Bitcoin (BTC) Studie: 51-Prozent-Attacke ist unrealistisch

Laut einer neuen Studie geht hervor, dass Bitcoin sicher ist. Eine 51-Prozent-Attacke sei für Angreifer sinnlos, weil es “erhebliche Ausgaben” voraussetzt und “geringe finanzielle Erträge” bringt.

Laut Studie soll eine Attacke auf Bitcoin keinen Sinn machen

Der Professor Saravanan Vijayakumaran, stellvertretender Professor des Fachbereichs Elektrotechnik am Indischen Institut für Technologie in Bombay, veröffentlichte ein neues wissenschaftliches Dokument mit dem Titel “The Security of the Bitcoin Protocol“.

Das von Zebpay gesponserte Projekt hat den Sicherheitsrahmen vom Bitcoin-Netzwerk anhand von drei Hauptaspekten untersucht:

  • Bitcoin Diebstahl
  • Bitcoin stehlen
  • Manipulation bei bestätigten und unbestätigten Transaktionen
  • Die einfache Möglichkeit, den normalen Betrieb des Netzwerkprotokolls zu unterbrechen.

Die Studie diente vor allem dazu, die Anfälligkeit des Bitcoin-Netzwerks gegenüber einem 51-Prozent-Attacke zu beurteilen.

Laut Definition ist eine 51-Prozent-Attacke:

Die Fähigkeit von jemandem, der einen Großteil der Netzwerk-Hash-Rate kontrolliert, die Transaktionshistorie zu überprüfen und zu verhindern, dass neue Transaktionen bestätigt werden. 

Einige Kryptowährung Blockchains waren im Jahr 2018 von 51-Prozent- und Doppel-Attacken betroffen.

Das Fazit der Forschung von Professor Vijayakumaran: Ein solches Vorgehen setzt zum einen nicht nur ein enormes Rechenpotenzial voraus, sondern bringt auch geringe finanzielle Vorteile. In der Studie wurde auch festgestellt, die Angreifer seien nur in der Lage, Transaktionen hinzuzufügen oder zu entfernen, jedoch keine Transaktionen zu manipulieren oder Bitcoin zu entwenden.

Große Organisationen können mehr bewirken

Auch wenn das Netzwerk praktisch immun gegen solche Attacken ist, so wurde doch in der Studie erwähnt, dass in der Theorie eine feindliche Organisation einen derartigen Angriff durchführen kann. Und er erklärte:

Während die Durchführung eines 51-Prozent-Attacke erhebliche Ausgaben mit geringen finanziellen Erträgen fördert, ist er für einen feindlichen Nationalstaat nicht unerreichbar. Bis ein Gegner dieser Größe auftaucht, kann das Bitcoin-Protokoll als sicher angesehen werden.

Die Studie gibt Zebpay CEO Ajeet Khurana einen deutlichen Vertrauensvorschuss in Bitcoin. Zudem erfolgt die Studie auch zu einem beachtlichen Zeitpunkt für Bitcoin, der erst vor Kurzem 10 Jahre alt wurde.

Zu der Studie sagte Khurana:

Dieses Papier unterstreicht die Sicherheit dieses revolutionären Protokolls in einer Zeit der breiteren Einführung von Kryptowährungen. Zebpay ist stolz darauf, diese eingehende Forschung ermöglicht zu haben, die eine Quelle der Befähigung und Aufklärung für das gesamte Ökosystem darstellt, einschließlich Blockchain-Entwickler, Regierungen, Think Tanks, Wissenschaftler, Regulierungsbehörden, Strafverfolgungsbehörden, Forscher, Studenten und Finanzexperten. 

Quellenangaben: Bitcoinist
Bildquelle: Pixabay

Hinterlasse einen Kommentar

Leave a comment: