Die beste Mining Hardware im Vergleich [CPU, GPU & ASIC]

Welche Mining Hardware ist die beste: CPU, GPU oder ASIC?

Mining BTC

Mining Hardware – Kryptowährungen sind eine fixe Größe in der Finanzwirtschaft mit einem täglichen Handelsvolumen von 10 Milliarden Dollar und mehr – und Mining-Hardware steht am Anfang der Wertschöpfung von Bitcoin und Co.

Die Wahl des richtigen Equipments ist für jeden Miner eine zentrale Frage und die Diskussionen um die richtige Mining Hardware können schon mal in Glaubensfragen ausarten. Aber jede Entscheidung hat ihre Berechtigung, egal ob du die CPU und GPU deines Gaming-PCs zum Mining verwendest oder spezialisierte ASICs anschaffst. In diesem Blog zeigen wir dir, was du beachten musst.

Was ist Mining und warum ist es für Bitcoin, Monero und Co. wichtig?

Kryptowährungen funktionieren nach dem Prinzip der dezentralen Verwaltung: User speichern alle Transaktions-Daten der Währung mit der Blockchain und einige von Ihnen stellen Rechenkraft zur Verfügung, um neue Blöcke in der Kette zu berechnen.

Im Kern geht es darum, sogenannte Hashs in einer vorgegebenen Zeit (Blocktime) zu berechnen. Diese Berechnungen (Verschlüsselungen) werden als Mining bezeichnet und der Aufwand wird mit neu geschaffenen Coins belohnt.

Jede digitale Währung hat ihr eigenes Verschlüsselungs-Verfahren, ihren eigenen Algorithmus. Der Bitcoin-Algorithmus SHA-256 hängt von reiner Rechenpower ab. In den letzten Jahren sind spezialisierte Server-Farmen und große Miningpools entstanden, die mit spezialisierten Chip- Architekturen arbeiten, den sogenannten ASICs (Application Specific Integrated Circuits).

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Diese Konzentration wird auch kritisch beurteilt und neue Währungen setzen auf neue Algorithmen, die neben der Rechenkraft auch die Speicherleistung nützen. Damit bleibt das Schürfen des Geldes auch für Einsteiger interessant, da herkömmliche Prozessoren (CPUs) und Grafikkarten (GPUs) die Arbeit oft besser erledigen – wie zum Beispiel beim CryptoNight-Algorithmus von Monero.

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Mining Hardware – Die wichtigsten Kriterien

Mit der richtigen Software kann jeder Computer jeden Algorithmus berechnen. Die Frage ist nur, ob er es schnell genug erledigt und wie viel Stromkosten dabei anfallen. Schnelligkeit ist wichtig, da immer nur der beste Hash-Code belohnt wird und die Berechnungen auf Zufall aufbauen: je mehr Hashs pro Sekunde, desto größer die Chance die neuen Coins zu bekommen.

Die Algorithmen unterscheiden sich so stark voneinander, dass eines klar ist: Die EINE Mining-Hardware für ALLE Kryptowährungen gibt es nicht. Die Wahl des richtigen Equipments hängt daher zuerst davon ab, welche digitale Währung geschöpft werden soll.

Die wichtigsten Kriterien für das Schürfen von digitalem Geld sind daher:

  • Algorithmus der Kryptowährung: Mit welchen Rechenmaschinen können die notwendigen Hashs am besten berechnet werden?
  • Hashrate: Wie viele Hashs werden pro Sekunde berechnet?
  • Stromverbrauch: Wie viel Watt (bzw. Joule) werden bei der Berechnung eines Hashs verbraucht?
  • Anschaffungspreis: Welche Investition ist nötig und in welcher Zeit können die Kosten wieder verdient werden?

CPU- und GPU-Mining – Worauf ist bei der Anschaffung zu achten?

Ein herkömmlicher Computer ist wohl für viele Einsteiger die beste Wahl, um die ersten Erfahrungen mit Mining Hardware zu machen. Die Rechenkraft von Prozessor und Grafikkarte kann für die Berechnung von Hashs verwendet werden.

Grundsätzlich wirst du mit Einsteiger- und Mittelklasse-Rechnern nur ein bescheidenes Einkommen erzielen (nach Abzug von Investitions- und Stromkosten). Es muss aber auch nicht immer der Hochleistungsrechner um € 10.000 sein.

Die passende Mining Hardware kann z.B. aus mehreren GPUs im Verbund bestehen – sogenannte GPU-Rigs.

In jedem Fall ist das effiziente Verhältnis von Hashrate, Leistungsaufnahme und Anschaffungskosten ausschlaggebend. Hier eine Aufstellung von Erfahrungswerten für Moneromining:

CPU/GPU Hashs/sec Stromverbrauch Watt Anschaffungskosten in €
CPU INTEL CORE i3 7100 50 51 100
CPU INTEL CORE i5 8400 260 65 180
CPU INTEL XEON E3-1270V6 300 72 350
CPU INTEL XEON PHI 7210 2700 215 2000
GPU Nvidia 1050 TI 300 75 200
GPU AMD RADEON RX 560 420 60 200
GPU AMD RADEON RX 580 610 185 400
GPU Nvidia 1080 GTX 820 180 700

CPU- oder GPU-Mining wird zum Beispiel bei diesen Kryptowährungen eingesetzt: Ethereum (Ethash), Monero (CryptoNight) oder BitcoinGold (Equihash).

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Video-Link: https://youtu.be/rlVI-crSwUs

ASIC Miner – Die Spezialhardware

Als der Boom um die digitalen Währungen so richtig losging, haben sich etliche Hardware Produzenten darauf spezialisiert, Mining Hardware zu entwickeln. Das Besondere an den Application Specific Integrated Circuits ist, dass sie die eine Sache, wofür sie geschaffen wurden, extrem schnell und effizient erledigen.

Der größte Nachteil dieses Equipments  ist jedoch, dass es nur für die Berechnung eines speziellen Algorithmus verwendbar sind: Ein ASIC für Bitcoin kann keine Litecoins schürfen. Außerdem sind sie nicht immer leicht zu bekommen und sie haben nur einen geringen Wiederverkaufswert. Gängige Modelle sind zum Beispiel:

  • AntMiner S9: Im Preisbereich ab € 2000 Euro liefert er laut Hersteller 14 TeraHash/sec.
  • Dragonmint 16T: Im selben Preiskorridor mit rund 16 TeraHash/sec.
  • Avalon S6: Er kostet zwischen 500 und 600 Euro und liefert 3,5 TeraHash/sec.

Bei bestimmten Kryptowährungen wird sich nur der Einsatz von ASICs lohnen, da nur sie die nötige Hashrate liefern: Bitcoin (SHA-256), Litecoin (Scrypt) oder Dash (X11).

Fazit Mining Hardware: Hashrate und Kursgewinn

Die richtige Mining Hardware für alle Anforderungen gibt es nicht. Deine Wahl wird davon abhängen, welche Investitionskosten du aufbringen möchtest und ob du spezielle Währungen im Blick hast: Wenn du einem Coin einen ordentlichen Kursanstieg zutraust, wird sich auch die Anschaffung von ein oder zwei ASICS lohnen.

Wenn du dich grundsätzlich fürs Mining interessierst, kann es eine gute Strategie sein, mit einem GPU Miner zu beginnen: Sobald die ersten Ausgaben wieder verdient sind, hast du den Spielraum für neue Investitionen. Auf jeden Fall sei am Ende noch eines gesagt: Glückauf!

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