Bitcoin (BTC) sieht acht Wochen lang rot

Bitcoin (BTC) sieht acht Wochen lang rot

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Am Montag hat sich Bitcoin etwas von den Aktienmärkten abgekoppelt, nachdem BTC die letzte Woche als achte Woche in Folge rot gesehen hat.

Während der acht Wochen, die mit Ende März begannen und am Sonntag endeten, hat Bitcoin über 35% seines USD-Wertes verloren. Vor Beginn dieses Abwärtstrends lag BTC bei etwa 46.000 USD.

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Bitcoin legt acht aufeinanderfolgende rote Wochen hin, was sich zum ersten Mal in seiner Geschichte ereignet hat. Sollte diese Woche wieder rot enden, wird es die neunte.

Zum Zeitpunkt des Schreibens liegt der Preis von BTC bei 29.250 USD. Am Montag kletterte Bitcoin bis zu 30.600 USD, konnte sich aber nicht halten und fiel wieder nach unten.

Während der Preis von Bitcoin weiterhin nach unten geht, lagen die US-Aktienindizes im grünen Bereich. Von Nasdaq sagt man, dass dieser stark mit Bitcoin korreliert. Diesmal hat sich der Index zusammen mit dem S&P500 von BTC abgekoppelt und anders als Bitcoin bereits Gewinne verzeichnet.

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Obwohl Bitcoin im Jahr 2021 zwei neue Allzeithochs erreicht hat, wurden im Jahr 2022 fast alle diese Gewinne zunichte gemacht.

Das bisher nicht grün verlaufende Handelsjahr von BTC kann teilweise auf eine breitere Stimmung wirtschaftlicher Unsicherheit zurückgeführt werden, da die US-Notenbank die US-Wirtschaft strafft und dem Markt nach knapp zwei Jahren quantitativer Lockerung Liquidität entzieht.

Die US-Zentralbank hat ihre Leitzinsen in diesem Jahr bereits zweimal erhöht. Die letzte Erhöhung war doppelt so hoch wie die vorherige und stellte die größte Erhöhung seit zwei Jahrzehnten dar.

Während das US-Zentralbanksystem das Ziel festlegt, kann es Geschäftsbanken nicht vorschreiben, dieses zu verwenden, da es mehr als Empfehlung dient. Daher wird das, was Banken am Ende für das Verleihen und Ausleihen überschüssiger Barmittel über Nacht verwenden, als effektiver Zinssatz bezeichnet.

Die Fed hat die Zinssätze zuvor von 2016 bis 2019 konsequent angehoben, bis sie nach dem Ausbruch der COVID-19-Pandemie fast auf Null gefallen sind.

Die höhere Sensitivität von Bitcoin gegenüber Liquidität und damit Zinssätzen lässt sich durch eine größere Beteiligung institutioneller Anleger erklären, deren Alokationen auf der Verfügbarkeit von Kapital und den breiteren wirtschaftlichen Bedingungen basieren, sagte Morgan Stanley Berichten zufolge.

Auch wenn Bitcoin im Jahr 2017 während der Zinserhöhungen der Fed einen Bullrun erlebt hat und von Januar bis Dezember dieses Jahr um fast 2.000% stieg, sieht es bislang nicht so gut aus.

Bildquelle: Pixabay

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