beginn einer umfassenderen Auseinandersetzung mit staatlichen Regeln und privatem Wohlstand.
Yahoo Finanzen Deutschland: CZ kommentiert Peter Schiffs Bitcoin-Prognosen
Changpeng Zhao, der Gründer von Binance, kommentierte laut Yahoo Finanzen Deutschland am Montag die langjährigen Bitcoin-Prognosen des Gold-Befürworters Peter Schiff. Ein viraler Zusammenschnitt dokumentierte Aussagen Schiffs aus den vergangenen 13 Jahren, in denen er wiederholt das Ende von Bitcoin vorhergesagt hatte.
CZ schrieb dazu: „Eines Tages wird er recht haben... nachdem er seine Meinung ändert". Der Zusammenschnitt dauert laut Yahoo Finanzen Deutschland fast drei Minuten und endet mit Schiffs Aussage, dass er nicht erklären könne, warum sich Bitcoin hält.
„Ich weiß nicht, was Bitcoin oben hält“
In den gezeigten Ausschnitten bezeichnete Schiff Bitcoin unter anderem als „Tulpenmanie 2.0", als „reines Ponzi-System" und als „digitales Narrengold". Außerdem sagte er wiederholt voraus, dass Bitcoin wertlos werde.
Die im Video zusammengefassten Prognosen bezogen sich auf Bitcoin-Kurse von etwa 355 USD im Jahr 2013 bis zu über 111.000 USD im Jahr 2025. Weitere Aussagen betrafen Bitcoin-ETFs sowie die mögliche Reaktion des Marktes auf einen Verkauf der Bitcoin-Bestände durch Strategy, ehemals MicroStrategy.
In einem späteren Ausschnitt verwies Schiff darauf, dass Bitcoin bei etwa 81.800 USD „während wir sprechen" notiere. Er ergänzte, Bitcoin sollte „eigentlich viel niedriger stehen". Zum Zeitpunkt des Artikels lag der Bitcoin-Kurs laut Yahoo Finanzen Deutschland bei rund 82.500 USD.
CZ vertritt dem Bericht zufolge die Gegenposition in der Debatte um knappes Geld. Im September habe er erklärt, Bitcoin könne im nächsten Zyklus bei der Marktkapitalisierung Gold überholen. Schiff halte dagegen an seiner Einschätzung fest und bezeichnete den Rückgang des Goldpreises nach hohen Inflationsdaten in der vergangenen Woche als Geschenk.
Yahoo Finanzen Deutschland beschreibt den Konflikt als Ausdruck einer größeren Spaltung unter Knappheits-Investoren: Gold-Anhänger vertrauten auf das Metall, während Bitcoin-Halter auf Code setzten.
Zusammenfassung: CZ stellte Peter Schiffs wiederholte Bitcoin-Kritik dessen eigener Aussage gegenüber, den Fortbestand des Assets nicht erklären zu können. Der Streit steht laut Yahoo Finanzen Deutschland beispielhaft für die unterschiedliche Bewertung von Gold und Bitcoin.
Bitcoin Group-Aktie kreuzt die 100-Tage-Linie
Die Bitcoin Group-Aktie stieg laut boerse.de am 19.10.2026 auf 26,20 EUR und kreuzte damit die 100-Tage-Linie nach oben. Der technische Indikator markiert eine kurzfristige Verbesserung gegenüber der bisherigen Entwicklung.
Gleichzeitig befindet sich die Aktie laut boerse.de seit dem 05.10.2026 im langfristigen Abwärtstrend. In diesem Zeitraum verlor sie -7,70% an Wert.
Der Abstand zur 200-Tage-Linie beträgt aktuell -6,58%. Damit weist die Aktie trotz des Anstiegs über die 100-Tage-Linie weiterhin eine negative langfristige Distanz zu diesem gleitenden Durchschnitt auf.
| Bitcoin Group-Aktie am 19.10.2026 | 26,20 EUR |
| Entwicklung seit dem 05.10.2026 | -7,70% |
| Abstand zur 200-Tage-Linie | -6,58% |
Zusammenfassung: Die Bitcoin Group-Aktie überschritt am 19.10.2026 bei 26,20 EUR die 100-Tage-Linie. Der langfristige Abwärtstrend und der Abstand von -6,58% zur 200-Tage-Linie bestehen laut boerse.de weiterhin.
Der Aktionär: Bitcoin bei 81.646 US-Dollar, 83 Prozent der beobachteten Coins mit Trendsignal
Der Aktionär berichtet, dass sich die Märkte nach dem Rücksetzer der Vorwoche am Montag leicht erholten. Die Aufwärtstrends blieben demnach intakt, während insbesondere der US-Markt weiterhin überkauft sei.
Beim DAX fehlten neue Rekordtests. Eine Seitwärtsphase oder ein weiterer Rücksetzer blieben laut Der Aktionär möglich, wobei die anstehenden Technologiezahlen die Richtung vorgeben könnten.
Bitcoin stand in der Analyse bei 81.646 US-Dollar. Die Kryptowährung selbst wurde als überkauft eingeordnet, während 83 Prozent der beobachteten Coins ein Trendsignal aufwiesen.
Auch mehrere Technologieunternehmen standen im Fokus. Amazon rückte mit KI-Chips in den Mittelpunkt, die mit einer gängigen Programmiersprache funktionieren sollen; die Aktie notierte zuletzt bei 262 US-Dollar.
Für Nvidia sah das Märkte-und-Trends-System laut Der Aktionär ein Kursziel von 298 US-Dollar und rund 18 Prozent Potenzial. Lumentum Holdings lag seit dem vorgestellten Einstieg knapp 971 Prozent im Plus, während sich Lenovo zuletzt um rund acht Prozent erholte.
Zusammenfassung: Der Aktionär beschreibt eine leichte Markterholung bei weiterhin intakten Aufwärtstrends. Bitcoin notierte bei 81.646 US-Dollar, während 83 Prozent der beobachteten Coins ein Trendsignal zeigten.
Strive beschleunigt Bitcoin-Käufe und fordert Strategy heraus
Strive intensiviert laut FinanzNachrichten.de seine Bitcoin-Investitionen im Milliardenbereich und positioniert sich als Herausforderer des Marktführers Strategy. Das Unternehmen verfolgt demnach das Ziel, potenziell noch in diesem Jahr zum zweitgrößten Halter der Kryptowährung aufzusteigen.
Strategy habe seine Bitcoin-Käufe zuletzt gedrosselt und verstärkt Kapital in eigene Aktienrückkäufe investiert. Zwischen dem 12. und 18. Oktober erwarb Strategy beispielsweise nur 267 BTC.
Strive beschleunige dagegen seine Akquisitionen. Der Wettbewerb zwischen beiden Unternehmen wird damit zu einem weiteren Faktor für die institutionelle beziehungsweise unternehmerische Nachfrage nach Bitcoin.
| Strategy-Käufe zwischen dem 12. und 18. Oktober | 267 BTC |
| Ziel von Strive | Potenziell noch in diesem Jahr zweitgrößter Halter |
Zusammenfassung: Strive baut seine Bitcoin-Investitionen im Milliardenbereich aus, während Strategy seine Käufe zuletzt verlangsamte. FinanzNachrichten.de beschreibt Strive deshalb als ernsthaften Herausforderer für den Marktführer.
Einschätzung der Redaktion
Die jüngsten Bewegungen bestätigen vor allem die hohe Abhängigkeit des Kryptomarktes von technischer Dynamik, makroökonomischen Erwartungen und spekulativen Einzelimpulsen. Der Anstieg bei Zcash zeigt, wie stark konkrete Netzwerk-Upgrades kurzfristig Aufmerksamkeit und Kapital anziehen können, sagt aber wenig über die nachhaltige Nachfrage aus.
Für Bitcoin bleibt die Marke von 84.000 US-Dollar kurzfristig psychologisch und technisch relevant. Ein Scheitern an diesem Niveau würde die Erholung anfällig halten; ein nachhaltiger Ausbruch könnte dagegen neues institutionelles Interesse auslösen. Die Aktivitäten von Strive und Strategy verstärken zugleich die strukturelle Nachfrage, erhöhen aber auch die Abhängigkeit des Marktes von wenigen großen Käufern.
Die geplante steuerliche Neubewertung von Kryptogewinnen ist langfristig noch bedeutender als einzelne Kursbewegungen. Klare und verlässliche Regeln könnten die Akzeptanz digitaler Vermögenswerte fördern, während Unsicherheit Investitionen und Innovation bremsen dürfte.
Kernaussage: Kurzfristig dominieren technische Marken und Spekulation, langfristig entscheiden Regulierung, institutionelle Nachfrage und die tatsächliche Nutzung der Netzwerke über die Marktstabilität.
Quellen:
- Bitcoin schwankt um 83.000 $, da KI-Gewinne die Technologiebranche beflügeln, ZEC steigt um 11 %
- Besteuerung von Kryptogewinnen – Bitcoin ist erst der Anfang
- CZ sagt, Peter Schiff wird eines Tages beim Bitcoin richtig liegen: Doch es gibt einen Haken
- Bitcoin Group-Aktie über 100-Tage-Linie
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- Bitcoin-Battle: Strive kauft 15-mal so viele Bitcoins wie Strategy