Banken setzen auf Blockchain: SWIFT und JP Morgan starten neues Zahlungsnetzwerk
Autor: Blockchain-Hero Redaktion
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Kategorie: News
Zusammenfassung: Die Bankenbranche integriert zunehmend Blockchain-Technologie, um den internationalen Zahlungsverkehr zu revolutionieren und neue Chancen sowie Risiken für Anleger zu schaffen. Gleichzeitig zeigt die Analyse von Blockchain-Daten Potenzial zur frühzeitigen Erkennung von Drogenkrisen.
In der dynamischen Welt der Kryptowährungen und Blockchain-Technologie zeichnen sich spannende Entwicklungen ab, die das Potenzial haben, die Finanzlandschaft grundlegend zu verändern. Von den großen Bankhäusern, die auf Blockchain setzen, um den internationalen Zahlungsverkehr zu revolutionieren, bis hin zu innovativen Ansätzen zur Tokenisierung von Fonds durch BNP Paribas – die Branche steht vor einem Umbruch. Auch die Analyse von Blockchain-Daten zur Bekämpfung von Drogenkrisen zeigt, wie vielseitig die Technologie eingesetzt werden kann. In diesem Pressespiegel werfen wir einen Blick auf die neuesten Trends und Herausforderungen, die sowohl Chancen als auch Risiken für Anleger und die Gesellschaft mit sich bringen.
Bankgiganten schlagen zurück: SWIFT und JP Morgan bauen Blockchain-Netzwerk
SWIFT, das Rückgrat des internationalen Zahlungsverkehrs, hat in Zusammenarbeit mit JP Morgan und einer globalen Bankengruppe einen Blockchain-basierten Ledger für grenzüberschreitende Zahlungen angekündigt. Das Ziel dieser Initiative ist die Schaffung von Interoperabilität und Echtzeit-Zahlungen rund um die Uhr, was die Effizienz im internationalen Zahlungsverkehr erheblich steigern könnte.
SWIFT wickelt täglich über 40 Millionen Nachrichten zwischen mehr als 11.000 Finanzinstituten ab. Sollte dieses Netzwerk auf Blockchain umgestellt werden, könnte dies eine der größten Migrationen in der Finanzgeschichte darstellen. Die Banken reagieren auf den Druck, den Blockchain-basierte Zahlungsnetzwerke in den letzten Jahren ausgeübt haben, und versuchen, die Technologie selbst zu integrieren.
„Wenn die Technologie nicht aufzuhalten ist, dann bauen wir sie selbst“, so die Banken.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Bankenbranche sich auf die Zukunft der Zahlungen vorbereitet, indem sie Blockchain-Technologie in ihre Systeme integriert.
DMG Blockchain-Aktie: Zockerchance oder Krypto-Falle für deutsche Anleger?
Die DMG Blockchain-Aktie zeigt sich als hochvolatiler Spielball des Bitcoin-Kurses, was sowohl Chancen auf kräftige Kurssprünge als auch erhebliche Risiken für Privatanleger in Deutschland mit sich bringt. DMG ist ein kleiner, hochspezialisierter Bitcoin-Miner aus Kanada, dessen Erfolg stark vom Bitcoin-Preis und den Energiekosten abhängt.
Die Aktie ist über viele Online-Broker in Deutschland handelbar, jedoch unterliegt sie der Abgeltungsteuer, was sie von der direkten Krypto-Haltung unterscheidet. Anleger sollten sich der hohen Volatilität und der Abhängigkeit von Bitcoin bewusst sein, bevor sie investieren.
„Die Aktie bleibt ein hochvolatiler Spielball des Bitcoin-Kurses.“
Insgesamt ist die DMG Blockchain-Aktie eher für erfahrene Anleger mit hoher Risikobereitschaft geeignet.
BNP tokenisiert Geldmarktfonds auf Ethereum – TradFi trifft Krypto
BNP Paribas hat eine tokenisierte Anteilsklasse eines bestehenden Geldmarktfonds auf der öffentlichen Ethereum-Blockchain emittiert. Dieses Projekt ist als begrenzter Intra-Group-Pilot angelegt und testet erstmals einen End-to-End-Ablauf von der Emission bis zur Anbindung an eine öffentliche Blockchain.
Der Zugang zu den Token bleibt jedoch streng kontrolliert, da nur autorisierte Teilnehmer diese halten und übertragen dürfen. Dies zeigt, dass die Tokenisierung im Fondsbereich voranschreitet und sich von reinen Laborprojekten in Richtung belastbarer Prozessketten bewegt.
„Tokenisierung macht Blockchains für große Vermögenswerte anschlussfähig.“
Die Initiative von BNP Paribas könnte ein Signal für die zunehmende Integration von Blockchain-Technologie in traditionelle Finanzstrukturen sein.
Chainalysis: Blockchain-Daten warnen vor Drogenkrise lange vor Behörden
Chainalysis hat in einem neuen Bericht festgestellt, dass Blockchain-Daten es ermöglichen, illegalen Drogenhandel und die Auswirkungen von politischen Maßnahmen Monate früher zu erkennen als mit traditionellen Quellen. Die Analyse zeigt, dass Kryptotransaktionen bereits Monate vor einer Drogenkrise warnen können.
Ein Beispiel aus den USA und Kanada zeigt, dass der Rückgang der Kryptozahlungen an chinesische Lieferanten mit einem Rückgang der tödlichen Fentanyl-Überdosierungen korreliert. Dies deutet darauf hin, dass Blockchain-Daten als frühes Warnsignal für die öffentliche Gesundheit dienen können.
„Die Abnahme der Kryptoströme begann genau vor dem Rückgang der Sterberaten.“
Insgesamt könnte die Nutzung von Blockchain-Daten für die frühzeitige Erkennung von Gesundheitskrisen einen bedeutenden Fortschritt in der öffentlichen Gesundheit darstellen.
Einschätzung der Redaktion
Die Ankündigung von SWIFT und JP Morgan, ein Blockchain-basiertes Netzwerk für grenzüberschreitende Zahlungen zu entwickeln, stellt einen bedeutenden Schritt in der Evolution des internationalen Zahlungsverkehrs dar. Die Integration von Blockchain-Technologie könnte nicht nur die Effizienz und Geschwindigkeit von Transaktionen erheblich steigern, sondern auch die Wettbewerbsfähigkeit der traditionellen Banken im Angesicht aufstrebender, blockchain-basierter Zahlungsnetzwerke sichern. Diese Initiative könnte als Antwort auf den wachsenden Druck durch innovative Finanztechnologien interpretiert werden und zeigt, dass etablierte Finanzinstitute bereit sind, sich anzupassen und neue Technologien zu übernehmen, um ihre Relevanz zu bewahren.
Die potenzielle Migration zu einem Blockchain-System könnte als eine der größten Veränderungen in der Finanzgeschichte angesehen werden, was sowohl Chancen als auch Herausforderungen für die gesamte Branche mit sich bringt. Die Möglichkeit, Echtzeit-Zahlungen rund um die Uhr anzubieten, könnte die Art und Weise, wie Geld international transferiert wird, revolutionieren.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Initiative von SWIFT und JP Morgan nicht nur die Zukunft des Zahlungsverkehrs beeinflussen könnte, sondern auch ein Signal für die gesamte Bankenbranche ist, sich proaktiv mit neuen Technologien auseinanderzusetzen.
Quellen:
- Bankgiganten schlagen zurück: SWIFT und JP Morgan bauen Blockchain-Netzwerk!
- DMG Blockchain-Aktie: Zockerchance oder Krypto-Falle für deutsche Anleger?
- C2 Blockchain, Inc. veröffentlicht Finanzergebnisse für das zweite Quartal und das Halbjahr zum 31. Dezember 2025
- BNP tokenisiert Geldmarktfonds auf Ethereum – TradFi trifft Krypto
- Chainalysis: Blockchain-Daten warnen vor Drogenkrise lange vor Behörden