Berichten zufolge hat das FBI das Haus von Kraken-CEO Jesse Powell wegen Hacking-Vorwurfs durchsucht

Berichten zufolge hat das FBI das Haus von Kraken-CEO Jesse Powell wegen Hacking-Vorwurfs durchsucht

Autor: Blockchain-Hero Redaktion

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Kategorie: News

Zusammenfassung: Das FBI hat den Wohnsitz von Jesse Powell, dem CEO der Kryptowährungsbörse Kraken, durchsucht. Die Untersuchung konzentriert sich auf Anschuldigungen in Bezug auf Powells gemeinnützige Unternehmungen und hat bisher keine Auswirkungen auf Kraken selbst gehabt.

Berichten zufolge wurde der Wohnsitz von Jesse Powell, dem Mann hinter Kraken, der zweitgrößten Kryptowährungsbörse in den Vereinigten Staaten, vom Federal Bureau of Investigation (FBI) durchsucht. Mit der Angelegenheit vertraute Quellen stellten jedoch klar, dass die Razzia nicht mit Powells Kryptowährungsgeschäft, sondern vielmehr mit seinen gemeinnützigen Unternehmungen zusammenhängt. Im März dieses Jahres führte das FBI eine Durchsuchung im Haus von Jesse Powell im Stadtteil Brentwood in Los Angeles durch, wie die New York Times berichtete. Von der Veröffentlichung überprüfte Dokumente ergaben, dass Bundesagenten elektronische Geräte aus der Residenz des Kraken-CEOs beschlagnahmt hatten. Auslöser der Durchsuchung waren angeblich Anschuldigungen gegen Powell, eine von ihm gegründete gemeinnützige Organisation namens Verge Center for the Arts gehackt und Cyber-Stalking betrieben zu haben. Das Verge Center for the Arts beschuldigte Jesse Powell, in seine Computerkonten eingegriffen und den Zugriff auf E-Mails und andere Online-Kommunikation blockiert zu haben. Das FBI ermittelt zusammen mit der Bundesanwaltschaft in Kalifornien seit Herbst des Vorjahres gegen Powell.

Allerdings wurde bisher keine formelle Anklage gegen den Kraken-Gründer erhoben. Der Anwalt von Jesse Powell, Brandon Fox, bestätigte die Nachricht von der FBI-Durchsuchung und den Ermittlungen und betonte, dass Powell keine rechtswidrigen Aktivitäten begangen habe. Ein Sprecher von Kraken bestätigte die Untersuchung ebenfalls und erklärte, dass sie in keiner Weise mit der Krypto-Börse in Zusammenhang stünde. Der Sprecher betonte, dass das Unternehmen keinen Grund zu der Annahme habe, dass die Untersuchung weitere potenzielle Probleme beinhalte. Bisher gab es keine offizielle Stellungnahme von Jesse Powell zu diesen jüngsten Entwicklungen.

Der Vorfall wirft Fragen zu den möglichen Auswirkungen auf Kraken auf, das sich als einer der führenden Akteure in der Kryptowährungsbörsenbranche etabliert hat. Obwohl die Durchsuchung durch das FBI nicht direkt mit Powells Beteiligung an Kraken in Zusammenhang stand, könnte die negative Publizität im Zusammenhang mit den Ermittlungen dennoch Auswirkungen auf den Ruf der Börse haben. Benutzer und Investoren sind möglicherweise besorgt über die Auswirkungen ihrer Beteiligung an einer Plattform im Zusammenhang mit einer laufenden FBI-Ermittlung. Die Kryptowährungsbranche war im Laufe der Jahre mit strenger Prüfung und regulatorischen Herausforderungen konfrontiert, wobei Regierungen und Strafverfolgungsbehörden ihren Fokus verstärkt auf die Bekämpfung potenzieller illegaler Aktivitäten in diesem Bereich legten. Die Beteiligung des FBI an der Untersuchung der Vorwürfe gegen Jesse Powell unterstreicht die Bedeutung von Transparenz, Compliance und ethischem Verhalten innerhalb der Branche.

Es ist wichtig anzumerken, dass diese Anschuldigungen gegen Powell unbewiesen bleiben und er bis zum Beweis seiner Schuld unschuldig ist. Im weiteren Verlauf der Untersuchung wird erwartet, dass weitere Informationen über die Einzelheiten der Anschuldigungen und die möglichen Auswirkungen sowohl auf Powell als auch auf Kraken bekannt werden. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Durchsuchung des Wohnsitzes von Jesse Powell durch das FBI nicht mit seinem Kryptowährungsgeschäft in Zusammenhang stand, sondern sich auf Anschuldigungen in Bezug auf seine gemeinnützigen Unternehmungen konzentrierte. Die Ermittlungen basieren auf Vorwürfen des Hackings und Cyber-Stalkings, an denen eine von Powell gegründete gemeinnützige Organisation beteiligt war. Obwohl keine formelle Anklage erhoben wurde, könnte der Vorfall dennoch Auswirkungen auf den Ruf von Kraken in der Kryptowährungsbranche haben.

Im weiteren Verlauf der Ermittlungen werden voraussichtlich weitere Einzelheiten bekannt werden, die Aufschluss über die Situation und ihre möglichen Folgen geben. Bildquelle: Pixabay