Bericht zeigt: Nach Bitcoin-Mining-Verbot in China ist CO2-Fußabdruck um 17% gestiegen

28.02.2022 13:49 497 mal gelesen Lesezeit: 2 Minuten 0 Kommentare

Nach dem Bitcoin-Mining-Verbot in China stiegen die CO2-Emissionen des BTC-Netzwerk um 17% wie in Bericht schreibt.

Bitcoin-Mining doch umweltbelastender als gedacht?

Laut einem Forschungsbericht ist der CO2-Fußabdruck nach dem Bitcoin-Mining-Verbot in China gestiegen. Der Grund wird darin gesehen, dass chinesische Miner stärker erneuerbare Energien genutzt haben. Der Proof-of-Work-Mining-Konsenz des Bitcoin-Netzwerks sorgt schon lange für Diskussionen. Nach einem neuen Bericht werden sich viele Bitcoin-Gegner bestätigt fühlen, da darin geschrieben wird, dass der CO2-Fußabdruck von BTC weiter gestiegen ist. Ein neuer Bericht mit dem Titel “Revisiting Bitcoin’s carbon footprint”, der in der wissenschaftlichen Zeitschrift Joules veröffentlicht wurde, hat hervorgehoben, dass das chinesische Krypto-Mining-Verbot möglicherweise nicht zur Verringerung des CO2-Fußabdrucks des Bitcoin-Netzwerks beitragen hat, sondern das dieser sogar um 17% gestiegen ist.

Vor Mai 2021 war China der wichtigste Ort für Bitcoin-Miner, der mehr als 60% der gesamten Hashpower des Bitcoin-Netzwerks ausmachte. Das Verbot führte dazu, dass viele Bitcoin-Mining-Farmen aus dem Land abgewandert sind. Danach fiel der Anteil an der BTC-Mining-Hashpower-Anteil von über 60% im Mai auf nahezu null im August, als die Miner in die USA, Russland und Kasachstan abgewandert sind. Krypto-Experten haben vorausgesagt, dass die Flucht der Miner aus China nicht nur dezentraler und umweltfreundlicher machen würde. Der Bericht sieht es allerdings anders.

Darin wird hervorgehoben, dass die Menge an erneuerbarer Energie, die für den Betrieb des BTC-Minings verwendet wird, seit letztem August von 42% auf etwa 25% zurückgegangen ist. Die Studie verfolgte die Stromquelle, die Mining benötigt, um die Kohlenstoffemissionen des BTC-Netzwerks zu berechnen. Dabei wurde festgestellt, dass die BTC-Blockchain jährlich 65 Megatonnen Kohlendioxid ausstößt. Die Studie kam zu dem Schluss, dass Miner in China vermehrt auf erneuerbare Energie gesetzt haben als die meisten der aktuellen Miner. Die Studie widerspricht stark einem Bericht des Bitcoin Mining Councils unter der Leitung von Michael Saylor, der behauptet, dass das Bitcoin-Netzwerk bis zu 66% nachhaltige Energie nutzt.

Bild@ Pixabay

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FAQ zum Bitcoin-Mining-Verbot in China und dessen Auswirkungen auf den CO2-Fußabdruck

Was ist das Bitcoin-Mining-Verbot in China?

Das Bitcoin-Mining-Verbot in China ist eine Regulierungsmaßnahme der chinesischen Regierung, um die Nutzung von Bitcoin einzuschränken. Dies ist Teil ihrer Bemühungen, die Kontrolle über die Finanzmärkte des Landes zu behalten.

Warum ist der CO2-Fußabdruck nach dem Verbot gestiegen?

Der CO2-Fußabdruck ist gestiegen, da die Bitcoin-Mining-Aktivitäten in andere Länder mit weniger strengen Umweltschutzvorschriften verlagert wurden.

Um wie viel Prozent ist der CO2-Fußabdruck gestiegen?

Der CO2-Fußabdruck ist um 17% gestiegen.

Was sind die langfristigen Auswirkungen dieses Anstiegs?

Die langfristigen Auswirkungen können erheblich sein, da ein erhöhter CO2-Fußabdruck zu einer Verschlechterung des Klimawandels beitragen kann.

Gibt es Bemühungen, den CO2-Fußabdruck des Bitcoin-Minings zu reduzieren?

Ja, es gibt viele Bestrebungen, den CO2-Fußabdruck von Bitcoin-Mining zu reduzieren, einschließlich der Entwicklung von grüneren Mining-Methoden und der Nutzung erneuerbarer Energiequellen.

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Zusammenfassung des Artikels

Ein Forschungsbericht zeigt, dass die CO2-Emissionen des Bitcoin-Netzwerks um 17% gestiegen sind, nachdem China das Bitcoin-Mining verboten hat. Obwohl viele erwartet hatten, dass der CO2-Fußabdruck des Netzwerks durch das Verbot sinken würde, zeigt der Bericht, dass chinesische Miner tatsächlich verstärkt erneuerbare Energien genutzt haben.

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