Bitcoin (BTC) ist noch lange nicht vom Tod bedroht

Die Prognosen zu Kryptowährungen haben sich in letzter Zeit verschlechtert, weshalb man den Investoren nicht die Schuld für ihren pessimistischen Ausblick geben kann, denn Bitcoin sinkt auf seinen niedrigsten Preis seit 2017.

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Kryptowährungsexperte Simon Dingle betrachtet den Bitcoin nicht als Tod

Die großen Kryptowährungen sind seit dem erreichen historischer Höchststände immer weiter gesunken und haben innerhalb eines Jahres Milliarden von Dollar an Marktwert vernichtet. Dies führt dazu, dass bestimmte Startups aus dem Konkurrenzkampf um Kryptowährungen für andere Projekte ausgeschieden sind und das Interesse einzelner Investoren zurückgegangen ist.

Allerdings hat die Branche noch immer ihre die hartnäckigen Fans, welche die Technologie für revolutionäre Zahlungssysteme beibehalten. Die Enthusiasten betrachten dabei den stetigen Kursrückgang als eine längst überfällige Korrektur und den Ausstieg derjenigen, die nur auf dem Markt für die möglichen Gewinne und nicht für die Technologie tätig waren.

In einem Gespräch mit dem Experten für Kryptowährung Simon Dingle über die neuesten Entwicklungen wurde die Behauptung zurückgewiesen, dass Kryptowährungen im Sterben liegen.

Institutionelle Investoren zeigen deutlich erhöhtes Interesse

In diesem Zusammenhang sagte Dingle, dass einzelne Mainstream-Investoren jetzt vielleicht weniger an Kryptowährung interessiert seien, aber institutionelle Investoren zeigen ein erhöhtes Interesse.

“Erfahrene Investoren wissen, dass Sie kaufen sollten, wenn die Preise niedrig sind und verkaufen, wenn sie hoch sind, während der öffentliche Hype dem entgegengesetzten Muster folgt”, sagte Dingle.

“Also kauften 2017, als die Preise hoch waren, unerfahrene Investoren. Jetzt, da die Preise niedrig sind, werden die seriösen Investoren einbezogen.” 

Die großen Institutionen bieten nun die Ausführung von Geschäften und die Verwahrung von Kryptowährungen an, was auf das Interesse der wichtigsten Akteure hinweist.

Dingle erklärte:

“Erfahrene Investoren denken auch langfristig und wissen, dass die niedrigen Preise für Kryptowährung im Jahr 2019 immer noch exponentiell höher sind als die Tiefststände von vor drei bis fünf Jahren

“Jeder, der den Raum objektiv betrachtet, sei es aus Adoptions- oder Preissicht, sollte sich für die Zukunft begeistern.” 

Die reale Nutzung, Einführung und Entwicklung der Technologie sei viel interessanter, als die Preisvolatilität zu betrachten. Der Begriff “Blockchain” wurde von Dingle als überbewerteter Fachausdruck bezeichnet, der von den tatsächlichen Auswirkungen der Dezentralisierung auf die Währungssysteme ablenkt.

“Die Blockchain ist nur eine Basistechnologie und eine, die in keiner Anwendung sinnvoll ist, in der sie nicht als Teil eines Open-Source-Technologie-Stacks dezentralisiert ist”, sagte Dingle.

Quellenangaben: Mybroadband
Bildquelle: Pixabay

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