Du willst Bitcoins ans eigene Wallet senden? [How-To Guide]

Bitcoin an Wallet senden – Was man beachten sollte!

BTC senden

Einen Bitcoin an das eigene Wallet senden

Wer einen Bitcoin kaufen, oder verkaufen möchte muss sich irgendwann damit auseinandersetzen diese Coins auch zu versenden. In der Regel werden der Bitcoin und andere virtuelle Währungen im Wallet aufbewahrt. Dort liegen sie sicher, bis zu dem Zeitpunkt an dem sie versendet werden müssen.

Es gibt verschiedene Zieladressen, an die man einen Bitcoins senden kann. Dazu gehören Krypto Börsen, aber auch andere menschliche Empfänger oder wohltätige Organisationen. Einen Bitcoin zu versenden ist leicht, kostet eine kleine Gebühr und in der Regel ist die Dauer der Transaktion auf wenige Minuten, oder Stunden beschränkt.

Anbieter wie MyEtherWallet bieten ihren Usern an, die virtuellen Währungen innerhalb kurzer Zeit in die ganze Welt zu verschicken. Dazu gehört auch die Möglichkeit, die Bitcoins an Krypto Börsen wie Coinbase zu senden. Aber auch andere User können problemlos mit einer Überweisung von MyEtherWallet aus beglückt werden.

Wie das Senden von Bitcoins im Detail geht, und welche Schritte man als User beachten sollte wird in den nachfolgenden Abschnitten einmal in kurzer Form näher erläutert.

Einen Bitcoin von MyEtherWallet versenden – Step by step

Im Prinzip funktioniert das Senden von Bitcoins über ein Wallet genauso, wie man es auch von einer Banküberweisung oder einer Überweisung mit Zahlungsanbietern wie PayPal gewohnt ist. Das Wallet bietet ein eigenes Überweisungsformular an. Benötigt wird vor allem die Empfängeradresse. Meist ist dies eine E-Mail-Adresse, oder eine spezielle Adresse von einem User eines anderen Wallets. Diese muss man nun eingeben, sowie die gewünschte Anzahl von Bitcoins.

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Jetzt gilt es ein wenig aufzupassen, denn jede Transaktion kostet in der Regel eine kleine Gebühr. Diese Gebühr wird nicht in Echtgeld abgerechnet, sondern in der jeweiligen Kryptowährung. Deswegen ist es empfehlenswert vor der Überweisung darauf zu achten, ob diese auch wirklich notwendig ist. So spart man sich im Endeffekt doch ein wenig an echtem Geld bei der Gebühr.

Wer Bitcoins kaufen möchte, der wird kein Formular ausfüllen müssen. Man sieht in der Übersicht für Transaktionen alle eingehenden, aber auch ausgehenden Transaktionen und als Empfänger muss man hier einfach nur warten. Die Dauer der Übertragung kann von Wallet zu Wallet variieren. Im Durchschnitt dauert eine Transaktion weniger als 24 Stunden, wobei die Dauer von Anbieter zu Anbieter variieren kann.

BTC versenden

Coinbase ist bekannt dafür, dass Transaktionen innerhalb kurzer Zeit durchgeführt werden, ebenso wie MyEtherWallet. Teilweise sogar an einem Tag und innerhalb von weniger Stunden. Nachdem man nun alle notwendigen Daten eingegeben hat, muss man das Senden der Coins nur noch bestätigen.

Manche Wallets haben hier noch einmal gesonderte Sicherheitsvorkehrungen getroffen. Dabei muss die Überweisung noch einmal manuell bestätigt werden. Das Mittel der Wahl ist hier entweder eine Bestätigungsmail, oder eine SMS mit einem Code der in einem Feld eingetragen werden muss. Ist das alles erledigt, und der Auftrag erfolgreich bestätigt wurden die Bitcoins erfolgreich transferiert.

Gebühren – Ein notwendiges Muss

Auch ein Hersteller von einem Wallet muss ein wenig Geld verdienen. Deswegen kosten Transaktionen in der Regel einen kleinen prozentualen Anteil des Betrages als Gebühr in der jeweiligen virtuellen Währung.

Wer im großen Stil mit der virtuellen Währung Bitcoin und anderen Kryptowährungen kaufen möchte, der wird sich sein Wallet natürlich auch unter dem Gesichtspunkt der Gebühren heraussuchen. Gute Anbieter wie MyEtherWallet handeln hier so transparent wie möglich und erlauben eine detaillierte Einsicht in das Gebührenmodell. Dadurch ist man als User in der Lage zu kalkulieren und die ungefähren Kosten abzuschätzen. Bei der aktuellen Höhe des Kurses für einen Bitcoin kein unwichtiger Faktor.

Auch sollte man bedenken, dass Gebühren entweder von der Transaktion oder von vorhandenem Guthaben abgezogen werden. Deswegen muss man immer gut nachrechnen. Nicht das der Empfänger der Transaktion später weniger Bitcoins zur Verfügung hat, als ursprünglich ausgemacht. Beim Kaufen von Bitcoins kann das schnell zu einem Ärgernis werden, vor allem wenn es um höhere Summen geht. Die Gebühr wird immer anteilig zum gesamten Betrag gerechnet, wobei es durchaus Beschränkungen gibt.

So setzen die meisten Hersteller für Wallets auf ein festes Gebührenmodell mit maximalen Gebühren. Dadurch müssen die User keine hohen Gebühren für das Senden von sehr hohen Beträgen rechnen, sondern können sich auf eine Absicherung in Form einer maximalen Gebührengrenze verlassen. Das ist ein deutlicher Vorteil, wenn man Bitcoins kaufen oder verkaufen möchte.

Welcher Anbieter für Wallets ist der richtige?

Dieser Frage muss man sich als Trader zwangsläufig stellen. Krypto Börsen wie Coinbase setzen darauf, dass ihre User über Wallets verfügen. Das Kaufen von virtuellen Währungen wie Bitcoin,ist ohne die entsprechende Ausrüstung ist schlichtweg unmöglich. Ein Wallet gehört da einfach dazu, denn nur so kann man die erworbenen virtuellen Währungen auch sicher aufbewahren und virtuelle Währungen wie Bitcoins an andere User senden.

Bei der Auswahl sollte eine Reihe von Faktoren eine Rolle spielen.

  • Dazu gehört beispielsweise die Dauer der Überweisungen und Transaktionen. Lange bedeutet nicht immer schlecht, ganz im Gegenteil. Ein langer Prüfprozess macht die Transaktion in der Regel etwas sicherer und garantiert, dass die Überweisung auch wirklich beim Empfänger ankommt.
  • Ebenfalls wichtig ist, dass man mehrere virtuelle Währungen speichern kann. Wer mit nur einer virtuellen Währung handelt wie bspw. Bitcoins, der wird mit weniger Funktionen gut auskommen. Aber spätestens, wenn mehrere Portfolios verwaltet werden müssen, wird der organisatorische Aufwand mit mehreren Wallets doch höher.

Anbieter wie Coinbase ermöglichen zwar, dass mehrere Wallets mit einem Account verknüpft werden. Aber wer kaufen, senden und verkaufen möchte wird es in der Regel ein wenig einfacher haben wollen. Eine Währung wie der Bitcoin ist relativ leicht verwaltet, doch mehrere Währungen hat man dann doch lieber in einer Wallet vereint um so die Übersicht besser bewahren zu können.

Faktoren wie die Gebühr für Transaktionen sind natürlich ebenfalls ein wichtiges Kriterium. Die meisten haben hier ein relativ einheitliches Modell, wobei man für mehr Service natürlich auch mehr zahlen muss. Letztlich geht es nur noch um die Sicherheit der Transaktionen. Da der Markt für virtuelle Währungen und Bitcoins weitestgehend unreguliert ist, sind Transaktionen mit Bitcoins und anderen Kryptowährungen in der Regel nicht abgesichert. Auch die Wallets selber verfügen in der Regel nicht über eine Einlagensicherung.

Dieser Zustand beginnt sich langsam, aber sicher zu verändern. Hersteller von Wallets, die entsprechende Absicherungen anbieten können und über eine eigene Einlagensicherung verfügen sollte man deswegen immer bevorzugen. So ist das eigene virtuelle Vermögen gegen einen Bankrott des Anbieters abgesichert. Wenn nicht in Gänze, dann zumindest in Teilen oder zum großen Teil.

 

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