Bitcoin (BTC)-Volatilität so niedrig wie beim November 2018 Crash

Bitcoin (BTC)-Volatilität so niedrig wie beim November 2018 Crash

Die derzeitige Volatilität des Bitcoin-Marktes sorgt für viele Vermutungen. Kommt es bald zu einem gewaltigen Ausbruch, oder wird diese weiter stagnieren?

Bitcoin (BTC)-Volatilität erreicht fast Rekordtief

Das bekannte Kryptowährungs-Datenanalyse-Unternehmen Skew hat einen interessanten Vergleich zwischen den derzeit realisierten Volatilitätsniveaus und denen vor dem Absturz auf 3.200 USD im November 2018 gezeigt.

Nach Informationen von Skew liegt die 10-Tage-Volatilit von Bitcoin derzeit bei 20 Prozent, eine historisch sehr niedrige Zahl.

Das Unternehmen macht eine Analogie und bezieht die Metrik auf den Preis von Bitcoin:

Bitcoin zehn Tage realisierte Volatilität = 20%.

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Als der BTC das letzte Mal dieses Niveau erreichte, hatten wir kurz darauf den großen Ausverkauf im November 2018.

In der Tat war der November 2019 ein wichtiger Zeitraum für den Bitcoin-Preis. In diesem Monat sank der Preis von 6.500 USD auf ein Tief von rund 3.200 USD Anfang Dezember, was der niedrigste Preis von BTC seit 2017 war.

Realisierte Volatilität ist ein Begriff, der auch allgemein als historische Volatilität bezeichnet wird und die Volatilitätsniveaus in der Vergangenheit beschreibt. Die implizite Volatilität bezieht sich dagegen auf die Einschätzung des Marktes zur zukünftigen Volatilität.

In den letzten Wochen stagnierten die Preisentwicklungen eher. Mit wenigen Ausnahmen war Bitcoin hauptsächlich in einer Range.

Tatsächlich hat sich dies auf das gesamte Handelsvolumen an verschiedenen Spotbörsen ausgewirkt. Obwohl der Preis gegenüber März um 78 Prozent gestiegen ist, ist das Spotvolumen um 28 Prozent gesunken. Gleichzeitig erreichte die realisierte Obergrenze von Bitcoin kürzlich einen neuen Höchststand von 107 Milliarden USD, was bestätigt, dass langfristige Anleger zuversichtlich sind.

Der bekannte Krypto-Händler Josh Rager und auch andere Analysten gehen von einer stärkeren Volatilität in den kommenden Wochen aus.

Mit anderen Worten, es ist meist so, dass der Bitcoin-Preis nach längeren Perioden, in denen kaum eine Volatilität zu sehen war, danach in beide Richtungen stark schwankt.

Viele Analysten nehmen auch an, dass eine verringerte Volatilität auch auf ein erhöhtes Hodling zurückzuführen sein könnte, da die Anleger BTC nicht verkaufen möchten.

©Bild via Pixabay / Lizenz

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