Drei Krypto-Börsen sollten in New York nicht betrieben werden dürfen
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Binance, Kraken und Gate.io sollten in New York nicht betrieben werden dürfen

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Für New Yorker Generalstaatsanwalt steht fest, dass Binance, Kraken und Gate.io anfällig für Manipulationen sein könnten. Es mangelt für sie auch an nötiger Transparenz, weswegen deren Betrieb in New York nicht erlaubt sein dürfte.

Binance, Kraken und Gate.io sollten in New York nicht betrieben werden dürfen

Wie von Bloomberg am 18. September 2018 berichtet, veröffentlichte die Generalstaatsanwältin des Staates New York, Barbara Underwood, einen Bericht, der die Gedanken ihres Büros zu Krypto-Börsen hervorhob. Eine gut etablierte Regulierungsbehörde könnte den Betrieb von drei Krypto-Börsen in New York einstellen, da diese im Bundesstaat als illegal eingestuft würden.

Bei den Börsen handelt es sich um Binance, Kraken und Gate.io. Die drei führenden Plattformen in der Krypto-Welt könnten laut dem Bericht gegen eine Menge Vorschriften und Regeln verstoßen, weswegen sie vom New Yorker Department of Financial Services (NYDFS) von New York verwiesen werden sollten. Interessanterweise hatten sich die drei genannten Börsen geweigert, den Aufsichtsbehörden zu einem früheren Zeitpunkt Informationen zur Verfügung zu stellen, die möglicherweise entlastend wirken hätten können.

Underwood wies in einer Erklärung neben dem Bericht hin, warum dieser Schritt notwendig sei. Sie merkte an, dass Investoren des Staates New York grundlegende Transparenz und Rechenschaftspflicht verdienen. Dabei spiele es keine Rolle ob es sich um Krypto-Börsen, die New York Stock Exchange oder die Nasdaq-Märkte handle.

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Wie in unserem Bericht ausgeführt, fehlen vielen virtuellen Plattformen die notwendigen Richtlinien und Verfahren, um Fairness, Integrität und Sicherheit ihrer Börsen zu gewährleisten. Mit diesem Bericht hoffen wir, New Yorkern die Werkzeuge zu geben, die sie brauchen, um fundierte Entscheidungen darüber zu treffen, ob sie ihr Geld einer Kryptowährungs-Plattform anvertrauen und sich vor Diebstahl, Betrug und Missbrauch schützen wollen.

Fragebogen wurde von Börsen abgelehnt

Diese Idee für diesen Bericht wurde im April 2018 ausgelöst, als das Büro des Generalstaatsanwalts Informationsanfragen an 13 große virtuelle Währungshandelsplattformen verschickte, um mehr Informationen über ihren Betrieb, interne Kontrollen und Schutzmaßnahmen zum Schutz des Kundenvermögens zu erhalten. Während neun Börsen auf die Anfragen reagierten, lehnten vier, darunter auch Kraken, den 34-Punkte-Fragebogen ab.

In dem Bericht wurden auch drei Problembereiche genannt, die unmittelbar mit den drei Börsen zusammenhängen. Dazu gehören Interessenskonflikte, Mangel der Sicherheit für Wallets, Mangel an Prozessen und Systemen, die missbräuchliche Handelspraktiken wie Manipulation und bösartigen algorithmischen und / oder Bot-Handel abschwächen.

Wie der Bericht feststellt, sind einige Kryptowährungsplattformen unwissentlich in Interessenskonflikte gestolpert. Sie haben gezeigt, dass mehrere Plattformen (mitsamt ihrer Angestellten) an ihren eigenen Börsen in Mengen handeln, die einen wesentlichen Teil des gesamten Handels ausmachen.

Volumen und Liquidität nicht klar ersichtlich

Coinbase zum Beispiel machte 20 Prozent des Volumens ihrer Börse aus, was allerdings noch innerhalb des gesetzlichen Rahmens liegt. Das Problem ist, dass solche „Self-Trading-Plattformen“ wie Coinbase diese Informationen möglicherweise nicht aktiv preisgeben, was in den Augen der Aufsichtsbehörden zu einem Problem führen wird.

Dies führt laut der Staatsanwaltschaft zu einem Problem, da das wahre Volumen und Liquidität nicht wirklich ersichtlich ist was natürlich Befürchtungen innerer Manipulation aufwirft.

Das Dokument merkte auch an, dass die Tatsache, dass Börsen ihre eigenen Kryptos herausbringen oder digitale Vermögenswerte als Kompensation für Token-Listing-Spots akzeptieren, zur Besorgnis führen könnten, da das Listing und der Emissionsprozess oft hinter verschlossenen Türen stattfinden.


Quelle: Ethereumworldnews
Bildquelle: Pixabay

 

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