BaFin warnt bulgarischen Krypto-Broker 5 Capital

BaFin warnt bulgarischen Krypto-Broker 5 Capital

Immer wieder spricht die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) Warnungen aus, wenn es um Projekte geht, die in Deutschland nicht lizenziert sind. Diesmal trifft es den bulgarischen Broker 5 Capital.

BaFin warnt vor 5 Capital

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) warnt Anleger vor der Tätigkeit eines bulgarischen Krypto-Brokers namens 5 Capital.

Laut einem Bericht von Finance Magnates, gibt die BaFin bekannt, dass 5 Capital europäischen Investoren Differenzkontraktprodukte (CFD) anbietet, die angeblich ein Engagement in Krypto-Assets beinhalten.

Kryptogeschäfte- und Börsen, die in Deutschland tätig sind, müssen bis Ende 2019 eine Lizenz bei der BaFin beantragen, sofern die neuen Geldwäschebestimmungen (Anti-Money Laundering – AML) des Landes eingehalten werden. Derivate, die sich auf Kryptoaktiva beziehen, fallen zwar nicht unter dieselbe aufsichtsrechtliche Kategorie, sind jedoch gegenüber Privatanlegern von der Europäischen Wertpapier- und Marktbehörde (ESMA) eingeschränkt.

Die BaFin ist laut dem Bericht in Bezug auf die Kryptowährungsbranche immer vorsichtiger und warnt Anleger regelmäßig vor den mit Bitcoin verbundenen potenziellen Risiken. Während 5 Capital in Sofia, Bulgarien ansässig ist, wird das Unternehmen mit Jahresende eine Lizenz beantragen, um die Regeln der BaFin im vollen Umfang einzuhalten, damit es weiterhin in Deutschland tätig sein darf.

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Die BaFin rät allen Anlegern, sich immer über die Identität eines Unternehmens wie auch dessen Niederlassung zu informieren. Man sollte niemals Unternehmen vertrauen, deren Identität nicht klar nachzuvollziehen sind.

Schon seit längerem warnt die BaFin vor ICOs, da diese ein sehr hohes Risiko mit sich bringen, die oftmals durch verschiedene Technologie-Behauptungen und sogar durch Betrügereien entstehen.

Die Aufsichtsbehörde rät bei diesem Unternehmen allen Onlinehändlern, kein Konto zu finanzieren oder über dieses spezielle Unternehmen zu investieren. Sollte man es dennoch tun, so sagt die BaFin, wird man keine Unterstützung bekommen.

Quellenangaben: Finanzmagnates
Bildquelle: depositphotos

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