Bärenmarkt setzt Krypto-Unternehmen unter Druck: Es kommt zu Personalkürzungen
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Bärenmarkt setzt Krypto-Unternehmen unter Druck: Es kommt zu Personalkürzungen

Nicht nur Krypto-Investoren tragen Schaden, wenn die Preise an den Märkten zusammenbrechen. Einige der Startups, die in mitten des Hypes 2017 gegründet wurden, sind aufgrund der aktuellen Marktlage gezwungen Kosten einzusparen. So kommt es oft zu Entlassungen des Personals, manche Unternehmen mussten sogar komplett aufgelöst werden.

Krypto-Crash zwingt Unternehmen zu Personalkürzungen

Immer mehr Unternehmen in der Krypto-Industrie kommen aufgrund der aktuellen Marktsituation in Bredouille. Die niedrigen Preise zwingen sie zur Kosteneinsparung – unter anderem durch die Entlassung von Mitarbeitern. Erst kürzlich berichtete Bloomberg über den Untergang einer Reihe von Krypto-Startups. Betroffen sind vor allem Unternehmen, welche Kapital durch ein ICO (Initial-Coin-Offering) aufgenommen haben und damit ihre Mitarbeiter bezahlen. Da die Preise heute deutlich unter den Werten im letzten Jahr liegen, können sie dies nicht mehr tun.

Ein Opfer der Bären-Marktes ist die Ethereum Classic Entwicklergruppe ETCDEV. Diese kündigte die Auflösung des Teams an, wie letzte Woche von NewsBTC berichtet. Grund dafür seien finanzielle Probleme, so der Leiter der Gruppe. Dazu kam wenig überraschenderweise durch die aktuelle Marktsituation.

Die gesamte Krypto-Branche ist in Gefahr

Die heftigen Preisstürze zwangen auch andere Krypto-Unternehmen wie Steemit und Sparkchain zu Personalkürzungen von teilweise bis zu 70 Prozent. Doch auch größere Unternehmen der Krypto-Branche wie ConsenSys bekommen den Druck zu spüren. Rund 13 Prozent der geschätzt 1.200 Mitarbeiter musste man entlassen. In einer kürzlich veröffentlichten Pressemitteilung bezeichnete die Geschäftsführung die Entlassung der Mitarbeiter als ein neues Kapitel in der Entwicklung des Unternehmens, ConsenSey 2.0.

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“Der erste Schritt in diese Richtung fiel uns sehr schwer: Wir rationalisieren mehrere Geschäftsbereiche, darunter ConsenSys Solutions, sowie Sprach- und Hub-Services. Dies führte zu einer Reduzierung der Stellen um 13 Prozent”, erklärte das Unternehmen. 

Da sich das Unternehmen stark auf Ethereum (ETH) konzentriert, bestimmt diese Kryptowährung den Großteil des Krypto-Kapitals.  Wenn man bedenkt, dass Ethereum (ETH) seit seinem Allzeithoch rund 93 Prozent einbüßen musste, ist es keine Überraschung, dass das Unternehmen zu “Downsizing” gezwungen ist.

Man geht davon aus, dass der anhaltende Bären-Markt die Krypto-Branche weiterhin stark unter Druck setzen wird. Auch News- und Medienportale rund und Kryptowährungen sind betroffen. Viele von ihnen sind das erste Mal inmitten des Hypes im letzten Jahr erschienen. Vor allem kleinere Portale sind aufgrund sinkender Werbeeinnahmen besonders gefährdet ihre Autoren und Redakteure nicht mehr bezahlen zu können.

Nicht alle Unternehmen sind betroffen

Wer neu in die Branche einsteigen und aktiv mitarbeiten möchte, sollte sich davon jedoch nicht abschrecken lassen. Trotz Bären-Markt und heftigen Rückschlägen gibt es noch immer eine Reihe an Krypto-Unternehmen, die auf der Suche nach qualifizierten Mitarbeiten sind. Auch auf Twitter – der meistgenutzten Social-Media-Plattform der Krypto-Szene – veröffentlichen Mitglieder Listen von Unternehmen in der Krypto-Branche mit offenen Stellen:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Krypto-Crash im Jahr 2018 machte eine Menge Krypto-Spezialisten arbeitslos. Diejenigen, die ihren Job kürzlich verloren haben, müssen sich vorerst voraussichtlich auf einen länger andauernden “Krypto-Winter” einstellen und auf bessere Zeiten warten.


Quellenangaben: NewsBTC
Bildquelle: Pixabay

 

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