Binance CEO im Interview: so sieht die aktuelle Lage in China aus

Binance CEO im Interview: so sieht die aktuelle Lage in China aus

Kürzlich wurde mit dem CEO von Binance ein Interview geführt, bei dem er sich zur aktuellen Lage zu China geäußert hat. In den Mainstream-Medien ist sehr viel FUD aufgetaucht, oder stimmt doch so einiges? Der Changpeng Zhao, der CEO möchte etwas aufklären.

Alles beim Alten, oder hat sich was verändert?

Das Interview mit dem CEO von Binance, Changpeng Zhao ging 45 Minuten lang auf YouTube und wurde von Nugget’s News geführt. Dabei wurde eine breite Themenpalette abgedeckt, wobei die Informationen über China und der Krypto-Industrie natürlich die interessantesten sind.

Changpeng Zhao sagte nach einer kleinen Einführung über China, dass es in dem Land einige führende Technologie- und Internetunternehmen gibt.

Die Volksrepublik China strebt eine Währungsdominanz an, und auch die totale Kontrolle. Einige Schritte dazu wurden bereits unternommen wie zum Beispiel restriktive Kapitalkontrollen im Land. Er sagte auch, dass der Staat sehr geschickt Webinhalte filtert und das die große Firewall allgemein als Teil des Lebens akzeptiert wird. Für ihn könnte auch ein ähnlicher Ansatz zur Blockchain ausprobiert werden.

Als er zu den jüngsten Ereignissen in Bezug auf die Razzia in China befragt wurde, antwortete er:

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“Binance hat keine juristischen Einheiten in China. Wir haben kein Büro, obwohl wir da einige Investitionen getätigt haben … das Büro, um das sich die News dreht, wird von einem ausgelagerten Kundendienstbüro genutzt, es ist aber kein Büro von Binance. Es gab keine Razzia der Polizei – das war einfach nur schlechter und verantwortungsloser Journalismus.”

China möchte die Technologie fördern und möchte, dass die Menschen diese genauso verstehen wie das Internet. Auf diese Weise behält der Staat die Kontrolle und so kann er die Technologieentwicklungen kontrollieren, und zwar genauso wie er das Internet kontrolliert.

Dann drehte es sich im Interview um das Bitcoin-Verbot in China, das jährlich aufkommt und man wollte Changpeng Zhao wissen, ob sich etwas bereits geändert hat. CZ sagte, dass jeder der China kennt, erkennen wird, dass sich nichts wirklich geändert hat und die Politiker versuchten, frühere Aussagen, die eine kleine Rally auf den Kryptomärkten ausgelöst hat, wieder rückgängig zu machen.

“Heute ist es völlig legal, Bitcoin in China zu besitzen … Bitcoin ist nicht verboten, aber es gibt Beschränkungen für Börsen und die Ausstellung von ICOs in China.”

Auf die Frage nach dem Start von Krypto-Yuan sagte CZ, dass es für die Regierung logisch wäre, diese Währung als einzige digitale Währung beizubehalten, die es in China geben soll. Es könnte auch so kommen, dass dieser nur für Online-Zahlungen genutzt werden dürfe und nicht wie eine Währung wie Bitcoin, die für irgendwas genutzt werden kann.

Allerdings sagte er auch, dass die Informationen darüber noch sehr dünn sind, und man nicht genau sagen kann, wie die Zulassungen dafür aussehen werden.

Quelle: Bitcoinist
Bildquelle: Depositphotos 

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